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Einigung über mehr Geld zu Asylwerberversorgung

28.07.2012 | 16:49 |   (Die Presse)

Das Innenministerium steht vor neuem Pakt mit den Ländern: Pro Tag werden 19 statt 17 Euro für die Grundversorgung von Asylwerbern gezahlt.

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Wien. Erstmals seit 2004 steht im Laufe des heurigen Herbsts eine Anhebung der Zahlungen für die Grundversorgung der Asylwerber bevor. Nach "sehr konstruktiven Gesprächen" mit den Bundesländern sei man sich über eine Valorisierung, also eine Erhöhung einig, wurde der "Presse am Sonntag" im Büro von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bestätigt. Demnach wird es, wie schon länger angepeilt, eine Erhöhung von 17 auf 19 Euro pro Tag geben. Das sei vereinbart, die Umsetzung erfolgt noch heuer.

Die Weichen dafür werden im Herbst gestellt. Wann die Erhöhung tatsächlich zum Tragen kommt, hängt allerdings auch von den notwendigen Beschlüssen in den einzelnen Landtagen ab. Insgesamt geht es nach derzeitigem Stand österreichweit um Plätze für rund 18.500 Flüchtlinge, die betreut werden müssen. Die Zahl neuer Asylanträge ist heuer im Steigen.

Bis zum Herbst muss nach den Angaben des Innenministeriums mit den Ländern noch die genaue rechtliche Ausgestaltung der Grundversorgung geklärt werden. Die Bundesländer haben schon seit Längerem eine höhere Abgeltung für Quartiere zur Grundversorgung von Flüchtlingen verlangt. Umgekehrt hat die Innenministerin in einem Schreiben an die Landeshauptleute die Länder zur Einhaltung der 2004 vereinbarten Länderquoten zur Unterbringung der Flüchtlinge eingemahnt. Zuletzt wurde die Quote nur von Wien und Niederösterreich erfüllt.

Tirol stockt auf

Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP), der bis 2008 selbst Innenminister war, springt Mikl-Leitner zur Seite. In Tirol gibt es seit März bereits 282 neue Plätze für Asylwerber. Durch weitere Ausbauten soll in den kommenden Monaten das Kontingent noch aufgestockt werden.

Bei einer anderen Idee Mikl-Leitners, der Unterbringung von Asylwerbern in Kasernen, gibt es in der SPÖ nicht nur bei Verteidigungsminister Norbert Darabos Widerstand. Nachdem sich Bundeskanzler Werner Faymann zuletzt dafür ausgesprochen hat, alles zu prüfen, lehnt Oberösterreichs SPÖ-Chef Josef Ackerl hingegen Kasernen als Unterkünfte entschieden ab.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.07.2012)

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123 Kommentare
 
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Ungerecht!

Verkäufer/innen im Handel, Reinigungskräfte und viele mehr bekommen für 40 Wochenstunden nur geringfügig mehr als "Asylanten". Wobei es tendenziell um wesentlich mehr Wirtschaftsflüchtlinge geht als wirklich in ihrem Land bedrohte Menschen. Aber da wird in unqualifizierte Arbeitskräfte investiert, was niemals rentabel wird. Verschleuderte Ressourcen soweit das Auge blickt. So arbeiten wir sich langsam ganz sicher auf Griechenland Niveau!

Bei den Asylanten

müssen endlich die Wirtschaftsflüchtlinge ausgegliedert und abgeschoben werden.
Unsere Politiker(innen) spielen sich auf, als wäre Österreich "ein goldener Esel streck Dich"!?

Gast: Defender
30.07.2012 15:01
11 1

Österreich ist von sichern

3. Staaten umgeben!

ALLE Asylanten sind SOFORT abzuschieben.
NGO's und andere Elemente können Ihnen gern das Handerl halten und ebenfalls ausreisen.

Die frei werdenen Mittel sind für bedürftige Österreicher einzusetzen!

Gast: naechtich
30.07.2012 13:45
7 0

hab immer

gelesen es gibt keine Asylwerber in einem land ohne EU aussengrenzen.

auf nimmerwiedersehen


Antworten Gast: mehr logos
30.07.2012 15:31
0 6

Ah so?

Ihr "immer lesen" findet wahrscheinlich oft "praktisch nie" statt. Sie könnten aber auch Ihre "Quellen" hier bekannt geben.

Das wir einfach ausgenutzt werden...

Es ist z.B. für Österreich nicht einsehbar, dass Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien und Italien zusammen nur etwas über 60 % der Asylsuchenden pro Millionen Einwohner haben als Österreich.

Wenn man Deutschland noch dazu rechnet, haben diese sechs Staaten etwa gleich viele Asylwerber pro Million wie Österreich alleine.

Deutschland 650 pro Mio Ew.
Italien 565 pro Mio Ew.
Slowenien 175 pro Mio Ew.
Ungarn 170 pro Mio Ew.
Tschechien 70 pro Mio Ew.
Slowakei 90 pro Mio Ew.
------------------------------------------
Summe 1.720 pro Mio Ew.

Österreich 1.715 pro Mio Ew.

angaben Eu/2011

Gast: Held der Arbeitslosen
30.07.2012 12:10
7 0

Erhöhung von 17 auf 19 Euro pro Tag

Sollten wir unser Geld nicht besser für die wirklich bedürftigen Österreicher ausgeben?

Heute

80€ für eine Tankfüllung bezahlt, davon 40€ ausgewiese Steuer.

Bin ich froh, dass mein Geld so werthaltig in unsere Zukunft investiert wird.

Antworten Gast: gäst
30.07.2012 11:13
0 2

Re: Heute

Das öde Pseudosommerwetter scheint auch mit den Aslywerbern gekommen zu sein...

Gast: Pirats off the Carbbians
29.07.2012 19:40
1 13

U Krauts are really disgusting!

Fugitves are the pooerest people of the world. You have to help them, not to criminilyse them!
Goes that not in your head?

Antworten Gast: Oiso
30.07.2012 17:07
3 0

Re: U Krauts are really disgusting!

Is` that Denglisch for Depperln?

Antworten Gast: alsonaservas
30.07.2012 13:50
3 0

Re: U Krauts are really disgusting!

das original weaner PIDGIN english

sicher origanal aus dem kanzleramt

Antworten Gast: de nada
30.07.2012 09:29
6 0

Re: U Krauts are really disgusting!

das beste Wiener Hauptschul-Englisch, dass ich je gelesen habe.
Von wo sollen wir glauben, dass du herkommst?

Antworten Gast: mir reichts
30.07.2012 06:19
7 0

Re: U Krauts are really disgusting!

ein typisches beispiel von "ich will, aber ich kann nicht".

das, beste piraten, ist alles andere, nur nicht fehlerfreies englisch.

Gast: UKW
29.07.2012 19:04
8 0

Mickl-Leitner muss dringend zurück nach Niederösterreich abgeschoben werden.

Der Herr Pröll soll machen was er will mit ihr.

Irgendein Posten wird sich schon finden. Vielleicht als "Her-mit-dem-Zaster-Beauftrage" an der Eintrittskassa eines Landesmuseums?

Gast: ZARA
29.07.2012 17:46
2 20

Ihr seid echt grausliX!

Die armen Flüchtlinge!
Mit was sollen die leben?
Habt Ihr kein Herz?

Antworten Gast: Herzloser
30.07.2012 12:07
6 0

Re: Ihr seid echt grausliX!

Dann nimm halt du welche bei dir auf und füttere sie durch. Es hat denen niemanden gesagt das sie zu uns kommen solln

Von 17 auf 19 Teuronen – eine Gehaltserhöhung von 12% hätte ich auch mal gern

selbst

wir haben selbst genug ältere und Kranke die von der Wirtschaft und auch von der gemeinde Wien entsorgt wurden. mein Mitgefühl richtet sich an diese Menschen. denn die haben meistens schon mehr eingezahlt als es die Flüchtlinge je werden.

Gast: Ösi
29.07.2012 16:23
4 36

Zu uns kommen verzweifelte Menschen,...

...voll Sorge um ihre verschleppten Angehörigen und voll Angst vor der eigenen Verhaftung. Diese Menschen brauchen unsere Hilfe. Sie brauchen Rechtsbeistände, die parteiisch an ihrer Seite stehen. Sie brauchen Unterkünfte, Verpflegung, ärztliche und psychologische Betreuung.
Und nun machen sich die blauen Bildungsproleten Sorgen, weil die Grundversorgung für hilfsbedürftige verfolgte Personen um zwei Euro aufgestockt wird.

MfG
ein kopfschüttelnder Ösi

Re: Zu uns kommen verzweifelte Menschen,...

es sind leider zu viele die zu uns kommen wollen

Antworten Gast: Tonus
29.07.2012 20:11
17 0

Re: Zu uns kommen verzweifelte Menschen,...

Und was ist mit den sicheren Drittländern um Österreich?

Antworten Gast: Sandler
29.07.2012 19:32
16 0

Re: Zu uns kommen verzweifelte Menschen,...

komisch, und wir "normale" Österreicher für Rechtsbeistand und psychologische Betreuung SELBER zahlen .... und unsere Verpflegung und Unterkunft auch selber organisieren ...

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Re: Zu uns kommen verzweifelte Menschen,...

Wenn die alle so bedroht sind, wie kommt es das z.B. Tschetschenen auf Heimaturlaub fahren?. Irgendwas muß da aus dem Ruder laufen.

Antworten Gast: Hurry up
29.07.2012 16:44
28 3

Re: Zu uns kommen verzweifelte Menschen,...

Dann fahr deinen PC runter. Anstelle von deppert herumposten, kannst schon den selbstlosen Helfer heraushängen lassen und damit noch berühmt werden.

Antworten Antworten Gast: Bei uns eher berüchtigt...
29.07.2012 18:28
1 7

Re: Re: Zu uns kommen verzweifelte Menschen,...


Antworten Antworten Gast: Ösi
29.07.2012 17:12
2 28

Re: Re: Zu uns kommen verzweifelte Menschen,...

Sie sind ein verbitterter von Selbstmitleid zerfressener xenophober Misanthrop.
Nichtsdestotrotz werde ich versuchen, dass Sie sich - zumindest heute - besser fühlen. Probieren Sie's - fühlt sich gut an.

Asyl in Not,
P.S.K., Kontonummer 92.034.400


MfG

Ösi

 
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