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Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien

02.08.2012 | 18:22 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Viele Schwerarbeiter als Beamte bedeuten viele Frühpensionen, so die Gemeinde. Stimmt nicht - der "Presse" liegt eine detaillierte Aufstellung krankheitsbedingter Frühpensionen des ersten Halbjahres 2012 vor.

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Wien. Sogenannte „Schwerarbeiter“ sind bei den krankheitsbedingten Frühpensionen der Stadt Wien deutlich in der Unterzahl. Das geht aus einer detaillierten Aufstellung des ersten Halbjahres 2012, die der „Presse“ vorliegt, hervor. So gingen im Wiener Gemeindedienst seit Jahresbeginn 2012 immerhin 64 Kanzleibeamte wegen Dienstunfähigkeit, also krankheitsbedingt, in Frühpension. Verwaltungsbeamte stellten insgesamt einen großen Teil der 363 Frühpensionierungen in Wien von Jänner bis Jahresmitte 2012. Als „Schwerarbeiter“ gelten demnach 130 der 363 Betroffenen. 233 Betroffene fallen nicht darunter, zu diesen werden neben klassischen Verwaltungsbeamten auch noch 20 Autobuslenker und 15 Straßenbahnfahrer gezählt.

Die Gruppe der 130 wegen Dienstunfähigkeit frühpensionierten Schwerarbeiter wird klar von den Krankenschwestern (35) angeführt. Es zählen unter anderem auch elf Pflegehelfer, neun Oberbrandmeister, drei Müllaufleger und zwei Kanalarbeiter dazu. Das ist insofern interessant, weil im Büro von Personalstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) die hohe Zahl krankheitsbedingter Frühpensionen vor allem damit begründet worden war, dass die Zahl der Beamten mit belastender Tätigkeit, also der „Schwerarbeiter“, im Vergleich zum Bundesdienst höher sei.

 

200 Millionen Euro pro Jahr

Hier hakt die Kritik von ÖVP-Gemeinderat Wolfgang Ulm ein. „Ich kritisiere nicht die Mitarbeiter der Stadt Wien, sondern die Personalpolitik der SPÖ“, betont er im Gespräch mit der „Presse“. Von SPÖ-Seite werde argumentiert, Maßnahmen gegen Frühpensionen wirkten erst langsam. Ulm: „Seit 15 Jahren höre ich das von der SPÖ.“ Statt dessen würden Frühpensionen das Stadtbudget mit 200 Millionen Euro pro Jahr und in einer Legislaturperiode mit einer Milliarde Euro belasten.

Unterstützung kommt vom Chef des Kontrollausschusses des Wiener Gemeinderates, Dietbert Kowarik (FPÖ). Dieser hat im Frühjahr eine umfangreiche Anfrage an Stadträtin Frauenberger gestellt. Darin werden auch die 735 krankheitsbedingten Frühpensionen des Jahres 2011 aufgeschlüsselt. Die Rechtfertigung, körperliche Schäden bei Pflegern und Müllabfuhr seien der Grund für die vielen krankheitsbedingten Frühpensionen, treffe nicht zu. Denn betroffen seien beispielsweise auch die Magistratsdirektion oder das Rechnungswesen.

Das Durchschnittsalter der 363 krankheitsbedingten Frühpensionierungen bei Beamten der Gemeinde Wien lag heuer bei 53,3 Jahren. Das ist exakt auch das durchschnittliche Pensionsantrittsalter der Bundesbeamten, die laut Personaljahrbuch im Jahr 2010 (neuere Daten liegen noch nicht vor) wegen Dienstunfähigkeit/Invalidität vorzeitig in den Ruhestand gingen.

Für die Bundesbeamten ist derzeit keine Änderung bei den Pensionierungen wegen Invalidität vorgesehen. Im Büro der für den öffentlichen Dienst zuständigen Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek wird darauf hingewiesen, dass es für Beamte keine befristete Pension wegen Dienstunfähigkeit gebe. Für ASVG-Versicherte werden befristete Invaliditätspensionen nach dem von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) vorgelegten Gesetzesentwurf ab 2014 abgeschafft.

„Wir haben schon etwas gemacht“, wird im Beamtenministerium betont. Denn im Bundesdienst wurde heuer schon mit Jahresbeginn eine Neuerung eingeführt. Liegt demnach eine Dienstunfähigkeit vor, kann ein Betroffener freiwillig auf einen anderen Posten im öffentlichen Dienst versetzt werden, ohne dass es dabei zu einem Gehaltsverlust kommt.

 

Änderungen nicht für Beamte

Mit der für ASVG-Versicherte vorgesehenen Neuregelung – Rehabilitation statt Invaliditätspension –, mit der das faktische Pensionsalter angehoben werden soll, kommt auf Arbeiter, Angestellte, aber auch Vertragsbedienstete im öffentlichen Dienst ab 2014 eine Umstellung zu. Für die Beamten und deren Frühpensionierungen wegen Dienstunfähigkeit beziehungsweise Invalidität sind derzeit allerdings keinerlei Änderungen vorgesehen.

Auf einen Blick

Früher in Pension: Mit 57,1 Jahren gehen Rathausbeamte im Schnitt in den Ruhestand – 3,5 Jahre vor Bundesbeamten. Und bis Juli traten 363 Gemeindebeamte krankheitsbedingt vorzeitig den Ruhestand an. Deren durchschnittliches Pensionsantrittsalter: rund 53,3 Jahre. Personalstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) erklärt das mit dem hohen Anteil von „Schwerarbeitern“ im Gemeindedienst. Aktuelle Zahlen widerlegen das.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.08.2012)

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145 Kommentare
Gast: 1. Parteiloser
03.08.2012 08:28
16 3

Politikern und Beamten gehört endlich das Gas abgedreht!

Die Probleme der Österreicher gehen ja weit, sehr weit, über die Problematik des Frühruhestandes und der verschiedenen Regelungen zur Invaliditätsversorgung hinaus.

Obwohl es allgemein bekannt ist, dass die Leistungsanforderungen an die Beamten (gemeint alle Typen in den geschützten Bereichen!) sehr gering sind, so kassieren diese frechen Nehmer folgende Aktivbezüge:

Jahresbruttoeinkommen nach dem RH:
Arbeiter:..............18.318.-
Selbstständige......23.657.-
Angestellte:..........34.146.-
Beamte:..............51.228.-

Nach dem Abkassieren der Leistungen der anderen Menschen, bei eigener Geringstleistung, geht es dann in einen sehr führen Ruhestand, welcher dann so aussieht:

Ruhegenüsse von Bundesbeamten:
Exekutive:..................33.772.-
Lehrpersonen:............51.430.-
Richter/Staatsanw.:....74.976.-
Militär:......................37.123.-
Verwaltung:...............31.624.-

Gesetzliche PV.:....14.634.- (ASVG)

Inzwischen sind es schon knapp 400.000 Ruhegenießer aus den geschützten Bereichen (die Betriebspensionisten von OeNB, Kammern, ORF, etc. kommen noch dazu!), welche einfach nur irre Summe kosten. Nur der Bund weist für die Monate Januar bis Juni 2012 Kosten von 4.499,9 Mio. Euro aus, Länder und Gemeinden kommen dann noch dazu!

Dieser Beamtenmisthaufen, welcher auch die Gesetzgebung dominiert, der raubt die Mitmenschen nur noch aus und begeht vorsätzliche schwere Verbrechen gegen die Menschenrechte.

Jagt die Beamten und Politiker aus dem Land!

Antworten Gast: Gast Y
03.08.2012 10:36
4 3

Re: Politikern und Beamten gehört endlich das Gas abgedreht!

Sehr geschätzter 1. Parteiloser!

Ich erlaube mir - wie immer haben Sie darauf vergessen - ein paar Fakten zu ergänzen. Kommen aus dem Einkommensbericht 2010 des Rechnungshofes (http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/2010/berichte/einkommensbericht/Einkommensbericht_2010.pdf).

Es ist durchaus so, dass das DURSCHNITTSEINKOMMEN der BeamtInnen höher ist als das der anderen unselbständig Erwerbstätigen. JEDOCH findet man auf Seite 5 (das ist die Seite 23 im pdf-Dokument) den Hinweis (Danke auch an den Gast "ausgewogen" für die Bestätigung meiner Angaben!), dass bei der Gruppe der BeamtInnen "...im Vergleich zu den anderen Gruppen nicht nur überdurchschnittlich
häufig AkademikerInnen, sondern im Schnitt auch deutlich älter als die anderen Beschäftigungsgruppen.
Sie stehen seltener in einem Teilzeitbeschäftigungsverhältnis, und auch der
Anteil der nicht ganzjährig beschäftigten BeamtInnen ist unter anderem deshalb kleiner, weil
BeamtInnen in der Regel nicht arbeitslos werden. ..."

Abschließend darf ich Sie noch bitten, die Quellen für ihre "Zahlenangaben" zu nennen. Denn RH alleine ist etwas sehr ungenau.

Freundschaft

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
03.08.2012 14:10
2 2

Menschenverachtende, menschenrechtswidrige Argumentation eines grausigen Nehmers!

Eine reife, auf den Menschenrechten basierende, Gesellschaft bezahlt nur die real für die Gesellschaft erbrachten Leistungen.

Daher ist auch eine Bezahlung nach dem Alter der Beschäftigten ein Verbrechen gegen die Menschenrechte.

Daher ist auch die Bezahlung nach dem Ausbildungslevel der Beschäftigten ein Verbrechen, wenn der höhere Ausbildungslevel nicht zur realen Leistungserbringung für die Gesellschaft verwendet wird.

Der Hinweis im RH Bericht, welcher von Beamten erstellt worden ist, der ist ein Hinweis auf die bestehenden Verbrechen gegen die Menschenrechte im öff. Dienst!

Auch Ihre Argumentation betreffend den Teilzeitarbeitsverhältnisse ist noch menschenverachtend und krank. Jeder Österreich ist doch heute wohl informiert, dass die Leistungsanforderungen der Beamten noch unter den Teilzeitbeschäftigten der Realwirtschaft liegen. Als bestes Beispiel können wir die Asozialen Lehrpersonen Österreichs nehmen, welche ja nur lächerliche 607 Stunden pro Jahr unterrichten (Vollzeit!) und vorgeben mehr als 1000 Stunden mit dem Hefteverbessern belastet zu sein!

Mit Sicherheit werde ich keine Freundschaft mit Verbrechern gegen die Menschenrechte schließen!

Der öff. Dienst hat im Kollektiv das Maischberger Problem: "Wo ist nur meine Leistung?"

Mit Sicherheit werde ich keine Freundschaft mit Menschen schließen, welche ethisch am Boden zerschellt sind. So weit runter werde ich niemals steigen!

Ihr seid das Letzte und werdet noch gejagt werden.

Antworten Gast: ausgewogen
03.08.2012 09:43
4 2

Re: Politikern und Beamten gehört endlich das Gas abgedreht!

Bitte beachten Sie das unterschiedliche Bildungsniveau der angesprochenen Berufsgruppen: ein freiberuflicher Rechtsanwalt wir wohl ein höheres Jahresbruttoeinkommen haben als ein Angestellter; gleiches gilt für Ärzte, Steuerberater etc - allesamt keine Beamten! - Bei der Jahresbruttopensionsberechnung muss bei asvg Versicherten natürlich auch der Wert der Abfertigung (meist ein Jahresgehalt!) eingerechnet werden - Beamte bekommen keine Abfertigung!

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
03.08.2012 14:12
1 1

Verdrehte und verlogene Darstellung um weiter auf Kosten der Mitmenschen die eigene Bereicherung durchführen zu können!

Sie meinen, dass die hoch gebildeten Ruhegenießer ein Recht auf um 200% höhere Ruhegenüsse haben obwohl alle Menschen im Ruhestand die gleichen Leistungen für die Gesellschaft erbringen?

Das Abfertigungsargument ist auch nur maximal Lächerlich, weil die Jubiläumsgelder das doch kompensieren. Dazu kommt noch, dass der Genuss von nur 1 Jahr Ruhegenuss die Abfertigungen der anderen Menschen in Österreich schon kompensieren würde.

Eine reife Gesellschaft bezahlt nur die real erbrachten Leistungen für die Gesellschaft. Höhere Ausbildungen könnten höhere Leistungen für die Gesellschaft ermöglichen und dann zu den gewünschten höheren Entlohnungen führen. Leider leisten aber Österreichs Beamte, vor allem auch die höheren Beamten mit höheren Bildungen, kaum mehr was Brauchbares für die Gesellschaft. Ich würde sogar soweit gehen, dass diese mehr Schaden anrichten als an nützlicher Leistung erbracht wird (zB der pragmatisierte Misthaufen bei der Justiz).

Politiker und Beamte sind die Gesellschaftsfresser der Österreichischen Gesellschaft. Ihre Argumentation zeigt doch die vollständige Degeneration dieser Gruppe deutlich auf. Eine reine Nehmergruppe, welche mit absurden Argumenten die Menschengrundrechte ausheben will, eigentlich mit der Dominanz bei der Gesetzgebung schon lange ausgehoben hat.

Ihr seid, bei der einer Gesamtbetrachtung, nur noch zum Kotzen!

Antworten Antworten Gast: HelleOlga
03.08.2012 10:35
5 3

Re: Re: Politikern und Beamten gehört endlich das Gas abgedreht!


Ich kann diesen Schwachsinn nicht mehr hören - ihr Beamten hält wohl alle für blöd:

Deshalb, weil ihr es anders benamst, ist es trotzdem vorhanden, oder wie war das nochmals mit den Jubiläumsgeldern ??


Antworten Antworten Gast: Freiberufler
03.08.2012 10:27
1 6

bekommen aber auch keine

Abfertigung!

Antworten Antworten Antworten Gast: Damit
03.08.2012 12:03
1 0

haben Sie schon recht! Nur gibt es seit dem 01. 01. 2008

auch für Freiberufler die Möglichkeit, für eine solche einzuzahlen. Allerdings ist auch dies als Trick zu sehen, jetzt noch Geld in die Kassen zu spülen, dass später womöglich nicht mehr ausgezahlt wird, weil bei solchen Angelegenheiten immer der Trick des Jetzt-noch-einmal-etwas-einnehmen-und-kurzfristig-dadurch-Glänzens politische Anwendung findet, um laufende Kosten (ein wenig!) abzudecken. Das Später kümmert die nicht.

So läuft das und nicht anders!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
03.08.2012 15:41
0 0

Re: haben Sie schon recht! Nur gibt es seit dem 01. 01. 2008

Die Möglichkeit?? Bei der SVA wird man dazu gezwungen ... wenn man keine Vorsorge-Kasse auswählt, wird man zwangszugeteilt ... ein kleines Relikt aus dem Ostblock!

Antworten Gast: Vogel Strauss
03.08.2012 09:01
3 3

Re: Politikern und Beamten gehört endlich das Gas abgedreht!

Und wer soll dann diese Drecksarbeit machen? Wollen Sie etwa von einem Zeltfest zum anderen pilgern und sich die dümmlichen Aussagen des Stimmviehs anhören? Jederzeit für ein Foto mit irgendwelchen schmierigen Typen zur Verfügung stehen und auf Befehl lächeln? Würg!!

Antworten Antworten Gast: gspritzer
03.08.2012 10:13
2 2

Re: Re: Politikern und Beamten gehört endlich das Gas abgedreht!

und wer läßt sich mit dem gspritzten fotografieren?

Re: Re: Politikern und Beamten gehört endlich das Gas abgedreht!

Schon verständlich. Aber mal andersrum gedacht:
Dafür bezahlen Sie?

Antworten Antworten Gast: 23Killerbee23
03.08.2012 09:34
2 2

Re: Re: Politikern und Beamten gehört endlich das Gas abgedreht!

Sie pilgern offensichtlich lieber am 1.Mai zum Rathausplatz um dem intellektuellen Gesülze von der Rednerbühne zu lauschen.

3 12

Gesetze ...

... werden von Politikern gemacht; und nicht von Frührentnern.
Bzw. schickt der Arzt und der Arbeitgeber die Leute in Pension.
Würden Sie es nicht nutzen ?
Also nur keine Scheinheiligkeit aufkommen lassen.
Werden sie Beamter oder Politiker, wenn das so toll ist!

Antworten Gast: AuskennerIn
03.08.2012 11:45
4 0

Re: @kawa

Da braucht's aber einen Schieber, wie Sie sehr wohl wissen. Einen Onkel oder engen Freund der Familie, der den Sohnemann od. die Tochter in die richtige Position schubst. Nicht mal Lehrling kannst werden ohne Schieber bei der Gemeinde Wien. Also reden's net so bled daher, obwohl es scheinbar ihr Berufsbild ist. Das sind doch alles Nebelgranaten, um die tatsächlichen Zustände zu verschleiern!

Re: Re: @kawa

Lehrstellen gibts ohne Schieber, aber die Zeugnisse müssen schon gut sein Bildungsferne Schichten werden nicht einmal bei der Gemeinde genommen.sie auskennerin sie.

Antworten Antworten Antworten Gast: AuskennerIn
04.08.2012 11:39
0 0

Re: Re: Re: Die nächste Nebelgranate

LÜGE! Kenne 2 Jungs, die zu den Wr. Stadtwerken kamen, obwohl sie grottenschlechte Zeugnisse hatten.
Na so ein Zufall, Papa arbeitet auch dort!

Zum 1. Punkt haben Sie nicht widersprechen können, weil ich halt eine Auskennerin bin mit guten Zugang zu den inneren politischen Zirkeln, vor allem in Wien. Also schwadronieren's nicht rum!

Re: Gesetze ...

genau,mein reden

Re: Gesetze ...

werden von Politikern gemacht aber die müssen gewählt werden. Um gewählt zu werden muss man Wähler gewinnen, am besten mit Geld und Leistung anderer, auch gegen die eigene Überzeugung. Nachdem nicht jeder geeignet ist sich gegen die eigene Überzeugung zu verbiegen kann eben nicht jeder Politiker werden.

Antworten Gast: Ulrich_L
03.08.2012 08:50
12 0

Firmen können niemanden in Frühpension schicken!

Unsinn wird nicht richtiger wenn man ihn öfters wiederholt.
Kein ( nicht staatlicher ) Arbeitgeber kann einen Angestellten in Pension schicken!
Dafür fehlt jede rechtliche oder faktische Grundlage.
Es kann der Arbeitnehmer einen Antrag auf Pensionierung bei der Oensionsversicherungsanstalt stellen und dieser wird bewilligt oder auch nicht.
Das Problem ist, dass staatsnahe/stadtwiennahe Betriebe die Frage der Frühpensionierung mit der PVA ausgepackelt haben, wohl um ihrem Wahlklientel Geschenke zu machen die dann bei der nächsten Wahl in Form des Kreuzerl im richtigen Kasterl honoriert werden sollen.

Normale, private Betriebe haben keinerlei Möglichkeit die Pensionierung ihrer Mitarbeiter zu beeinflussen

Antworten Antworten Gast: E.T.
03.08.2012 16:10
0 0

Re: Firmen können niemanden in Frühpension schicken!

Indirekt klappt das schon.
Die Mitarbeiter werden gekündigt, dann wären sie arbeitslos. Sobald aber ein Anspruch auf Pension besteht, bekommt man keine Arbeitslose mehr. Also die Wahl kein Bezug oder in Rente gehen.....

Somit sind Firmen nicht so unschuldig, wie sie glauben.

23 2

Wien

Die SPÖ hat in Wien über Jahrzehnte ein Patronagesystem etabliert, das sizilianischen Verhältnissen gleicht. Sie macht es nur schlauer, aber genauso dreist wie die FPK in Kärnten.

Re: Wien

viel dreister noch weil sie die medien gekauft haben und daher narrenfreiheit genießen.

ich

habe es satt, dass die Medien und Politiker versuchen Arbeitnehmer gegeneinander auszuspielen. Darüber wird nämlich nicht über viel größere Schweinereien geredet: Politiker und ihre Gehälter und Pensionen bei gleichzeitiger Minderleistung wie auch Mistgebaue.
Bitte, darüber schreiben im Detail. Dann haben wir vereint jemanden zu kritisieren und zwar aus gutem Grunde.
PS: bin weder Wiener Beamter noch verwandt damit. Aber wir sollten aufhören uns gegenseitig ausspielen zu lassen.

Gast: Defender
03.08.2012 06:54
14 1

....und es bleibt dabei:

"Alle sind gleich, doch manche sind gleicher!".
Orwell wusste schon, wie rote Bonzen ihre Positionen sichern - Häupl & Co. halten die Parteilinie strikt ein.

Gast: UKW
03.08.2012 04:35
14 2

„Wir haben schon etwas gemacht“, wird im Beamtenministerium betont. Denn im Bundesdienst wurde heuer schon mit Jahresbeginn eine Neuerung eingeführt. Liegt demnach eine Dienstunfähigkeit vor, kann ein Betroffener freiwillig auf einen anderen Posten im öffentlichen Dienst versetzt werden, ohne dass es dabei zu einem Gehaltsverlust kommt"

Meint die Heinisch-Huschek das ernst? Wahnsinn! Das ist doch Spott und Hohn für die gewöhnlichen Leute in der Privatwirtschaft.

Re: „Wir haben schon etwas gemacht“, wird im Beamtenministerium betont. Denn im Bundesdienst wurde heuer schon mit Jahresbeginn eine Neuerung eingeführt. Liegt demnach eine Dienstunfähigkeit vor, kann ein Betroffener freiwillig auf einen anderen Posten im öffentlichen Dienst versetzt werden, ohne dass es dabei zu einem Gehaltsverlust kommt"

Hör mir auf mit den Leuten in der Privatwirtschaft, ja? Dort gehen Frauen im Gegensatz zu den Beamten sowieso fünf Jahre früher in Pension- und genau das sind die wirklichen Privilegien !

Re: Re: „Wir haben schon etwas gemacht“, wird im Beamtenministerium betont. Denn im Bundesdienst wurde heuer schon mit Jahresbeginn eine Neuerung eingeführt. Liegt demnach eine Dienstunfähigkeit vor, kann ein Betroffener freiwillig auf einen anderen Posten im öffentlichen Dienst versetzt werden, ohne dass es dabei zu einem Gehaltsverlust kommt"

genauso ist es

Antworten Antworten Gast: 23Killerbee23
03.08.2012 09:39
8 1

Re: Re: „Wir haben schon etwas gemacht“, wird im Beamtenministerium betont. Denn im Bundesdienst wurde heuer schon mit Jahresbeginn eine Neuerung eingeführt. Liegt demnach eine Dienstunfähigkeit vor, kann ein Betroffener freiwillig auf einen anderen Posten im öffentlichen Dienst versetzt werden, ohne dass es dabei zu einem Gehaltsverlust kommt"

Laut Gesetz. In der Praxis gibt es jedoch mehr aktive ASVGlerinnen über 59 als Beamtinnen. WO gibt es denn 59-jährige Beamtinnen überhaupt noch? Diese haben Seltenheitswert und gehören ausgestopft.

Re: Re: Re: „Wir haben schon etwas gemacht“, wird im Beamtenministerium betont. Denn im Bundesdienst wurde heuer schon mit Jahresbeginn eine Neuerung eingeführt. Liegt demnach eine Dienstunfähigkeit vor, kann ein Betroffener freiwillig auf einen anderen Posten im öffentlichen Dienst versetzt werden, ohne dass es dabei zu einem Gehaltsverlust kommt"

gleicheitsgestz zb Gemeinde Wien Frauen mit 60 in die Pension,besser informieren wäre angebracht, aber vielleicht wollen sie das garnicht?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zensurierter
03.08.2012 11:19
5 0

Re: Re: Re: Re: „Wir haben schon etwas gemacht“, wird im Beamtenministerium betont. Denn im Bundesdienst wurde heuer schon mit Jahresbeginn eine Neuerung eingeführt. Liegt demnach eine Dienstunfähigkeit vor, kann ein Betroffener freiwillig auf einen anderen Posten im öffentlichen Dienst versetzt werden, ohne dass es dabei zu einem Gehaltsverlust kommt"


Höchstens auf dem Papier:

Stadt Wien:

Frühpension mit 53
"Normaler" Pensionsantritt im Schnitt mit 57

60-jährige "aktive" Beamte in Wien haben Seltenheitswert, sind ungefähr so häufig wie ein Lotto-Gewinn.

18 3

Gesprizter

Ich verstehe die hohe Zahl der Frühpensionierungen im Wiener Beamtentum. Die haben alle ein Leberleiden, weil sie dauernd mit dem Chef Spritzer trinken gehen müssen.

Cap

muss man es halt so machen wie z.B. der Cap oder der Pilz:

einmal im parlament und keine ahnung von schwerarbeit haben.
ausser gross herumdiskutieren ein leben lang.

die wissen doch nicht einmal, wie man schwielen auf die hände bekommt.

und dann fette politiker-beamten-pensionen kassieren...

warum nicht asvg-pensionen?

Gast: Wichtig dabei
03.08.2012 03:37
16 1

ist nur, dass Maurer, Fliesenleger, Tunnelarbeiter, Schmiede, Schlosser … bis 75 Jahre arbeiten sollen.

Weil: Die sind alle Leichtarbeiter! Man sollte die gesamte, korrupte österreichische Regierung rausprügeln! Wie hat ein bekannter Wissenschaftler diesen Zustand im Lande erklärt?

"Wenn man die versteckte politische und wirtschaftliche Korruption Österreichs, die bis in die Gerichte hineinreicht, wahrheitsgetreu erfassen würde, läge das Land in den internationalen Korruptionsstatistiken irgendwo zwischen Bosnien/Herzegowina (99) und Russland (146), aber ganz bestimmt nicht auf dem 16. Rang.

Antworten Gast: Markus Trullus
03.08.2012 07:08
9 1

Re: ist nur, dass Maurer, Fliesenleger, Tunnelarbeiter, Schmiede, Schlosser … bis 75 Jahre arbeiten sollen.

Diese Vermutung teile ich schon, seitdem ich bei Wiener Beamten "angeeckt" bin vor 25 Jahren. Nix hat sich geändert, weil dererlei die Sozi. Machtbasis darstellt...

Ja, ja

Hauptsache, die Kärntner sind korrupt.

heute Kärnten, morgen Wien

übermorgen löwelstrasse

Solange der dicke Michi...

...dem Fußvolk Brot und Spiele gibt, wird sich an der Wiener Politik nichts ändern. Es beisst doch keiner die Hand, die ihn füttert...

Gast: Bänkster
02.08.2012 22:19
8 11

ich habe mich auch lange aufgeregt

über die Privilegienritter.

Irgendwann hat es mir gereicht und ich bin selber EU-Beamter geworden.

Wenigstens habe ich es ohne Barteibuch und ohne Beziehungen geschafft.

Jetzt cash ich auch ordentlich ab.

Macht es genauso...

Antworten Gast: Nemesis
03.08.2012 08:37
5 0

Re: ich habe mich auch lange aufgeregt

Es trollt ein Troll. Denn ein EU-Beamter ohne Beziehungen ist wie ein Fisch ohne Wasser. Außerdem würde ein EU-Beamter mit oder ohne (B)arteibuch wissen, wie man es buchstabiert. Gehört zur Aufnahmeprüfung.

Re: ich habe mich auch lange aufgeregt

und wie soll das gehen ohne sich moralisch das genick zu brechen?

Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
03.08.2012 07:10
4 0

Re: Re: ich habe mich auch lange aufgeregt

Wieso? ist für derartrige Jobs Rückrat notwendig?

Gast: A.B.C.
02.08.2012 22:07
1 4

Das regt mich alles nicht auf

Zuerst Studium, dann noch ein Studium, dann einige Zeit Praktika, Umschulungsstudium und dann Pension.
Wozu brauchst da die Schwerarbeiterpension.

Wenns nach dem Studium einen Platz im Parlament gibt, wäre das natürlich optimal.

Gast: werbistdu
02.08.2012 22:02
8 1

Wien ist anders

Wien liegt doch zwischen Österreich und Griechenland, das erklärt vieles.

Gast: pepigramla
02.08.2012 21:54
6 1

Frechheit! Alle zurück am Arbeitsplatz. Da sind genug dabei die das system ausnutzen.

Das system ist ungerecht! 45 Jahre Arebietn sind genug. Der diese vollen 45 Jahre gearbeitet hat soll die volle Pension kassieren. Diese jetzigen Frühpensionisten Schreibtisch Angestellten sollen zurück am Arbeitsplatz. Hundsdorfer soll alle Frühpensionisten Untersuchen lassen, und jeden die dementsprechende Arbeit zuteilen. Sind genug wegen Berufsschutz in Pension. Das seit ihren 50. Lebensjahr. Es ist ungerecht gegenüber unsere Jugend. Viele haben schon mit 15 Jahren zu Arbeiten begonnen. Andere beginnen erst mit 25 Jahre weil sie zb. eine Höhere Schule machen und dazu länger brauchen als andere, einige weil sie Studieren. die zahlen nur 35 Jahre in das system ein. 45 Jahre für Männer und 35 jahre für Frauen sind genug. Wen diese SPÖ gerecht wäre würde sie alle Frühpensionisten zurück am Arbeitsplatz schicken. Bzw demenstprechen eine zumutbare Arbeit zuweisen. Ob man denen die Pension, oder ob die Leistung dafür bringen sollen. ist schon ein Unterschied. Nächste variante wäre: Die mindest Pension wo der gesammte Haushalt gemessen wird. Verinst zusammen zählen von allen im Haushalt. Was fehlt bekommt der jenige Pension. Mindesten halt etwa max um die 4-500 euro. Dann würdens sehen wie schnell die Arbeiten gehen wollen. So Sozial ums Steuergeld kann man doch nicht sein. Auch das Pensionsgeld ist Steuergeld. Wir müssen genug dazu bezahlen das wir diese Pensionisten bezahlen können.

Antworten Gast: Markus Trullus
03.08.2012 07:16
7 0

Re: Frechheit! Alle zurück am Arbeitsplatz. Da sind genug dabei die das system ausnutzen.

"Wen diese SPÖ gerecht wäre würde sie alle Frühpensionisten zurück am Arbeitsplatz schicken". Genau das ist es ja: Laura verlangt verbal soziale Gerechtigkeit, meint aber "sozialistische Gerechtigkeit"- und genau das ist es: Gerechtigkeit für die SP- Kumpanei! (und noch schlimmer: die VP mit ihren Kammern und Beamten ist da um nix besser!)
Das hat der Ösi noch immer nicht durchlauert, dass er andauernd von Laura&Co u.A. über den Ladentisch gezogen wird, und die Reibungswärme wird als Empathie verkauft....

Ja sind wir denn alle waaahnsinnig???

Gast: schüsselfekter
02.08.2012 21:48
21 1

eine verhöhnung....

.....aller wirklich schwer arbeitenden menschen. aber kann man von der roten bagage etwas anderes erwarten?

Gast: Papa Schlumpf
02.08.2012 21:48
11 3

Wer einmal dioe schwere mühsame und gesundheitsschädliche Arbeit als Beamter gemacht hat, der redet nicht mehr so leichtfertig daher

Beamter sein ist eine extrem harte Arbeit, die hält man nicht lange durch!

Re: Wer einmal dioe schwere mühsame und gesundheitsschädliche Arbeit als Beamter gemacht hat, der redet nicht mehr so leichtfertig daher

das ständige buckeln und kriechen geht schon auf den rücken…

Re: Wer einmal dioe schwere mühsame und gesundheitsschädliche Arbeit als Beamter gemacht hat, der redet nicht mehr so leichtfertig daher

wo bleibt die penible Kontrolle des Arbeitsinspektorates bei den so ungesunden Beamtenarbeitsplaetzen ??

Re: Re: Wer einmal dioe schwere mühsame und gesundheitsschädliche Arbeit als Beamter gemacht hat, der redet nicht mehr so leichtfertig daher

die Kontrollen sind penibel genug, schon allein um die ganzen Zertifikate zu überprüfen gibt's immer wieder Audits. Immer fest lästern,nachplappern und irgendwelche Gschichtln die nicht stimmen nacherzählen.aber es sind immer die bösen Beamten an allem Übel Schuld.wie schon oft bemerkt, nicht neidig sein, ein jeder hätte den weg einschlagen können.