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Obernosterer räumt auf: Neue Rücktritte bei ÖVP Kärnten

03.08.2012 | 06:35 |   (DiePresse.com)

Der Chef der Kärntner-ÖVP plant eine Erneuerung seiner Partei. Landesrat Rumpold, Landesgeschäftsführer Goritschnig und Klubchef Tauschitz müssen gehen.

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Paukenschlag in der Kärntner ÖVP: Der erst seit Jänner im Amt befindliche Landesrat Achill Rumpold, Klubobmann Stephan Tauschitz und Landesgeschäftsführer Thomas Goritschnig treten zurück. Das gab die ÖVP am Donnerstagabend nach einer kurzfristig einberufenen Krisensitzung im ÖVP-Landtagsklub bekannt.

Der geschäftsführende Parteiobmann Gabriel Obernosterer sagte, die Nachfolgefrage für Rumpold werde ebenso wie jene des scheidenden Landesgeschäftsführers Goritschnig bis Ende August geklärt. Die Namen "habe ich ganz klar im Kopf, werde sie heute aber nicht sagen". Er selbst werde Rumpold jedenfalls nicht als Landesrat nachfolgen, da die Erneuerung der Partei zu viel Kraft koste.

--> Kärnten: Justiz wird auch gegen SPÖ ermitteln

Stephan Tauschitz bleibt Landtagsabgeordneter, als Klubobmann soll ihm sein bisheriger Stellvertreter Ferdinand Hueter nachfolgen, die Klubsitzung, in der er gekürt wird, steht aber noch aus.

Erneuerung braucht neue Gesichter

Als Grund für die Personalrochaden nannte Obernosterer, dass die Erneuerung der Partei "natürlich auch neue Gesichter" brauche. Er habe mit den dreien gesprochen und sie hätten sich bereiterklärt, seinem Wunsch nachzukommen. "Ich habe großen Respekt für die drei, sie sind nicht in Affären verwickelt, müssen nicht zu Einvernahmen und sind trotzdem zurückgetreten." Das sei nicht in allen Parteien so. Rumpold erklärte, er werde weiterhin für die Partei tätig sein. Auf die Frage, in welcher Funktion, sagte er: "Wo die Partei mich haben will."

Obernosterer bekräftigte auch erneut, dass die ÖVP für möglichst rasche Neuwahlen eintrete. Daran habe sich nichts geändert. Man werde auch wie angekündigt Anträge zur Wahlkampfkostenbegrenzung und der Abschaffung des Proporzes sowie für eine Stärkung der Rechte des Landtages einbringen.

Die Bundespartei unterstützte Obernosterers Vorgehen ausdrücklich. Er habe genau das vorgemacht, was auch die Kärtner SPÖ und die FPK machen sollten, erklärte VP-Generalsekretär Hannes Rauch. "Es braucht eine neue politische Kultur in Kärnten", so Rauch.

Sondersitzung im Kärntner Landtag

Im Kärntner Landtag findet heute, Freitag, eine Sondersitzung des Landtages statt. Einziger Tagesordnungspunkt ist ein Neuwahlantrag, den SPÖ, ÖVP und Grüne gemeinsam gestellt haben. Dass der Antrag angenommen wird, gilt als ausgeschlossen, die FPK hat angekündigt, die Sitzung zu boykottieren. Da für einen Neuwahlbeschluss die Anwesenheit von zwei Drittel der Abgeordneten notwendig ist, können die 19 Mandatare von Rot, Schwarz und Grün nicht abstimmen, wenn die Blauen nicht da sind.

Der neue FPK-Chef Kurt Scheuch kündigte an, dass vor einer Entscheidung über Neuwahlen noch die geplante Verfassungsklage gegen den ESM-Rettungsschirm beschlossen werden müsse. Scheuch rechnet mit einem Beschluss Ende August.

Die SPÖ will nun bis zu einem Einlenken der Freiheitlichen jede Woche eine Sondersitzung beantragen und den Neuwahlantrag einbringen. Wie lange die gegenseitige Blockade anhalten wird, steht derzeit in den Sternen. Die FPK plädiert für Neuwahlen im Frühjahr 2013.

(APA)

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146 Kommentare
 
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Antworten Gast: Kärntnerleid
03.08.2012 07:17
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Re: Welcher Partei gehören

Die FPÖ und FPK ist die Partei der anständigen, ordentlichen und ehrlichen!
Das ist die Saubermacherpartei. Wir sehen wie saubermachen auf FPKísch geht!

Antworten Antworten Gast: Stefan, Leoben
03.08.2012 08:23
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Re: Re: Welcher Partei gehören

Mit den Obersaubermachern Gebrüder Scheuch, Graf & Strache!

Strache wann wirst Du die Leute bei der FPK austauschen lassen und den Uwe Scheuch Nachfolger demokratisch wählen lassen?


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ÖVP R.I.P. (1945-2013)


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KLUG

Dieses entschiedene Handeln, lässt die FPK nun noch mehr "ewiggestrig" als uneinsichtige Sesselkleber dastehen.

immer besser!

Obernosterer gefällt mir immer besser. Bei seinem ersten Interview dachte man noch omg, aber mittlerweile mausert er sich.... er hat sich klar positioniert (für Neuwahl, Personalwechsel, klare Fürsprache für die Klärung des Verbleibs des Geldes + klares Versprechen zur sofortigen Rückzahlung). Sicher kein Mann großer Worte, aber er hat keine wichtigen Fragen bisher unbeawortet gelassen und auch bereits Taten gesetzt. In der derzeitigen Situation mit Sicherheit der richtige Mann für die ÖVP-Kärnten!

kluger schachzug. die bläulinge stehen im falle von vorwahlen hiermit im schach.


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Wie gut daß es Kärnten gibt. Das überdeckt die wahren Probleme und lenkt von der verheerenden EU- und EZB Politik und den Intrigen des Club Med ab.

Es lebe die Provinz und nach uns die Sintflut.

Antworten Gast: galaxy 2012
02.08.2012 23:47
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Re: Wie gut daß es Kärnten gibt. Das überdeckt die wahren Probleme und lenkt von der verheerenden EU- und EZB Politik und den Intrigen des Club Med ab.

ja ja, die boese eu und die boesen auslaender. solange die oesis diese beiden feindbilder haben, ist es leicht sie abzuzocken (was ja gerade von den 3 parteien (ovp, fpo, spo) oesterreichweit demonstriert wird).


bitte schenkt doch dieses kärnten an slowenien!

mitsamt seiner unbedarften bevölkerung und seinen schulden. wie kommt der rest von ö dazu diese karawankendodeln weiter zu alimentieren?

Re: bitte schenkt doch dieses kärnten an slowenien!

Gut Idee - als nationaler, sozialer im Exil lebender Deutschkärntner bin ich sofort dafür. Abzüglich der Kärntner Schulden und des Haftungskapitals blieben Restösterreich nur mehr ca. 300 Mrd. Euronen (all inclusive) Schulden übrig und wir deppaten Neu Slowenen kämen unter den EU Rettungsschirm. Dann gründen wir wieder das Herzogtum Carantanien, kooperieren mit dem Freistaat Bayern,hätten Mittelmeer Zugang und okkupieren über investive EU Förderungen Kroatien. Endlich darf ich dann wieder Heim in ein hoffentlich autoritäres Regime - aber diesmal ohne oberösterreichische Lichtgestalt! Franz Klammer der I. besteigt den Herzogstuhl - Kaiser ist er ja schon - und ihr könnt das Schild auf der A2 - nach Kärnten entweder abmontieren oder zweisprachig beschriften - dober dan koroska

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Re: bitte schenkt doch dieses kärnten an slowenien!

Schon originell, wenn ein offensichtlicher Wiener seinen Schlapfen bezüglich Schulden und unbedarfter Bevölkerung in Kärnten aufreißt. Wien ist ja absolut schuldenfrei und liegt dem Rest von Ö überhaupt nicht auf der Tasche...
Aber wählts nur schön weiter Rot-Grün. Nach der Wahl gibt es dann wieder eine Gebührenerhöhung die nur so kracht, schließlich muss die Wiener Korruption, Freunderl- und Misswirtschaft (Prater Vorplatz, AKH Beschaffungsskandal, Skylink, EADS-Rapidmillionen usw.) finanziert werden.

Re: Re: bitte schenkt doch dieses kärnten an slowenien!

reg Di nit auf- es is halt so, dass in Kärnten 40% die Gauner gewählt haben. Wir haben unser Waterloo nur etwas früher - diejenigen die auf uns zeigen, werden auch noch drauf kommen, dass die großen Korruptionsbrocken ganz wo anders liegen! Und wenn nicht - a Wurscht - Brennen wie die Luster werden wir sowieso alle. Kärmten is lei ans, singst halt "a bam is ka grasle" und den Bam segns nur noch nit!

Antworten Antworten Gast: Leon Walras
03.08.2012 06:08
1 8

Re: Re: Jaja ...

... und immer wieder Rundumschläge, wenn`s zu viel schmerzt. Sicher nicht einfach, von den Restösterreichern als geistige Nackerpatzerln betrachtet zu werden. Mich ärgert, dass durch den Finanzausgleich auch meine - für mich nicht unbedeutende - Steuergelder teilweise nach Kärnten fließen und dort via Regierungs-Knastis in Bausch und Bogen verbraten werden. Nein, das find` ich gar nicht lustig ...

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Re: Re: Re: Jaja ...

Ja, ich find 's auch nicht lustig wie mein Steuerzahlergeld von hirnlosen Politikern verbrannt wird. Die gibts aber eben nicht nur in Kärnten, sondern in ganz Österreich und vor allem auch in Wien. Es rollen jedenfalls weit mehr Steuereuros nach Wien wie nach Kärnten und die größte Bankenpleite ist mit Abstand die in Wien beheimatete Kommunalkredit und nicht die Hypo Alpe Adria.
Aber das wissen solche supergscheiten Wiener wie Sie natürlich nicht, denn im linksgedrallten ORF und dem U-Bahn Schmierblatt "Heute" wird davon natürlich nichts berichtet.

Re: bitte schenkt doch dieses kärnten an slowenien!

Nein!

An Nordkorea,denn dort ist die Volksmentaltät,das Demokratieverständnis und mit absolutem Führer-Glauben ähnlicher als in Slovenija.

Jörg Haider bekäme dort dann sicher ein Ehrengrab mit Riesenstatue und gigantischem Kerzerl-Park.

Antworten Gast: Ichlachdichaus
03.08.2012 02:39
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Re: bitte schenkt doch dieses kärnten an slowenien!

Nomen est omen....

Bitte (ver)schenkt doch (dieses) Wien an Slovensko!

Antworten Gast: heino der heini
02.08.2012 23:51
0 7

Re: bitte schenkt doch dieses kärnten an slowenien!

die wiener sind da ja viel besser oder? die wählen ja den gudenus und den strache...

Antworten Gast: galaxy 2012
02.08.2012 23:45
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Re: bitte schenkt doch dieses kärnten an slowenien!

sie sind sicherlich fpoe anhaenger oder? sie werfen alle in einen topf.


Re: bitte schenkt doch dieses kärnten an slowenien!

Warum sollten die es nehmen?

Antworten Antworten Gast: xyz ist nett
02.08.2012 23:49
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Re: Re: bitte schenkt doch dieses kärnten an slowenien!

na dann aber bitte pröllcounty auch gleich dazuschenken. bei häuplcity oder demnächst strachtown könnte vielleicht auch interesse bestehen.

Gast: Mr.
02.08.2012 23:06
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Beindruckend

nun fehlen nur noch Kurt Scheuch, Gerhard Dörfler und Harald Dobernig. Dann ist's vorbei mit der übeltäterei.

 
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