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Parlamentsumbau: Ausschreibungen beginnen, 2016 mögliche Umsiedlung

31.07.2012 | 18:09 |   (Die Presse)

Am Freitag erfolgt die Ausschreibung zur Projektsteuerung. Das fertige Konzept für den Umbau des Hohen Hauses soll Mitte 2014 stehen. Im Jahr 2016 könnten die Parlamentarier schließlich in das WU-Gebäude ziehen.

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Wien/ib. Nächster Schritt zur Sanierung des Parlaments: Diesen Freitag wird mit der Projektsteuerung die erste Stelle zur Sanierung des Hohen Hauses ausgeschrieben. Drei Wochen später folgt die Ausschreibung der begleitenden Kontrolle des Bauprojektes und im Spätherbst die Ausschreibung der Generalplanung. Eigentlich war die schon für Anfang 2012 geplant, „eine kleine Verzögerung haben wir schon zustande gebracht“, gab Nationalratspräsidentin und Bauherrin Barbara Prammer (SPÖ) am Dienstag vor Journalisten zu.

Das fertige Konzept für den Umbau soll Mitte 2014 stehen. Dann werde man auch entscheiden, ob die Sanierung bei laufendem Betrieb stattfindet oder die Parlamentarier in ein Ausweichquartier übersiedeln. Für Parlaments-Vizedirektor Alexis Wintoniak gibt es dafür in Wien nur ein Objekt, das infrage kommt: das Gebäude der Wirtschaftsuniversität (WU).

Mit der Bundesimmobiliengesellschaft gibt es laut Prammer bereits „ganz konkrete Gespräche“ über einen möglichen Umzug ins WU-Gebäude. Verträge seien allerdings noch keine unterschrieben. „Falls aber das gesamte Haus saniert wird, ist eine Umsiedlung im Jahr 2016 realistisch“, meint Prammer. Die einzelnen Projektschritte sollen außerdem von der Organisation Transparency International überprüft werden – um Korruption zu vermeiden. „Ich muss ja auch den Kopf hinhalten für alles, was hinter meinem Rücken stattfindet“, sagt die Nationalratspräsidentin. Die Kosten für den Umbau wurden zuletzt auf bis zu 295 Millionen Euro geschätzt.

Graf kritisiert Prammer, Kopf verteidigt sie

Kritik kam am Dienstag von der FPÖ: Der Dritte Nationalratspräsident, Martin Graf, erinnerte Prammer daran, dass sie ursprünglich mit einem Baubeginn für die Sanierung des Sitzungssaales noch 2008 gerechnet hatte. Und: „Ich kann bis heute kein tragfähiges Konzept erkennen“, so Graf in einer Aussendung. Er forderte Prammer auf, in Verhandlungen mit dem Finanzressort die nötigen Budgetmittel zu sichern. ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf konterte daraufhin, Graf würde mit seiner „fundamentalen Kritik“ lediglich versuchen, billig politisches Kleingeld zu wechseln.

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6 Kommentare

Ohje, mir graut jetzt schon....

.. der nächste Skandal, welchen uns die Politiker bescheren werden..
AKH, Skylink....

bin gespannt, wer da wieder aller mitverdient

Antworten Gast: schüsselfekter
02.08.2012 17:46
0 0

Re: Ohje, mir graut jetzt schon....

diesmal bekommen die etwas ab, die ab der nächsten wahl im nationalrat vertreten sind.

Gast: Das russische Ohr!
31.07.2012 17:22
5 0

Übersiedelt das Parlament in alte Wirtschaftsuni???......

...am besten wäre es, gleich in die Landesgerichtsstraße, dann bräuchten sie nicht soviel telefonieren!

Antworten Gast: magyar jatekos
31.07.2012 21:44
3 0

Re: Übersiedelt das Parlament in alte Wirtschaftsuni???......

da wäre stein an der donau besser, die haben hofgang. ;-)

Gast: Doralt
31.07.2012 16:47
1 0

Steuerrecht

Stellt euch mal alle vor, die sitzen im Audimax der WU, ein Professor weil er sich im Gebäude geirrt hat, kommt in das Audi Max und hält eine Vorlesung über Steuerrecht. Dann lernen die dort wirklich noch was...

Gast: Baur4
31.07.2012 15:35
2 0

Solche Typen könen sich nur in der Politik halten!

Schon unter Khol war über die längst fällige Sanierung des Parlaments gesprochen worden.

Noch immer gibt es kein fertiges Konzept!