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Mölzer attackiert Kärntner Gesinnungsfreunde

31.07.2012 | 12:10 |   (DiePresse.com)

Der FPK falle es schwer, "den skrupellosen politischen Stil" Haiders einzubekennen, schreibt der EU-Mandatar und fordert: "Alles auf den Tisch."

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Der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer schießt im Kärntner Korruptionsskandal scharf auf seine Gesinnungsfreunde im Süden: "Klar fällt es den politischen Erben Jörg Haiders schwer, den rechtlich mehr als fragwürdigen und moralisch als skrupellos zu bezeichnenden politischen Stil des Bärentalers einzubekennen", schreibt er in einem Gastkommentar in der "Kleinen Zeitung". Jörg Haider lebte bekanntlich im Bärental.

--> Sonderlandtag zu Neuwahlen am Freitag

Mölzer weiter: "Ungesetzliche Handlungen auf Dauer vertuschen zu wollen und mutmaßliche Usancen der etablierten Parteien bei der Geldbeschaffung als Rechtfertigung heranzuziehen, ist schlicht dumm."

"Persönliche Karrierepläne hintanstellen"

Der EU-Abgeordnete spricht sich zwar für eine rasche Neuwahl in Kärnten aus, merkt aber ebenso an, dass es dafür rechtskräftige Urteile brauche, da die Entscheidungsgrundlage sonst "höchst undurchsichtig" wäre. "Es ist hoch an der Zeit, die persönlichen Karriere-Interessen der Politiker und die Parteiräson hintanzustellen", meint er zudem. "Wer weiter zulässt, dass das Ansehen Kärntens so massiv ramponiert wird, dass es als ein Hort von Gaunern und Gauklern hingestellt werden kann, hat den Anspruch verloren, 'ein heimattreuer Kärntner zu sein'." Dies gelte sowohl für die regierenden Kärntner Freiheitlichen ebenso wie für die Opposition.

Nun zu Verschleiern wäre für Mölzer "das Dümmste, was die regierenden Freiheitlichen machen können". Dort, wo FPK-Politiker involviert sind, hätten diese nur eine Chance: "alles auf den Tisch". Aber auch die SPÖ müsste die Vorwürfe gegen sie prüfen, von der ÖVP brauche man nicht zu sprechen. "Die Kärntner Version der sizilianischen Omertà und der Cosa Nostra dürfte wahrlich stärker rote als blau-orange Wurzeln haben."

"Da steigen einem die Grausbirnen auf"

Der Kärntner Grüne Rolf Holub vermutete am Montag, dass es sich dei dem bisher Aufgedeckten nur um die "Spitzen von ein paar Eisbergen" handle: "Da steigen einem die Grausbirnen auf." Neben Neuwahlen forderte Holub auch eine Reform des Systems: "Wir brauchen wieder einen Rechtsstaat." Auch der Bund müsse "ein bisschen mehr auf Kärnten schauen". Bezugnehmend auf die jüngsten Affären meinte er, "das war ja auch nur möglich, weil die Verantwortlichen im Bund den Jörg Haider in seinem Kinderzimmer machen haben lassen, was er wollte".

"Da muss vieles geschehen, in Kärnten"

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) plädierte unterdessen für Neuwahlen in Kärnten noch heuer. Die von der FP-Kärnten vorgeschlagene Zusammenlegung mit vorgezogenen Neuwahlen im Bund lehnt sie folglich ab. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag bezeichnete sie den Vorstoß des Kärntner FP-Obmanns Uwe Scheuch als "Zumutung": "Warum sollen sich acht andere Bundesländer dem unterordnen, was in einem Bundesland ausgebrochen ist?" In Kärnten sollte es natürlich "zügig" Neuwahlen geben, sagte Prammer. Damit sei es aber nicht getan: "Da muss vieles geschehen, in Kärnten."

(APA/Red.)

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48 Kommentare
 
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Gast: mölzerrat
01.08.2012 11:44
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system

liebe freunde, es stimmt, ich bin teil des system´s, ich habe die fpö in kärnten bei der letzten landtagswahl geschädigt, indem ich dem strache einen bzö-ler als spitzenkandidaten für die fpö kärnten eingeredet habe. ich habe dafür den platz an der sonne erhalten und wieder für das eu-parlament als kandidat verdient habe. dafür die fpö kärnten zu opfern war der preis. zum glück hat das strache nicht geschnallt. dann hab ich ihm noch den deal mit den bzö´lern in kärnten eingeredet - mit den scheuchs. jetzt sind auch diese typen erledigt-so kann mein sohn wendelin gößere aufgaben übernehmen.
eine familie in der charakter und anstand nicht bekannt ist! danke strache.

Gast: Ösi
01.08.2012 09:40
0 0

Tjo, und jetzt sage ich mal, was schon längstens gesagt werden musste! Der Mölzer sitzt nicht umsonst in der Megapfründerunde namens EU-Parlament. Er ist der Chefabcasher der kakebraunen Riege der Unansehnlich- und Abscheulichkeiten!

Wieviel cashed der wohl jedes Monat ab? Haben doch alle die Supergehälter und Gehaltsvervielfachzulagen. DER sitzt mitten im Futtertrog. Und hat die br... Pap... am weitesten offen.
Die FPÖ soll sich nur beeilen, denn spätestens wenn die Beschnittenen die Mehrheit haben, wird der Blaue Sender eingestellt. Ultimativ und für ewig. Könnts einen drauf lasen!

So, und jetzt atmets wieder durch, die Sendung ist vorüber!
Danke
Ösenpower

Gast: weidinger
01.08.2012 09:07
0 1

vapula

2008 beim begräbnis vom haider ist er noch in der ersten reihe gesessen und hat ihn in den höchsten tönen gelobt. mölzer hat halt wie die restliche fpö/fpk/bzö bande die charakterstärke eines gartenschlauchs.

Gast: Schaut aufs Land
01.08.2012 07:47
0 0

Hat Mölzer die Kraft bei der FPÖ aufzuräumen?

Das Verhalten schadet dem Land Österreich extrem!

Gast: Kerzermacherschein, Wien
01.08.2012 06:27
1 0

Ein große Bitte an Mölzer:

Kann nicht Mölzer bei der FPK aufräumen? Der hat wenigstens Durchblick und Stärke, STRACHE ist ein Wasserl der sich bald wieder auf die Opferrolle zurückzieht!

STRACHE und Bundeskanzler, da rinnt aber die Donau verkehrt!

der ideologische unterbau von mölzer

mag ja nur gewisse schichten ansprechen, aber dass er keine scheu hat auch in den eigenen reihen- die ihm puncto politischer intelligenz kaum das wasser, geschweige denn drei bier reichen können - klartext zu reden, macht ihn auch bei fernsehauftritten relativ sympathisch.
wie etliche in den anderen parteien, ist er ein rufer in der wüste; und die kamele traben weiter zur oase.

Gast: Franz Helm
31.07.2012 23:55
0 2

Mölzer hat das korrupte Sytem miterbaut

Mölzer hat das korrupte System miterbaut! Denn wer in Stein sitzt, soll nicht mit Glashäusrn werfen!

Frage: was wäre, wenn der Haider noch leben würde?


würde er bereits gesiebte Luft atmen,
oder mit der Justiz Katz und Maus spielen?
Intelligent genug war er ....

Re: Frage: was wäre, wenn der Haider noch leben würde?

PS: das BZÖ wird wohl niemand mehr wählen- auch die Kärntner nicht ...

Re: Re: Frage: was wäre, wenn der Haider noch leben würde?

Der Seppi Bucher hat nur die Chance,

eine neue Partei ohne Orangalan zu gründen

oder wieder zur ÖVP zu konvertieren,will er in der Politik bleiben.

Sonst bleibt ihm nur sein Metnitztaler Hof als Familien-Besitz mit Einkommen.

Re: Re: Frage: was wäre, wenn der Haider noch leben würde?

Der Seppi Bucher hat nur die Chance,

eine neue Partei ohne Orangalan zu gründen

oder wieder zur ÖVP zu konvertieren,will er in der Politik bleiben.

Sonst bleibt ihm nur sein Metnitztaler Hof als Familien-Besitz mit Einkommen.

Mölzer

Lieber Herr Mölzer, zum Glück ist es in den anderen acht Bundesländern nicht so, gell?

Hat sich in Wien nicht Faymann um zig Mille Inserate bezahlen lassen?

Ist es nicht salonfähig, Geld für die PArtei zu lukrieren und auf der anderen Seite sich seine Inserate bezahlen zu lassen????????????????

Gast: Marcel1
31.05.2013 21:09
0 4

Kein Wunder, dass Mölzer die FPK jetzt attackiert: Er hat als Kärntner dort nie Fuss gefasst!

Seine Enttäuschung über Scheuchs Distanz zu ihm lässt er nun freien Lauf.
Soll keiner glauben, dass es eine Harmonie innerhalb der FP gibt.

Gast: Seeufer
31.07.2012 16:43
6 1

Ein guter Artikel, weil man gleich einiges über Österreichische Politik lernen kann


Strache schickt anscheinend Mölzer vor, um der Scheuch-Partie die Leviten zu lesen.

Wird aber nichts nutzen, weil ein echter Scheuch beratungs- und lernresistent ist. Bei dem hilft nur mehr ein strenger Richter.

Und Prammer werkt an ihrer Bundespräsidentenkandidatur: immer linientreu sein und nur dann ihren Estragon dazugeben, wenn es hilft, dem politischen Gegner eines auszuwischen. Weil Neuwahlen in Wien, wegen dem ganzen Parkpickerlchaos und der systeminhärenten Ko…, würde sie nie fordern.

Und bis zur Bekanntgabe ihrer Kandidatur, hat sie ja noch viel Zeit um sprechsicherer zu werden. Weil, auch wenn wohl alle SPÖ Medien volle Pulle dahinter stehen würden - halbwegs gewählt und sinnwiedergebend sollte sie sich schon ausdrücken können. Bis zu ihrem Bundespräsidentenwahlkampf. Auch ein ORF-Schneideraum könnte sonst schnell an seine Leistungsgrenzen kommen.

Was regt das schlichte Gemüt auf...


....wenn ein gew. Hr. Rogan geistige Rülser von sich gibt

...wenn einige Politiker als Gauner ertappt werden, sind sofortige Neuwahlen unausweichlich

Wenn jedoch zwischenzeitlich unser Vermögen mittels ESM ausgeplündert wird, die Souveränität Österreichs ohne Volksabstimmung beschnitten wird,wir einer Hypoinflation zusteuern, ja dann ist das für das schlichte Gemüt einfach zu kompliziert.

Antworten Gast: Kirchstetter
01.08.2012 01:38
1 0

Re: Was regt das schlichte Gemüt auf...

Ha ha... Hypoinflation! Der war gut!

Scheint nicht gut ausschauen zu dürfen ....

..wenn angeblich die Grausbirnen aufsteigen sollen.

Aber wenn, dann sollten alle zur Rasur kommen, jenseits und diesseits der blauen Grenzen.

Und danach kann gewählt werden. Alles andere ist Betrug am Wähler.

Hat Herr Strache eigentlich auch eine Meinung zu dem Thema?


Die ersten FPÖler bringen sich in Sicherheit! Der Wiederaufbau hat begonnen.

Kärnten: Das Österreichische Griechenland. Möchten Sie mit Abschaum in Berührung kommen? Können Sie mit dieser Schuld umgehen ? Können Sie nicht, oder?

Viel schmutziges und schlimmes ist in Kärnten passiert. Nun beginnt der Wiederaufbau!

Aber, gut Faymann als unser Kanzler haben zu dürfen. Wer bei ihm ist, hat die richtige Distanz zu Abschaum. Das befreit. Es gibt Sicherheit nicht mitschuldig zu sein.

Immer mehr Bürger wenden sich von der FPÖ mit ihren Korrupten Politikern ab und finden in der SPÖ eine Anständige Partei, die Ihre Interessen vertritt. Nie wieder Abschaum. Nie wieder Korruption. Nie wieder FPÖ.

Nicht nur Bürgerinnen wenden sich ab. Auch die ersten FPÖ Politiker können mit der Schuld nicht mehr länger leben. Sie distanzieren sich. Wann treten die ersten aus der Partei aus?

Kanzler Faymann soll nun über Kärnten wachen und auf Kärnten aufpassen. Ebenso steht die Überlegung im Raum, ob nicht ein Fond eingerichtet werden soll, wo ehemalige FPÖ Politiker in diesem einzahlen, womit ein Teil zum Wiederaufbau Kärntens verwendet werden kann.

Kärnten - ein Land wird befreit.

Antworten Gast: faymann
01.08.2012 11:37
0 0

Re: Die ersten FPÖler bringen sich in Sicherheit! Der Wiederaufbau hat begonnen.

Na da hat einer aber dicke Augenbinden um - schon vergessen - die Affaire Faymann - 7 Mio für Inserate. das sind lt. derzeitiger rechtslage mind. 10 Jahre Haft. Von wegen Sauberpartei - dieses System geht seit langen - die SPÖ ist der Begründer dieses Spieles.

Antworten Gast: nestbeschmutzer
31.07.2012 18:40
0 1

Re: Die ersten FPÖler bringen sich in Sicherheit! Der Wiederaufbau hat begonnen.

Ja, befreit zum sozialistischen Schlamm hin... supi!!!!

3 11

Re: Die ersten FPÖler bringen sich in Sicherheit! Der Wiederaufbau hat begonnen.

Die FPÖ Kampfposter werden ihr Posting leider bald mit Roten Stricherln bombardieren.

Jedes minus ist aber ein Zeichen, dass Sie eine Wunde stelle getroffen haben...

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Re: Re: Die ersten FPÖler bringen sich in Sicherheit! Der Wiederaufbau hat begonnen.

Ihr Sarkasmusdetektor ist defekt.

Re: Die ersten FPÖler bringen sich in Sicherheit! Der Wiederaufbau hat begonnen.

Ausgehend von Jungwirth-Urteil, der für die Veruntreuung von 3,3 Mio. Euro fünf Jahre Gefängnis kassiert hat, schätze ich, grob über den Daumen gepeilt, dass Ihr Faymann für das "Verinserieren" von 7 Millionen Euro unseres Geldes mindestens zehn Jahre hinter Gittern verschwinden wird. Im Sinne von Tabula rasa.

Tabula rasa

Die Gunst der Stunde gilt es nun zu nutzen und Tabula rasa zu machen. Und zwar in ALLEN Parteien. Und wer behauptet, nichts zu verbergen zu haben, der ist vom Start weg disqualifiziert. Die Chance, Österreichs Reputation sowohl im In- als auch im Ausland wiederherzustellen, sollte gemeinsam genutzt werden.

der plumpe versuch einer relativierung.

man sollte den grünen zugutehalten, dass ohne sie vieles nicht ans licht gekommen wäre.

und sauber sind sie ausserdem.

 
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