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IHS-Chef für Wiedereinführung der Erbschaftssteuer

03.08.2012 | 17:50 |   (DiePresse.com)

"Das wäre ein Beitrag zur Chancengleichheit in den nächsten Generationen", sagt Christian Keuschnigg.

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Der neue Leiter des Instituts für Höhere Studien, Christian Keuschnigg, spricht sich für eine Wiedereinführung der Erbschaftssteuer aus. "Ich wäre dafür, dass es eine Erbschaftssteuer gibt, die Rücksicht nimmt auf familiäre Verhältnisse und Betriebsübergaben. Das wäre ein Beitrag zur Chancengleichheit der nächsten Generation", sagte Keuschnigg im "Standard". Die Steuerbelastung der Arbeit solle dagegen reduziert werden, "sie ist international überdurchschnittlich hoch und ebenfalls standortrelevant".

Keuschnigg plädiert insgesamt dafür, dass es im Steuersystem möglichst wenige Ausnahmebestimmungen, niedrigere Steuersätze, aber eine breite Bemessungsgrundlage gibt, damit das Aufkommen nicht sinkt. So sollen sich Steuerfreibeträge weitgehend auf Familien mit schulpflichtigen Kindern und Personen über 55 Jahren konzentrieren, sagte der IHS-Chef.

(APA)

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3 Kommentare
Gast: Gast 12345
21.08.2012 14:37
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Wiedereinführung der Erbschaftssteuer

Es geht schlicht um nichts anderes, als die Bürger noch mehr zu schröpfen. Wenn man der "Millionärssteuer" das Mäntelchen der Chancengleichheit umhängen möchte, wird sie dadurch auch nicht gerechter. Auch ist es schlicht und einfach falsch, dass für eine Erbschaft keine Steuer bezahlt werden muss. Bis ich mir einen Besitz schaffe (z.B. Baugrund, Haus, Wohnung...), den ich an meine Kinder vererben kann, habe ich schon x-mal dafür Steuern bezahlt und viel für die Allgmeinheit geleistet.

Alles, wa aus der Kister der Raubritter kommt

wäre für unsere Politiker gut, wenn es darum geht uns ab zu zocken. Versteuertes Vermögern immer wieder versteuern......ist das die feine kommunistische Art der Enteignung!?

Gast: 1. Parteiloser
03.08.2012 20:56
1 0

Wie wäre es mal mit einer Chancengleichheit bei den Staatsausgaben!

Die Selbstbedienung der Politiker und Beamten ist ja nur noch unglaublich und der wesentlich Grund, dass Österreich irre Staatsausgaben von 44.000.- Euro pro Haushalt hat.

Müssen die Bürger, nach Meinung des IHS Chefs diese Selbstbedienung, samt Ruhegenüsse bis ins Grab der grausigen Typen, mit noch mehr Steuern bezahlen?

Wie wäre es mal mit einer Chancengleichheit der Menschen im aktiven Berufsleben, auch für die Jungen Menschen?

Die Aktiveinkommen schauen ja so aus:

Unselbstständig Erwerbstätige:
20-29 Jahre: 18.388.-
30-39 Jahre: 27.671.-
40-49 Jahre: 33.599.-
50-59 Jahre: 38.410.-

Vertragsbedienstete:
20-29 Jahre: 21.627.-
30-39 Jahre: 28.759.-
40-49 Jahre: 33.414.-
50-59 Jahre: 35.818.-

BeamteInnen:
20-29 Jahre: 33.641.-
30-39 Jahre: 39.397.-
40-49 Jahre: 47.001.-
50-59 Jahre: 57.617.-

Dazu kommt noch, dass schon etwa 400.000 Ruhegenießer gibt, welche sich aus den öff. Geldern noch mehr nehmen als die aktiv Beschäftigten überhaupt verdienen. Keine Korrekturen erforderlich?

Der Christian Keuschnigg muss ein Beamtenlobbyist sein, oder vollkommen deppat, wenn er die strukturellen Disbalancen nicht erkennen / nennen kann.

Ein neuer Typ zum Kotzen, welcher sich aber als "Experte" aufspielt.