Der neue Leiter des Instituts für Höhere Studien, Christian Keuschnigg, spricht sich für eine Wiedereinführung der Erbschaftssteuer aus. "Ich wäre dafür, dass es eine Erbschaftssteuer gibt, die Rücksicht nimmt auf familiäre Verhältnisse und Betriebsübergaben. Das wäre ein Beitrag zur Chancengleichheit der nächsten Generation", sagte Keuschnigg im "Standard". Die Steuerbelastung der Arbeit solle dagegen reduziert werden, "sie ist international überdurchschnittlich hoch und ebenfalls standortrelevant".
Keuschnigg plädiert insgesamt dafür, dass es im Steuersystem möglichst wenige Ausnahmebestimmungen, niedrigere Steuersätze, aber eine breite Bemessungsgrundlage gibt, damit das Aufkommen nicht sinkt. So sollen sich Steuerfreibeträge weitgehend auf Familien mit schulpflichtigen Kindern und Personen über 55 Jahren konzentrieren, sagte der IHS-Chef.
(APA)
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