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Hundstorfer: "Wozu wähle ich dann noch Politiker?"

28.07.2012 | 17:17 |  von KARL ETTINGER UND RAINER NOWAK (Die Presse)

Der Sozialminister warnt vor zu viel direkter Demokratie, er steht zur Ausweitung des Wiener Parkpickerls und zu Rot-Schwarz. Bei den Invaliditätspensionen sei bisher zu oft "Und ciao" gesagt worden.

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Haben Sie ein Parkpickerl?

Rudolf Hundstorfer: Ich habe keines, ich habe einen Garagenplatz. Aber ich wohne in einen Parkpickerlbezirk. Mein Junior hat ein Parkpickerl.

Sie glauben, dass diese Art der Parkraumbewirtschaftung funktioniert?

Ich bin hoch zufrieden, nachdem ich seit vielen Jahren fast immer in Bezirken mit Parkraumbewirtschaftung gewohnt habe. Ich finde das an sich schwer in Ordnung.

Sie kennen Wien, das Rathaus und die „Kronen Zeitung“ sehr gut. Warum emotionalisiert das Thema so?

Es ist ein massives Problem, das man transportieren muss. Denn was ist mit dem Parkpickerl verbunden?

Das Auto.

Nein, natürlich kostet es Geld. Aber es ist nachweisbar, dass dort, wo Parkraumbewirtschaftung mittels Parkpickerl stattfindet, sehr wohl eine Reduktion anderer Autos stattfindet. Die Anrainer haben gute Chancen, einen Parkplatz zu bekommen. Es geht auch anders: Rund um die Stadthalle hat man mit einem massiven Bürgerbeteiligungsverfahren alle miteinbezogen. Die Ausdehnung hätte von Anfang an eine andere Begleitmusik gebraucht. Ich stehe dazu, dass es notwendig ist. Das stelle ich nicht infrage.

Wie groß ist denn der Schaden dieser Diskussion mit Blick auf die Nationalratswahl?

Ich hoffe, dass es gelingt, die Rationalität des täglichen Lebens in den Vordergrund zu stellen. Das ist ein sehr, sehr regionales Thema für einen bestimmten Teil Wiens. Insgesamt geht es aber um die Zukunft des Landes. Ich gehe davon aus, dass da schon eine Trennung möglich ist.

Die Rationalität des täglichen Lebens – beinhaltet die auch, dass Minister und SPÖ-Politiker ständig von Rot-Grün schwärmen?

Es ist kein Geheimnis, dass Rot-Grün eine Regierungsalternative ist. Ich habe aber auch kein Problem mit der jetzigen Koalitionsform.

Ist Ihnen Rot-Schwarz lieber als Rot-Grün?

Ich kann mit vielen Grün-Politikern, genauso mit vielen Kollegen der ÖVP. Da ich aus der Sozialpartnerschaft komme, ist die jetzige Koalitionsform für mich auch eine sehr gute Variante.

Ist derzeit das Schwergewicht nach wie vor trotz aller Probleme bei Rot-Schwarz?

Im Moment in meiner jetzigen Funktion ist es sicher Rot-Schwarz. Mit Grün geht sehr viel, die Grünen beweisen in Oberösterreich, dass Grün-Schwarz geht, in Graz war es auch so.

Sie haben Wien nicht genannt.

In Wien haben wir es auch, ja.

Die „Kronen Zeitung“ empfiehlt allerdings das Ende von Rot-Grün in Wien.

Man soll sich auch von einem sehr viel gelesenen Medium nicht sagen lassen, was man zu tun hat.

 

Ein Punkt ist der ungeschickte Umgang mit 170.000 Unterschriften gegen das Parkpickerl. Wie halten Sie es denn mit der direkten Demokratie?

Ab einer bestimmten Stimmenzahl wird man nachdenken müssen, wie man etwas zur Abstimmung bringt. Auf Bundesebene wären das rund zehn Prozent der Wahlberechtigten.

Der Anteil ist in Wien da aber erreicht.

Der Unterschied ist: Wie komme ich zu Unterschriften? Wir reden auf Bundesebene davon, dass das rechtsverbindliche Unterschriften sein müssen. Das ist in Wien bei der Initiative der Wiener ÖVP nicht der Fall.

Generell: Könnte man nicht auch über die Invaliditätspensionen abstimmen?

Bei allem Engagement, wie man die Bürger angesichts der Politikverdrossenheit einbeziehen kann, ist die Frage zulässig: Wozu wähle ich dann noch Politiker? Wir sollten als gewählte Politiker eine gewisse Verantwortung wahrnehmen, Gesetze umsetzen. Bei den Wahlen folgt die Abrechnung. Der Vergleich mit der Schweiz hinkt, die lebt das seit 1000 Jahren und hat andere Strukturen. Es kann keine Glückseligkeit sein, wenn in einem Land alle drei Monate über die Pensionen abgestimmt wird.

Eine klar zu beantwortende Frage an das Volk wäre etwa, ob man das Pensionsantrittsalter der Frauen hinaufsetzen soll?

Das ist ein Verfassungsgesetz, da braucht man andere Quoren. Abstimmen kann man über fast alles, ich finde genügend Themen. Die Frage ist: Sind wir eine repräsentative Demokratie, oder sagen wir, okay, wir machen alle drei Monate eine Abstimmung? Es geht darum, was die Politik machen kann, damit die Leute sagen: „Hallo, da tut sich etwas.“ Natürlich werden wir alle wegen Kärnten in den nächsten paar Wochen wieder eine ordentliche Delle davontragen. Da müssen wir sagen, dass nicht alle Regierungsmitglieder und Nationalratsabgeordnete so sind.

Sie haben ein gutes Image, gelten als sympathisch und gemütlich. Bei der Besetzung des Wiener AMS hat man eine Brutalität bemerkt, die man Ihnen auf den ersten Blick gar nicht zutrauen würde. Da wurde von Ihnen eine Mitarbeiterin des Sozialressorts der jetzigen AMS-Vizechefin vorgezogen.

Sie werden keine einzige Reihung finden, die von einem Consulter unterschrieben ist, bei der eine Person an erster Stelle ist. Sie werden eine verbale Aussage in einem Protokoll finden.

Das ist beckmesserisch. Das Protokoll des AMS-Verwaltungsrates lautet anders.

Das ist kein genehmigtes Protokoll, und man muss das in seiner Gesamtheit lesen. Ich habe vor meiner Entscheidung ein weiteres Gutachten erstellen lassen, das ein anderes Ergebnis gebracht hat. Es geht übrigens um drei Personen aus der Sozialdemokratie. Ich habe jene genommen, die die wenigste Wien-Nähe hat.

Die unterlegene Kandidatin klagt, sie sei gemobbt und unter Druck gesetzt worden.

Das muss sie mit den betreffenden Personen ausmachen.

Sie will die Bestellung anfechten.

Es ist bisher nichts da. Sie kann es auch nicht wirklich anfechten, sie kann auf Schadenersatz klagen. Es sind ihr auch Positionen im Bundes-AMS angeboten worden. Die jetzt bestellte Bewerberin hat bei uns ihren Dienst beenden müssen – ohne Rückkehrticket.

Nochmals Volksabstimmung: Sie haben gemeint, Pensionen wären kein Thema. Was sagen Sie selbst: Wann soll dann das frühere Frauenpensionsalter angehoben werden?

Zur Stunde ist es kein Thema. Ich gehe davon aus, dass man nach der Nationalratswahl eine Debatte führen wird.

Sie haben 2018/19 ins Gespräch gebracht.

Ich habe einen Vorschlag präsentiert, der nicht mehrheitsfähig war.

In der SPÖ.

Nicht nur, auch die Grünen waren dagegen. Nur die ÖVP war nicht dagegen.

Haben Sie Ihr Plansoll mit der Reform der Invaliditätspension vor der Wahl erfüllt?

Im Wesentlichen.

Das heißt, wir könnten eigentlich wählen.

Man wählt, wenn die Legislaturperiode vorbei ist.

Also im Herbst 2013?

Ja.

Es kommt der nächste Wahlkampf. Da wird es sicher Wünsche geben, etwa die Hacklerpensionen nicht 2014 um zwei Jahre anzuheben. Haben Sie dafür ein offenes Ohr?

Nein. Das Thema ist für mich abgeschlossen. Das ist auch in der eigenen Partei nicht wirklich ein Thema. Es ist schön langsam überall drinnen, dass diese Anhebung notwendig ist. Die Hauptbetroffenen haben wir mit der Schwerarbeitspension abgefedert.

Bei den Invaliditätspensionen verstehen manche nicht, warum das nicht mehr so wie früher möglich ist.

Die Invaliditätspension ist die häufigste Pensionsantrittsart. Da will ich nicht zuschauen. Ich möchte nicht in einem Land leben, wo wir landläufig alle invalide sind. Wir müssen hinschauen und den Leuten helfen, länger im Berufsleben zu bleiben. Bei den Invaliditätspensionen befinden sich die Betroffenen in einer sehr eingeschränkten Finanzsituation. Der Durchschnitt liegt bei 957 Euro brutto. Das ist für einen 52-, 53-Jährigen für das weitere Leben nicht die Glückseligkeit. Die große Kunst ist: Gelingt es frühzeitiger, Leute aufzufangen? Das ist der Paradigmenwechsel. Bei 80 Prozent der Frauen kommt es zu Frühpensionen wegen psychischer Probleme. Das ist aber in einem hohen Maße heilbar.

Also wurde es diesen Menschen bisher zu leicht gemacht?

Man hat halt gesagt: „Das ist so und ciao.“ Das Wort „leicht“ ist falsch.

Abgeschrieben. ..

Vergessen, abgeschrieben. Man hat nicht hingeschaut. Die Logik stammt aus Finnland und Holland, die haben das seit zehn Jahren und daher schon andere Erfolge erzielt.

Wollen Sie nach Ihrer Lebensplanung bei der Umsetzung bis 2018 mit dabei sein?

So ist es.

Nicht als Wiener Bürgermeister.

Die Frage stellt sich nicht. Meine Lebensplanung ist, dieses Amt so lange wie möglich auszuüben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.07.2012)

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146 Kommentare
 
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Wozu wähle ich Politiker?

Wozu wähle ich dann noch Politiker? Das frage ich mich schon lange....

Re: Wozu wähle ich Politiker?

ja, ich mich auch

0 0

Früher wurden ja die Familiennamen

von der Tätigkeit oder den Eigenschaften abgeleitet.

Daher hat der seinen Namen zurecht.

1 0

wer hat euch verraten? - sozialdemokraten


Gast: Korrupty
31.07.2012 21:11
0 0

WOZU

Wozu wir euch wählen ?? Das fragen wir uns auch?
Es sitzen mehr korrupte Politiker im Parlament als im Gefängnis!!
Die Gewerkschaften unterschlagen Beitragsgeld zertören Arbeitsplätze (Konsum,Bawag ,Post, ÖBB, Bildungspolitik......)
Für was wählen wir auch damit ihr unser Steuergeld verschwendet ihr VERSAGER!!!!

Hundsdorfer, niemand hat dich gewählt, deine Themen auch nicht!

Die VAs sind notwendig, wie ein Bissen Brot, die Rot-Schwarze Koalition ist STILLSTAND!

3 0

Nur keine echte Demokratie

Das fürchten die Politiker in unserem Land wie der Teufel das Weihwasser.
Welch ein glückliches Volk sind die Schweizer,die haben noch was zu melden.
Darum fühlen sich unsere Politiker in der EUSSR so wohl.

Gast: Fredak
30.07.2012 20:19
2 0

Herr Hundsdorfer hat Angst das wir Bürger eine gerechtere Politik betreiben

Jene Pensionisten die noch keine mindestens 60-62 Jahre alt sind. Sofort zurück am Arbeitsplatz. Ich kenn einen Mechaniker Heute 55 Jahre Miniskus Operriert. Bereits seit ca 4 Jahre in Pension. Kein Inavlide ind Pension Berufschutz. Dann muss er halt umgeschult werden zum Auto Verkäufer. Nicht mehr Pension kassieren als die brave Mutter am Land die bereits 80 Jahre ist weitaus weiniger Pension hat. Obwohl die das ganze Leben wirklich geschuftet hat. Schön langsam sehen Sie das ja alles ein. Aber in das System gehört eingegriffen. Zurück am Arbeiteitsplatz, oder ab sofort bis zum 60. Lebensjahr mindestens die mindestpension. Da würden sie sehn wie schnell manche sofort wieder Arbeiten wollen. Da gibts einige. Die auf diese Art in Pension sind. Wirklich nicht Notwendig. Es gibt schlimmere Krankheiten die Menschen haben und bis zu Ihrer Pension Arbeiten. Da fehlt der SPÖ die Härte. Sollen ja Lieber die leistungsträger die Arbeiten gehen für den unfug den ja die SPÖ gesetzlich festgelegt hat. dafür bezahlen. Sind ja eure Gesetze. Deshalb solltet ihr den Mut auftreiben das zugunsten der anständigen Bürger zu ändern. Alle die zu Früh in Pension Untersuchen Amtasarzt. Der Arbeiten kann zurück am Arbeitsplatz oder Das Minimum an pension bsi zum offizilen Pensionsalter

Re: Herr Hundsdorfer hat Angst das wir Bürger eine gerechtere Politik betreiben

Seien Sie froh, daß Sie körperlich gesund sind, was in Ihrem Kopf fehlt könnte man ja, wenn Sie schweigen würden, gar nicht bemerken!

Antworten Antworten Gast: Fredak
31.07.2012 22:15
0 0

@derpradler jeder sollte einen Arbeitsplatz haben

Um bis zu 1000,- euro im Monat Arbeiten ist noch immer gerechter als die bis zu 1000,- erhalten und nix dafür tun. (Ist das Ihnen zb. wurst ob die andern für sie Arbeiten. Das Sie fürs nixtun Geld erhalten. Weils in Pension sind und das 10 Jahre zu Früh?)
Man kann jeden Mann und jede Frau eien Arbeit zuteilen. manche Menschen wären Froh das sie die Möglichkeit haben zu Arbeiten.
Nichts Arbeiten. Das macht Krank!
Deshalb sag ich nochmals, es gehören alle Frühpensionisten die keine Invaliden sind zurück am Arbeitsplatz. Ein Elektriker, ein Mechaniker barucht nicht mit 50 Jahre in die Frühpension gehen. egen Berufsschutz. Die hätte man im Verkauf umschulen können. Das ist Unfär gegen über den noch Arbeitenden die bezahlen die Frühpensionen.
Diese zurück am Arbeitsplatz. Oder bis zur richtigen Pension das minimum. Da könnte man den Familienhaushalt zusammnerechen. Die diverenz erhält der oder die jenige. So schnell könnten gar nicht schauen. Wollen die alle wieder Arbeiten.

4 0

Meine Lebensplanung

Hochkarätike Apparatschik aus dem Amt zu jagen!

Gast: BRUNO KREISKY FORUM
30.07.2012 16:19
4 0

"Wozu wähle ich dann noch Politiker?"

Müsste er sich nicht eher fragen ''Wozu halten wir uns eigentlich die Politiker?''

Wer wählt hierzulande Politiker?

Haben nur Parteien zur Wahl - und das ist das Problem.


Hundstorfer: "Wozu wähle ich dann noch Politiker?"


DAS frag ich mich schon lange.

Gast: Lavrentiy Beriya
30.07.2012 13:06
5 0

Wiener Verkehrsbetriebe werden jeden Tag VERTRAGSBRÜCHIG!

Und zwar tausendfach!

Wenn es darum geht die Tickets der Fahrgäste zu kontrollieren, wird ein immenser Aufwand getrieben anstatt die Cross-Border geleasten U-Bahnen, etc. in gutem Zustand zu halten.

Folglich werden uns Öffifahrern tagtäglich zig-tausende Stunden an unnötiger Wartezeit aufgezwungen, weil wieder ein schlecht oder gar nicht gewarteter Zug kaputtgegangen ist. Also können die Wiener Linien Ihren Beförderungsauftrag, für den sie im Voraus kassieren nicht erfüllen und werden somit TAUSENDFACH VERTRAGSBRÜCHIG! Den Schaden haben wir kleinen Untertanen durch unsere linken "ObertanInnen" und ihre grünlichen ErfüllungsgehilfInnen.

Danke liebe (Un)Sozialistische Partei Österreichs!!! Danke Don Promillo!! Danke Fr. Brauner!!

Gast: Poskrebyshev
30.07.2012 12:38
4 0

Juhuuuuu! Jubel!

Wieder mehr Kohle durch die "Parkraumverwirtschaftung" für mehr SPÖ Cross-Border Leasing Geschäfte, welche die Fr. Brauner und ihre linken KonsortInnen dann in den Roten Sand setzen können!

“Danke” liebe Un-Sozialistische Partei Österreichs und “danke” an die grünlichen ErfüllungsgehilfInnen!

Bald sind Wahlen! Gehen wir auch hin!

Gast: Grigoriy Zinovev
30.07.2012 12:37
2 0

Parkpickerl = Anrainerschutzgelderpressung

durch Don Promillo und die die grünlichen ErfüllungsgehilfInnen!

Gast: Carletto3
30.07.2012 11:59
5 0

geschützte werkstätte gemeinde wien

in seiner biografie findest gemeinde,jugendvorsitzender der spö und ögb,und sonst nichts!

"Wozu wähle ich dann noch Politiker?"

...aus reinem Masochismus....

Gast: Gastastast
30.07.2012 10:13
4 0

Joa dann

Das denkt sich das Volk anscheinend auch. Die Wahlbeteiligung ist ja nicht so umwerfend.

Gast: smilefile
30.07.2012 09:48
6 0

Politiker,..


Die "volknähe" dieser Damen und Herren ist nur für die Dauer der Wahl dacht.

Kaum sind diese Herrschaften gewählt, wird Polizeischutz zwischen Volk und Politik aufgestellt.

Damit diese ehrenwerte Gesellschaft ungestört ihre Geschäfte machen können.

Soviel zu unseren volksnahen Volksvertretern,..

An ALLE

Hundsdorfer ist nicht allein Schukd an der Verkommenheit unserer Gesellschaft. An einem Mann den ganzen korrupten Staatsapparat aufhängen ist zu billig.
Hundsdorfer hätte ja RECHT ,wenn die Politiker noch so agieren würden ,wie sie es den Wählern vorlügen! Die Politik hat in Österreich den Turm der Adeligen übernommen. Und dagegen hilft nur ein Aufräumen in den Parteibüros, dazu müßte aber de Basis erst einmal DENKEN lernen!

Gast: Na und?
30.07.2012 07:16
7 0

Liebe Leser, der Mann war GEWERKSCHAFTLER!!!

Er war sogar der oberste Gewerkschaftler, man staune!

Da sieht man, welche Leute einen vertreten.

(Kann man so oder so deuten!)

Re: Liebe Leser, der Mann war GEWERKSCHAFTLER!!!

Das heißt Gewerkschafter, nicht Gewerkschaftler!


Antworten Antworten Gast: letschy1
31.07.2012 13:54
0 0

Re: Re: Liebe Leser, der Mann war GEWERKSCHAFTLER!!!

Und gerade diese Gewerkschaftsbosse waren die den Konsum wie auch grössere Betriebe vernichtet haben.Wo wurden die Mitarbeiter untergebracht einfach in die Invalidätspension ohne von einem Leiden betroffen zu sein geschickt.
Was ist mit den Hacklerpensionen ? wer hat diese in Anspruch genommen,die armen Beamten ,kein Schwerstarbeiter oder die dazugehörenden.Diese Herrschaften müssten alle einmal eine Woche zumindest im Strassebau od.Hochofen tätig sein.Oder die Damen in der Kranken od.Altenpflege .Es ist traurig genug wirkliche chronisch Kranke od.Körperbehinderte die Invalidätsrente wegzunehmen und in den Arbeitsprozess einzugliedern,fraglich ob man eine kriegt.Die jungen gesunden lässt man auf der Strasse laufen,kriminalität fördern usw.

Gast: Es gilt die Unschuldsvermutung
30.07.2012 04:28
9 0

„Ich kann tun was ich will“

Für mich ist der Typ die absolute Nullnummer. Mich quält nur nicht meine kaputte Schilddrüse, auch der Hundstorfer peinigt mit seiner aufgesetzten „Gewissenlosigkeit“ meine Ordnungsprinzipien. Aus welcher „Lohntüte“ hat der Faymann den hervorgeholt? Wohl aus der korrupten Kreislaufmühle, jeder weiß vom anderen etwas, was man ihm anhängen könnte. Schon als großkopferter Gewerkschafter konnte ich diesen „Spitzenfunktionär“ nicht schmecken. Er war im Lug-u. Betrugssystem voll eingebunden. Die verwalteten Gewerkschaftsgelder kamen mit Sicherheit nicht nur den Mitgliedern (so sollte es aber sein) zugute. Hier wurde großzügigst umgeschichtet. Schon der selbstherrliche Benya hatte wahrscheinlich Dreck am Stecken. Oder vielleicht erinnern wir uns an den Sekanina? Bei dem war der hohle Griff in die Kasse eine Selbstverständlichkeit. Ich weiß, bei uns sollte man die Vergangenheit ruhen lassen. Diese einschläfernde Durchtriebenheit ist bis heute willkommene Verdrängungstaktik.

 
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