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„Zahlen kein zweites Studium“: Hundstorfer widerspricht AMS-Chef

30.07.2012 | 17:55 |   (Die Presse)

Rehabilitation statt Pension. Die Neuregelung der Invaliditätspensionen sorgt für Diskussionen zwischen der Regierung und AMS-Chef Buchinger. Gibt es künftig einen Rechtsanspruch auf neue Akademikerausbildung?

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Wien/red. Der erst in der Vorwoche in Begutachtung geschickte Gesetzesentwurf zur Neuregelung der Invaliditätspensionen führt jetzt in einem Teilaspekt zu einer Kontroverse zwischen der Regierung und dem Chef des Arbeitsmarktservice (AMS), Herbert Buchinger. Worum geht es? Die Änderung hat zur Folge, dass Arbeitnehmer statt einer krankheitsbedingten Pension eine medizinische oder berufliche Rehabilitation machen und einen Job mit gleichem Niveau übernehmen müssen („Qualitätsschutz“). Umgekehrt gibt es künftig einen Rechtsanspruch für Betroffene auf Rehabilitation oder Umschulung, wenn dadurch Aussicht auf einen neuen Arbeitsplatz besteht.

AMS-Chef Buchinger befürchtet weitreichende Folgen: Demnach müsste das AMS einem Akademiker ein zweites Studium finanzieren, wenn dieser seinen bisherigen Beruf krankheitsbedingt nicht mehr ausüben kann. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) teilt diese Ängste nicht. Das stimme zwar „theoretisch, aber nicht praktisch“. Das Sozialressort erwartet, dass es bei den Betroffenen nicht um Studienabsolventen geht. Außerdem könne man mit einem Studium – etwa der Rechtswissenschaften – auch in anderen Berufen als dem angestammten arbeiten.

„Wir werden sehr wohl Lösungen finden, und das wird nicht dahin gehen, dass wir denen ein zweites Studium zahlen müssen“, betonte der Sozialminister. „Ich werde da zur Stunde nichts ändern“, erklärte Hundstorfer am Montag im ORF-Radio.

Mitterlehner will auf Nummer sicher gehen

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP), der Verhandler seiner Partei auf Regierungsebene, möchte ganz auf Nummer sicher gehen: Man müsse prüfen, ob die von Buchinger skizzierte Gefahr tatsächlich bestehe. Ein solches Szenario sollte auf jeden Fall ausgeschlossen werden, betonte Mitterlehner. Die Begutachtungsfrist für Hundstorfers Gesetzesentwurf läuft bis Anfang September. Die Neuregelung der Invaliditätspension soll nach seinem Plan heuer im Herbst – und damit rechtzeitig vor der Nationalratswahl 2013 – beschlossen werden und Anfang 2014 in Kraft treten.

Ganz andere Sorgen plagen FPÖ-Vizechef und Behindertensprecher Norbert Hofer. Er befürchtet, die Neuregelung der Invaliditätspensionen könnte vermehrt zu Armut bei behinderten Menschen führen. Es dürfe nicht übersehen werden, dass es viele Fälle geben werde, in denen eine Wiedereingliederung in die Arbeitswelt nicht möglich sei.

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105 Kommentare
 
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ams sorgen

Hat schon einmal wer einen akademiker gesehen, der vorzeitig krankeitshalber in pension gegangen ist?
Herr buchinger ein vorschlag: kugelschreiber zusammenbauen.

Gast: Hermann vom Gipfel
31.07.2012 18:38
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Buchinger gilt als Akademiker-Feind

und glaubt damit punkten zu können.
Fraglich bleibt, wie Leute mit solchen Ansichten überhaupt Karriere machen konnten?

Re: Buchinger gilt als Akademiker-Feind

Vermutlich ist er Nichtakademiker (Studienabbrecher....) den der Neid frisst.
Soll mal darüber nachdenken, wie auf den Arbeitsämtern gearbeitet wird. Da er Chef ist, ist er für das Totalversagen des AMS voll verantwortlich und selbst Totalversager.

Gast: E.T.
31.07.2012 15:49
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Soweit ich weiß

ist studieren in Österreich noch immer kostenlos und um Stipendien kann angesucht werden. Es gibt auch ein Selbsterhalterstipdendium, also hat wer schon eine gewisse Zeit gearbeitet, so kann ein sogenantes Vollstipendium für Selbsterhalter beantragt werden. Ein zusätzliches Studium würde dem AMS gar nichts kosten.
Aus meiner Sicht sind ist eher die jetzige Praxis, dass Leute 10x in Kurse, wie bewerbe ich mich geschickt werden, unsinnigst, überhaupt sind die allgemeinen Kurse von Trendwerk, Berater und wie immer diese Firmen heißen, die sich auf AMS-Kurse spezialisiert haben, eine reine Geldvernichtung und helfen den Arbeitslosen nichts. Ich hoffe, dass eventuell der eine oder andere Kurs doch sinnvoll ist, habe von so einem bis heute aber nichts gehört.

Re: Soweit ich weiß

Sehr geerte/r ET! Ich gestatte mir Ihre Ausführungen zu ergänzen - Rehab und Umschulungen. Ein Familienmitglied leidet an einer schweren psychischen Erkrankung und ebenso an körperlichen Leiden. Der Betroffene hat jedoch einen IQ von 130 (also sehr hoch), den er nicht nützen kann. Er kam im Rahmen der vielen wertlosen Angebote zur Organisation REINTEGRA. Was ließ man dort die zu Integrierenden machen? Menschen mit Suchtproblemen mussten mit Gabeln in Nüsse mit Gabeln Löcher stechen - für Nussschnäpse, Schraubverschlüsse von Reinigungsmitteln kontrollieren usw. Die Krone war jedoch folgende Tätigkeit: Diese beeinträchtigten (zum Teil schwere psychische Probleme) bearbeiteten die kleinen Täfelchen, die man in Spitälern Verstorbenen um die Zehen hängt - wenn das nicht ein tolles Angebot ist! Nebstbei sei noch erwähnt, dass man diesen Menschen bei REINTEGRA nahelegte, bei Vorstellungsgesprächen nicht zu erwähnen, dort gearbeitet zu haben! Wenn das nicht ein tolles Angebot ist! Sollte man nun meinen Beitrag wegen der Erwähnung o.a. Institution nicht als Posting zu veröffentlichen, so ersuche ich zumindest, diese großartige Einrichtung zu überprüfen. Dort wird man sehr rasch die Richtigkeit meiner Ausführungen bestätigen können. Soviel zur Sinnhaftigkeit staatlicher Angebote zur Reintegration. Die bisherige Situation lässt Großartiges erwarten! Kurzum, Kranke als Fußfetzen! Gesundheit und Arbeitsfähigkeit wird verordnet! Danke Herr Hundsdorfer! Ein Sozialdemokrat!!!!

Gast: bankerbrauchenebenmehrgeld
31.07.2012 14:55
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die SPÖ u. hundstorfer wollen nur mehr billigste flexible dipl.ing., dr.,mag, Bsc, Master usw; haben;(wettbewerbsfähigkeit!) höhere bildung wird dann eben vom SPÖ staat und AMS bestraft; wenns krank und älter werden die leut; sollens noch ums billige geld ausgelaugt werden.und dann ab ins heim.


Zweitstudium wer tut sich das an?

Die Befürchtungen, dass sehr viele es ausnützen könnten und in ein zweites Studium flüchten, finde ich sehr weit hergeholt.

Was mir besser gefällt, wären positive Anreize, wen jemand wirklich invalid wird, dass er bei der Umorientierung unterstützt wird, wie es bei Arbeitslosen auf passiert.

Das Schlimmste finde, wenn der Staat in manchen Bereichen zu sehr eingreift. Bei Härtefällen in jedem Fall, wenn die Prognose durch die Invalidität äusserst negativ ist. Dann ist es ohnehin ein Fall für die Pension.

In den anderen Fällen, die Eigenverantwortung erhöhen und durch Coaching/Beratung und Schulungen unterstützen.

Gast: Juergen Schiefer
31.07.2012 14:32
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Studium mehrfach verwendbar

Die Befürchtungen, dass sehr viele es ausnützen könnten und in ein zweites Studium flüchten, finde ich sehr weit hergeholt.

Was mir besser gefällt, wären positive Anreize, wen jemand wirklich invalid wird, dass er bei der Umorientierung unterstützt wird, wie es bei Arbeitslosen auf passiert.

Das Schlimmste finde, wenn der Staat in manchen Bereichen zu sehr eingreift. Bei Härtefällen in jedem Fall, wenn die Prognose durch die Invalidität äusserst negativ ist. Dann ist es ohnehin ein Fall für die Pension.

In den anderen Fällen, die Eigenverantwortung erhöhen und durch Coaching/Beratung und Schulungen unterstützen.

Gast: Kibietz
31.07.2012 14:27
5 0

Höherqualifikationen

DasAMS sollte lieber seinen Klenten eine Höhere Qulifikationzahlen. zB Matura oder auch ein Studium. Oder eine Lehre.

Mit höherer Qualifikationfindet man leichter und auch einen "besseren" Job. Dann gäbe es wesentlich weniger Langzeitarbeitslose und der Fachkräftemangel wäre auch beseitigt.

Ausserdem sollten die vollen 5mrd an jährlichen Einnahmen aus der Arbeitslosenversicherung dem AMS zur Verfügung stehen und nicht nur die Hälfte davon.

Ich sehe das Problem nicht.

Ein Universitätsabsolvent ist ein Universitätsabsolvent und gleichwertig ist: ein Universitätsabschluss. Den hat sich der Akademiker ja auch mühevoll erworben. Die Frage ist, ob man ihm das in fortgeschrittenem Alter noch einmal zumuten kann. Ein Studium während der Chemo- oder Psychotherapie?? Dann zum Teufel HAT er eben seinen Anspruch auf Berufsunfähigkeitspension, er hat ja ohnehin (zumeist) jahrzentelang sehr viel an Versicherungsbeiträgen(!) bezahlt und bekommt nur einen Bettel, abgesehen davon, dass diese Menschen im Dujrchschnitt mehr als 10 Jahre früher sterben. Was soll also die Diskussion. Abgesehen davon: die 700 Mio bis 2018(!) - an die ich ohnehin nicht glaube - kann man gut wo anders ohne soziale Kahlschläge einsparen. ZB. bei Hypo Kärnten, ÖVAG, Kommunalkredit oder diversen Rettungsschirmen. Oder man holt sie sich bei den "Superreichen" und nicht bei (schwer)kranken Menschen.

Antworten Gast: Kibietz
31.07.2012 14:38
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Re: Ich sehe das Problem nicht.

Sie müssen bedenken das UNI-Absolventen erstsehr spät ins Erwerbsleben eintreten. Selbst wenn so jemand "Berufsunfähig" wird zB durch Krankheit, dann steht ihm sowiso Krankengeld bzw. Frühpension zu.

Warum sollte es für einen Akademiker unzumutbar sein leichte Tätigkeiten ensprechend seiner Qualifikation zu übernehmen selbst wenn er dafür überqualifiziert ist?

Re: Re: Ich sehe das Problem nicht.

"....leichte Tätigkeiten ensprechend seiner Qualifikation...."???
Wie soll das denn gehen? Die (hohe) Qualifikation qualifiziert ja gerade für anspruchsvolle und komplexe Tätigkeiten. Für Leichtes braucht man doch kein Studium. Richtig ist, dass Akademiker in der Regel(!) später in den Arbeitsprozess eintreten aber danach ungleich höhere SV-Beiträge zahlen. Daher ist nicht einzusehen, warum ein Akademiker letztlich als "Parkwächter" oder "Verpackerin und Adjustiererin" (d.s. die üblichen Verweisung, der ständigen Judikatur für Ungelernte) enden sollen. Ich bin absolut gegen die neoliberale Idee den Sozialstaat mehr oder weniger abzuschaffen noch dazu, wenn das nichts bringt; was sind schon 700 Mio. Euro bis 2018, die vermutlich nicht wirklich erreichbar sind. Da gibt es wohl andere Einsparungsmöglichkeiten, z.B. im Bereich des Bankensponsorings oder der Dotierung diverser Rettungsschirme für sinnlose Sanierungsversuche in chaotischen Pleitestaaten.

Gast: Brusatti G
31.07.2012 14:00
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AMS Chef hat Recht

Die unzähligen arbeitslosen Zuwanderer sind ja größtenteils Akademiker und haben ein Recht auf eine gleichwertige Umschulung!

Gast: smilefile
31.07.2012 13:48
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Tja,...



..ist ja auch bloss den werten Beamten während der Dienstzeit ermöglicht worden,...

Die akademischen Nachholpflichten,..!

Die alten Student_Innen...

...gehören eh weg von der Uni. Kostet nur unnötiges Geld...

Re: Die alten Student_Innen...

...und zahlen den "Jungen" das Studium....

Fehlanzeige...die zahlen gar nix...

...sondern lassen sich von den Jüngeren Ihre Pensionen bezahlen.

Gast: ok
31.07.2012 13:11
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Sauber

"…sonst müssen wir Sie putzen schicken"
Zitat der örtlichen Ams Chefin; zu einer Akademikerin mit Depressionen u.a. verursacht durch mobbing.

...

theoretisch schon, praktisch " wir zahlen denen sicher kein zweites Studium"
wofür machen wir dann ein Gesetz, wenn wir es in der Praxis nicht vollziehen?

Gast: NPT
31.07.2012 10:23
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Jemand...

...der noch nie eine Uni von innen gesehen hat und es durch Parteizugehörigkeit bis zum Minister geschafft hat, kann sich natürlich kein Zweitstudium vorstellen (auch kein Erststudium offensíchtlich). Da stecken wir die armen Teufel lieber in sinnlose Kurse, die im Wirtschaftsleben niemanden auch nur am Rand interessieren, und lassen auf diese Weise gleich einmal ein paar "Ausbildner" vom Budget des AMS mitschneiden! Ein trauriger Staat, dieses Österreich!

Re: Jemand...

Der ehrenwerte Genosse, der gerade mal die Beamtenaufstiegsprüfung hingekriegt hat, würde sicher keine Probleme damit haben, gut ausgebildete Menschen zum "Sacklpicken" einzusetzten.
Hauptsache es verringert sich dadurch der Pensionsanspruch und es werden kräftige Abschläge erreicht.
Was mit den Leuten passiert, wie es ihnen geht, das ist solchen Typen egal, sch****egal.
So geschehen eim Magistrat der Stadt Wien - Freundschaft Genossen.

Gast: ovi
31.07.2012 07:54
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natürlich nicht

natürlich zahlt das ams kein zweites studium, denn da gäbe es nix mitzuschneiden für "qualifizierungskurse" anbietende freunderln, günstlinge und sonstige paraxiten.

Gast: Buffy441
30.07.2012 23:06
7 0

ich find die Neuregelung super

medizinische Rehabilitation muss her, ich hab einen Freund der mal körperlich super aktiv war und jetzt schon nach 10 Minuten stehen zusammen bricht und auch längere Fahrten zur Arbeit sind net möglich, weil ihn das einschrenkt ist er seit 3 Jahren arbeitslos, da er nur eine Lehre gemacht hat, das AMS macht gar nichts und auch der WGKK ist das wurscht, dabei könnte eine Weiterbildung ihm genauso weiterhelfen, wie eine Unterstützung für Jobs mit Home Office, oder am besten eine Physiotherapie aber die der braucht zahlt die Kasse nicht und als Notstandsbezieher kann er sie selber nicht zahlen, für die Rente ist er den Amt nicht kaputt genug, also was soll aus so einem Menschen werden, der gerne im Büro arbeiten würde und könnte aber keine Stelle bekommt weil er keine Ausbildung dazu hat den ursprünglich war er Techniker.

Gast: sozialistenforbanker
30.07.2012 22:32
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hundstorfer: wir zahlen kein zweites studium; wir zahlen wie bisher nur alibijobs und billigstarbeitskräfte; und wer nicht spurt, dem nehmen wir auch das arbeitslosengeld auch noch weg; die SPÖ paddei will die alten und kranken menschen nur mehr schikanieren und demütigen.


Re: hundstorfer: wir zahlen kein zweites studium; wir zahlen wie bisher nur alibijobs und billigstarbeitskräfte; und wer nicht spurt, dem nehmen wir auch das arbeitslosengeld auch noch weg; die SPÖ paddei will die alten und kranken menschen nur mehr schikanieren und demütigen.

Sehr geehrter Herr Sozialforbanker!
Dem gilt es nichts hinzuzufügen!
Eine kleine Ergänzung, die ich auch oben schon anbrachte: Reintegra, eine Institution zur Reintegration. Wie wäre es mit Tägigkeiten,wie Täfelchen für Verstorbene herzustellen, die man diesen in Spitälern Toten um die Zehen bindet!
Das sind Tätigkeiten für psychisch Kranke!
Liebe Printmedien,kontolliert das! Das ist schon ein wenig mehr als Demütigung! Es ist ein ins Gesicht-spucken! Als Sozialdemokrat kann man nur noch die Parteibücher zurückgeben. Neben anderen auch mein Bruder, der oben erwähnte Tätigkeit ausübte! Und das mit einem IQ von 130. Sein Problem ist eine schwere psychische Erkrankung, also er ist ein Fußfetzen für Hundstorfer!

Einige Punkte

Na, sagen wir, es gäbe halt 5,6 Personen, die eventuell pro Jahr in Frage kämen. Wär das so eine Katastrophe, wenn diese paar Leut' drei, vier Jahre wieder studieren?

Anscheinend ja, denn dann würden sie ja nicht den Freunderl, errrrr Schulungsinstituten als "Klienten" zur Verfügung stehen. Das darf natürlich gar nicht sein!

Es WÄRE ja wünschenswert, gäbe es tatsächlich weit mehr sinnvolle Umschulungsangebote, oder die Möglichkeit als Erwachsener ganz normal auch eine Lehre zu machen. Ich fürchte ja gerade, dass dieses Gerede von Rechtsanspruch auf Umschulung bei vielen, die sich in Arbeitslosigkeit beruflich umorientieren wollen, auch falsche Hoffnungen weckt. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass wirklich versucht wird, dieses Angebot grundlegend zu verbessern. Denn, es haben sich in dieser Schulungsindustrie viele schön eingerichtet.

 
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