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Kärnten: Neue Vorwürfe wegen BZÖ-Werbung

04.08.2012 | 10:02 |   (DiePresse.com)

Auf Kosten des Landes soll ein Image-Video gedreht worden sein - angeblich eine Alibi-Aktion, um Geldflüsse zu verschleiern.

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In der Kärntner Parteispendenaffäre sind weitere Vorwürfe gegen FPK-Politiker im Zusammenhang mit der ominösen BZÖ-Wahlkampfbroschüre aufgetaucht. Die "ZiB2" berichtete am Freitag in Berufung auf einen "Insider", dass Landesgesellschaften von Landesrat Harald Dobernig gedrängt worden seien, "Geld locker zu machen obwohl sie dagegen waren". Auf Kosten des Landes sei auch ein Image-Video in Auftrag gegeben worden. Dieses zehnminütige Video soll 106.000 Euro gekostet haben.

Leistungsnachweis nachträglich geschrieben

Dieses Video wurde auf DVD gebrannt und jener BZÖ-Wahlkampfbroschüre beigelegt, die damals allen Kärntner Haushalten zugeschickt wurde und die nun Gegenstand von Untersuchungen der Justiz gegen die FPK-Regierungsmitglieder Gerhard Dörfler und Harald Dobernig sowie Ex-FPK-Chef Uwe Scheuch sind. "Ich halte die Broschüre und das Video für eine Alibi-Aktion, um Geldflüsse zur verschleiern", so der Insider zur "ZiB". So habe etwa die Kärntner Tourismusholding in einem Geldkarussell 100.000 Euro an die Landesimmobiliengesellschaft überweisen, obwohl diese mit Imagevideos wenig zu tun hat. "Die Leistungsnachweise bzw. Rechnungen wurden nachträglich geschrieben", so der Informant.

Dobernig wollte laut "ZiB" nicht vor die Kamera, ließ aber mitteilen, dass es bei der Imagebroschüre des Landes keine strafrechtlichen Verquickungen gebe. Diese Aussage steht in diametralem Widerspruch zum Einsatz der Korruptionsstaatsanwaltschaft, die am Donnerstag exakt wegen dieser Imagebroschüre mehrere Stunden im Amt der Kärntner Landesregierung zugange war und unter anderem in der Landesamtsdirektion und auch im Büro von Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) Unterlagen sichtete und kopierte.

(APA)

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40 Kommentare
 
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Gast: ökono-mist
06.08.2012 03:52
0 1

Entschuldigung - möchte keinesfalls der "Presse" schaden!


Ich bitte Sie, mein Posting von vorhin (und auch jenes, an dem ich gerade schreibe) nicht zu veröffentlichen. Ich habe inzwischen nämlich einen Link zum betreffenden Artikel gefunden.

Ich bitte Sie auch um Entschuldigung dafür, daß ich zumindest einen Unbekannten aus Ihren Reihen zu unrecht verdächtigt habe. Man ist halt extrem hellhörig geworden in (Veränderungs-)Zeiten wie diesen.

Freundliche Grüße!

Gast: ökono-mist
06.08.2012 03:06
0 1

Geheimtip(p): Man suche unter "Video"


Warum wurde eigentlich dieser relativ neue und aktuelle Artikel (v. 4.8.) bereits - nahezu unauffindbar - ins Archiv "verräumt", während auf der Themenliste Innenpolitik noch Artikel von Ende April leicht zugänglich und abrufbereit prangen?

Ich glaube, das erfolgte deshalb, weil zumindest zwei Leserkommentatoren durch ihre Vergleiche mit ähnlichen Causen bzw. durch grundsätzliche Fragen an die Justiz über die Rolle bislang völlig unbehelligter lobbyistischer Begleitkriminalität wunde Punkte in anderen Parteien - und damit den Nagel auf den Kopf - getroffen haben!

Es wäre sehr traurig für die Medien- und Meinungsvielfalt sowie für den Rechtsstaat, wenn sich die "Presse" künftig die Methoden des sich fest in lobbyistischer Hand befindlichen ORF-Wunschtextes und dessen online-Manipulationstechniken von außen aufoktruieren ließe!

Mir ist jedenfalls bereits zweimal aufgefallen, daß irgendein Unbekannter bei der "Presse" über bestimmte Lobbyisten offenbar nichts kommen läßt - und entsprechende Leserkommentare - offenbar grundsätzlich - löschen läßt. Für mich gilt auch hier die Unschuldsvermutung. Vielleicht war es ja wirklich nur ein Versehen, und der Artikel wird wieder dorthin zurückgestelllt, wo er chronologisch und thematisch hingehört. Und dafür dort noch so lange stehengelassen, bis er die Artikel vom April überrundet hat. Zumindest aber noch so lange, wie die Frau Burgstaller von Platz 1 auf der Themenliste (wie bestell"journalistisch") auf uns herunterlächelt.

Gast: UKW
05.08.2012 06:36
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100.000 Euro lässt der Häupl in Wien an einem halben Tag verbraten

Aber über so etwas verliert der Rotfunk kein Wort. Das ist doch der wahre Skandal.

FPÖ, FPK, ÖVP und BZÖ sind geiistig gar nicht in der Lage ein solch gefinkeltes Konstrukt zu betreiben wie die SPÖ. Da gibt es Firmengeflechte und personelle Verstrickungen zwischen Staatsämtern und Partei, dass es einem die Haare aufstellt. Die Zeitungen freuen sich schon auf die Inserate von Wien Energie, Fernwärme, Wienstrom, MA48, Büchereien Wien, etc vor der nächsten Gemeinderatswahl in Wien. Da bestellen sich die Zeitungsherausgeber gleich vorab einen neuen Mercedes.

Antworten Gast: gast0815
05.08.2012 23:16
1 0

Re: 100.000 Euro lässt der Häupl in Wien an einem halben Tag verbraten

Ich bin ja kein Wiener, aber wieso regen Sie sich denn über die SPÖ auf, wenn das doch ok ist? Solche Dinge gehören aufgeklärt, aber wie Sie oder andere schreiben widerspricht sich das Geschriebene, nämlich daudurch das man auf der einen Seite sich ärgert, gleichzeitig goutiert man solche Sachen mit billiger Ausrede.

Gast: Besser, Sie
05.08.2012 06:33
1 0

decken auch mal die dahinterstehenden Werbeprotagonisten auf,

weil es immer dieselben sind, die sogar hinter den Rücken der Politiker blöd reden und dann durch ihr lächerliches Auftreten auch noch die Aufträge samt der Steuergelder, mit denen diese bezahlt werden, einheimsen. Werber sollten sowieso extrem kontrolliert werden – wie eben auch Lobbyisten!

Alles ein Ablenkungsmanöver

des Rotfunks, der SPÖ-Freimaurer und des Mossad. Die FPK hat Kärnten aus dem Sumpf geholt. Für den Freistaat Kärnten!!!

Uwe, Kurt & Gerhard:

Seid ihr's?

Re: Alles ein Ablenkungsmanöver

Ja genau! Der Mossad mit einer neuen Geheimwaffe kontrolliert die Gedanken der FPK-Truppe, darum wirken die alle so weltfremd!!!

Re: Alles ein Ablenkungsmanöver

Was bedeutet FPK?

Freie Partei von Kriminellen,ormutschcale!

Gast: Wolfsbergerin
05.08.2012 00:16
1 1

Wo ist das Geld....

Wo ist das Geld, dass die vielen Schulden verursacht hat in Wien?

Immobilien garniert mit hohen Fördergelder für SPÖ&Grün nahe Firmen und Vereine?!?!?!

Gast: ökono-mist
04.08.2012 23:36
2 1

€ 106.000,--: Eh spottbillig! (In Wien hätte man dafür erfahrungsgemäß bestimmt locker eine gute Million geblecht...)


Das "Musikvideo" des Unterrichtsministeriums mit politischem Multifunktionsnutzen (Töchterlein in die Bundeshymne, Brigitte Ederer auf eine Stufe mit Sigmund Freud, Christine Stürmer als Vehikel und Bruno Kreisky als Alibi) soll satte € 900.000,-- gekostet haben. So hat man sich zumindest damals ge(lay?)outet. Und das (gemeint ist das Video) war ganz sicher keine zehn Minuten lang...

Da hatten die Kärntner ja gerade noch Glück!

P. S.: Es gilt die Unschulds(lamm)- und Korrektheitsvermutung; auch für die Tante Jolesch, die ja bekanntermaßen - im Gegensatz zu den Kärntnern? - alles verschmäht, was gerade noch ein Glück ist...

Na, so ein Skandal aber auch

Ein Imagevideo um 100.000.- Euro für eine Partei auf Regimentskosten - na bumm! Was ist da skandalös oder ungewöhnlich? Das ist doch ganz normal im Staate Österreich und allgegenwärtige Praxis. ALLE Inserate der Ministerien sind ja sonst nichts als Immagewerbung für den jeweiligen Minister bzw dessen Partei (oft sind sie gleichzeitig auch der Lohn für genehme Berichterstattung, was die Sache aber auch nicht besser macht). Und diese Regierungsinserate kosten wesentlich mehr und zahlen tut ganz gewiss nicht die Partei und noch gewisser nicht der betreffende Minister. Von den "7 Millionen für den Werner" möchte ich da gar nicht schreiben...

Antworten Gast: Na bumm! – Hehe,
05.08.2012 12:45
0 0

die haben's fein, die Politfritzen; da nehmen's das Geld des Bürgers,

geben's für Werbung aus, damit der sie auch noch wählt und immer wieder wählt.

Das wäre ja so, als nähme ein Unternehmer dem Arbeiter um die vierzig Prozent seines Lohnes ab und würbe damit um dessen Gunst, damit er weiter für ihn arbeite und der entschiede sich auch noch dazu.

So absurd dies klingt, so absurd verhalten wir uns bezüglich der Politik. Interessant, welche versteckten Widersprüche im Geiste der Massen lauern.

Antworten Gast: supersauber
05.08.2012 10:54
1 0

Re: Na, so ein Skandal aber auch

Dann sorgen wir dafür, dass es so etwas in Zukunft nicht mehr gibt, in dem wir alle geschlossen gegen korrupte Politiker ALLER Parteien vorgehen. Nur leider haben die blauen Parteisoldaten daran keinerlei Interesse. Denen geht es nur darum den politischen Gegner anzupatzen. In ihren Augen darf die eigene Parteiführung alles, während die anderen sofort wegen allem ins Gefängnis gehören.

Mir egal ob 10, 100.000 oder 1.000.000 Euro. KORRUPT IST KORRUPT. Nicht ein Cent Steuergeld darf widerrechtlich verwendet werden! Das ist keine Frage der Summe, sondern der Moral!

Re: Re: Na, so ein Skandal aber auch

Die Korruption ist Teil unseres Lebens, die hat es in der Politik im Laufe der Jahrtausende IMMER schon gegeben. Und zwar egal, ob es sich um Könige, Kaiser, Diktatoren und Despoten, demokratisch gewählte oder Religionsführer (ja, Religion ist auch sonst nichts als Politik...) gehandelt hat - nahezu alle haben sich auch selbst bereichert. Ganz wegbringen wird man die Korruption aus der Politik also ganz sicher nicht. Man kann nur versuchen, sie einzudämmen, indem man die besonders großen und dreisten Fälle (die ja dZt überhand nehmen, weil sich die Nehmer offenbar sehr sicher sind...) rigoros verfolgt - und zwar egal, welche Partei betroffen ist. Sind die abgearbeitet, kann man dann die nächst kleineren Fälle angehen usw.

So, wie es jetzt ausssieht, wird die Korruptionsstaatsanwaltschaft mit Hühnerdieben (praktischerweise gleich von der richtigen Partei) zugemüllt, damit dort, wo wirklich was umgesetzt worden ist (und - der Himmel möge uns beistehen - auch noch die Paddei betroffen wäre), nichts geschehen kann. Korruptionsermittlungen sind aufwendig und die Ressourcen der Ermittlungsbehörden sind ja begrenzt (gehalten worden...) ;-)

Gast: Rudi Rastlos
04.08.2012 19:55
4 2

...wie die FPK Homepage...


...nicht viel blau aber auffallend viel Kärnten...

Stellt sich die Frage warum. Ach ja hab ich doch vergessen...

...mein Kärnten....


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Pfeif egal welche Farbe ...

die sollen alle zurücktreten und komplett neu anfangen!!
Alle haben Dreck am Stecken und sind an dem ganzen Problem gemeinsam Schuld.

Die arbeiten nicht wirklich fürs Land sondern alle für sich selbst.

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Re: Pfeif egal welche Farbe ...

die grünen würden diesem land bestimmt gut tun.

Die Anständigen

werden in diesem Land der Unanständigen, Dummen und Verblendeten nie eine Chance bekommen!

Gast: Go north
04.08.2012 19:04
7 1

Der größte Scharlatan

nennt gerade den jenigen der schon seit längster Zeit davor warnt, einen Scharlatan. Aber anscheinend ist jetzt slow Fayg auch schon darauf gekommen und plappert das nach das er halt so von denen die es längst schon wissen, es aber solange verhindern zuzugeben, nach. Wie heisst es doch so schön über die betrunkenen und Narren
sie sagen die Wahrheit.

http://kurier.at/nachrichten/4506691-faymann-sueden-kann-uns-runterreissen.php

Gast: Urlaub - aber Österreich bleibt korrupt
04.08.2012 18:36
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106 000 Euro? Damit kommen die in Wien nicht einmal eine Woche aus. Wenn sie wieder fleißig unser Steuergeld verinserieren.


Antworten Gast: UKW
04.08.2012 21:50
0 1

Re: 106 000 Euro? Damit kommen die in Wien nicht einmal eine Woche aus. Wenn sie wieder fleißig unser Steuergeld verinserieren.

Eine Woche? Die Wiener SPÖ verbrät diese Summe locker an einem Tag. Und zwar für nichts und wieder nichts. Und alle Medien schweigen.

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nicht Vergessen

Kärnten ist ein wirtschaftlich relativ kleiner Teil von Österreich. Vergessen wir bitte nicht das die größte Gefahr von Rot/Grün in Wien und Österreichern droht.

Antworten Gast: b754
04.08.2012 20:36
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Re: nicht Vergessen

gegen das was uns die kärntner hypo kostet ist wien ein lercherl ihr kärtner gehört enteignet damit ihr den schaden wieder gut machen könnt

Antworten Gast: trollblume
04.08.2012 18:59
7 9

Re: nicht Vergessen

nein, wir konzentrieren uns jetzt mal auf kärnten. eins nach dem andern.

Gast: b754
04.08.2012 18:05
11 15

alles fleißige und anständige in der

Falotten
Partei
Kärnten

 
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