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Leitl: Hundstorfer hat Todsünde bereut

03.08.2012 | 18:48 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Der Wirtschaftskammerchef fordert vor der Wahl neue Vertragsvorschriften für Staatsmanager von der Regierung. Die steirischen „Heroes“ solle sie sich zum Vorbild nehmen.

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Die Presse: Müssen Sie als Wirtschaftskammerpräsident nicht langsam eine Klage wegen Rufschädigung gegen Politiker überlegen angesichts der vielen Korruptionsvorwürfe und -fälle?

Christoph Leitl: Die Wirtschaft ist ein eigener Kreislauf. Seit einem Jahrzehnt ist unsere Entwicklung überdurchschnittlich in Europa. Das hebt sich von manchen Vorkommnissen in der Politik sehr deutlich ab.

Geht Ihnen nicht das sprichwörtlich G'impfte auf, was da zum Teil aufbricht?

Man ist fast fassungslos. Ich möchte dem nur zwei Dinge entgegenhalten. Erstens: Ich bin froh, dass diese Dinge nicht mehr so wie in früheren Jahren unter den Teppich gekehrt, sondern aufgearbeitet werden. Zweitens: Ich warne vor Verallgemeinerung – die Politik, die Politiker. Wir sollten das in der richtigen Proportion sehen.

Spielen Sie es damit herunter?

Mich stört, dass man sich oft bei den Kleinigkeiten aufhält.

Nämlich?

Das Anfütterungsverbot mit 100Euro, mit dem habe ich nichts anfangen können. Da schießt man mit Kanonen auf Spatzen.

Was stört Sie dann?

Die wirklich großen Dinge beim Umgang mit Fehlverhalten werden nicht angegangen. Gerade im Zusammenhang mit Kärnten und den Haftungen der Republik: Wenn derjenige, der das bei der Hypo Alpe Adria mitverursacht hat und dessen Vertrag vorzeitig aufgelöst worden ist, mit zwei Millionen Euro heimgeht auf Kosten des Steuerzahlers – und das für Nicht-leistung.

Was ist das Gegenmittel?

Wer etwas leistet, soll markt- und leistungsgerecht bezahlt werden. Aber wer nichts leistet, soll auch Konsequenzen zu tragen haben. Wenn die Ablöse dieser Manager in Zukunft mit den gleichen Vertagsschablonen gemacht wird, geht den Leuten das G'impfte auf.

Wer soll einen Riegel vorschieben?

Regierung und Parlament durch Änderung der sogenannten Vertragsschablonen mit der Einfügung: Wer wesentliche Bestandteile des Arbeitsvertrages nicht erfüllen kann und dessen Dienstverhältnis daher vorzeitig beendet wird, hat keinen Anspruch auf Ablöse für die restliche Vertragslaufzeit.

Die Diskussion darüber gab es schon, ist aber eingeschlafen.

Eben. Da rührt keiner das berühmte Ohrwaschel.

Warum?

Mir ist bisher kein vernünftiger Grund genannt worden. Es sollte jetzt zum Anlass genommen werden, noch in der Legislaturperiode die Vertragssschablone zu ändern.

Sie haben sich zur Arbeit der Bundesregierung auch in anderen Punkten schon kritisch geäußert. Sollte auf Bundesebene früher gewählt werden?

Früher wählen wäre absurd. Es gibt eine Rapid-Viertelstunde. Man bricht kein Match vorzeitig ab, sondern man versucht alle Kräfte zu mobilisieren, damit das Publikum zufrieden heimgeht.

Ist Rot-Schwarz nach der Wahl zementiert?

Rot-Schwarz muss einmal schauen, dass es überhaupt mehrheitsfähig wird. Diese Koalition hat ihre Möglichkeiten nicht ausgeschöpft, aber nicht auf allen Linien versagt. Im Gegenteil: Wenn ich die sensible Integrationsfrage und die hervorragende Leistung des Sebastian Kurz sehe. Wenn ich sehe, wie Reinhold Mitterlehner und Rudolf Hundstorfer in der aktiven Arbeitsmarktpolitik Sinnvolles gemacht haben. Der Ortstafelkonflikt ist bewältigt worden. In der Steiermark machen Hermann Schützenhöfer und Franz Voves eine Reformpartnerschaft. Allein durch ihr Tun werden sie zu Heroes.

Sehen Sie solche Heroes im Bund?

Die Koalition in Wien kann sich ein kräftiges Stück abschneiden. „Just do ist“, heißt die Devise.

Was heißt das bis zur Wahl?

Es bedeutet in fünf Punkten, die offen sind, etwas weiterzubringen: mehr Effizienz in der Verwaltung, Pensionen, Bildung, Gesundheit und Europa. Ich rede nicht von der großen Verwaltungsreform, aber von mehr Effizienz in der Verwaltung. Wir steuern auch in einen gravierenden Facharbeitermangel hinein, aber die Babyboomer-Generation schicken wir in Pension. Statt Frühpensionen müssten wir wirkliche Anreize zum Bleiben bieten.

Bildung ist ein Kernpunkt, bei dem in der Koalition fast nichts weitergeht.

Offensichtlich war der PISA-Schock nicht stark genug. Forderungen nach Talenten und begabungsorientierter Ausbildung blieben ungehört. Immer wenn es um Bildung geht, wird über Dienstrecht, Besoldungssysteme und ideologische Herangehensweisen geredet – das gilt für alle.

Was fordern Sie konkret?

An den Universitäten Studiengebühren und Zugangsregelungen. Mein Hauptpunkt bei der dualen Ausbildung ist: Es soll die Möglichkeit bestehen, dass ein 19-Jähriger einen abgeschlossenen Beruf und eine abgeschlossene Schulausbildung zugleich hat, die in befähigt, in den tertiären Sektor, das heißt Berufsakademie, Fachhochschule oder Universität, einzutreten. Dann habe ich die ganzen Sozialprestige-Überlegungen mit einem Schlag beseitigt.

 

Und bei der Gesundheit?

Einzelne Bundesländer wie Oberösterreich zeigen, dass man nicht gleich mit dem Leichentuch wacheln muss, wenn man versucht, Schwerpunkte zu setzen. Niemand hat mir bis heute erklären können, warum die Ordenskrankenhäuser, die eine hervorragende Leistung erbringen, um 15 Prozent kostengünstiger sind als öffentliche Krankenhäuser. Bei der Gesundheitsvorsorge ist die Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft (SVA) vom Reden zur Tat gegangen.

Fehlt noch Europa.

Immer wieder wird beklagt, dass eine Finanztransaktionssteuer in der EU nicht kommt. Wo sind denn die Initiativen? Wenn das neun Länder machen, hat das eine Sogwirkung.

Aber als Wirtschaftsvertreter beklagen Sie doch höhere Steuern.

Ich bin absolut gegen neue und höhere Steuern, solange die von mir genannten Punkte so ein riesiges Potenzial und Reserven bieten.

Warum dann bei der Finanztransaktionssteuer die Ausnahme?

Nicht als Bestrafung eines Sektors, sondern um ihn einzubeziehen. Wenn ich eine Wurstsemmel kaufe, muss ich Mehrwertsteuer zahlen, wenn ich eine gewaltige Finanztransaktionsbewegung mache, habe ich keine vergleichbare Belastung. Mit 0,2 Prozent könnten wir in Europa den Anfang machen.

Stichwort Nationalratswahl. Sind Sie dafür, dass die ÖVP mit Michael Spindelegger in die Nationalratswahl geht?

Davon gehe ich aus. Ich bin überzeugt, dass Michael Spindelegger gerade in diesen Turbulenzen, in denen es darum geht, Seriosität und Anständigkeit zu signalisieren, einen großen Vertrauensbonus hat. Wenn es ihm gelingt – da bin ich sicher – in der ÖVP die Kernkompetenzen Wirtschaft, Schaffung von Arbeit, Bildung und Europa sowie weniger statt mehr Steuern in den Vordergrund zu stellen, ist die Frage nicht, werden wir Zweiter oder Dritter, sondern Erster oder Zweiter.

Sie haben Wirtschaft genannt. Wie großes Kopfzerbrechen bereitet Ihnen die Kandidatur einer Partei von Frank Stronach?

Blitzableiter- und Frustparteien sind nicht auszuschließen.

Aber Stronach ist ein erfolgreicher Unternehmer.

Absolut. Stronach ist ein international Erfolgreicher, auf den wir Österreicher stolz sein können. Aber ich bezweifle, dass Politik sein Metier ist. In einer demokratischen Entscheidung ist er natürlich ernst zu nehmen.

Hat sich Ihr Verhältnis zu Sozialminister Hundstorfer eingerenkt, nachdem Sie ihn im Juni wegen des Wiener AMS ausgeladen haben?

Er hat eine Todsünde begangen, er hat bereut und Besserung versprochen. Daher muss man auch zur Vergebung bereit sein.

Wie lang wollen Sie auf Wirtschaftsseite an der Spitze der Sozialpartnerschaft stehen?

Da gibt es keine Planung.

Ist das Amt des Bundespräsidenten für Sie ein Thema?

Die nächste Bundespräsidentenwahl ist in vier Jahren. Das sagt alles. Ich bin mit Leib und Seele Vertreter der Wirtschaft, der Sozialpartner und Österreichs.

Auf einen Blick

Christoph Leitl (63) entstammt einer Ziegelwerke-Unternehmerfamilie aus Oberösterreich. Nach abgeschlossenem Studium an der Universität Linz folgte politisches Engagement in der Jungen ÖVP und als Vorsitzender der Jungen Industrie Österreichs. 1985 wurde Leitl ÖVP-Landtagsabgeordneter in Oberösterreich, ab November 1990 Wirtschaftslandesrat, ab 1995 Vizelandeshauptmann. Im Frühjahr 2000 löste er Leopold Maderthaner als Präsident der Wirtschaftskammer ab, bereits Ende 1999 war er zum Chef des ÖVP-Wirtschaftsbundes gewählt worden. Leitl ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.08.2012)

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41 Kommentare
 
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Leitl,

der stattliche Sklavenreiber!

Antworten Gast: Plach2
07.08.2012 15:35
0 0

Re: Leitl, der Superman

19.2.2012: Leitl fordert, dass Griechenland unbewohnte Inseln an die Türkei verkauft.

Parteibuchwirtschaft!

Mr. Leitl, wie schaut in der Kammer mit der Parteibuchwirtschaft? Wie stehen Sie dazu?
Wissen Sie, dass in Österreich pro Kopf/Einwohner
weitaus mehr Parteibuch-Besitzer sind als in ehemaligem Ostblock ?

Antworten Gast: Baur4
06.08.2012 22:40
0 0

Re: Parteibuchwirtschaft!

SPÖ+ÖVP haben sich den gesamten Staat untereinander im Proporz aufgeteilt. Sie verhalten sich so als ob ihnen dieser Staat gehören würde.

Es gibt einen eigenen Staatsfunk bei dem die Bürger immer höhere Zwangsbeiträge zu bezahlen haben. Parteigünstlinge berichten dem Volk ihre "unabhängigen" Informationen.

Da kann sogar der Pution noch einiges lernen.

Es gibt eine Rapid-Viertelstunde

Die Rapid-Viertelstunde ist 1/6 der normalen Spielzeit. Das was sich die Politk hier aus eigenen Stücken an Legislaturperiodenverlängerung genehmigt hat wäre daher, auf den Fußball übertragen, eine (fast komplette) Nachspielzeit von 2 x 15 Minuten.

Und hier wird genau so wenig gemacht wie in der normalen Spielzeit von 4 Jahren.

Wenn sich die politischen Wunschvorstellungen des derzeitigen BK an so großartigen Gestaltungs- und Reformabsichten orientieren wie z.B."ich möchte nochmals Kanzler werden", darf man sich aber auch nichts anderes erwarten.

Ursache und Wirkung vertauscht?

Es ist zwar verständlich für einen Interessensvertreter der Wirtschaft, den Versuch zu machen, aber die Politik als korrupt und die Wirtschaft als das "saubere Vorbild" hinzustellen, grenzt an Realitätsverweigerung.
1) Zur Korruption gehören immer zwei, und das sind und waren bei Gott nicht immer die berühmten "staatsnahen" Unternehmen
2) Der Druck auf die Politik kommt aus der Wirtschaft. Wer laufend der Aushöhlung des Staates (Stichwort: Mehr Privat, weniger Staat) das Wort redet, sollte sich nicht wundern, dass diese Struktur immer schlechter mit Krisen umgehen kann.

Wenn man sich die Fälle der Republik ansieht, dann muss man kein "Feind der Wirtschaft" sein, um festzustellen, dass diese Skandale immer "in der Wirtschaft" ihren Ausgang nahmen. Gemessen an den Troubles jetzt haben die Parteien gar nicht soviel davon gehabt, sondern hängen diese bereits ziemlich hilflos in einem wohlgespannten Netz von Abhängigkeiten, aus denen sie sich werden nur schwer befreien können.
Es ist treuherzig zu fragen, warum die Finanztransaktionssteuer nicht einfach eingeführt wird. Da braucht er nur bei seiner Fachgruppe "Banken" nachfragen.

Die Politik (alle) müssten eigentlich die Lage zum Anlass nehmen, sich durch eine selbstauferlegte, strafe Reduktion und Kontrolle der Werbekosten (wofür immer) aus dem Teufelskreis von Abhängigkeiten zu befreien.
Nachdem ROT aber immer noch glaubt, weitermachen zu können, weil noch nichts eingeschlagen hat, dauert es noch. Nächstes HEUTE-Inserat bitte.

Re: Ursache und Wirkung vertauscht?

Die Politik hat ihre Finger nicht nur bei "staatsnahen Unternehmen" im Spiel. Das österreichische System des Abkassierens hat große Teile der Auftragsvergaben von Privat zur Politik umgeleitet. Sei es direkt oder von Förderungen abhängige Aufträgen von Privaten, etc.

Und wehe den Firmen, welche in diesem Ringelpitz nicht gem. Willen von oben mitspielen.

Ich gebe Ihnen aber recht, dass solche Skandale eher aus dem Bereich der Privatwirtschaft an die Öffentlichkeit kommen. Das hat aber weniger mit deren Ursprung zu tun, als damit, dass es privat offensichtlich mehr "weiße" Schafe gibt, welche irgendwann einmal den Mund aufmachen.

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Wenn derjenige, der das bei der Hypo Alpe Adria mitverursacht hat und dessen Vertrag vorzeitig aufgelöst worden ist, mit zwei Millionen Euro heimgeht auf Kosten des Steuerzahlers – und das für Nicht-leistung.

beim Skylink und der Aua zB wo dies ebenso offen geschah, stört es einem Leitl nicht ?!


Irgendwie ist Leitl ja fast zu bemittleiden,..

..aber nach diesem Interview halte ich ihn für politisch ziemlich naiv. Die reale Hauptaufgabe von politischen Parteien in Österreich ist, für Ihre Mitglieder und Haberer möglichst viele möglichst hochdotierte Positionen im Staatsapparat zu schaffen und zu besetzten. Mehr ist da nicht zu verstehen. Die Vorschläge Leitels an die politischen Parteien sind etwa so, wie wenn man einer Katze vegane Ernährung schmackhaft machen will. Korruptionsfälle wie jetzt in Kärnten oder Strasser in Brüssel verstehen die Parteien als Betriebsunfälle, verursacht von unprofessionellem Persional. Der Politische Gegner (in diesem Fall die SPÖ) macht daraus zwar jetzt politisches Kleingeld, wird aber einen Teufel tun um Strukturen zu schaffen, die solche Machenschaften in Zukunft unmöglich machen, weil.. eh schon wissen. Ich halte Leitl für persölich absolut integer, aber nach dieser langen Zeit im Umfeld von Politikern hätte ich Ihm mehr Realitätssinn zugetraut.

Gast: Leitls Betreuer
04.08.2012 10:11
1 0

"Wenn ich sehe, wie Reinhold Mitterlehner und Rudolf Hundstorfer in der aktiven Arbeitsmarktpolitik Sinnvolles gemacht haben."

Wahnvorstellung oder Sarkasmus? Herr Leitl braucht längst eine AMS-Umschulung. Es geht nicht an, dass jeder wirklichkeitsverweigernde Schwätzer bis ins hohe Alter Berufsschutz (bei höchsten Bezügen!) genießt.

ein Kreislauf,

der die Hauptakteure, nämlich die Arbeiter, beim Verteilen ausschließt!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
04.08.2012 13:38
0 2

Re: ein Kreislauf,

Wie können die Arbeiter die Hauptakteure sein, wenn deren Gesamtzahl nicht einmal 20% der Bevölkerung darstellen. Inkl. Teilzeitarbeiter sind es doch nur noch ca. 1,3 Millionen!

Es gibt doch in Österreicher kaum mehr Menschen, welche wirklich arbeiten. Die meisten Menschen hocken doch auf einem Posterl- oder Amterl, noch besser im Ruhegenuss. Das Alles ist doch viel lukrativer als jede Form von Arbeit!

Das Alles wurde auch vom Gesetzgeber so gemacht, muss also gewollt sein. Die Sozialpartner halten es auch so!

Der Leitl hat an diesen schweren Fehlentwicklungen auch seinen Anteil, der ist allerdings sehr klein!

Gast: Ernst Holt
04.08.2012 09:50
4 0

Pfründenbeschaffung

Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Sozialversicherungen - das sind die letzten großen Bastionen der Pfründenbeschaffung der großen Parteien. Dort werden Gewerkschafter, "Wirtschaftstreibende", die einen Betrieb schon lange nicht mehr von innen gesehen haben, Ministersekretäre, Freunderln usw. mit gutbesoldeten Pöstchen versorgt. Man sollte hier mal aufräumen, das wäre hoch an der Zeit.

Gast: Zyni
04.08.2012 09:22
3 0

Ist Leitl

Grieche?

Antworten Gast: 1. Parteiloser
04.08.2012 09:47
2 0

Re: Ist Leitl

Nein, aber er liebt es Griechisch. Seine Werkstücke sind die Österreicher, bevorzugt die WKO Zwangsmitglieder. Da hat er alle Rechte!

warum geisteskranke

führungspositionen übernehmen dürfen ???
die ÖVP machts eben möglich

Zumeist dummes und unnützes Gerede

eines alterndern und wahrscheinlich immer seniler werdenden ÖVP-Funktionärs! Übrigens, ich habe den Leitl einmal sehr geschätzt!

wieviel Millionen hat Leitl

bei seinen nebenberuflichen privaten Tätigkeiten in Russland verdient, bzw. gerichtlich eingefordert, davon hört man nichts mehr ... von dem ordentlich Fleißigen
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/695654/Der-KammerChef-die-Klage-der-Kummer

Natürlich alles genau nach Dienstschluß.

Und Leitl bezweifelt schon heute, dass Politik nicht das Metier von Stronach ist.

Und mit Spindelegger hat ja so einen großen Vertrauensbonus, weil man so wenig in der Vergangenheit gräbt, der Oerlikon Skandal unter Lichal - Spindelegger ist ja der Beweis für Sauberkeit?

Gast: Lobbyisten wie Leitl
03.08.2012 23:36
4 1

sollte man mitsamt der dreckigen WK

verabschieden. Und dreht dieses sündhaft teure AMS auch gleich zu, weil auch hier sinnlose Kosten wegen der Gebäude, der Büromaschinen, der Einrichtungen … entstehen. Das Geld kann man den Arbeitslosen so günstiger überweisen, aber nein, auch hier müssen protektionierte Angestellte und Beamte rausgefüttert werden, die bequemerweise nicht mal ihre Arbeit tun.

Antworten Gast: Oh,
04.08.2012 10:12
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dieser arme Minusschreiber,

war weder arbeitslos noch Mitglied in der WK, sonst hätte er diesen Unsinn nämlich unterlassen. Lebenserfahrung wäre halt alles, was man einem Jungspund aber nicht verdenken kann.

Zum allerhöchsten Glück habe ich beides genießen können – allerdings nie im positiven Sinne. Wer es nicht erlebt hat, kann's nicht wissen.

Und noch schlimmer: Wer nichts weiß, muss alles glauben.

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Leitl?

Kann man den mal abstellen? Bekommt er für diesen Müll sein Geld? Si tacuisses...

Antworten Gast: C. Kleiber
04.08.2012 07:40
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Sieht so aus.

Weg mit ihm und seiner Kammer!

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Re: Leitl?

herbert recht hast du

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Re: Leitl?

herbert recht hast du

Gast: UKW
03.08.2012 22:50
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Wirklich putzig

Der Hundstorfer stellt drei SPÖ-Mitglieder als Kandidatinnen um das Amt der AMS-Wien-Chefin auf und gibt der am schlechtest qualifizierten den Vorzug. Dem Leitl passt, das nicht und er ist eine zeitlang beleidigt, aber er ist ja nicht kleinlich und verzeiht dem Hundsdorfer, ohne dass der seine Fehler korrigiert. Ach wie niedlich. Die Sozen setzten überall ihre Leute rein, und die Schwarzen vergeben ihnen dafür ständig. Was für eine Symbiose!

Und wenn Leitl ernsthaft glaubt, dass der Spindellegger das Zeug dazu hat, bei der nächsten Nationalratswahl als Nummer eins hervorzugehen, dann gehört er sofort besachwaltert.

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Re: Wirklich putzig

Als die ÖVP das letzte Mal die Nummer eins war wurde das aus den eigenen Reihen - und besonders von St. Pölten - massiv hintertrieben.
Diese Partei WILL doch gar nichts anderes als ewiger Kofferträger in einer ewigen "grossen" Koalition zu sein - und zwar um jeden Preis.

Man kann nur hoffen, dass endlich genug Leute das bei den nächsten Wahlen durchschauen und diese "Stategie", gemeinsam mit der knochentiefen Korruption dieser sozialpartnerschaftlichen Funtionärsschicht dazu führt, dass es die ÖVP zerbröselt.
Wien hat diesbezüglich ja schon einen guten Anfang gemacht als es der leitlschen Schöpfung, Marek, gelungen ist, von absolut tiefsten Niveau ausgehend noch einmal knapp ein Drittel der Wähler zu verlieren.

Dann könnten Politiker wie Leitl endlich ihrem Herzenswunsch nachgeben und offen der SPÖ beitreten während es zumindest die Chance gäbe, dass sich aus dieser Asche endlich ein neues, nicht-sozialistisches Gebilde erhebt.

 
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