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Birnbacher stellt Befugnis als Steuerberater ruhend

07.08.2012 | 18:24 |   (Die Presse)

Steuerberater Dietrich Birnbacher, gegen den ein Suspendierungsverfahren läuft, will momentan von sich aus nicht in seinem Beruf tätig sein.

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Wien/Red. Der Steuerberater Dietrich Birnbacher wird seine Tätigkeit bis auf Weiteres nicht mehr ausüben. Der wegen des Verdachts der illegalen Parteienfinanzierung vor Gericht stehende Kärntner stellte Anfang der Woche seine Berufsbefugnis als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ruhend. Dies gab die Kammer der Wirtschaftstreuhänder am Dienstag bekannt.

Der Schritt Birnbachers erfolgt aber nicht ganz ohne Druck. Die Kammer hatte gegen ihn nämlich bereits ein Verfahren zur Entziehung der Berufsbefugnis eingeleitet. „Sobald gegen einen Steuerberater eine rechtskräftige Anklageschrift wegen des Verdachtes einer mit Vorsatz begangenen strafbaren Handlung vorliegt, setzt die Kammer ein Suspendierungsverfahren in Gang. Ein solches Verfahren kann zur vorläufigen Untersagung der Berufsausübung führen“, erklärt Klaus Hübner, Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder.

Birnbachers Vorpreschen bedeutet nun, dass das von der Kammer eingeleitete Verfahren obsolet ist. Birnbacher will seinen Schritt allerdings nicht als Schuldeingeständnis verstanden wissen, sondern als Konsequenz der persönlichen Belastung, die mit dem Gerichtsverfahren verbunden sei. Diese lasse eine Berufsausübung derzeit nämlich ohnehin nicht zu, meinte Birnbacher.

 

Hoteliers: Geld für Kärntner Image nötig

Der Birnbacher-Prozess sorgt aber auch dafür, dass das Image Kärntens in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Touristiker forderten daher am Dienstag, dass Unternehmer keinen Schaden an „der politischen Sumpfkultur in Kärnten“ erleiden dürften. Der Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung, Sepp Schellhorn, forderte neben raschen Neuwahlen eine „sofortige Aufklärung aller Umstände“. Das Land Kärnten brauche dringend eine Imagekampagne. Diese könne sich die Kärnten-Werbung wegen Budgetkürzungen aber nicht leisten. Monetäre Hilfe sei nötig, die Wirtschaftskammer müsse handeln, so Schellhorn.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2012)

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6 Kommentare

Verbindlichkeiten

von 1,4 Millionen..hat er angegeben...der Richter weiter, welche Verbindlichkeiten....Schulden....ein erfolgreicher Wirtschaftsberater soviele Schulden..?? ob die Justiz das überprüft..??

Gast: Korruptionsberater
07.08.2012 19:48
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Der braucht auch nicht mehr als Steuerberater arbeiten

Der hat von den rotgrünene und deren Hintermännern so viel Geld für seine 'Läuterung' oder besser, Verrat bekommen, daß er ausgesorgt hat...

Re: Der braucht auch nicht mehr als Steuerberater arbeiten

Ihr Nick ist Ihnen missglückt. Er sollte wohl auf Korruptionist lauten.
Ein Geständnis, welches aufgrund der vorliegenden Indizien und Beweise ohnehin schon zwingend geboten war, musste Ihrer Meinung nach erst gekauft werden. Ein Geständnis, welches hilft, Verbrechen aufzudecken und zu ahnden, nennen Sie Verrat.
Zuviele Menschen Ihres Charakters und Rechtsverständnisses haben in Kärnten noch immer das politische Sagen. Solange sich das nicht ändert, wird das schöne Bundesland ein Paria bleiben.

Antworten Antworten Gast: Klarsicht
08.08.2012 00:16
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Re: Re: Der braucht auch nicht mehr als Steuerberater arbeiten

Indizien und Beweise? Welche?
2 Gutachten daß das Honorar in Ordnung ist und die Staatsanwaltschaft der gleichen Meinung ist(war).
Ach ja ich verstehe, den hat das Gewissen gedrückt. Lachhaft!

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Re: Re: Re: Der braucht auch nicht mehr als Steuerberater arbeiten

Ich rechne (bei kleiner Schriftgröße) ca. 600 Worte pro Seite, das macht ein WORT-Honorar von ca. €1.650,00!
Da sollte man den Gutachtern wohl auch auf den Zahl fühlen, wenn sie so etwas für in Ordnung halten!
Aber zum Glück der Steuerzahler ist es ja um den Patriotenrabatt billiger geworden, denn sonst hätten wir pro WORT € 3.300,00 bezahlt - und das ist mehr als das Monatseinkommen der meisten Österreicher!

Re: Re: Re: Der braucht auch nicht mehr als Steuerberater arbeiten

Sie glauben also noch immer an die Korrektheit der Gefälligkeitsgutachten und finden die Verfahrenseinstellung des Staatsanwaltes in Ordnung?
Nun, jeder Mensch mit Verstand wird nicht umhin können, hinter dem Honorar von ursprünglich 12 Mio EUR einzig eine Forderung höchster Parteifunktionäre und/bzw Landesorgane an Birnbacher zu vermuten. Und wohl nicht, weil sie Birnbacher lieb hatten und ihm den Geldsegen aus freien Stücken gönnten, sondern um ihre eigenen bzw. jene ihrer Parteien Säcke zu füllen.
Ob Gewissen oder nicht, Birnbacher konnte gar nicht anders, als nun zu gestehen.