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Invaliditätspension: AMS will "Bremse" einbauen

30.07.2012 | 08:32 |   (DiePresse.com)

Der Chef des Arbeitsmarktservice, Herbert Buchinger, kritisiert den geplanten "Qualitätsschutz". Demnach müsste Personen, die ihren Beruf nicht mehr ausüben könnten, ein komplettes Studium finanziert werden.

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Wer seinen erlernten Beruf krankheitsbedingt nicht mehr ausüben kann, muss sich künftig umschulen lassen. So lautet der im neuen Gesetzesentwurf der Invaiditätspension festgeschriebene "Qualitätsschutz". Das bedeutet, der Betreffende hat das Recht auf eine hochwertige Qualifikation, die seinem bisherigen Ausbildungsniveau (Lehrabschluss, Fachschule etc.) entspricht. Während der Dauer der Umschulung erhält der Betroffene ein "Umschulungsgeld" in der Höhe des Arbeitslosengeldes plus 25 Prozent.

Während das Sozialministerium den Vorstoß lobt, übt das Arbeitsmarktservice (AMS) heftige Kritik. Das Recht auf eine gleichwertige neue Ausbildung sei zwar etwa bei Lehrberufen sinnvoll, bei Studien würde es aber bedeuten, dass der Staat noch eine zweite lange und teure Ausbildung finanzieren müsste, beschwerte sich AMS-Chef Herbert Buchinger im Ö1-"Morgenjournal" am Montag.

Neues Studium bei psychischen Problemen?

Sollte etwa bei einem Bäcker eine Mehlstauballergie ausbrechen, könnte dieser nicht mehr in Invaliditätspension geschickt, sondern müsste umgeschult werden. Es sei somit nicht zumutbar, jemanden mit Lehre auf eine Anlerntätigkeit umzuschulen oder jemanden mit Matura oder Studium auf einen Beruf, für den diese Abschlüsse keine Voraussetzung sind. Sollte folglich eine Person Englisch und Deutsch studiert und in einem Gymnasium als Lehrer gearbeitet haben, wegen psychischer Probleme Jugendliche aber nicht mehr unterrichten können, dann müsste ihr laut vorliegendem Gesetzestext ein neues Studium finanziert werden.

"Das läuft im Wesentlichen darauf hinaus, wenn einer von der Gesellschaft schon ein Studium finanziert bekommen hat, dass er unter den gegebenen Umständen einen Rechtsanspruch hat, ein zweites Studium finanziert zu bekommen", warnte Buchinger.

Altersgrenze einziehen

Der AMS-Chef schlägt daher vor, beim "Qualifikationsschutz" eine "Bremse" einzuziehen - etwa eine altersbedingte. "Dass es für Unter-50-Jährige oder für Unter-40-Jährige möglich ist, auch eine Stufe unter das erreichte Qualifikationsniveau zu gehen, wenn ansonsten Berufsunfähigkeit droht." Eine solche Bremse sollte aber freilich nicht bei Lehrabschlüssen, sondern nur bei "langdauernden höheren Qualifikationen" gelten.

Momentan befindet sich der Gesetzesentwurf zur Neuregelung der Invaliditätspension jedenfalls in Begutachtung und soll im September im Parlament beschlossen werden. Inkrafttreten soll es erst mit 1. Jänner 2014.

Hundstorfer teilt Sorgen nicht

Sozialminister Rudolf Hundstorfer  teilt die Sorgen von AMS-Chef Herbert Buchinger hinsichtlich des Qualifikationsschutzes bei der neuen Invaliditätspension nicht. Dies sei nur ein "kleines Randproblem", sagte der Ressortchef im Ö1-"Mittagsjournals" zur Befürchtung, dass das AMS einem Akademiker ein zweites Studium finanzieren müsste, sofern dieser seinen bisherigen Beruf krankheitsbedingt nicht mehr ausüben kann. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hingegen will einen Rechtsanspruch auf ein zweites bezahltes Studium ausschließen.

(Red.)

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105 Kommentare
 
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ams sorgen

Hat schon einmal wer einen akademiker gesehen, der vorzeitig krankeitshalber in pension gegangen ist?
Herr buchinger ein vorschlag: kugelschreiber zusammenbauen.

Gast: Hermann vom Gipfel
31.07.2012 18:38
0 0

Buchinger gilt als Akademiker-Feind

und glaubt damit punkten zu können.
Fraglich bleibt, wie Leute mit solchen Ansichten überhaupt Karriere machen konnten?

Re: Buchinger gilt als Akademiker-Feind

Vermutlich ist er Nichtakademiker (Studienabbrecher....) den der Neid frisst.
Soll mal darüber nachdenken, wie auf den Arbeitsämtern gearbeitet wird. Da er Chef ist, ist er für das Totalversagen des AMS voll verantwortlich und selbst Totalversager.

Gast: E.T.
31.07.2012 15:49
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Soweit ich weiß

ist studieren in Österreich noch immer kostenlos und um Stipendien kann angesucht werden. Es gibt auch ein Selbsterhalterstipdendium, also hat wer schon eine gewisse Zeit gearbeitet, so kann ein sogenantes Vollstipendium für Selbsterhalter beantragt werden. Ein zusätzliches Studium würde dem AMS gar nichts kosten.
Aus meiner Sicht sind ist eher die jetzige Praxis, dass Leute 10x in Kurse, wie bewerbe ich mich geschickt werden, unsinnigst, überhaupt sind die allgemeinen Kurse von Trendwerk, Berater und wie immer diese Firmen heißen, die sich auf AMS-Kurse spezialisiert haben, eine reine Geldvernichtung und helfen den Arbeitslosen nichts. Ich hoffe, dass eventuell der eine oder andere Kurs doch sinnvoll ist, habe von so einem bis heute aber nichts gehört.

Re: Soweit ich weiß

Sehr geerte/r ET! Ich gestatte mir Ihre Ausführungen zu ergänzen - Rehab und Umschulungen. Ein Familienmitglied leidet an einer schweren psychischen Erkrankung und ebenso an körperlichen Leiden. Der Betroffene hat jedoch einen IQ von 130 (also sehr hoch), den er nicht nützen kann. Er kam im Rahmen der vielen wertlosen Angebote zur Organisation REINTEGRA. Was ließ man dort die zu Integrierenden machen? Menschen mit Suchtproblemen mussten mit Gabeln in Nüsse mit Gabeln Löcher stechen - für Nussschnäpse, Schraubverschlüsse von Reinigungsmitteln kontrollieren usw. Die Krone war jedoch folgende Tätigkeit: Diese beeinträchtigten (zum Teil schwere psychische Probleme) bearbeiteten die kleinen Täfelchen, die man in Spitälern Verstorbenen um die Zehen hängt - wenn das nicht ein tolles Angebot ist! Nebstbei sei noch erwähnt, dass man diesen Menschen bei REINTEGRA nahelegte, bei Vorstellungsgesprächen nicht zu erwähnen, dort gearbeitet zu haben! Wenn das nicht ein tolles Angebot ist! Sollte man nun meinen Beitrag wegen der Erwähnung o.a. Institution nicht als Posting zu veröffentlichen, so ersuche ich zumindest, diese großartige Einrichtung zu überprüfen. Dort wird man sehr rasch die Richtigkeit meiner Ausführungen bestätigen können. Soviel zur Sinnhaftigkeit staatlicher Angebote zur Reintegration. Die bisherige Situation lässt Großartiges erwarten! Kurzum, Kranke als Fußfetzen! Gesundheit und Arbeitsfähigkeit wird verordnet! Danke Herr Hundsdorfer! Ein Sozialdemokrat!!!!

Gast: bankerbrauchenebenmehrgeld
31.07.2012 14:55
2 0

die SPÖ u. hundstorfer wollen nur mehr billigste flexible dipl.ing., dr.,mag, Bsc, Master usw; haben;(wettbewerbsfähigkeit!) höhere bildung wird dann eben vom SPÖ staat und AMS bestraft; wenns krank und älter werden die leut; sollens noch ums billige geld ausgelaugt werden.und dann ab ins heim.


Zweitstudium wer tut sich das an?

Die Befürchtungen, dass sehr viele es ausnützen könnten und in ein zweites Studium flüchten, finde ich sehr weit hergeholt.

Was mir besser gefällt, wären positive Anreize, wen jemand wirklich invalid wird, dass er bei der Umorientierung unterstützt wird, wie es bei Arbeitslosen auf passiert.

Das Schlimmste finde, wenn der Staat in manchen Bereichen zu sehr eingreift. Bei Härtefällen in jedem Fall, wenn die Prognose durch die Invalidität äusserst negativ ist. Dann ist es ohnehin ein Fall für die Pension.

In den anderen Fällen, die Eigenverantwortung erhöhen und durch Coaching/Beratung und Schulungen unterstützen.

Gast: Juergen Schiefer
31.07.2012 14:32
1 0

Studium mehrfach verwendbar

Die Befürchtungen, dass sehr viele es ausnützen könnten und in ein zweites Studium flüchten, finde ich sehr weit hergeholt.

Was mir besser gefällt, wären positive Anreize, wen jemand wirklich invalid wird, dass er bei der Umorientierung unterstützt wird, wie es bei Arbeitslosen auf passiert.

Das Schlimmste finde, wenn der Staat in manchen Bereichen zu sehr eingreift. Bei Härtefällen in jedem Fall, wenn die Prognose durch die Invalidität äusserst negativ ist. Dann ist es ohnehin ein Fall für die Pension.

In den anderen Fällen, die Eigenverantwortung erhöhen und durch Coaching/Beratung und Schulungen unterstützen.

Gast: Kibietz
31.07.2012 14:27
5 0

Höherqualifikationen

DasAMS sollte lieber seinen Klenten eine Höhere Qulifikationzahlen. zB Matura oder auch ein Studium. Oder eine Lehre.

Mit höherer Qualifikationfindet man leichter und auch einen "besseren" Job. Dann gäbe es wesentlich weniger Langzeitarbeitslose und der Fachkräftemangel wäre auch beseitigt.

Ausserdem sollten die vollen 5mrd an jährlichen Einnahmen aus der Arbeitslosenversicherung dem AMS zur Verfügung stehen und nicht nur die Hälfte davon.

Ich sehe das Problem nicht.

Ein Universitätsabsolvent ist ein Universitätsabsolvent und gleichwertig ist: ein Universitätsabschluss. Den hat sich der Akademiker ja auch mühevoll erworben. Die Frage ist, ob man ihm das in fortgeschrittenem Alter noch einmal zumuten kann. Ein Studium während der Chemo- oder Psychotherapie?? Dann zum Teufel HAT er eben seinen Anspruch auf Berufsunfähigkeitspension, er hat ja ohnehin (zumeist) jahrzentelang sehr viel an Versicherungsbeiträgen(!) bezahlt und bekommt nur einen Bettel, abgesehen davon, dass diese Menschen im Dujrchschnitt mehr als 10 Jahre früher sterben. Was soll also die Diskussion. Abgesehen davon: die 700 Mio bis 2018(!) - an die ich ohnehin nicht glaube - kann man gut wo anders ohne soziale Kahlschläge einsparen. ZB. bei Hypo Kärnten, ÖVAG, Kommunalkredit oder diversen Rettungsschirmen. Oder man holt sie sich bei den "Superreichen" und nicht bei (schwer)kranken Menschen.

Antworten Gast: Kibietz
31.07.2012 14:38
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Re: Ich sehe das Problem nicht.

Sie müssen bedenken das UNI-Absolventen erstsehr spät ins Erwerbsleben eintreten. Selbst wenn so jemand "Berufsunfähig" wird zB durch Krankheit, dann steht ihm sowiso Krankengeld bzw. Frühpension zu.

Warum sollte es für einen Akademiker unzumutbar sein leichte Tätigkeiten ensprechend seiner Qualifikation zu übernehmen selbst wenn er dafür überqualifiziert ist?

Re: Re: Ich sehe das Problem nicht.

"....leichte Tätigkeiten ensprechend seiner Qualifikation...."???
Wie soll das denn gehen? Die (hohe) Qualifikation qualifiziert ja gerade für anspruchsvolle und komplexe Tätigkeiten. Für Leichtes braucht man doch kein Studium. Richtig ist, dass Akademiker in der Regel(!) später in den Arbeitsprozess eintreten aber danach ungleich höhere SV-Beiträge zahlen. Daher ist nicht einzusehen, warum ein Akademiker letztlich als "Parkwächter" oder "Verpackerin und Adjustiererin" (d.s. die üblichen Verweisung, der ständigen Judikatur für Ungelernte) enden sollen. Ich bin absolut gegen die neoliberale Idee den Sozialstaat mehr oder weniger abzuschaffen noch dazu, wenn das nichts bringt; was sind schon 700 Mio. Euro bis 2018, die vermutlich nicht wirklich erreichbar sind. Da gibt es wohl andere Einsparungsmöglichkeiten, z.B. im Bereich des Bankensponsorings oder der Dotierung diverser Rettungsschirme für sinnlose Sanierungsversuche in chaotischen Pleitestaaten.

Gast: Brusatti G
31.07.2012 14:00
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AMS Chef hat Recht

Die unzähligen arbeitslosen Zuwanderer sind ja größtenteils Akademiker und haben ein Recht auf eine gleichwertige Umschulung!

Gast: smilefile
31.07.2012 13:48
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Tja,...



..ist ja auch bloss den werten Beamten während der Dienstzeit ermöglicht worden,...

Die akademischen Nachholpflichten,..!

Die alten Student_Innen...

...gehören eh weg von der Uni. Kostet nur unnötiges Geld...

Re: Die alten Student_Innen...

...und zahlen den "Jungen" das Studium....

Fehlanzeige...die zahlen gar nix...

...sondern lassen sich von den Jüngeren Ihre Pensionen bezahlen.

Gast: ok
31.07.2012 13:11
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Sauber

"…sonst müssen wir Sie putzen schicken"
Zitat der örtlichen Ams Chefin; zu einer Akademikerin mit Depressionen u.a. verursacht durch mobbing.

...

theoretisch schon, praktisch " wir zahlen denen sicher kein zweites Studium"
wofür machen wir dann ein Gesetz, wenn wir es in der Praxis nicht vollziehen?

Gast: NPT
31.07.2012 10:23
9 0

Jemand...

...der noch nie eine Uni von innen gesehen hat und es durch Parteizugehörigkeit bis zum Minister geschafft hat, kann sich natürlich kein Zweitstudium vorstellen (auch kein Erststudium offensíchtlich). Da stecken wir die armen Teufel lieber in sinnlose Kurse, die im Wirtschaftsleben niemanden auch nur am Rand interessieren, und lassen auf diese Weise gleich einmal ein paar "Ausbildner" vom Budget des AMS mitschneiden! Ein trauriger Staat, dieses Österreich!

Re: Jemand...

Der ehrenwerte Genosse, der gerade mal die Beamtenaufstiegsprüfung hingekriegt hat, würde sicher keine Probleme damit haben, gut ausgebildete Menschen zum "Sacklpicken" einzusetzten.
Hauptsache es verringert sich dadurch der Pensionsanspruch und es werden kräftige Abschläge erreicht.
Was mit den Leuten passiert, wie es ihnen geht, das ist solchen Typen egal, sch****egal.
So geschehen eim Magistrat der Stadt Wien - Freundschaft Genossen.

Gast: ovi
31.07.2012 07:54
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natürlich nicht

natürlich zahlt das ams kein zweites studium, denn da gäbe es nix mitzuschneiden für "qualifizierungskurse" anbietende freunderln, günstlinge und sonstige paraxiten.

Gast: Buffy441
30.07.2012 23:06
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ich find die Neuregelung super

medizinische Rehabilitation muss her, ich hab einen Freund der mal körperlich super aktiv war und jetzt schon nach 10 Minuten stehen zusammen bricht und auch längere Fahrten zur Arbeit sind net möglich, weil ihn das einschrenkt ist er seit 3 Jahren arbeitslos, da er nur eine Lehre gemacht hat, das AMS macht gar nichts und auch der WGKK ist das wurscht, dabei könnte eine Weiterbildung ihm genauso weiterhelfen, wie eine Unterstützung für Jobs mit Home Office, oder am besten eine Physiotherapie aber die der braucht zahlt die Kasse nicht und als Notstandsbezieher kann er sie selber nicht zahlen, für die Rente ist er den Amt nicht kaputt genug, also was soll aus so einem Menschen werden, der gerne im Büro arbeiten würde und könnte aber keine Stelle bekommt weil er keine Ausbildung dazu hat den ursprünglich war er Techniker.

Gast: sozialistenforbanker
30.07.2012 22:32
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hundstorfer: wir zahlen kein zweites studium; wir zahlen wie bisher nur alibijobs und billigstarbeitskräfte; und wer nicht spurt, dem nehmen wir auch das arbeitslosengeld auch noch weg; die SPÖ paddei will die alten und kranken menschen nur mehr schikanieren und demütigen.


Re: hundstorfer: wir zahlen kein zweites studium; wir zahlen wie bisher nur alibijobs und billigstarbeitskräfte; und wer nicht spurt, dem nehmen wir auch das arbeitslosengeld auch noch weg; die SPÖ paddei will die alten und kranken menschen nur mehr schikanieren und demütigen.

Sehr geehrter Herr Sozialforbanker!
Dem gilt es nichts hinzuzufügen!
Eine kleine Ergänzung, die ich auch oben schon anbrachte: Reintegra, eine Institution zur Reintegration. Wie wäre es mit Tägigkeiten,wie Täfelchen für Verstorbene herzustellen, die man diesen in Spitälern Toten um die Zehen bindet!
Das sind Tätigkeiten für psychisch Kranke!
Liebe Printmedien,kontolliert das! Das ist schon ein wenig mehr als Demütigung! Es ist ein ins Gesicht-spucken! Als Sozialdemokrat kann man nur noch die Parteibücher zurückgeben. Neben anderen auch mein Bruder, der oben erwähnte Tätigkeit ausübte! Und das mit einem IQ von 130. Sein Problem ist eine schwere psychische Erkrankung, also er ist ein Fußfetzen für Hundstorfer!

Einige Punkte

Na, sagen wir, es gäbe halt 5,6 Personen, die eventuell pro Jahr in Frage kämen. Wär das so eine Katastrophe, wenn diese paar Leut' drei, vier Jahre wieder studieren?

Anscheinend ja, denn dann würden sie ja nicht den Freunderl, errrrr Schulungsinstituten als "Klienten" zur Verfügung stehen. Das darf natürlich gar nicht sein!

Es WÄRE ja wünschenswert, gäbe es tatsächlich weit mehr sinnvolle Umschulungsangebote, oder die Möglichkeit als Erwachsener ganz normal auch eine Lehre zu machen. Ich fürchte ja gerade, dass dieses Gerede von Rechtsanspruch auf Umschulung bei vielen, die sich in Arbeitslosigkeit beruflich umorientieren wollen, auch falsche Hoffnungen weckt. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass wirklich versucht wird, dieses Angebot grundlegend zu verbessern. Denn, es haben sich in dieser Schulungsindustrie viele schön eingerichtet.

 
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