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Telekom: Forensik-Bericht belastet Mensdorff-Pouilly

09.08.2012 | 16:59 |   (DiePresse.com)

Der Untreue-Verdacht gegen den Lobbyisten hat sich erhärtet: Wirtschaftsprüfer sollen Scheinrechnungen an die Telekom identifiziert haben. Mensdorff-Pouilly weist die Anschuldigungen weiter zurück.

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Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly wird in einem von der Telekom Austria in Auftrag gegebenen Forensikbericht des Wirtschaftsprüfers BDO zur Vergabe des Blaulichtfunksystems Tetron schwer belastet, schreibt das Nachrichtenmagazin "Format" in seiner jüngsten Ausgabe. Demnach verdichte sich der Untreue-Verdacht gegen Mensdorff-Pouilly als Empfänger von Telekom-Provisionen. Der Lobbyist weist alle Vorwürfe entschieden zurück.

In einem von der Telekom beauftragten "Bericht über die forensische Sonderuntersuchung Tetron" vom 18. Juni 2012 kommt der Waffenlobbyist laut "Format" gar nicht gut weg. "Wir haben im Rahmen unserer Prüfungshandlungen Scheinrechnungen des Beratungsunternehmens MPA Budapest von Alfons Mensdorff-Pouilly an die Telekom Austria identifizieren können", steht im Forensikbericht der "CSI Tetron".

Mensdorff hatte im Jahr 2008 in mehreren Tranchen 1,1 Millionen Euro von der Telekom Austria erhalten. Der Verdacht der Ermittler laute, dass es sich um dubiose Gelder handle, die Mensdorff von der Telekom versprochen waren, um die Gespräche über das Behördenfunksystem Tetron mit dem Innenministerium im Jahr 2004 zu begünstigen.

"Kein Zusammenhang mit Tetron"

Mensdorff weist jeden Verdacht zurück. Die Zahlungen würden "in keinem Zusammenhang" mit Tetron stehen. Er habe das Geld für das Telekom-Projekt "Alpha" erhalten, wo es um Akquisitionsberatung in Osteuropa ging. Einen Beleg für die erbrachte Leistung könne er nicht erbringen, so Mensdorff-Pouilly, weil er die Dokumentation seiner 2.000 Arbeitsstunden weggeworfen habe.

Die Telekom hat sich dem Mensdorff-Verfahren als Geschädigter angeschlossen und will das Geld zurück.

(APA)

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27 Kommentare
 
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Gast: Tutenchamun
12.08.2012 15:50
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Telekom, das ist ein Synonym für korrupt und dumm

Auf Jahrzehnte.

Gast: AliMensdoof
12.08.2012 11:44
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Österreich - Land der Dummies

Komisch, Komisch:

Flöttl hatte einen Computerabsturz ohne Sicherung. Mensdoof hat alles weggeschmissen.

Aber natürlich sagen sie alle die Wahrheit. Für wie blöd halten diese Arschlöcher uns eigentlich.



Gast: Hellboy
10.08.2012 10:34
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mei herzig,

der Graf Pulli hat den treuen Dackelblick, d.h.es gilt die Unschuldsvermutung...
lol

Gast: ali komm zu uns
10.08.2012 10:33
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Aber bei der Telekom haperts doch ein bisschen?

Kann man sich so einfach an Österreichs meistgeliebten Lobbyisten abputzen und alle machen mit - und das wars? Immerhin steht im Artikel, daß die Telekom das Geld für "Begünstigung" an Mensdorff gegeben hat.

Daß die jetzt das Geld zurückhaben wollen, aber mit keinem Wort erwähnen, daß Bestechung vielleicht insgesamt keine so saubere Sache ist - das ist schon ganz bemerkenswert.

Natürlich ist es einfacher, alle Aufmerksamkeit auf den Mensdorff zu lenken, aber ein bisschen davon hat sich auch die Telekom verdient.

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aber den siehst du trotzdem fast jeden Tag im Cafe Imperial speisen und seine Welt scheint doch in Ordnung zu sein...


Mensdorff kann sein ganzes Leben zusammengerechnet noch keine 2000 Stunden gearbeitet haben.

Nach den ersten 2000 Stunden Latrinenputzdienst in der Justizanstalt wird das auch er endlich zugeben - wenn er überhaupt je was zugibt.

Gast: Hans M..
10.08.2012 07:35
3 0

Eigentlich ein interessantes Pärchen

Der Mensdorf P. und die Rauch-Kallat. Kann sein das in Bälde beide zusammen vor dem Richter stehen.

Die zwei haben sicher auch noch ihre Diplomatenpässe ist eigentlich der Gipfel der Frechheit.

Gast: Hans M..
10.08.2012 07:05
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Und wieder einer aus dem Schüssel-Clan

Bei dieser Justiz würde mich nicht wundern wenn er mit dieser billigen Ausrede durchkommen würde.
Was ist eigentlich mit seiner Frau der Grippemaskenexpertin hat die schon Anzeige gegen das Profil eingebracht ? Wenn es nicht so traurig wäre könnte man fast schon wieder lachen.

für ein finanzstrafverfahren

wird`s schon reichen.
wir armen schlucker müssen unsere papierln (sogar den "jahresausgleich") ja auch die sieben dürren jahre aufbewahren.
den al capone hat man übrigens auch nur über die steuer geschnappt.
aber " de mortuis nihil nisi bene".

Gast: das ist aber mal was neues
10.08.2012 02:56
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Unterlagen wegwerfen ...

... aus dem Jahr 2008? Über 2000 Arbeitsstunden? Mit einem Telekomunternehmen - und es gibt keinen Emailverkehr, der in irgendeiner Weise dokumentieren oder zumindest nahelegen könnte, daß er an einem anderen Projekt gearbeitet hat?
Gratuliere, das ist jetzt aber mal wirklich was Glaubwürdiges.

Herr von Mensdorff

Herr Graf von Mensdorff ist ein Vorzeigemann dieser Republik und der Österreichischen Volkspartei. Man sollte ihn für höhere Weihen vorsehen. Wer Gegenteiliges will, ist nur neidisch.

Im Übrigen gibt es für alle Geldflüsse keine Belege.....

Gast: xxxx
09.08.2012 21:39
0 0

Na, bitte!! Das ist so ein ehrlichen Pfannkuchengesicht!

Und die Kallat bürgt auch! Mit Steuergelder und 5ß % Provision!
Uuuuooooooooh!

Gast: gubelstürmer
09.08.2012 20:55
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jetzt ist aber

eine Ehrenerklärung fällig, gelle ?

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2.000 Arbeitsstunden

Auf eine 40 Stunden-Woche umgerechnet ist das ein ganzes Jahr Arbeit. Und der Graf hat keine Belege für ein ganzes Jahr Arbeit.

Manchmal ist der Rechtsstaat wirklich eine Krücke.

Trotzdem gut, dass wir ihn haben. Den Rechtsstaat, nicht den Pulli.

Antworten Gast: Hans M..
10.08.2012 08:06
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Re: 2.000 Arbeitsstunden

Das glaubt ihm eh niemand. Vorallem hätte der wirklich 2000 Stunden gearbeitet hätte er diese "Leistung" immer und immer wieder einem anderen verkauft und sicher nicht weggeworfen.

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Ich bin ja ...

... grundsätzlich ein absoluter Humanist, der sogar verbale Gewalt ablehnt. Aber im Kontext mit dieser Grasserstrasserpouilly-Bagage fällt mir immer öfter nur ein Wort ein: Gsindel.

Asoziales Gsindel, das noch weit schlimmer ist als der Prolet ums Eck, diese Leute haben Intellekt und alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben - und nutzen es, uns alle im ganz großen Rahmen zu bestehlen, grinsen und lügen in die Kamera, spucken uns damit praktisch ins Gesicht.

Ich könnt' gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Antworten Gast: Wolfgang Topf
10.08.2012 06:51
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Jetzt tun's mir doch

den Herrn Grafen nicht so vergrämen.

Die Projektunterlagen hat er vernichtet, so so.

da lachen doch die Hühner!

Jeder, der jemals mit Projekten zu tun hatte, weiß, dass sämtliche Unterlagen sorgfältig aufgehoben werden.

Schon für den Fall, dass Rückfragen kommen, dass es Anschlussaufträge gibt oder dass wieder ähnliche Projekte anfallen.

Kein Mensch vernichtet derartige Unterlagen, die ja auch bei der Telekom zu finden sein sollten. Oder, gibt es dort nur noch die Deckblätter wie in ähnlich gelagerten Fällen.

Gast: zerotolerance
09.08.2012 18:32
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wie lange noch , frau karl ?

Untreue?

Seit wann ist Mensdorf ein Beamter oder Angestellter?

Re: Untreue?

Par. 153 StGB gilt natürlich nicht nur für Beamten. Ein paar Jahre Verfahrensdauer....und dann wird man sehen, was dabei rauskommt. Leider ist die Justiz zu inkompetent das wirklich (schnell) aufzurollen.

Untreue???

Ist der Mensdorf Beamter?
Da pfeift wieder mal ein Schwein!

Justiz

und wo ist und bleibt die österreichische polithörige Justiz????

Re: Justiz

Die Justizbeamten sind einfach inkompetent und faul. Das alleine ist das Problem. Wenn an einem solchen Fall 5 Beamte 10 Stunden täglich daran arbeiten würden, wäre das in ein paar Wochen erledigt; mit welchem Ergebnis auch immer.....

Gast: Luisi
09.08.2012 17:37
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belastet Mensdorff-Pouilly???......

....das lesen wir SEIT JAHREN!.....gibts Probleme mit dem Aufarbeiten???

 
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