20.05.2013 23:27 Merkliste 0

Geschenkter Grund könnte teurer werden

31.07.2012 | 15:29 |  von Philipp Aichinger (Die Presse)

Der Verfassungsgerichtshof leitet eine Prüfung zur Grunderwerbssteuer ein. Fallen die Einheitswerte, könnte sich die Steuer auf geschenkten Grund verzehnfachen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Immer wieder muss der Verfassungsgerichtshof (VfGH) Steuergesetze kippen, weil sie unfair sind. Speziell die veralteten, aber oft zur Steuerbemessung herangezogenen Einheitswerte bei Grundstücken sorgen dafür, dass die Höchstrichter eingreifen. So wurden von ihnen in der Vergangenheit bereits die Schenkungs- und Erbschaftssteuer, die Stiftungseingangssteuer oder die Eintragungsgebühr in das Grundbuch für rechtswidrig erklärt.

Nun könnte es auch die Grunderwerbssteuer erwischen. In einer der „Presse" vorliegenden Entscheidung fasste der VfGH nämlich einen formellen Prüfungsbeschluss zu dieser Steuer. Konkret richtet sich der Beschluss gegen § 6 des Gesetzes, der an die Einheitswerte anknüpft. Im Rahmen des Prüfungsverfahrens wird das Gericht nun entscheiden, ob die Bemessungsregeln für den unentgeltlichen Erwerb von Grundstücken (Schenkung, Erbe) gekippt werden. Anlass für das Verfahren ist eine anhängige Beschwerde aus Wien.

Die Grunderwerbssteuer wird grundsätzlich von der Gegenleistung bemessen, also zum Beispiel vom Kaufpreis. Bei einem Tausch von Grundstücken ist der Verkehrswert (also der echte Wert) des anderen Grundstücks relevant. Wenn es aber wie bei Schenkung oder Erbe keine Gegenleistung gibt, errechnet sich die Steuer aus den Einheitswerten. Diese wurden jedoch vor Jahrzehnten festgestellt und nicht mehr aktualisiert. Und sie nehmen nicht auf regionale Besonderheiten Rücksicht.

Rechtfertigung dürfte fehlen

Der VfGH (B 35/12-10) hegt nun offene Bedenken, dass es keine sachliche Rechtfertigung dafür gibt, die Grunderwerbssteuer auf derart unterschiedliche Weisen zu berechnen. Zwar gesteht das Höchstgericht dem Gesetzgeber ausdrücklich zu, unentgeltlichen und entgeltlichen Erwerb von Grundstücken steuerrechtlich anders zu behandeln, solange die Lösung sachlich bleibt. Doch „die Anknüpfung an die Einheitswerte scheint nicht geeignet, diesem Anliegen Rechnung zu tragen", meint der VfGH. Im Prüfungsverfahren will das Gericht nun noch klären, ob die geltenden Regeln vielleicht aber dadurch gerechtfertigt sind, dass „die Anknüpfung an die Einheitswerte offensichtlich im Interesse der Verwaltungsökonomie liegt".

Was wäre nun die Konsequenz, wenn der VfGH ernst macht und den strittigen Paragrafen aufhebt? Dann müsste die Grunderwerbssteuer auch bei unentgeltlichem Erwerb vom Verkehrswert berechnet werden, erklärt Werner Doralt, Finanzrechtsprofessor in Wien. Das würde aber dazu führen, dass die Steuer bei geschenktem Grund bis zu zehnmal so hoch werden kann wie bisher. Und man müsse „ernsthaft" damit rechnen, dass der VfGH die Steuer kippt, analysiert Doralt.

Der Politik stünde es dann zwar frei, eine günstigere, aber verfassungskonforme Regelung für den Grunderwerb bei Schenkungen oder Erbschaften zu finden. Dafür muss sich die Koalition aber erst einigen - und dies ist bei heiklen, steuerrechtlichen Fragen alles andere als sicher. So konnten sich SPÖ und ÖVP nach der Aufhebung der Erbschafts- und Schenkungssteuer durch den VfGH 2008 nicht auf eine neue Regelung einigen. In diesem Fall lief die Steuer aus.

Kein Nutzen für Antragsteller

Detail am Rande: Der Beschwerdeführer, der den Fall zum VfGH gebracht hat, wird aus einer Aufhebung der Norm kein Kapital schlagen können. Ihm droht dann sogar eine viel höhere Steuer. Der Beschwerdeführer kann dem aber zum Beispiel dadurch entkommen, dass er seinen Antrag noch rechtzeitig zurückzieht. Sein Verfahren ist ohnedies so lange ruhend gestellt, bis der VfGH über das Gesetz entschieden hat.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.08.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

87 Kommentare
4 0

Re: Gibt's die Erbschafts- und Schenkungssteuer eigentlich noch?

Steht eigentlich im Artikel ....

1 0

Re: Re: Gibt's die Erbschafts- und Schenkungssteuer eigentlich noch?

Im Moment gerade nicht, aber keine Angst, nicht mehr lange.

2 7

Steuern sind Diebstahl

Die Richter sind wie alle Staatsbediensteten begünstigte dieses Steuersystems, deshalb wäre alles andere als eine vollständige Aufhebung der Grundsteuer Korruption.

7 8

Re: Steuern sind Diebstahl

Und Sie glauben Schulen erhalten sich von selber, Polizisten arbeiten gratis und die Autobahnen halten ewig?

Steuern sind notwendig, und die zufriedensten Menschen in ganz Europa leben in den Ländern mit der höchsten Steuerquote (Norwegen, Schweden, Dänemark) weil ein funktionierender Staat die Menschen einfach gut schlafen lässt.

Steuerhinterziehung ist das Verbrechen, nicht steuern bezahlen!

Re: Re: Steuern sind Diebstahl

Und außerdem: Autobahnen, Museen und Schulen würden auch ohne den Staat gebaut. Mit Sicherheit.

Antworten Antworten Antworten Gast: Traggg
01.08.2012 19:47
0 0

Beispiele

oder gar Beweise? Haben wir sowas irgendwo in der Realität gesehen?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ein Beispiel
03.08.2012 22:08
0 0

Re: Beispiele

Hat nicht Bill Gates einen Highway gebaut?
Für alle die es wörtlich nehmen: finanziert

Re: Re: Re: Steuern sind Diebstahl

keiner würde autobahnen bauen.. wer wäre so dumm bestes bauland einfach zu zu asphaltieren, wenn nicht der Staat ;)

Re: Re: Steuern sind Diebstahl

Gehrinwäsche, anders ist so eine Kommentar nicht mehr zu erklären. Niemand braucht einen Staat um ruhig schlafen zu können, und schon gar nicht in dieser Form wie jetzt. Niemand hat Anrecht auf das Steuergeld anderer. Militärische Sicherheit, funktionierendes Justizsystem, das wars. Alles andere sollten die Leute selbst regeln. Warum manche sich einen übermächtigen Staat wünschen, ist mir einfach schleierhaft.

Steuern sind Diebstahl! Sie werden uns von einem langsam omnipotenten und -präsenten Staat unter Androhung von Gefängnis erpresst um dieses Geld jenen zu geben, von denen die gerade herrschenden Eliten wieder gewählt werden wollen. Deswegen weg mit den meisten staatlichen Strukturen! Haut der Krake die Arme ab! Die sollen sich vor uns fürchten, nicht umgekehrt!

Re: Re: Steuern sind Diebstahl

kommt darauf an was mit den steuern gemacht wird. wenn sie zum erhalt der propagandablätter dienen ist auch eine quote von 1% zuviel.

und wo wer wie zufrieden ist ist nochmal eine ganz andere geschichte.

6 0

Re: Re: Steuern sind Diebstahl

Zu 95 % wird das Geld jetzt an die Finanzjongleure geschenkt . Im Land und außerhalb.

Gast: django
31.07.2012 22:13
7 0

Man sollte in Ö überhaupt alle Steuern verzehnfachen...

Dann könnten sich die Griechen auch wieder problemlos rühren.

Gast: hulky
31.07.2012 20:44
4 1

Schon das Konzept des Einheitswertes ist eine Sauerei


jeder weiß das. Vorallem die Höchstrichter. Weg mit damit. Ein faires Steuermodell für alle - sage ich als Eigenheimnesitzer.

Gast: Wasserlaeufer
31.07.2012 20:38
8 7

Wer kein Grundstueck hat

ist natuerlich fuer eine Besteuerung.

Und wer eines hat ist natuerlich dagegen.

Nur hat ja jeder irgendwie ein Grundstueck.
Worauf stehen denn sonst die Mietskasernen.

Diese anteilsmaessige Steuererhoehung
wird natuerlich dann auf die Mieter abgewaelzt.

So wer hat dann was davon?
Ausser die IKG.

Ist der ESM zu teuer, erhöhen wir die Grundstücksteuer!

Recht so, den Bürger voll eine aufs Maul. Er wählt euch eh wieder *g*

Der Staat und Die Beamte kosten Geld, viel Geld!

... wunderts euch nicht, denn das wird noch schlimmer werden, außer dieses Land kommt einmal auf die Idee, nicht Rot/Schwarz zu wählen.

3 2

Re: Der Staat und Die Beamte kosten Geld, viel Geld!

Es gibt KEINE Alternative. Oder wollen sie bundesweit ein Kärntner Chaos. Jetzt wirds wieder rote Strichal hageln, aber man muss ehrlich sein, wir wählen seit Jahrzehnten die selben Politiker und haben dadurch sinnvolle Neugründungen verhindert!

Gast: Franz44
31.07.2012 18:38
25 2

Neue, noch höhere Steuern braucht das Land!

Lt. OECD hat:
•die Republik Österreich eine der höchsten Steuerquoten der Welt (Arbeit ist unterdessen einschließlich Arbeitgeberbeiträgen mit mehr als 60 Prozent durch Steuern und Abgaben belastet); immer wieder kommen Finanzminister mit ihren Steuereinnahmen ganz dramatisch nicht aus. (Anmerkung: Grasser, Molterer, Pröll und Fekter alle ÖVP)
•Österreich eines der teuersten Schulsysteme in der OECD, dabei wird noch immer mittelmäßigeres Mittelmaß produziert;
• Österreich mit acht Millionen Einwohnern neun Herzogtümer namens Bundesländer die mit den vom Bund bereitgestellten Milliarden unverantwortlich herumwerfen können, ohne dafür irgendeine Form von Verantwortung übernehmen zu müssen.
Der heimische Schuldenberg stieg 2010 und 2011 wieder kräftig an. Österreich ist Ausgabenweltmeister

Antworten Gast: fkb
01.08.2012 19:50
0 0

Ergänzung:

Wir haben eine der höchsten Steuerquoten der Welt - aber wir sind das einzige Land weit und breit das mangels Vermögenssteuern nur Leistung besteuert. Es gibt kein Land, wo Leistung so sehr bestraft wird wie Österreich.

Re: Neue, noch höhere Steuern braucht das Land!

Schauen Sie sich die letzten paar Jahrzehnte an, kein Finanzminister - unabhängig von der Farbe - ist in Österreich mit den Einnahmen ausgekommen. Wir hatten schon ewig keine Budgetüberschüsse mehr.
Das jetzt einseitig der ÖVP anzulasten ist schon sehr blauäugig. Mal abgesehen davon, dass der Finanzminister dafür ohnehin nicht allein verantwortlich gemacht werden kann. Wenn im Parlament Gesetze beschlossen werden die Ausgaben notwendig machen, dann MUSS der Finanzminister dieses Geld ausgeben (lassen), egal ob er es hat oder nicht. Und wenn man sich die ausgabenfreudigen Parlamentarier der letzten Jahrzehnte ansieht wird man schwerlich nur ÖVPler finden...

Was aber nichts daran ändert, dass das Ergebnis eine Katastrophe ist.

Antworten Gast: Saiffenstayn
31.07.2012 20:42
6 0

Re: Neue, noch höhere Steuern braucht das Land!

Das sagt eigentlich niemand ....

Aber "GERECHTERE Steuern" ..
keine Privilegien für spezielle Gruppen, Berufsgruppen und Konstruktionen ....

und wenn man ALLE Empfehlungen der OECD ernst nähme, dann wäre das Steuersystem vielleicht schon jetzt "gerechter" und verständlicher ....

Antworten Antworten Gast: was nun
03.08.2012 22:51
0 0

Re: Re: Neue, noch höhere Steuern braucht das Land!

was ist denn nun GERECHT?

- Eine Flat-Tax?
- Streichung sämtlicher Steuerfreiheiten?
- Steuern auf alles und jeden?
- Steuern für alle anderen (nur nicht für mich)?
- Steuern fürs atmen?
- ....

Re: Neue, noch höhere Steuern braucht das Land!

Die OECD empfiehlt Österreich auch, die Steuern auf Arbeit zu senken und auf Vermögen entsprechend zu erhöhen.

solange ich mein Brot

erst nach einer Steuerentrichtung von ca. 70% durch meine erbrachte Arbeitsleistung in Händen halten kann, sollte man meinen wir hätten wichtigere Probleme.

Antworten Gast: 565
03.08.2012 22:38
0 0

Re: solange ich mein Brot

MWSt kommt auch noch aufs Brot

Re: ... nach einer Steuerentrichtung von ca. 70%

Träumer, die Grundsätze des Steuersystems sollte man schon begreifen!
.
Selbst das Brot kommt über die staatliche Infastruktur zustande, oder hast'Deinen Getreideacker und die Mühle rund um die Villa?

Re: Re: ... nach einer Steuerentrichtung von ca. 70%

Getreideacker und Mühle sind staatliche Infrastruktur? Ernsthaft?

Klar spielt auch staatliche Infrastruktur mit, weil von den Straßen, über die der Lieferwagen mit dem Brot zum Supermarkt fährt, bis zur Justiz, die eine Einhaltung von Verträgen zwischen z.B. Mühle und Bäcker garantieren sollen, staatliche Infrastruktur sind.

Aber dass Steuern notwendig sind heißt noch lange nicht, dass sie in dieser Höhe notwendig sind. Es soll Länder mit niedrigeren Steuersätzen geben, wo trotzdem Straßen und Gerichte existieren, von Getreideäckern und Mühlen mal ganz zu schweigen.

Re: Re: Re: Es soll Länder mit niedrigeren Steuersätzen geben?

Sie meinen doch nicht die "Bananrepubliken", die sich von unserem Hochsteuerland doch wesentlich unterscheiden?
.
Dort müssen die Menschen doch mit Korruption, einem eklatanten Vermögensunterschied und noch vielem mehr, leben - aber uns uns in Ösistan am Balkan?

Re: Re: Re: Re: Es soll Länder mit niedrigeren Steuersätzen geben?

Ich weiß nicht was für Sie alles unter "Bananenrepublik" fällt. Aber es gibt nicht viele Staaten auf diesem Planeten mit einer höheren Steuerquote als unserer.

Spürbar niedriger sind unter anderem GB, Deutschland, die USA und natürlich die Schweiz.

Gast: JVD2000
31.07.2012 17:00
12 15

Erben

wird dann teuer. Für die Bauern, die sich seit Jahren gegen eine faire Bemessungsgrundlage wehren ...

Antworten Gast: TI36
31.07.2012 20:32
9 4

Re: Erben

Der Bauer baut auf diesem Feld Lebensmittel an - die Sie im Supermarkt kaufen. Die werden dann wohl nicht günstiger werden können.

Antworten Antworten Gast: Hanny Teimer
01.08.2012 19:55
0 0

Australien und Neuseeland

haben vor 20 Jahren die Agrarsubventionen abgeschafft und lassen Bauern faire Steuern zahlen, und dort sind Lebensmittel günstiger als bei uns. Warum? Weil die unfähigen Produzenten dadurch aus dem Markt genommen wurden.

Antworten Antworten Gast: Drenka
01.08.2012 19:52
0 0

In allen westeuropäischen Ländern

zahlen die Bauern faire Steuern, und dennoch sind die Lebensmittel in diesen Ländern nicht teurer als bei uns ........

Bauern, Erben

Der Landwirt erwirtschaftet nur 35 Prozent seines Einkommens, der Rest sind Subventionen. In Griechenland machten die Förderungen bis zu 100 Prozent aus, das war aber zum Grossteil Missbrauch

Re: Re: Erben

Arme Bauern! Kein Gesinde mehr, zuwenig EU-Förderung und immer mehr Überschuß produzieren oder Prämien für brachliegende Ackerflächen kassieren.
Bis jetzt hat Jammern immer geholfen; es wird höchste Zeit dass dieser Taktik endlich ein Ende gesetzt wird.
Bei unserer Ehr'.


Re: Re: Erben

Auch nicht teurer als die importierte Ware meinen Sie? Da draußen gibt es einen freien Markt - die Magistratsbeamtenformel mit "Kosten+Planstellen+noch ein paar unnütze Posten dazu = Preis für das Stimmvieh" zieht da nicht...

Antworten Gast: elbeastoh
31.07.2012 18:16
16 1

Re: Erben

wird dann teuer. für den karli der dann das grundstück, das er von der mitzi-tant' in atzgersdorf geerbt hat sofort an einen bauträger (am besten gemeindenah) verkaufen muß damit er sich die steuer leisten kann und überhaupt erst sein erbe antreten darf... und der karli hat immer geglaubt die anderen ... dummer karli.

0 1

Re: Re: Erben

Mein Gott dann soll er die paar Tausender halt aufs Grundstück aufnehmen. Einem geschenkten Gaul schaut man auch nicht ins Maul. Ich freue mich auch über Geschenke, die mir ein paar Kosten verursachen. Ist ja trotzdem noch immer ein mehr als gutes Geschäft

Gast: Gos
31.07.2012 16:19
49 1

Ewige Abzocke!!!!

Diese ewige Abzocke der arbeitenden Bevölkerung durch den Staat erreicht immer unerhörtere und vor allem unerträglichere Ausmaße!! Familien, die ein ganzes Leben hart arbeiten und sich mit dem bereits zigmal versteuerten mühsam ersparten Geld endlich ein Grundstück leisten können, werden (bzw. deren Kinder) ein weiteres Mal zur Kasse gebeten!

Zusätzlich muß man dann noch die jährliche Grundsteuer abführen - eine Schweinerei, die einer schleichenden Enteignung gleichkommt!

Diese unverschämte kommunistische Enteignungspolitik zur Deckung der staatlichen Mißwirtschaft in der EU ist einfach nur mehr zum Kotzen! Schön langsam kommt mir immer öfter der Auswanderungsgedanke ...

Antworten Gast: schreker
31.07.2012 20:50
3 1

Re: Ewige Abzocke!!!!

Also, die katholische Kirche zum Beispiel braucht überhaupt keine Grundsteuer zu zahlen. Also eh alles in bester Ordnung im Land!

2 23

Re: Ewige Abzocke!!!!

Sie verstehen nicht, dass diese Steuerprivilegien nicht der arbeitenden Bevölkerung zugute kommen.

Weniger Steuer auf Vermögen = mehr Steuern auf Arbeit

0 0

Re: Re: Ewige Abzocke!!!!

Genau! Und mit diesem auf ausbeuterische Weise versteuerten Arbeitseinkommen, die Steuerbelastung ist in den letzten 15 Jahren immer höher geworden, habe ich meinen Grund bezahlt.

3 0

Re: Re: Ewige Abzocke!!!!

Steuern auf Arbeit sind eigentlich Sklaverei. Außer für das Licht auf der STraße und die Polizei wird das eingezogene Geld nur für Sachen ausgegeben, die nicht im Interesse des Sklaven sind.

Antworten Antworten Gast: Gos
31.07.2012 19:50
11 1

Re: Re: Ewige Abzocke!!!!

Nehme an, Sie sind SPÖ Wähler, Grün Wähler oder dem von den Medien geschürten Sozialneid voll und ganz verfallen?

Ansonsten würden Sie verstehen, daß Vermögen durch Arbeit entsteht und Arbeit durch die Kombination von Produktnachfrage und die mehr oder weniger riskante Investition von Vermögen (=Risikokapital) durch Menschen mit Unternehmergeist. Wenn das Vermögen wegbesteuert wird bzw. aufgrund von zu hohen Abgaben abwandert, ist's vorbei mit den Unternehmern, den Arbeitsplätzen und mit der gegenwärtigen Sozialparty!

Entgegen den gegenwärtigen Bestrebungen der übersozialisierten EU (siehe Druck auf die Schweiz zur Änderung des Steuersystems), ist die Lösung des Problems nicht einen Angleichung aller Steuersystem auf höchstem Niveau, sondern eine gesunde Konkurrenz der Standorte.

Derzeit bleiben uns von unseren Einnahmen weniger als 25% für den Konsum (der eigentlich die Wirtschaft am Leben erhält) übrig, der Rest geht in den sg. Top bzw. Schweinetrog, an dem sich zu viele bedienen.

Das Problem des Sozialismus ist, daß irgendwann das Geld ANDERER Leute ausgeht! An dieser Stelle ist Europa momentan praktisch angelangt. Wenn Europa (zumindest die nördlichen Staaten) nicht mit einer, im Vergleich zum Rest der Welt, unglaublichen Produktivität gesegnet wäre, gäbe es unsere Gesellschafts"ordnung" schon lange nicht mehr.

Re: Re: Re: Ewige Abzocke!!!!

Ich habe eine umfassende Replik verfasst, doch diese wurde vom System verschluckt. Da ich keine Lust habe, das alles nochmals zu schreiben, in Kürze:

1. die OECD empfiehlt Österreich, Steuern auf Arbeit zu senken und auf Vermögen entsprechen zu erhöhen. Glauben Sie, dass dort nur Sozialisten und Grüne sitzen?

2. sowohl die Schweiz als auch die USA erheben wesentlich höhere Vermögenssteuern als Österreich. Dennoch kommt es dort weder zu einem Investitionsstau noch zu Kapitalabfluss.

3. Eine Reihe von Vermögen entstehen weder durch Unternehmergeist noch durch Arbeit (Umwidmungen von Ackerland, Wertsteigerung von Immobilien/Kunst/Gold/Aktien, Glücksspielgewinne, ...) und sind teilweise komplett steuerfrei . man muss kein Sozialist sein, um hier ein Gerechtigkeitsproblem festzustellen

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Freiheit
01.08.2012 03:47
0 0

Re: Re: Re: Re: Ewige Abzocke!!!!

sie verstehen einen wichtigen punkt nicht. die politiker haben nicht vor die steuern auf loehne/einkommen zu senken. sie wollen nur das volk aufjetzen damit man die steuern auf vermoegen erhoeht. also 60% auf lohn und dann koennens auf die dividenden, zinsen etc. auch noch 60% abziehen. das ist das ziehl der politiker. die totale enteignung. nur ein beispiel: ein unternehmen macht gewinn 25% steuer (100 euro gewinn - 25% steuer - 25 euro ohne gewinn keine dividende - dividendenempfaenger 75 euro minus steuer von 25% - 18.75 euro also wurden auf 100 euro gewinn - 43.75 euro abgezogen.) wenn trifft so etwas mehr? den multimillionaer/unternehmer der von rot/schwarz/blau/gruen schoen brav von allem beschuetzt und durch subventionen sich finanziert oder jene personen die risiken eingehen und in der garage die ihre firma gruenden?? das system behindert wohlstandsschaffung aber die steuern zu erhoehen ist der falsche weg. ich schlage vor die steuern auf loehne einkommen auf das niveau der kapitalertragssteuer zu fuehren. 25% aus und fertig. raten sie mal wie es da morgen wirtschaftlisch boomen wuerde... braucht man kein ams mehr....

Antworten Gast: Joseph III
31.07.2012 17:02
1 28

Die meisten Leute

bezahlen gekaufte Grundstücke mit Geld, das sie per Erbschaft oder Schenkung erhalten haben. Das ist also noch nicht versteuertes Geld.

3 0

Re: Die meisten Leute

Geld, das sich im Besitz eines Bürgers befindet ist bereits nur noch der Rest nach großzügiger Besteuerung.

Antworten Antworten Antworten Gast: Zutger
01.08.2012 20:03
0 0

Bei Erben stimmt das

eben nicht, die haben noch keine Steuer auf das Geld, das sie besitzen, entrichtet.

Antworten Antworten Antworten Gast: Pfortmeier
01.08.2012 19:54
0 0

???

Wenn ein Bürger geerbtes Geld besitzt, hat er es ohne Steuer zu zahlen erworben. Oder kennen Sie eine österr. Erbschaftssteuer?

Antworten Antworten Gast: Kibietz
31.07.2012 17:44
23 1

Re: Die meisten Leute

Sie können allerdings davonusgehen das ds geschenkte oder ererbte Geld bereits durch den schenker/Erblasser versteuert wurde also wäre es wieder eine (rechtswidrige) Doppelbesteuerung.