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Experte: Neuwahl nun eine Frage des Drucks

28.07.2012 | 10:27 |   (DiePresse.com)

Für den Politikwissenschaftler Peter Filzmaier stellt sich nun die Frage, wie viel Druck SPÖ, ÖVP und Grüne auf die Freiheitlichen ausüben können.

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Mit einer Finte wollen SPÖ, ÖVP und Grüne eine Neuwahl in Kärnten erzwingen: Nur mehr durch regelmäßiges Ausziehen aus dem Landtag kann die Regierungspartei FPK einen dementsprechenden Antrag verhindern. Für den Politikwissenschaftler Peter Filzmaier stellt sich nun die Frage, wie viel Druck das neu gefundene Dreierbündnis auf die Freiheitlichen ausüben kann. Und auch die FPK könnte kontern, etwa bei Bedarfszuweisungen an die Gemeinden.

Für Filzmaier ist klar, dass die blauen Abgeordneten zumindest bei der nächsten Landtagssitzung beim Punkt des Neuwahlantrages ausziehen werden. Ab dann stelle sich nicht nur die Frage, ob die Freiheitlichen dieses Verhalten aufrechterhalten können, sondern auch, ob das Dreierbündnis bis zum Schluss hält. "Das ist natürlich eine Allianz, die außer die Gegnerschaft zur FPK wenige gemeinsame Interessen hat." Der "öffentliche Rückenwind" stärke zumindest die Dreierkonstellation.

FBK kann Druck über Gemeinden ausüben

Das nun begonnene "Spiel des wechselseitigen Drucks" könne auf viele Ebenen verlagert werden, meint Filzmaier. "Der Landtag kann der Regierung bei vielen Dingen das Leben schwer machen." Dies müsse nicht unbedingt nur über den Budgetausschuss im Kärntner Landtag geschehen, in dem die Freiheitlichen keine Mehrheit besitzen. Ein Prestigeverlust für die Regierung wäre dann die Folge. Umgekehrt kann die FPK bei den Bürgermeistern ihre Karten ausspielen, etwa bei Bedarfszuweisungen an vom politischen Gegner geführte Gemeinden.

Spannend findet der Experte auch die Frage, ob es "Abweichler" auf beiden Seiten geben wird. In Sachen Geschlossenheit sei die FPK im Vorteil, müssten doch Abgeordnete, die bei einem Neuwahlantrag den Plenarsaal nicht verlassen, "geschlossen vor aller Augen sitzenbleiben".

(APA)

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8 Kommentare
Gast: gagamell
29.07.2012 14:33
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Experte

Was für ein Experte wo wann wer in Österreich Experte?

Gast: gattin eines politgranden,der es reicht
29.07.2012 02:36
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experte

wozu braucht es dafür einen experten?das kann jeder unterbelichtete im internet nachlesen!!!

Harakiri mit Anlauf

nannte Filzmaier eine Neuwahlbereitschaft der Volkspartei. Was reitet diese Truppe??

Gast: filzmaier`s critic
28.07.2012 18:50
2 2

"druck"

filzmaier lebt in einer "GESCHÜTZTEN"BLASE!nur naivlinge empfinden seine ANSÄTZE als wahrhaftig!

Gast: Glaubwürdigste Lösung
28.07.2012 15:27
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Neuwahl nun eine Frage des Drucks

Die Bundesregierung könnte einen Antrag zur Auflösung des Landtages stellen. Dieser müsste vom Bundesrat mit Zweidrittelmehrheit angenommen werden. In der Folge würde der Bundespräsident den Landtag auflösen. Dann müsste die Landesregierung die Neuwahl binnen drei Wochen ausschreiben, die dann binnen drei Monaten stattfinden müsste.

Gast: Eine dumme Frage
28.07.2012 13:36
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Ist es wirklich der selbe Experte

welcher in seinem Buch (Der Zug der Lemminge) das Trinkgeld für einen Tapezierer mit der Bestechung eines Beamten gleich stellt?

Aha, alles klar, den haben wir noch gebraucht......
Mann oh Mann, armes Österreich. Da muss man ernsthaft an eine Auswanderung denken.

Wie bitte?

„Und auch die FPK könnte kontern, etwa bei Bedarfszuweisungen an die Gemeinden.“

Schlägt der Herr Filzmaier hier offen Amtsmissbrauch als Reaktion auf politischen Druck vor?

Gast: Leon Walras
28.07.2012 11:55
3 2

Mein Gott ...

... mit diesen Geplänkeln reibt man sich auf! Statt Sachpolitik zu betreiben und die Wohlfahrt der Bürger tunlichst zu maximieren begibt man sich in die Niederungen der Grabenkämpfe. Was für ein unwürdiges Schauspiel einer Partei, die nach diesem Skandal eigentlich ihre angezählten Akteure längst aus dem Spiel hätte nehmen müssen. Macht korrumpiert ... und das wird die FPK mit steigender Politikverdrossenheit bezahlen!