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Khol: „Sittenbild ist Ansporn für eine neue Republik“

10.08.2012 | 18:25 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Der Ex-Nationalratspräsident Khol leistet Abbitte: Er habe sich das Maß an Korruption nicht vorstellen können. Er ist für Schritte gegen „Ohnmachtsgefühle“ der Bürger und Justizreformen.

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Die Presse: Manche wenden sich „mit Grausen“ angesichts der Vorkommnisse in Kärnten ab, andere sind fassungslos über die Korruptionsvorwürfe in der Republik. Geht es Ihnen auch so?

Andreas Khol: Ich habe mir das nicht vorstellen können, was in der Spannweite von Kärnten, Strasser, und Inseratenaffäre aufgebrochen ist. Die offenbar planmäßige Korruption durch große Firmen, die Instrumentalisierung der Politik durch Geld für private Zwecke. Ich habe meinem Freund Franz Fiedler von Transparency International immer den Vorwurf gemacht, da wird übertrieben. Inzwischen habe ich ihm Abbitte geleistet. Ich wende mich aber nicht mit Grausen ab, sondern für mich ist dieses Sittenbild einer Republik ein Handlungsansporn.

Warum bricht das alles jetzt auf?

Warum bricht eine Eiterbeule auf? Der Eiter drückt, die Haut wird dünner und mürbe. Das hat mit keiner konkreten Sache zu tun. Man sieht, wie weitverbreitet diese Praxis ist. Das ist ja nicht beschränkt auf Kärnten und auf politische Parteienfinanzierung, sondern das sind handfeste kommerzielle Interessen. Der Problemdruck ist so groß, dass es eben des Kronzeugen Schieszler (Ex-Telekom-Manager, Anm.) bedurfte und des Kronzeugen Birnbacher (Villacher Steuerberater), dass die Beweise so handfest wurden, dass die Beule aufbrechen konnte.

Ist es Zufall, dass etliche der laufenden Ermittlungen in die schwarz-blaue Regierungsära zurückgehen?

Sie gehen auch in die Große Koalition zurück. Das ist absolut Zufall.

Sie waren unter Schwarz-Blau als Klubobmann „auf dem Kutschbock“. War das alles nicht zu bemerken?

Es sind zwei Vorfälle, die in diese Zeit hinreichen. Die Buwog wurde mit äußerster Sorgfalt vorbereitet, und mit Einschaltung des Rechnungshofs. Man war sich bewusst, das muss absolut sauber ablaufen. Man hat 961 Millionen Erlös erzielt, und nicht 350 Millionen. Dieser Geheimnisverrat um den Bestbieter, der im Raum steht, das konnten wir nicht wissen. Da weiß bis heute auch die Justiz noch nicht, wie das wirklich gelaufen ist. Der zweite ungleich kleinere Vorfall betrifft die Grippeschutzmasken. Da bin ich überzeugt, dass die ungeschickte Optik aufgeklärt werden wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zu kriminellen Vorgängen gekommen ist.

Hat die ÖVP damals den Koalitionspartner FPÖ gewähren lassen, um die Regierung nicht zu gefährden?

Das ist eine unglaubliche Unterstellung! Ich kenne wenige Leute, die höhere Ansprüche an persönliche Ethik und Verantwortung haben als Wolfgang Schüssel.

Zum Handlungsansporn, um die breite Frustration der Bürger über die Politik zu bewältigen. Was heißt das konkret?

Alles, was bei Parteispenden, Wahlkampfkostenbeschränkung, Inseratentransparenz, Berichtspflichten, Lobbyismus- und Antikorruptionsgesetzgebung erfolgt ist, war wichtig. Dadurch wandeln wir uns in eine neue Republik, es ändert sich die Qualität. Das ist ein Treppenwitz der Geschichte, Jörg Haider hat ja die Dritte Republik als Präsidialdemokratie gefordert.

Es ist kühn, das schon als Weg in eine Dritte Republik zu bezeichnen.

Ich sage nicht Dritte Republik. Die Republik wird eine andere.

Aber da ist doch mehr notwendig. Das Problem ist, dass die Bürger Politikern nicht mehr glauben und vertrauen.

Die Vertrauenskrise ist eine Folge der Krise der Parteien und des bisherigen Systems, der Verflechtung von Wirtschaft, Politik und Parteien. Die Vertrauenskrise kann nicht durch eine papierene Maßnahme bewältigt werden. Wir sind auch nicht am Ende der Fahnenstange.

Was muss dabei noch passieren?

Die Frage, wer Minister wird, und die Personalauswahl müssen wesentlich sorgfältiger geprüft werden – bis hin zu Hearings. Da müssen wir uns noch etwas einfallen lassen.

Sie sind für ein Hearing mit Ministerkandidaten?

Das wäre eine Maßnahme, die man diskutieren sollte. Man darf aber nicht übersehen, dass das ständige Hinuntertragen des Politikerberufs, diese Alles-Gauner-Philosophie, dazu führt, dass das Berufsbild nicht mehr attraktiv ist. Die Parteien werden sich anstrengen müssen, noch begeisterte junge Frauen und Männer zu finden, die den Politikerberuf ausüben.

Sind die Regierungsparteien überhaupt zu einem solchen Wandel fähig?

Ich glaube schon. Die Parteien, da schließe ich keine aus, haben viele Mitglieder, die eine saubere Republik wollen. Die ÖVP hat schon Tabula rasa gemacht.

Die ÖVP fordert mehr direkte Demokratie. Ist das ein Teil der Wandlung?

Die Stärkung des direktdemokratischen Elements ist eine ganz wichtige Sache. Man muss die Ohnmachtsgefühle gegenüber verkrusteten Strukturen zur Kenntnis nehmen. Ich bin mit vielen Vorschlägen einverstanden, nicht mit allen.

Sind Sie für mehr Ausbau von Direktmandaten bei Wahlen?

Man muss den Griff der Parteien auf die Abgeordneten lockern.

Ist das realistisch?

Das kann man durch ein Wahlrecht mit den berühmten hundert Einer-Wahlkreisen bewerkstelligen und auch durch ein Vorzugsstimmenwahlrecht.

Muss sich nicht auch in der Justiz einiges ändern?

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Auch die Kronzeugenregelung war ein richtiger Schritt. Diese wird jetzt erst in der Praxis gestaltet.

Was fehlt Ihnen dann?

Es muss der Justiz zu denken geben, dass in einer einzigen Woche eine Oberstaatsanwaltschaft sagt, sie hat bei den Gutachten in der Birnbacher-Affäre Fehler begangen, dass gleichzeitig 13 Beamte der Justiz wegen des Verkaufs von Daten vor Gericht stehen, und dass eine Vizepräsidentin eines Gerichts in einem Bundesland wegen Testamentsfälschung verurteilt wird. Das zeigt, dass Strukturveränderungen notwendig sind.

Welche?

Erstens: Die Staatsanwälte müssen unter eine Kontrolle des Parlaments kommen. Es gibt allerdings auch andere Modelle, für die man streiten kann. Zweitens: Die Verfahren sind zu langsam, das hängt auch mit dem Gutachterwesen zusammen. Erst an dritter Stelle steht die Personalknappheit. Da hapert es bei der Dienstaufsicht. Was mich sehr beunruhigt, ist diese Vorverurteilung von Menschen, die in Untersuchung stehen, die quer durch die Republik geht und die auf verkauften geheimen Akten aus der Justiz basiert. Ich fürchte, dass da bei manchen noch das dicke Ende beim Europäischen Gerichtshof kommen wird, wo man dann sagt, in Österreich haben prominente Beschuldigte kein faires Verfahren mehr.

Die Justizministerin hat neben Reformen auch bei der angekündigten Vertrauensoffensive der Justiz noch einiges an Arbeit vor sich. Wird Ministerin Beatrix Karl das alles überhaupt schaffen?

Ministerin Karl ist redlich und absolut bemüht. Die Hindernisse liegen allerdings woanders: Der Verkauf von Aktenbestandteilen wäre etwa in Deutschland absolut nicht möglich.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.08.2012)

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252 Kommentare
 
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Gast: der <ä tzer
14.08.2012 07:05
0 0

Pensionistenhai

Wo noch kann man so straflos diRentner gerauben<?

Das Sittenbild der Unmoralisfchen Abzocker.
Ich saaah niiichts

Gast: Hermann vom Gipfel
12.08.2012 23:21
1 0

Was ich mir nicht vorstellen kann:

Tauss und Schlaff kaufen eine Telekom und verkaufen sie postwendend mit 1 Mrd Euro Gewinn an die Telekom Austria weiter.

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der kohl,

immer wieder sagt er seines glaubens was neues.
in wirklichkeit will er nur wieder eine dollfuß diktatur.
mit dem schüssel hat er gedacht wird es gehen. schnecken, der hat sich als boss einer korrutionisten bande herausgestellt!
vor lauter gier konnte er und seine kumpane von fpö und övp, nicht mit dem staatseigentum einsackeln warten!
jetzt steht der großteil seiner regierung vor dem staatsanwalt!

Gast: s`ìsch zeit, mander
12.08.2012 17:52
0 0

hoffentlich gelingt es

An die Brust klopfen, den Balken im eigenen Auge sehen, Fehler zugeben, wiedergutmachen, wieder neu beginnen - das klingt doch phantastisch! Und sogar die Ohnmacht des Stimmviehs ein wenig erkennen - da kommt doch Hoffnung für den kleinen Mann von der Strasse auf. Die Politik vielleicht gar wieder als Dienst an der Bevölkerung erkennen - die Unterstützung wird nicht ausbleiben. Alleine - solange den Worten nicht Taten folgen, Parteitage keinen Strategiewechsel beschließen, solange wird es leeres Geplapper bleiben.

Gast: trust 12
12.08.2012 08:49
1 0

ich wende mich mit Grausen von diesen Bonzen ab

Hr Kohl ihr habt Ö an die Wand gefahren. der ganze Irrsinn den ihr angerichtet habt, wird zum Vorschein kommen wenn die Schuldenmacherei zu Ende geht.
Menschen in diesem Land haben ihr Leben lang gearbeitet und bekommen weniger als 10% von dem was sie sich nehmen.
eine Frechheit und Dekadenz die zum Himmel schreit

0 0

So ein Zufall

Ich halte das nicht für einen Zufall, dass das jettz alles aufgedeckt wird. Goldmann Sachs will offenbar die Regierung selbst bestücken. Oder man nimmt uns das Vertrauen in die eigenen Leute und will uns Führer aus der EU andienen.

So sehr ich dieses Politikergesindel verachte und hoffe, dass es endlich zu eines Rechtsstaates würdigen Gerichtsverfahren kommt sollten eben so schnell wie möglich diese Leute durch bessere ausgetauscht werden. Es ist schon arg genug, was bis jetzt angerichtet wurde.

Und bitte keine Pension auch noch für jene, die verurteilt werden. Die sollen den Schaden gutmachen udn dafür gepfändet werden aufs Existenzminimum. Das genügt ja für leider viel zu viele Nicht-Politiker in Österreich auch.

Gast: Billy Winter
12.08.2012 00:33
0 0

Khol soll bitte schweigen

Ausgerechnet Herr Khol, einer der ersten und letzten der blau-schwarzen Korrutionstruppe gigt Tipps. Ist wohl ein schlechter Scherz! Das einzige war der ÖVP helfen würde, Schüssel und seine Getreuen aus der ÖVP raus zu schmeißen.
Und auch Herrn Rauch, den ehemaligen Pressesprecher von Herrn Strasser, sofort abzusetzen.

Gast: verschüsselte, vergrasserte, verkholte ÖVP
11.08.2012 23:29
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Infame Doppelstrategie

Sehr interessant zu erfahren, was Khol hinter dem Rücken der düpierten ÖVP-Wähler sonst noch treibt:
http://www.youtube.com/watch?v=F1HSb_03avM&feature=plcp Hörenswert auch die Begrüßungsliste von Herrn "Mag. Wolfgang Bauer"...sowie der Inhalt der anderen dort zu findenden Videos.

auch so ein schönredner

dieser korrupten bagage ;(

Gast: spindler
11.08.2012 22:35
0 0

über die gfrieser

die roten "gfrieser "hat hr dr. khol im parlament sofort geortet. aber in seiner intellektuellen "black box" kann er natürlich seine schwarzen "gfrieser " nicht sehen .deren mief kann er zwar riechen , aber gesehen hat er natürlich nichts und damit gilt der unschuldvemutungsbogen .

spindi , noch so ein paar wahlhelfer mit der qualität des dr. khol , dann können bei der nächsten nr wahl locker 10% für die oevp erreicht werden.

Gast: spindler
11.08.2012 22:35
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über die gfrieser

die roten "gfrieser "hat hr dr. khol im parlament sofort geortet. aber in seiner intellektuellen "black box" kann er natürlich seine schwarzen "gfrieser " nicht sehen .deren mief kann er zwar riechen , aber gesehen hat er natürlich nichts und damit gilt der unschuldvemutungsbogen .

spindi , noch so ein paar wahlhelfer mit der qualität des dr. khol , dann können bei der nächsten nr wahl locker 10% für die oevp erreicht werden.

Gast: egi
11.08.2012 21:10
0 0

Warum so wenig Fantasie, Hr. Kohl?

"Ich habe mir das nicht vorstellen können." Wenn Sie im Geschichteunterricht zugehört hätten, wüssten Sie, dass Politikern alles zuzutrauen ist und der Generalverdacht Gültigkeit haben müsste und nicht die Unschuldsvermutung. Das gilt auch für unsere PolitikerInnen, vor allem deshalb, weil es zu wenig Kontrolle gibt und es auch keine zeitliche Beschränkung der Funktionen unserer Politikerinnen vorgesehen ist. Deren Netzwerke sind daher so wie wir sie heute sehen, gewaltig bis zur Aushebelung des Rechtstaates und diese korrupten Zustände werden auch bleiben auch wenn der eine oder andere Staatsanwalt etwas freie Hand bekommt. Einige der Korrupten werden für die Staatsanwaltschaft freigegeben, damit die anderen ihre tollen Geschäfte weiter bedienen können - wie im Gangsterfilm, - die Polizei wird an einen Tatort gerufen, damit woanders in aller Ruhe eingebrochen werden kann und wir glauben, dass dieses System in der Lage ist sich selbst zu reinigen, - verrückt!
Das ist unser System Hr. Kohl aber in einem haben Sie Recht, in diesem System ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, es gibt noch Potenzial nach unten.

Gast: almöhi
11.08.2012 21:00
0 0

dass der auch nichts bemerkt

hat,ist ja logisch, dass das zufällig bei dieser Koalition aufgetreten sein soll, eine unerhörte Frechheit, was glaubt denn dieser Mensch,wer er ist. Hat er diese unerhörte Lüge auch schon gebeichtet ?
Er darf ja gerne von IHM weiterschwärmen solange er seine Umgebung nicht damit belästigt.

Gast: Walti
11.08.2012 19:41
2 2

Änderungen

Herr Khol !
Sie wollen Änderungen einführen OK
Ich hätte da einen Vorschlag: Kein Beamter bzw. Politiker darf eine Pension
über 5000 Euro beziehen !!
Sollten Sie dafür eintreten, würde ich sogar
gegen meine Überzeugung die ÖVP wählen.

Gast: Fuzzy und er Peitschenheini
11.08.2012 19:27
1 0

Brutal

Herr Kohl ich denke sie wollen auch noch Zinsen.
Ein Wahnsinn.

hui, schon wieder eine neue republik!


jetzt brauchen wir schon wieder eine wende-und wer könnte uns da besser beraten, als der ideologe des korrupten schwarz-blauen wenderegimes, der schönredner der haider-fpö, der apologet des schutzpatrons von KHG & co., wolfgang schüssel? der liebe kollege von peter westenthaler weiß genau wovon er spricht, wenn er ein "sittenbild" beklagt, dass ER UND SEINE PARTEI erst möglich gemacht haben!

100% richtig !!!!


Gast: Fuzzy und er Peitschenheini
11.08.2012 19:22
4 0

Herr Kohl

könnten Sie nicht 10 Tausend Euro spenden?
Ist ihr Haus schon abbezahlt? Darf man einmal hineinschauen? Auch von dem Schwerarbeiter Stummvoll würde mich sein kleines Haus einmal intressieren. Auch von dem Novamatic Chef.

2 0

Re: Herr Kohl

Spinnen Sie? Arbeiten Sie was, lassen Sie sich was einfallen, das andere haben wollen. Betteln Sie nicht bei fremden Leuten herum.

Gast: Fuzzy und er Peitschenheini
11.08.2012 19:16
4 1

Ganz erhlich

Herr Kohl könnten sie nicht freiwillig einen Abgang machen?
67 Jahre ala 14 Tausend Euro kommen uns ganz schön teuer. Soviel können sie gar nicht essen Herr Kohl. Was machen sie mit diesem ganzen Rest-Geld?

6 0

Es ist Zeit einzubekennen

Immer dann wenn es gilt etwas zu planieren wird Khol vorgeschickt und erklärt den ÖsterreicherInnen salbungsvoll/tirolerisch die Welt. Es ist Zeit, dass er sich zur Ruhe setzt, diese Rolle aufgibt, schließlich sehen die Menschen in ihm einen aus der Schüssel-Ära, also gilt er als belasteter Mitwisser und Mittuer. Und wenn man halt über lange Zeit nichts gesehen, nichts geahnt und auch nichts gehört hat, ist es Zeit zu gehen. Und aus!

Antworten Gast: welterklärer
12.08.2012 17:42
0 0

Re: Es ist Zeit einzubekennen

Vielleicht könnte zb Hr Khol seine Parteigranden zu einem Seminar einberufen, um den Unwissenden den Ethikkatalog von einem außenstehenden Experten erläutern zu lassen. Die parteilichen Nabelschauer sind immer kurzsichtig und verstehen den Wertekatalog: Ehrlichkeit, Sauberkeit, Fairness, Allgemeinwohl sicher nicht mehr.Der Neubeginn nach einer Verlotterung der eigenen Sitten wäre eine ausgezeichnete Idee!

Gast: derLateinlehrer
11.08.2012 19:07
6 0

Die wirkliche Bedeutung von Tabula Rasa

Tabula Rasa bedeutet "unbeschriebene Tafel".

Die ÖVP ist alles (korrupt, verbrecherisch, etc...), aber eine unbeschriebene Tafel sicher nicht.

Nicht einmal Sie, Herr Khol. Sie befinden sich ja selbst "außerhalb des Verfassungsbogens" (Zitat Khol, Anm.) mit Ihren ÖVP-Freunden.

Übrigens, es wäre sinnvoller österreichische Politik zu machen und nicht mit lateinischen oder griechischen Wörtern anzugeben.

Sonst können Sie ja gerne nach Italien oder Griechenland auswandern. Wir wären sicher nicht traurig darüber. Ehrlich.

Gast: wilfriedZ
11.08.2012 18:59
7 0

Die Feigheit der ÖVP

Herr Khol, Sie sprechen immer davon, daß die ÖVP eine ehrliche Partei sei.

Dann haben Sie gefälligst den Mut zu sagen, was die Partei eigentlich will.

Nämlich Politik für die 10.000 reichsten Österreicher zu machen und die restlichen 8 Millionen zu versklaven. Genau da wollen Sie ja hin.

Und nicht wie jetzt, um den heißen Brei herumzureden und jeden Wähler Sand in die Augen streuen. Dann wissen wenigstens die Wähler, wem sie bei der nächsten NR-Wahl nicht die Stimme zu geben. Nämlich Ihnen.

Zeigen Sie wirklich, wie ehrlich die ÖVP es meint und sagen es endlich.

Gast: unglaubwürdigerweise
11.08.2012 17:47
5 0

und was soll das jetzt?

Fiedler hätte übertrieben? Seit Jahren werden Rechnungshofberichte schubladisiert, und es gab selten irgendwelche Konsequenzen. Die Verlotterung wurde schon lange aufgezeigt - hoffentlich wird endlich in großen und kleinen Sauställen ausgemistet. Der einzige junge Kurz hat sich bisher zu grundsätzlichen "Baustellen" mit Handlungsbedarf geäußert - sonst hört man aus der ÖVP nur Beharrungsmeldungen.

Ich kann mir

nicht vorstellen, daß es zu kriminellen
Handlungen gekommen ist !!!!

Das ist die Aussage von Hrn. Kohl !!!!!!!

Herr Kohl, wachen sie bitte endlich auf, es ist
angerichtet.

 
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