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Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien

02.08.2012 | 18:22 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Viele Schwerarbeiter als Beamte bedeuten viele Frühpensionen, so die Gemeinde. Stimmt nicht - der "Presse" liegt eine detaillierte Aufstellung krankheitsbedingter Frühpensionen des ersten Halbjahres 2012 vor.

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Wien. Sogenannte „Schwerarbeiter“ sind bei den krankheitsbedingten Frühpensionen der Stadt Wien deutlich in der Unterzahl. Das geht aus einer detaillierten Aufstellung des ersten Halbjahres 2012, die der „Presse“ vorliegt, hervor. So gingen im Wiener Gemeindedienst seit Jahresbeginn 2012 immerhin 64 Kanzleibeamte wegen Dienstunfähigkeit, also krankheitsbedingt, in Frühpension. Verwaltungsbeamte stellten insgesamt einen großen Teil der 363 Frühpensionierungen in Wien von Jänner bis Jahresmitte 2012. Als „Schwerarbeiter“ gelten demnach 130 der 363 Betroffenen. 233 Betroffene fallen nicht darunter, zu diesen werden neben klassischen Verwaltungsbeamten auch noch 20 Autobuslenker und 15 Straßenbahnfahrer gezählt.

Die Gruppe der 130 wegen Dienstunfähigkeit frühpensionierten Schwerarbeiter wird klar von den Krankenschwestern (35) angeführt. Es zählen unter anderem auch elf Pflegehelfer, neun Oberbrandmeister, drei Müllaufleger und zwei Kanalarbeiter dazu. Das ist insofern interessant, weil im Büro von Personalstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) die hohe Zahl krankheitsbedingter Frühpensionen vor allem damit begründet worden war, dass die Zahl der Beamten mit belastender Tätigkeit, also der „Schwerarbeiter“, im Vergleich zum Bundesdienst höher sei.

 

200 Millionen Euro pro Jahr

Hier hakt die Kritik von ÖVP-Gemeinderat Wolfgang Ulm ein. „Ich kritisiere nicht die Mitarbeiter der Stadt Wien, sondern die Personalpolitik der SPÖ“, betont er im Gespräch mit der „Presse“. Von SPÖ-Seite werde argumentiert, Maßnahmen gegen Frühpensionen wirkten erst langsam. Ulm: „Seit 15 Jahren höre ich das von der SPÖ.“ Statt dessen würden Frühpensionen das Stadtbudget mit 200 Millionen Euro pro Jahr und in einer Legislaturperiode mit einer Milliarde Euro belasten.

Unterstützung kommt vom Chef des Kontrollausschusses des Wiener Gemeinderates, Dietbert Kowarik (FPÖ). Dieser hat im Frühjahr eine umfangreiche Anfrage an Stadträtin Frauenberger gestellt. Darin werden auch die 735 krankheitsbedingten Frühpensionen des Jahres 2011 aufgeschlüsselt. Die Rechtfertigung, körperliche Schäden bei Pflegern und Müllabfuhr seien der Grund für die vielen krankheitsbedingten Frühpensionen, treffe nicht zu. Denn betroffen seien beispielsweise auch die Magistratsdirektion oder das Rechnungswesen.

Das Durchschnittsalter der 363 krankheitsbedingten Frühpensionierungen bei Beamten der Gemeinde Wien lag heuer bei 53,3 Jahren. Das ist exakt auch das durchschnittliche Pensionsantrittsalter der Bundesbeamten, die laut Personaljahrbuch im Jahr 2010 (neuere Daten liegen noch nicht vor) wegen Dienstunfähigkeit/Invalidität vorzeitig in den Ruhestand gingen.

Für die Bundesbeamten ist derzeit keine Änderung bei den Pensionierungen wegen Invalidität vorgesehen. Im Büro der für den öffentlichen Dienst zuständigen Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek wird darauf hingewiesen, dass es für Beamte keine befristete Pension wegen Dienstunfähigkeit gebe. Für ASVG-Versicherte werden befristete Invaliditätspensionen nach dem von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) vorgelegten Gesetzesentwurf ab 2014 abgeschafft.

„Wir haben schon etwas gemacht“, wird im Beamtenministerium betont. Denn im Bundesdienst wurde heuer schon mit Jahresbeginn eine Neuerung eingeführt. Liegt demnach eine Dienstunfähigkeit vor, kann ein Betroffener freiwillig auf einen anderen Posten im öffentlichen Dienst versetzt werden, ohne dass es dabei zu einem Gehaltsverlust kommt.

 

Änderungen nicht für Beamte

Mit der für ASVG-Versicherte vorgesehenen Neuregelung – Rehabilitation statt Invaliditätspension –, mit der das faktische Pensionsalter angehoben werden soll, kommt auf Arbeiter, Angestellte, aber auch Vertragsbedienstete im öffentlichen Dienst ab 2014 eine Umstellung zu. Für die Beamten und deren Frühpensionierungen wegen Dienstunfähigkeit beziehungsweise Invalidität sind derzeit allerdings keinerlei Änderungen vorgesehen.

Auf einen Blick

Früher in Pension: Mit 57,1 Jahren gehen Rathausbeamte im Schnitt in den Ruhestand – 3,5 Jahre vor Bundesbeamten. Und bis Juli traten 363 Gemeindebeamte krankheitsbedingt vorzeitig den Ruhestand an. Deren durchschnittliches Pensionsantrittsalter: rund 53,3 Jahre. Personalstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) erklärt das mit dem hohen Anteil von „Schwerarbeitern“ im Gemeindedienst. Aktuelle Zahlen widerlegen das.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.08.2012)

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145 Kommentare
Antworten Antworten Gast: Bademeisterin
03.08.2012 16:47
3 2

Re: Re: Volksverhetzung!

All jene die "Läute" schreiben, werden automatisch in die Invalidenpension geschickt.......

9 2

Ansuchen um die Hacklerpension:

Kanzlei-Schwerstarbeiter Ferdinand W. Alter 49 Jahre. Beschreibung des Unfallhergangs; beim anspitzen eines Bleistifts, entglied mir der Bleistift und fiel auf meinem großen rechten Zeh, Verwundungcrad enorm, Berufsunfähigkeit wird bestätigt. Freundschaft Genosse!.

Antworten Gast: EAV
03.08.2012 17:01
2 1

Re: Ansuchen um die Hacklerpension:

Das ist nur ein leichter Unfall. Invaliditätsanspruch gibt es erst ab schwerwiegenden Umständen wie z. B. beim Einschalfen während der Schreibarbeit mit dem Kopf nach vorne fallen uns sich dabei den Kugelschreiber ins Auge rammen oder so...

Re: Ansuchen um die Hacklerpension:

"entglied" ;-)))

Gast: super
03.08.2012 15:17
8 0

mein cousin war richter

mit der "hacklerregelung" konnte er gemütlich mit 60 in die pensi gehen. er hat keine kinder, dafür bekommt er jetzt 7000 euro im monat....

find ich einfach gut, dass diese geschundenen menschen ihren wohverdienten ruhestand genießen können.

Antworten Gast: Karl Huber
03.08.2012 17:43
7 0

Re: mein cousin war richter

Mein bester Freund ist Richter und ich weiß welchen Sch...job die haben. Wie hoch die Pensen ausfällt ist mir nicht bekannt aber Euronen 7k? Das denke ich ist übertrieben. Außerdem. Bei Richtern habe ich damit auch NULL Problem.
Womit ich ein Problem habe ist der Schnitt. 53.5! Eine FRECHHEIT!!
Weiters. Das in Ösistan fast ein jeder Politiker Beamter ist. Exekutive = Legislative. Das widerspricht ALLEN Grundsätzen einer Demokratie!!
DAS gehört sofort verboten!!!! Beamter ODER Politiker. Will der Herr/Frau BeamteIn PolitikerIn werden? Kein Problem. Vorher kündigen mit keiner weiteren Anstellungsmöglichkeit im Ö-Dienst und dann schaun wir mal...

das ist doch

eine absolute Sauerei!
363 Beamte mit durchschnittlich 53,7 Jahren in Frühpensionierung.
Sicherlich alles Härtefälle, eh klar!

Antrag des Herrn Hans M., geb 02.08.1962:
Kann leider nicht mehr vor 8.30h meinen harten Arbeitstag als Sanitärreinigungsbeauftragter im Bürgermeisterbüro beginnen.
Bitte höflichst um Frühpensionierung!
Bestätigung:
Sie haben sehr viel für die Stadt Wien geleistet, deshalb nehmen wir Ihren Antrag auf Frühpensi an!
Wir wünschen Ihnen viel Spass

Gast: 1. Parteiloser
03.08.2012 15:02
7 0

Die schwarze Seele der Sozialdemokraten!

Bei der sozialen Alterssicherung werden die Seelen der Sozialdemokraten deutlich sichtbar.

Österreich hat eine sozialdemokratische Regierung mit einem Sozialdemokraten als Sozialminister. Wien, das aktuelle Beispiel, ist schon traditionell von den Entscheidungen der Sozialdemokraten abhängig.

Die Sozialdemokraten machen aber nicht nur menschenrechtswidrige Unterschiede bei der Beurteilung des Antrittsalters zum Bezug der Altersicherung, die Werken noch ganz anders.

Diese Sozialdemokraten sind so Sozial, dass diese sogar noch jährliche Ruhegenüsse bis über 100.000.- Euro pro Jahr unter Soziales buchen, sich aber auch nicht scheuen mehr als 1 Mio. Menschen in Armutsgefährdung schlecht zu administrieren.

Die Auswirkungen sind einfach nur noch irre, wie auch der laufende Budgetvollzug deutlich zeigt:

Nur der Bund weist für die Monate Januar bis Juni 2012 Kosten von 4.499,9 Mio. Euro aus, Länder und Gemeinden kommen dann noch dazu!

Inzwischen sind es schon knapp 400.000 Ruhegenießer aus den geschützten Bereichen (die Betriebspensionisten von OeNB, Kammern, ORF, etc. kommen noch dazu!), welche einfach nur irre Summe kosten.

Diese Vorgangsweise hat doch mit "Sozial" gar nichts zu tun, das ist nur noch Bereicherung in eigener Sache auf Kosten der Mitmenschen (Zwangsabgaben!).

Es ist nur noch eine menschenrechtswidrige (Verbrechen!) Umverteilung, welche zusammen mit der Beamtenpartei und einer Beamtendominanz bei der Gesetzgebung zu geltenden Recht gemacht wurde.

9 2

Klassenkampf

Es ist wirklich Zeit für einen Klassenkampf. Jetzt geht es nicht um die Rechte des Proletariats sondern für die Rechte der Produktiven gegen einen Aufgeblähten Beamten und Politikerstaates . Und wie vor hundert Jahren wird dieser Kampf nicht in der Wahlzelle ausgetragen. Also liebe rote Parteigenossen hört die Signale und verschwindet samt den Grünen in der Versenkung. Der Politskandal in Kärnten ist Peanuts gegen das was Ihr Dreck am Stecken habt.
Ich Wünsche mit die Gründung einer neuen Leistungsbezogenen Partei die durchsetzt das Leistung wieder anerkannt wird.

5 2

ein einzig grosser Stall, der ausgemistet gehört !


4 2

Das Problem ist, das pragmatisierte Beamte nicht einmal versetzt weren dürfen

Wenn da jemand auf seinen unmittelbaren Posten, die Leistung nicht mehr bringen kann, dann kann man nur fürs Nichtstun bezahlen oder den Beamten in Pension schicken.

Freiwillig wird ja keiner nachgeben. Man geht lieber in Pension und sucht sich einen Halbtagsjob.

Als einzige dürfen ja Beamte neben Erhalt der vollen Pension, in einem Angestelltenverhältnis dazu verdienen.

Man sollte also vielmehr überprüfen, wie viele Frühpensionisten der Beamten z.B. bezahlte Funktionen bei der Gewerkschaft weiter ausüben, oder sich als Beisitzer bei Gericht oder sonst irgendeinem "gutes Geld für wenig Leistung" ganz einfach erhalten.

0 2

Re: Das Problem ist, das pragmatisierte Beamte nicht einmal versetzt weren dürfen

Wo ein Wille, da ein Weg....!!!

Antworten Gast: Gleiswärter
03.08.2012 15:17
2 2

Re: Das Problem ist, das pragmatisierte Beamte nicht einmal versetzt weren dürfen

Auch die Eisenbahner kennen keine Ruhensbestimmungen. Nicht einmal bei Frühestpensionierungen, denn früh gehen sie ohnehin alle. Durchschnittspensionsalter: 53 Jahre, die letzten beiden Berufsjahre verbringen sie üblicherweise im Krankenstand. "Das ist bei uns so üblich, hat mir mal einer grinsend gesagt."

Parteigenossen dienstunfähig?

Die Dienstunfähigkeit bei vielen wr. Beamten war ja schon anfangs erkennbar - nur gute Parteigenossen wirf man nicht raus!

Gast: coda
03.08.2012 13:42
9 3

beim büroschlaf

vom sessel gefallen. arbeitsunfall - frühpensionierung.

Gast: hahnemann
03.08.2012 13:11
11 2

Pensionierungen in Wien

wie lange lassen wir uns das noch gefallen, dass Häupl sich seine Wähler mit frühen Pensionierungen kauft?

Kein Vorwurf an die, die in Frühpension gehen oder gegangen sind


Der Vorwurf geht an die Stadt Wien, die solches zuläßt.
200 Millionen Mehrbelastung pro Jahr für den Steuerzahler. Egal, wir werden nicht gefragt, oder vielleicht doch?

Wahltage sind bekanntlich Zahltage.

0 0

Re: Kein Vorwurf an die, die in Frühpension gehen oder gegangen sind

leider KEINE Zahlungen,nur Konkurse (speziell geistige).

Danke für klare zahlen und fakten

So kann sich jeder sein eigenes bild machen.
In welchem system gehen eigentlich pvaler in pension - also jene die über die pension anderer entscheiden?

Gast: Bänkster
03.08.2012 12:28
4 0

Privilegien

ich habe mich auch sehr lange über die Privilegien der Beamten aufgeregt - vorallem über die Privilegien in Wien.

Ich war selber (nach Studium + 4 Jahre Berufserfahrung in der Privatwirtschaft) 4 Jahre lang Vertragsbediensteter des Bundes. Magere Entlohnung: 1400 € (14 x/a) netto im Monat (bis 2003) und natürlich miese ASVG pension in Aussicht.

Dann hat es mir gereicht - ich habe bei der EU beworben bei einem Auswahlverfahren, in dem dir weder ein Parteibuch noch rotes, schwarzes oder blaues Vitamin B hilft. Hätte mich immer angeekelt - zu einer Partei beizutreten, um die "Qualifikation" substanziell zu verbessern.

Für einen EU-Job hat meine Qualifikation gereicht ;)

Jetzt lebe ich zwar mit Frau, Kind & Hund im Ausland, aber ich verdiene mit allen Zulagen 7200 netto pro Monat - allerdings "nur" 12 im Jahr ;)

Lustigerweise regt mich die Ungleichbehandlung zwischen Wiener- versus Bundesbeamte und Beamte versus Vertragsbedienste immer noch etwas auf - aber viel weniger als früher ;)))

Wem's nicht passt, muss für sich Konsequenzen wählen - das fängt an bei der nächsten Wahl bis zum Verlassen des Landes.

PS: NEID muss man sich erarbeiten (erfolgreiche EU bewerbung), Mitleid und gute Jobs bei Staat in Österreich bekommt man geschenkt (wenn man das richtige Parteibuch hat ;)

Antworten Gast: gast342
03.08.2012 13:19
3 1

Re: Privilegien

und was soll der beitrag jetzt?? in brüssel kann man noch mehr den steuerzahler schädigen, weil steuerzahler müssen für die misswirtschaft der eu aufkommen

dass es in brüssel noch viel schlimmer als in den landeshauptsstädten bzw der bundeshauptstadt zugeht als sonst wo, war uns allen schon lange klar

1 3

Re: Re: Privilegien

Die Misswirtschaft der EU wäre?

Ich fürchte nämlich, sie haben durch Jahre lange EU humbugberichterstattung ein falsches Bild.
Also schildern sie!

Antworten Antworten Gast: Bänkster
03.08.2012 13:47
2 0

Re: Re: Privilegien

Der große Unterschied, lieber gast342 ist, dass

sich JEDER (!), der die entsprechende Qualifikation mitbringt, bei den öffentlichen Auswahlverfahren bei den EU Institutionen bewerben kann.

- ausgenommen natürlich der Abgeordneten des Europäischen Parlaments (werden gewählt) und der Kommissäre (die von den EU Regierungen aufgestellt werden). Ich rede hier aber von den 99 % anderen EU Beamtem/Angestellten

"Privilegien" bei der EU ? Ja natürlich ! Denn für 1400 €URO netto, was ich hier als Vertragsbedienster in Österreich verdient habe, wäre ich NIEMALS nach Brüssel gegangen. Auch nicht für 3000 € netto, hätte ich Österreich verlassen.

Das muss einem erst einmal bezahlt werden, dass ich mit Kind (von der Schule), Frau (massiver Karriereschnitt) und Hund (der arme verlor seinen Lieblingskackpark (!) von Österreich nach Brüssel übersiedel, wo es an 300 Tagen im Jahr regnet.

Die Neider sehen immer nur die Privilegien. Man sollte sich selbst aber erst einmal die Qualifikation erarbeiten, um dort hinzukommen. Denn wie gesagt, ein Parteibuch und Vitamin B hilft dir dort nichts (ausser natürlich du wirst EU-Kommissar oder EU- Parlamentsabgeordneter.

Wie gesagt: NEID muss man sich erarbeiten, Mitleid und Arbeitslose bekommet du "geschenkt".

0 0

Re: Re: Re: Privilegien

Der ÖsterreicherIn MUSS jammern, sonst ist er eh krank ;-)

In der privatwirtschaft ist es ja ähnlich, wenns ins Ausland gehen, verdienen sie auch mehr.

PS: gibts in brüssel eigentlich freie sozialversicherungswahl, zb. privat?

Kein Wunder

"Personalstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) erklärt das mit dem hohen Anteil von „Schwerarbeitern“ im Gemeindedienst. Aktuelle Zahlen widerlegen das."

Dass Politiker es mit der Wahrheit nicht allzu genau nehmen, ist bekannt. Insoferne ueberrascht auch diese Luege nicht weiter.

Gast: Wo LEBEN WIR!
03.08.2012 12:10
3 0

privatwirtschaft funktioniert so !

Weiblich - Anfang 50, Herzkrank, viel zu hoher Blutdruck und phsyische Erschöpfung- keine Pension!!Muß 8 Medikamte täglich nehmen leichte Tätigkeiten kann man ausüben. vom AMS bekommt man keine Jobs. In der Privatwirtschaft wird man mit 50 Jahren nicht mehr eingestellt und schon gar nicht bezahlt für leichte Tätigkeiten.
Bin verheiratet bekomme kein Geld!Österreichische Staatsbürgerin nach 30 Jahren Arbeit bekommt man nichts mehr!!!!!!!! Weder die Pension, Arbeit noch ein Geld..... zum Heulen ..........
Das hat sich niemand verdient.
Alles leicht Behandelbar laut Gutachter vom Gericht, nur die Leben mit der Krankheit nicht. Da stimmt doch im Staat Österreich einiges nicht.

Antworten Gast: E.T.
03.08.2012 16:05
1 1

Re: privatwirtschaft funktioniert so !

Also so kann das nicht stimmen.
Wenn Sie vorher gearbeitet haben, dann haben Sie auf jeden Fall Anspruch auf Arbeitslose, Krankengeld, etc.....
Danach Geld von Notstandshilfe oder zumindest Mindestsicherung. Bei Notstandshilfe wird aber auch sonstiges Einkommen und Partnereinkommen berücksichtigt, bei der Mindestsicherung überhaupt auch das Vermögen.
Nur nicht jammern - wir haben ein - noch - gutes Sozialnetz.
Ich gebe aber zu es wird immer löchriger.

Antworten Gast: gemolckener
03.08.2012 13:38
2 0

Re: privatwirtschaft funktioniert so !

versuchen sie es einmal mit einen Asylantrag, da fließt noch Bares ohne Ende. Auch Scheidung hilft in diesem seltsamen Land.

Re: privatwirtschaft funktioniert so wie bei Gemeindebediensteten

das selbe war bei meiner Frau schwer krank,zuviel Krankenstand, gekündigt worden von der Gemeinde Wien.

Gast: sozialistenforbanker
03.08.2012 11:38
7 1

Hundstorfer/faymann und die SPÖ schaden nur den kranken, asvg arbeitnehmern und asvg pensionen; war immer so; die echten mrd.privilegien u reichen schützen und stärken die roten freunderl

Der SPÖ Ablegerclub ÖGB/folglar(SPÖ) steckt wieder mal den kopf in den sand u. schaut wiedereinmal bei diesen SPÖsozialabbau gegen die invaliden u.kranken asvg arbeitnehmern zu. während abermilliarden der steuerzahler u. hackler in den banken u.finanzmärkten versickern, wird bei den asvg arbeitnehmern ein unglaublicher sozialabbau von der SPÖ gemacht. das kann die SPÖ auch nur, weil der ÖGB von den Sozialisten dominiert wird u.diese SPÖ paddeifreunde wie folglar usw. derartige arbeitnehmerschädigenden maßnahmen mittragen oder mitbeschließen, während bei den echten mrd.pensionsprivilegien, nichts gemacht wird. alleine die OenB pensionsprivilegien kosten den österreichern pro jahr mehrere milliarden u.die wiener beamten gehen im schnitt um 3-4 jahre früher und gesund in pension.aber bei den asvg versicherten arbeitnehmern da haut die SPÖ mächtig drauf. wahrscheinlich wissen faymann und die SPÖ schon, dass sie 2013 abgewählt werden. und niemand mehr in dieser paddeii oder im spö club ÖGB hat den mum oder die courage gegen diese unsoziale bankerlobbypolitik von faymann und hundstorfer aufzutreten. daher passt es gut dazu, dass faymann zu besuch beim geheimbund der bilderberger geldeliten ist u.sich diese reichen-lobby politik der SPÖ nur mehr gegen die arbeitenden u.kranken Asvgler sowie gegen die asvg pensionisten richtet. faymann u.hundstorfer haben mit dieser aktion gegen die invaliden asvg arbeitnehmer bewiesen, dass den sozialisten die ASVG Arbeitnehmer völlig egal sind.

Antworten Gast: gast1001
03.08.2012 13:41
2 0

Re: Hundstorfer/faymann und die SPÖ schaden nur den kranken, asvg arbeitnehmern und asvg pensionen; war immer so; die echten mrd.privilegien u reichen schützen und stärken die roten freunderl

stimmt vollkommen. Der Gewerkschafter Hundstorfer zeigt als Minister sein wahres Gesicht.

Gast: Kurti
03.08.2012 11:25
9 0

Der Staat gibt JEDES JAHR 152 Milliarden Euro aus:

http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/oeffentliche_finanzen/staatsausgaben_nach_aufgabenbereichen/034704.html

Davon 19 Milliarden für "ALLGEMEINE ÖFFENTLICHE VERWALTUNG" und 63 Milliarden für "SOZIALE SICHERUNG".

Wer Österreich sanieren will, der muß nur ein bischen ins Fett des Wohlfahrts- und Korruptionsstaates hineinschneiden.

Leider berichten die Medien immer nur über die Mücken Grasser, Scheuch & Co, und lassen die sozialistischen Elefenten unbeachtet.

Re: Der Staat gibt JEDES JAHR 152 Milliarden Euro aus:

Die Medien sind abhängig von Presseförderung und parteinahen Inseraten, da wirtschaftlich unerfolgreich oder indirekt in der Hand von Parteien, und daher korrupt, sollte klar sein!


Gast: Die Wahrheit ist kein Rotweinglas
03.08.2012 10:58
10 0

Das Wiener System lässt zu viele teilhaben und das ist für die Österreicher enorm teuer.


Das Wiener System kann nur überleben, wenn ORF und andere andauernd den Fokus auf andere lenken.

Würde man sich mit dem System Wien intensiv beschäftigen, ginge da eine Bombe hoch, die Kärnten klein aussehen ließe.

Irgendwie muß die SPÖ ja Ihre Stammwähler bei Laune halten.



Die vielen Parteiabhängigen Arbeitnehmer in Wien sind der Garant dafür dass die SPÖ weiterhin vorne bleibt.

12 0

Guten Morgen!

Es geht nicht um Schwerarbeit!

sondern

um verdeckten Stimmenkauf!

macht nix, wir haben eh erst über 200 Mrd € schulden.....

Antworten Gast: Schuldenuhren
03.08.2012 11:13
1 0

gefällig? – Interessant sind sie bestimmt für einige! In unserem Fall auch gleich mit dem Text des ESM-Vertrages:

http://www.staatsschulden.at/

http://www.usdebtclock.org/world-debt-clock.html

Und noch die genaueste Auflistung: http://www.usdebtclock.org/

Grüße von
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f5/Kea_%28Nestor_notabilis%29_-head_-Twycross_Zoo-8.jpg">
Kea

Gast: HelleOlga
03.08.2012 10:39
10 0

Da wird einem so richtig übel


Privilegien nicht nur bei der Stadt Wien, auch bei der PVA, OeNB etc.

Zum Nachlesen:
Werner Beninger (ehemaliger Presse-Journalist)
Beamtenrepublik Österreich. Die unglaublichen Privilegien unserer "Staatsdiener"

Wird leider nicht mehr aufgelegt - wahrscheinlich haben övp und spö dafür gesorgt - aber ist gebraucht bei Amazon zu bekommen:

http://www.amazon.de/Beamtenrepublik-%C3%96sterreich-unglaublichen-Privilegien-Staatsdiener/dp/3800070278/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1343982519&sr=8-1

Was es nicht gibt, sind:

Schwerarbeitende Beamte
Ehrliche Politiker
Unabhängige Medien

0 1

Re: Was es nicht gibt, sind:

und echte Demokratie, denn die soll durch mehr parlamentarischen Einfluss aufgepäpelt werden, ginge es nach einigen Kapazundern wie Prammer, Kopf und wie die alle heissen aber nichts beitragen.

Heisst also mehr Kontrolle und mehr Macht von Oben, wofür aber auch noch viel mehr Geld dorthin fliessen wird müssen....


1 5

so?

schade, dass allen fruehpensionisten durch den staat die befunde gefaelscht werden und sie aus der versicherung geworfen werden...

0 0

Re: so?

wenn sie nicht beamte sind, beamte nuetzen die toetung, also den fehler um in die fruehpension zu kommen wie in jeder diktatur...

12 2

Welche Ärzte attestieren dies???

attstieren die sogenannte Dienstunfähigkeit?ß Gibt es keine unabhängigen Vertrauensärzte? Genügt ein Attest eines beliebigen Arztes? Welche Überwachungsfunktion erfüllen die Amtsärzte? Diese sollten eigentlich die Interessen der öffentichen Kassen (des Beitragsahlers) wahren. Ineressant wäre zu wissen, mit welchen Symptomen diese Beamten in die Frühpensionierung gehen. Vor Jahren waren es Rückenbeschwerden, dann kam der Burn-out in Mode, bei den Stadtbediensteten glaube ich eher, dass das neue Bore - out Syndrom dafür verantwortlich ist. ( Langeweile im Dienst...)

Schwerarbeiter - gewiss!

Vielleicht ist es wirklich schwer, einer Partei zuzunicken, die jeden Tag österreichische Interessen opfert.

15 2

Jeder einzelne amtsführende Stadtrat der letzten 40 Jahre ...

... sollte persönlich für die Belastung des Staatshaushalts mit dieser Wiener Pensionspolitik zur Rechenschaft gezogen werden.

Schwerarbeit ist nach Wiener Definition schon dann gegeben, wenn ein Beamter ein Mal pro Wiche den Bleistift heben muss.

Die zusätzlich notwendig gewordenen Ausgaben sollten sofort vom Finanzausgleich für Wien abgezogen werden.

Re: Jeder einzelne amtsführende Stadtrat der letzten 40 Jahre ...

selten dämlich,glauben sie für Schwerarbeiter gibt es keine Regelungen die einzuhalten sind auch für Nachtarbeit gibt es genaue gesetzliche Regelungen, oder Glauben sie dass man das sich selbst aussuchen kann.

Federführend für die Entwürfe von Gesetzen sind Beamte!!!



Natürlich haben die Beamten die Schwerarbeiter auch so geregelt, sodass Sie gute Chancen haben selbst darunter zu fallen.

Und nachdem Beamte es ja geohnt sind mit Gesetzen umzugehen, und offenbar auch genug Zeit haben, beantragen die die Schwerarbeiteranerkennung. Die wahren Hackler haben dazu gar keine zeit weil Sie nach der Arbeit viel zu fertig sind um sich darum zu kümmern!

Re: Federführend für die Entwürfe von Gesetzen sind Beamte!!!

sie können garnichts beantragen, das muss der dienstgeber der Pensionversicherung mitteilen(verpflichtend). bitte informieren!!!!

Gast: hahahallo
03.08.2012 08:43
5 2

das war uns eh schon allen klar, der artikel sagt nix neues.

das gleiche problem gibts ja bei der hacklerpension

Gast: 1. Parteiloser
03.08.2012 08:28
16 3

Politikern und Beamten gehört endlich das Gas abgedreht!

Die Probleme der Österreicher gehen ja weit, sehr weit, über die Problematik des Frühruhestandes und der verschiedenen Regelungen zur Invaliditätsversorgung hinaus.

Obwohl es allgemein bekannt ist, dass die Leistungsanforderungen an die Beamten (gemeint alle Typen in den geschützten Bereichen!) sehr gering sind, so kassieren diese frechen Nehmer folgende Aktivbezüge:

Jahresbruttoeinkommen nach dem RH:
Arbeiter:..............18.318.-
Selbstständige......23.657.-
Angestellte:..........34.146.-
Beamte:..............51.228.-

Nach dem Abkassieren der Leistungen der anderen Menschen, bei eigener Geringstleistung, geht es dann in einen sehr führen Ruhestand, welcher dann so aussieht:

Ruhegenüsse von Bundesbeamten:
Exekutive:..................33.772.-
Lehrpersonen:............51.430.-
Richter/Staatsanw.:....74.976.-
Militär:......................37.123.-
Verwaltung:...............31.624.-

Gesetzliche PV.:....14.634.- (ASVG)

Inzwischen sind es schon knapp 400.000 Ruhegenießer aus den geschützten Bereichen (die Betriebspensionisten von OeNB, Kammern, ORF, etc. kommen noch dazu!), welche einfach nur irre Summe kosten. Nur der Bund weist für die Monate Januar bis Juni 2012 Kosten von 4.499,9 Mio. Euro aus, Länder und Gemeinden kommen dann noch dazu!

Dieser Beamtenmisthaufen, welcher auch die Gesetzgebung dominiert, der raubt die Mitmenschen nur noch aus und begeht vorsätzliche schwere Verbrechen gegen die Menschenrechte.

Jagt die Beamten und Politiker aus dem Land!