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Faymanns Ausflug in den Olivengürtel

06.08.2012 | 17:39 |  Von Nikolaus Jilch (Die Presse)

Österreich war bisher ein Mitglied des "Hartwährungsblocks" in der Eurozone. Jetzt will Bundeskanzler Werner Faymann die Banklizenz für den ESM – und geht erstmals in Opposition zur Eurolinie von Angela Merkel.

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Wien. Drucken oder nicht drucken? Das ist und bleibt die Frage in Europa. Die Front verläuft zwischen den schuldengeplagten Südländern rund um Italien, wo man Inflation gewöhnt ist und Sparpaketen eher skeptisch gegenübersteht – und den (noch) solventen Nordländern rund um Deutschland, wo man in der Inflation durch „frisch“ gedrucktes Geld die wahre Bedrohung sieht. Und diese Front ist wahrlich verhärtet. Denn was die einen als Heilsbringer sehen, ist für die anderen der direkte Weg in die Katastrophe – und vice versa.

Österreich wurde bisher dem „Hartwährungsblock“ zugeordnet, gemeinsam mit Deutschland, Holland, Luxemburg und Finnland. Aber jetzt geht Bundeskanzler Werner Faymann erstmals in direkte Opposition zur Linie von Angela Merkel. Er sprach sich am Wochenende dafür aus, dass der „permanente Rettungsschirm“ ESM eine Banklizenz erhalten soll und sorgte damit für Verstimmung in Berlin. Ist Österreich zur anderen Front übergelaufen?

Banklizenz war eine Sarkozy-Idee

Wann auch immer von „Feuerkraft“, „Brandmauer“, „Rettungsschirm“, „Bazooka“ oder der „Dicken Bertha“ die Rede ist: Es geht ums Gelddrucken. Um die Schaffung frischer Euros in den Computern der Notenbank. Dieses Geld stammt nicht aus Spareinlagen, es wird kreiert. Und wenn damit Staaten direkt finanziert werden, droht eine hohe Inflation – die Entwertung des Geldes. Davor hat der ehemalige EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing gerade erst gewarnt.

Noch ist die EZB einigermaßen zurückhaltend. Aber immer mehr Politiker wollen, dass auch die EZB den Weg von Federal Reserve, Bank of England und Bank of Japan geht: drucken und beten. Und weil die Notenbank sich weigert, suchen die Politiker nach Wegen, die EZB beim Gelddrucken zu umgehen. Alle derartigen Pläne sind bisher an Deutschland gescheitert, weil Berlin nicht bereit ist, unbeschränkte Haftungen für die übrigen Euroländer zu übernehmen. Dies wurde vom Bundesverfassungsgericht sogar schon explizit untersagt.

Werner Faymann glaubt trotzdem, dass Merkel diesmal nachgeben und einer Banklizenz für den ESM zustimmen wird, dass eine politische Einigung einer juristischen Debatte vorhergehen muss. Dabei ist der ESM noch nicht mal aktiv. Der Vertrag wird von den Verfassungsjuristen in Karlsruhe gerade überprüft. Trotzdem: „Der Bundeskanzler will eine Politik der großen Schritte verfolgen“, so ein Faymann-Sprecher. Und ein großer Schritt wäre die ESM-Banklizenz allemal. Fragt sich nur, in welche Richtung.

Der ehemalige EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark sieht darin „einen klaren Verstoß gegen europäisches Recht“, weil das Verbot der direkten Staatsfinanzierung durch die Notenpresse so umgangen werden könnte. Stark hat die EZB vergangenes Jahr im Protest gegen die Notfall-Anleihenkäufe verlassen. Und sogar Österreichs Finanzministerin Maria Fekter sagt, dass „eine unbeschränkte Haftung des ESM vertraglich gar nicht möglich“ sei. Und in Richtung Faymann: „Wir brauchen nicht jeden Tag einen neuen Hüftschuss.“

Die Idee mit der ESM-Banklizenz stammte eigentlich vom ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Auch er war damit bei Angela Merkel gescheitert. Und die EZB? Deren Chef Mario Draghi zeigte sich vergangene Woche äußerst verwundert über die neu aufgeflammte Diskussion. Man habe bereits vor Monaten klargestellt, dass die EZB mit dem ESM in seiner jetzigen Form keine Kreditgeschäfte abwickeln wird. Heißt: Auch mit Lizenz bekäme der ESM (den es noch nicht mal gibt) kein „frisches“ Geld von der EZB. Eine Änderung der ESM-Verträge würde Monate dauern und sollte er einmal aktiv werden (nach einer Zustimmung des Bundesverfassungsgerichts), wird Deutschland in dem Gremium über eine Sperrminorität verfügen und Angela Merkel kann blockieren so viel sie will. Es wäre also noch nicht mal überraschend, wenn Österreich, nachdem die ESM-Banklizenz endgültig vom Tisch ist, rasch wieder in den „Hartwährungsblock“ zurückkehrt.

Bundesbank oder Zimbabwe?

Der steht in der EZB nämlich nicht so schlecht da, wie es oberflächlich aussieht. Zwar stimmte am vergangenen Donnerstag nur ein EZB-Direktoriumsmitglied (Bundesbankchef Jens Weidmann) gegen Mario Draghis Pläne, möglicherweise weitere Staatsanleihen zu kaufen. Aber: Die Draghi-Ankündigung war eigentlich eine Enttäuschung für Liquiditätsjunkies an den Märkten und in den Regierungen.

Denn die EZB wird nur Anleihen von Staaten kaufen, die offiziell unter dem Rettungsschirm sind. Heißt: Italien und Spanien müssten zuerst den erniedrigenden Weg unter den Rettungsschirm gehen – wo Geld an Bedingungen geknüpft ist. Das war sicher nicht die Botschaft, die man sich in Madrid und Rom erhofft hatte. Kaum verwunderlich also, dass auch Italiens Premier Mario Monti zu den Unterstützern der ESM-Banklizenz-Idee gehört.

Die EZB wird sich in den kommenden Monaten beweisen müssen: Ist sie tatsächlich eine größere Bundesbank, die die Inflation unter Kontrolle und den Geldwert stabil halten kann? Oder ist sie schon zum Spielball der Politiker verkommen? Gelddrucken kann nicht die Lösung sein – egal in welcher Form. Wenn Wirtschaft so funktionieren würde, wäre Zimbabwe heute das reichste Land der Welt.

Auf einen Blick
Deutschland hat schon eine ganze Reihe exotischer Geldbeschaffungsideen abgelehnt. Vom „Hebel“ für den EFSF bis zu Eurobonds: Am Ende würden die solventen Staaten haften – also vor allem Deutschland. Österreich war bisher auch Mitglied des „Hartwährungsblocks“.
Jetzt aber fordert Kanzler Faymann eine Banklizenz für den ESM. Das ist auch deswegen verwunderlich, weil die EZB betont, dass dies rechtlich gar nicht möglich sei. Außerdem gibt es den ESM noch nicht einmal. Das deutsche Verfassungsgericht muss erst zustimmen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.08.2012)

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484 Kommentare
 
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Gott schütze Österreich!


Ein dramatischer Spruch aus der Vergangenheit scheint dramatisch schnell wieder aktuell zu werden.

Ob's an der Regierung aus Versagern und Dummschwätzern liegt, oder ob die Lage wirklich so ernst ist?

Sollte aber noch einmal eine Wahl anstehen, werden allfällige Wähler für diesen Offenbarungseid der rotgrünen Hyperinflationsanheizer zu "schätzen" wissen.

Re: Gott schütze Österreich!


Wahlen sollten aber unter OECD-BEOBACHTUNG stattfinden, da man diesen Tricksern inzwischen alles zutrauen muss !

11 0

Feimann der Finanzexperte ;o)

Der Feimann hat wohl gar nicht verstanden worum es geht und plappert nur nach, das ihm seine Sozi-Freunde von der Mittelmeerfraktion vorsagen.

Re: Feimann der Finanzexperte ;o)

Sein Glück und unser Pech, dass der Franzmann jetzt auch ein Soze ist!

Lustig nur am Rande, alle Wahlversprechen, die der Franzmann vor der Wahl gegeben hat, mußte er nach der Wahl zurücknehmen!

Die Wahrheit ist doch, dass Europa von Flaschen regiert wird, die vor den Wahlen versprechen, es genug dumme Menschen gibt die es glauben, diese auch wählen und nach den Wahlen, den Politikern denTod wünschen!
Siehe Studiengebühren! Das wichtigste Wahlkampfthema unter Gusenbauer!
(Der war zwar nicht sympathisch aber sehr gebildet! was man von Faymann nicht behaupten kann!

Faymann ist eine Flasche und als Bundeskanzler völlig überfordert und eine Schande für unser schönes Österreich!

9 0

Faymann´s Rache an Österreich und dem Kapital im Allgemeinen

Unter dem Motto: " Wenn keiner mehr was hat, sind auch alle gleich!" Also mache wir Schulden, verteilen wir wahllos Geld, enteignen alle Völker und stopfen in verantwortungslose, schwarze Löcher. Danke Faymann, dass Du so ein Anti-Kapitalist bist, Du grosse Nummer!

Gast: Die Wahrheit macht frei
07.08.2012 15:39
4 0

Möchten wir den kommenden Generationen gestehen müssen,

daß wir all das Leid, die Lügen und die Versklavung der Völker Europas zugelassen haben ???

Wollen wir das???

Antworten Gast: BeobachterderEntwicklung
08.08.2012 11:02
0 0

Re: Möchten wir den kommenden Generationen gestehen müssen,

Ja, das wollen wir :-))

Gast: kiebitz 001
07.08.2012 14:29
4 0

Eine clevere Idee - NICHT von Faymann,

sondern vom deutschen IFO Chef SINN.
PAUSIERUNG der Mitgliedschaft im EURO Raum.
Bisher scheitert der „freiwillige“ Austritt der der Problemstaaten vor allem an einer Hürde: Die Südländer fürchten, alle Vorteile der Währungsunion zu verlieren. Doch genau das muss nicht sein.

Nach dem Sinn/Sell-Plan vermeiden die pausierenden Länder den schmerzhaften Prozess der „internen Abwertung innerhalb der Währungsunion“: Preise und Löhne müssten dann drastisch sinken, die Wirtschaftsleistung schrumpft dramatisch, die Massenarbeitslosigkeit wird immer schlimmer.
Stattdessen können die „angeschlossenen Mitglieder“ eine neue nationale Währung einführen, sie kurzfristig gegenüber dem Euro deutlich an Wert verlieren lassen und so rasch an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen. Nach dieser Radikalkur koppelt man Drachme und Peseta wieder an den Euro – sie dürfen dann innerhalb einer Bandbreite von z.B. 15 Prozent schwanken. So wie früher im Europäischen Währungssystem (EWS), dem Vorläufer des Euro.
Gleichzeitig bleiben die reformbedürftigen Staaten in der Europäischen Union. Sie behalten damit ihre Ansprüche auf die Brüsseler Fördertöpfe. Unter der Voraussetzung, dass die Finanzhilfen künftig etwas limitierter und kontrollierter fließen würden...

http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/offene-waehrungsunion-wie-wir-die-euro-schwaechlinge-loswerden_aid_794529.html

Interessant, daß die "Presse" den Sinn-Sell Plan ignoriert.

Naja, der Bericht in der Financial Times ist ja auch auf Englisch erschienen.

Gast: pour le merite
07.08.2012 14:19
11 0

Man ist diesem fürchterlichen Menschen schon so was von überdrüssig

Berichtet über die Hühnerzüchter von Kleinschörgern. das wär spannender........

Faymanns Ausflug in den Olivengürtel

warum nur einen Ausflug? Soll gleich dort bleiben

Faymann ist..

...der klassische SPÖ Politiker, der...

a) nichts kann

b) nichts weiss

c) viel kassiert

d) am internationalem Parkett seine Unvermögen
zur Schau stellt! Faymann, Du Schande, tritt ab!

Antworten Gast: Plach2
07.08.2012 13:39
16 1

Re: Faymann ist..

Wir verdienen nichts anderes!
Wir wählen solche Typen immer wieder.

(Würde Max unser Ziegenbock als Kandidat aufgestellt, wäre er auch Bundes- oder Witzekanzler. Da könnte er auch ungestört den ganzen Tag meckern)

Antworten Antworten Gast: stimmtgarnicht
07.08.2012 15:04
8 0

Re: Re: Faymann ist..

ich verdiene so eine BK nicht!
ich habe ihn nicht gewählt und würde ihn auch nicht wählen!

allerdings sehe ich ihren Kanditenen MAX als beste Option, die es bei uns geben würde!

16 0

Studienabbrecher haben es einfach mehr drauf.


17 1

Hätte uns die damalige Regierung

nicht den Euro aufs Aug gedrückt, ginge es uns heute wahrscheinlich besser. Es geht uns zwar nicht schlecht, aber der Euro wird für uns eine Gefahr und die ist nicht von schlechten Eltern. Wir müssen diesen Tanz auf dem Vulkan mittanzen, obwohl wir erst gar nicht gefragt wurden, ob wir überhaupt tanzen wollen. Unsere Regierung hat uns damals verraten und verkauft. Wie man es anders hätte machen können, das zeigt die Schweiz, aber auch das EU-Mitglied Dänemark. Die haben keinen Euro, dafür aber eine stabile Landeswährung. So aber haben wir jetzt die Probleme am Hals und einen Bundeskanzler, der anscheinend nicht weiß, wovon er spricht. Es sollte sich unbedingt diesen Artikel Wort für Wort durchlesen, damit er endlich kapiert, was für eine Teufelswährung dieser Euro ist. Und den ESM mit einer Banklizenz zu versorgen, ist wohl das Schlechteste, das uns zustoßen könnte. Herr Faymann, besinnen Sie sich, die Sozialisten hatten noch nie eine gute Hand fürs Geld! http://www.wiwo.de/politik/konjunktur/die-vorteile-der-eigenen-waehrung-der-lukrative-sonderweg/6970140.htm


Re: Hätte uns die damalige Regierung

Volle Zustimmung zu Ihrem letzten Satz. Wie schon einst Konrad Adenauer sagte : "Das einzige, was die Sozis von Geld verstehen, ist daß sie es von den anderen haben wollen !"

Gast: Goggi
07.08.2012 13:16
13 0

1929 lässt grüßen

Wer hat eigentlich noch Verantwortung gegenüber den arbeitenden Massen, welche in harter Arbeit Geld verdienen, es sehr überlegt- entweder vorübergehend ansparen-und/oder in Notwendigkeiten investieren? Dies braucht eine Langzeitstabilität mit gering gehaltenen Inflationswerten.
Geld blind zu drucken ist eine Ignoranz des Wertesystems = Arbeit!
Womit haften eigentlich Faymann & Co wenn's schief geht?
Nach ihrer politischen Tätigkeit werden sie halt Lobbyist- mit entsprechenden Honorarnoten.
Eigentlich gehört ihnen wegen Missachtung der ordentlichen kaufmännischen Sorgfaltspflicht der Prozess gemacht!

Das Zauberwort heißt "mobilisieren" und steht im Artikel 3 des ESM-Paktes.

Dort ist der Zweck des ESM geregelt mit:

"Finanzmittel zu MOBILISIEREN und ESM-Mitgliedern, die schwerwiegende Finanzierungsprobleme haben oder denen solche Probleme drohen, unter strikten, dem gewählten Finanzhilfeinstrument angemessenen Auflagen eine Stabilitätshilfe bereitzustellen, wenn dies zur Wahrung der Finanzstabilität des Euro-Währungsgebiets insgesamt und seiner Mitgliedstaaten unabdingbar ist."

Mobilisieren bezieht sich auf Vorhandenes, das in Bewegung gesetzt, losgeeist werden soll: nicht jedoch auf neu Gedrucktes!

Obschon also der ESM ein Kreditinstitut in öffentlichem Eigentum iSd Artikels 123 Absatz 2 VAEU ist, ist es ihm und der EZB verwehrt, auf frisches Kapital der EZB zuzugreifen bzw. ihn zugreifen zu lassen.

Zweck der Konstruktion ist klar, Inflation hintanzuhalten und statt dessen vorhandes Kapital in Umlauf zu halten, auch wenn dieses ident ist mit jenem, das am Ende der Kette in Form der Staatsschulden zurückfließt.

Was jetzt - zur Perfektion der stabilisierenden Idee - noch fehlt, ist das Moment, das zu einer Reduktion der Staatsschuld führt. Und das kann nur in einer starken Reduktion der Konditionen zwischen sowohl Gläubiger und ESM als auch ESM und Schuldnerstaat liegen.


Gast: Gast:Billie
07.08.2012 12:49
26 0

wie lang kann sich Österreich diesen Dulm noch leisten

warum hat man diesem Schmalspur -
Intelligenzler,als er seinerzeit beim
letzten Bilderbergertreffen war ,nicht
die Wiedereinreise nach Österreich
verweigert.
Vielleicht kann man das rechtlich irgendwie
bewerkstelligen.
Herr Spindelegger fordern Sie wenigstens
seinen Diplomatenpass zurück.
Der leidgeprüften Bevölkerung zuliebe.

Gast: Held der Arbeit
07.08.2012 12:43
25 0

in Wahrheit

müssten die SPÖ Kernwähler ihren Kanzler spätestens jetzt auf einer Eisenbahnschine aus der Stadt tragen. Denn die Hyperinflation, die dieser Tölpel fordert, trifft ausschließlich sie. die bösen reichen werden ihre kohle schon irgendwie in einen sicheren hafen bringen. die, die nicht flüchten können werden draufzahlen. denn sie werden sich um all die schönen euro nix mehr kaufen können. aber leider sind die österreichischen wähler noch dümmer als die politiker, die sie wählen.

Die Kapitalflucht aus dem Euro ist besorgniserregend...


....Shell, Pimco und wie sie alle heissen.

Warum wohl???

Hyper-Inflationsgefahr!!!

Aber wer glaubt Geld braucht man nur drucken und dann sind die Probleme gelöst, der ist beratungsresistent.


Das ist mehr als Glück!

Gott ist Österreichern gegenüber sehr gnaedig. Sie haben in diesen schwerigen Tagen einen Bundeskanzler Namens Faymann! Das kann nur Gottes Geschenk sein!

Wollten Sie "schwärige" Tage sagen?


Re: Das ist mehr als Glück!

Sie predigen hier wie ein Pfaffe mit dem SPÖ-Parteibuch in der Hand.

Re: Das ist mehr als Glück!

Hurraaa,

mindestens zwei FPÖ-Mitglieder haben meine Posting gelesen!

Hurraaa

Sie sind aber ziemlich einfach zu erfreuen;-)

Re: Das ist mehr als Glück!

Amen

Re: Das ist mehr als Glück!

Da können Sie aber froh sein, dass das so ein tolerantes Land ist. Anderswo würde man Sie der Blasphemie bezichtigen.

27 0

Primitiv-Wirtschaftsnobelpreis für Faymann!

Prmitiv-Ökonomie a la Faymann:
Die einfachste Lösung: Geld drucken. Dann brauchen wir uns über das lästige Sparen nicht mehr den Kopf zerbrechen, die bösen Spekulanten können wir damit ausbremsen und die engstirnigen Sparer werden auch enteignet - geschieht ihnen Recht, den Spießern!

die rote AK und der Provinzpolitiker.....

.... unterstelle dass unser gebildeter Werner seine peinlichen "wirtschaftpolitischen" Ergüsse aus der roten Wiener AK im Dauerabo bezieht! Es braucht einen europäischen Rettungsschirm und ganz dicke Bertas um uns vor solchen Personen wie Fayman und Co zu schützen, die ihre politischen Stumpfsinnigkeiten durch Gelddrucken verwirklichen wollen ! Faymann, beginn dich zu bilden und versuchs mit Wirtschaftsgeschichte !!!!!!

Was im ESM-Vertrag wirklich steht .....

Bevor die Guten andenken, den ESM-Vertrag wieder abzuändern, sollten wir uns alle einmal schlau machen, was im aktuellen Vertragswerk wirklich steht. Information schadet nie!!! Einen bequemen Link zur deutschen Fassung des Vertrages findet man im Artikel von Rainer Sommer vom 02.08.2012 unter
http://www.eu-infothek.com/article/was-im-esm-vertrag-wirklich-steht ! Eine gute Zusammenfassung über den Abstimmungsmodus inklusive!

Re: Was im ESM-Vertrag wirklich steht .....

Danke für den Link. Die Seite kannte ich noch nicht und hab sie gleich geaddet.

Nigel Farrage

Eine sehr gute Rede von Nigel Farrage im Europäischen Parlament!

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=n3xKhtph6d4

Re: Nigel Farrage

Schade das es nicht mehr Demokraten wie Nigel Farrage gibt.

Mann oh Mann (Ironiebeitrag)

folgt doch den Forderungen von Monti.

Alle Regierungschefs machen sich von Ihren Parlamenten unabhängig, einen Tag später machen Sie ein schönes Gruppen Photo und geben bekannt

DER NORDEN ZAHLT UNEINGESCHRÄNKT FÜR DEN SÜDEN, ES DÜRFEN UNBEGRENZT SCHULDEN GEMACHT WERDEN DIE MIT UNBEGRENZTEN KREDITEN DER EZB BEZAHLT WERDEN.

Dann hat die tagtägliche Info-FLut nach mehr als 2 Jahren ein Ende und in 10 Jahren zahlen wir für einen Kaffee 1000 Euro wie damals 1000 Lire in Italien.

Und die Spekulanten würden auch endlich aufhören das sie selbst keine unbegrenzten Mittel zu Verfügung haben.

Dann ist der Euro gerettet, die Bürger verarmen alle mit der Zeit aber wir bräuchten uns nicht jeden Tag die EURO-RETTUNGS-ARTIKEL antun.

Das wäre die ultamative Bazzuka.

Früher oder später läuft es ja doch darauf hinaus, also macht den großen Schritt und fertig.


@ Redaktion

Sorry... er ist da und da?

Mit Faymann kann man sich im Ausland nur schämen!

Kann diesen Menschen denn keiner stoppen - mit seinem dummen Geschwätz im EU-Ausland und seinem "in den Rücken fallen" - sprich Verrat - gegenüber den Hartwährungsländern schädigt dieser Clown nur Österreich.

Beschämend

Eine alte Weisheit besagt, dass nichts besseres nachkommt. Wie wahr. Als Bürger, der im realen Leben ums weiterkommen kämpft, kann man über die Politikerkaste in Österreich nur den Kopf schütteln. Mit Aussagen, die vermutlich aus kurzgeistiger Effekthascherei entstehen, stösst mann nicht nur die europäischen Partner, sondern vor allem die eigene Bevölkerung vor dem Kopf. Das Glück der Politik besteht darin, dass im Moment die Mehrheit der Bevölkerung sich noch Unterkunft und Verpflegung leisten kann. Was zu wünschen wäre, sind Volksvertreter mit Rückgrat und Weitblick - aber die sind (noch) nicht in Sichtweite.

Re: Beschämend

Wie oft haben wir beim Abgang eines Kanzlers gedacht "schlimmer wird´s schon ned kommen" ? Aber stets wurden wir wieder überrascht.

Faymann ist ein Bilderberger.

Und damit ist er ein Lobbyist der Hochfinanz und was soll man sich da schon erwarten.

Es gibt eine demokratisch verträgliche Alternative zum ESM. Die Staatsbürgerbank sollte eine Banklizenz erhalten! Diese könnte "Notenbankkredite" in der Höhe der pro Kopf Staatsverschuldung für 1% Zinsen an die Bürger eines Landes vergeben. Mit dem zweckgebundenen Kredit können die Bürger Staatsanleihen ihres Staates für 3 % Rendite kaufen. Dies würde einer solidarischen Umschuldung gleichkommen, weil die Bürger für die Staatsbürgerbank kollektiv haften.

Damit würden die Staatsfinanzen von den Finanzmärkten getrennt und die Zinsen der Staatsschulden würden an die Bürger ausbezahlt (400 - 600 Euro pro Jahr und Bürger). Dieser Bürger Boni könnte als Anreiz gegen eine weitere Verschuldung, bei einer Neuverschuldung besteuert werden.

http://oekonetik.info/umschuldung

Damit wäre die Krise in Europa beendet und die Demokratien aller Länder wären aus den Fängen der Hochfinanz befreit.

Gast: Rotkraut
07.08.2012 11:10
11 0

jetzt geht`s los

wer sagt nach dem Fayman geht`s nicht mehr tiefer wird nach den Wahlen überrascht sein. Den dann ist Rot/Grün angesagt und das wird wirklich weh tun.

Wien-Haberei ist nicht Europa-Haberei

Ich habe leider immer noch das Gefühl, dass Faymann denkt, dass es auf der europäischen Bühne läuft wie in der Wiener Politik.
Wenn man

x) da auf der richtigen Party war anstatt im Hörsaal,

x) den richtigen Leuten lange genug die Tasche getragen hat,

x) den richtigen Leuten Leserbreife geschrieben hat

... dann hat alles gepasst und man hat genug "Freunde" gehabt, die einen dann ab und zu einen Gefallen getan haben

NICHT in Europa:
Hollande war wie alle französischen Politiker an derselben Eliteschmiede, der würde mit Faymann nichtmal im selben Raum sein wollen, wenn die beiden sich irgendwo privat treffen müssten

Monti ist Professor und hat schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel als unsere Grinsekatze - dass der innerlich einschläft, wenn ihm Fayman von einer Tunneleröffnung erzählt, kann man dem auch nicht verübeln...

Herr Faymann: Wenn sie diesen Herren den Allerwertesten Küssen fühlen diese sich vielleicht geschmeichelt, aber wenn Österreich mal was bräuchte haben die Ihren Namen schon wieder vergessen....

Gast: Pips
07.08.2012 11:03
16 0

Gott sei Dank

nimmt den roten Kasperl keiner ernst. In der EU hat er sowieso nichts zu reden. Wird Zeit eine positive Wende in Ösistan herbeizuführen. Die ewigen Kasperladen hängen den Menschen zum Hals heraus.

Gast: Baur4
07.08.2012 11:00
19 1

Wenn Zwei das Selbe tun ist es nicht das Gleiche!

Über die 6 Mio vom Birnbach gibt es eine Gerichtsverhandlung.
Über die 7 Mio vom "Inseratenkanzler" schweigen alle.

"Vor dem Gesetz sind alle gleich, nur manche sind gleicher, viel gleicher sogar."

15 0

Dieser Dampfplauderer hier

ist anscheinend Faymanns Vorbild und was der sagt ist ein in Worten gefasster Wahnsinn:http://www.wiwo.de/politik/deutschland/euro-gabriel-will-deutschland-alle-schulden-aufbuerden/6967120.html

Gast: Plach2
07.08.2012 10:56
11 0

Hat Faymann keine eigenen Vorstellungen?

Warum plappert er die Überlegung des Genossen Gabriel aus Deutschland nach????

17 0

Den muss...

...man abwählen.

Antworten Gast: Baur4
07.08.2012 10:57
2 0

Re: Den muss...

Wahltag ist Zahltag!

Wir verdienen nichts anderes!

Gusi wo bist du...?

Was war ich für ein Depp,

als ich mich freute, dass wir Gusi los sind...

als ich mich freute, dass es ab jetzt nur noch aufwärts gehen würde...

als ich mich freute, dass wir vielleicht ein wenig weg von der sozialistischen Internationalen kämen...

Man kann sagen was man will über Gusi, aber ich glaube nicht (nein tief drinnen weiss ich es), dass er Österreichs strategische Position so wegwerfen würde...

Gusi, komm zurück!!!

 
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