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Die korrupte Republik

10.08.2012 | 18:26 |  von Philipp Aichinger, Regina Pöll und Ulrike Weiser (Die Presse)

Ist Strasser erst der Anfang? Gegen welche (Ex-)Politiker warum ermittelt wird und welche Konsequenzen ihnen drohen. Ein Überblick über die spannendsten Fälle.

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Wer folgt Ernst Strasser auf der Anklagebank? Die Auswahl ist groß: Gleich gegen mehrere (Ex-)Politiker wird derzeit ermittelt. Meist geht es um Untreue, also dass jemand seine Macht ausnützt, um andere (z.B. die Republik, also die Steuerzahler) finanziell zu schädigen. Wobei die Betroffenen die Vorwürfe allesamt zurückweisen – und tatsächlich sind die Verurteilungen auch nicht gerade sicher.

In manchen Fällen (etwa in der Causa Karl-Heinz Grasser) wäre zwar die Rechtsfrage leicht zu lösen, aber es spießt sich beim Beweismaterial. Bei Strasser wiederum liegen die Beweise auf dem Tisch, doch die Rechtsfrage ist knifflig. „Die Presse“ versucht – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einen Überblick über die spannendsten Fälle.

Ernst Strasser

Vorwurf: Die Korruptionsstaatsanwaltschaft will den Ex-EU-Abgeordneten wegen Bestechung anklagen. Strasser soll gegenüber Journalisten, die sich als Lobbyisten getarnt hatten, versprochen haben, die EU-Gesetzgebung zu beeinflussen. Auf Videos ist zu sehen, dass als Gegenleistung 100.000 Euro „Beratungshonorar“ vereinbart wurden.
Folgen: Im Falle einer Verurteilung drohen Strasser zwischen einem und zehn Jahren Haft. Strasser wird es zudem mit einem strengen Richter zu tun bekommen: Georg Olschak, der zuletzt Ex-OÖC-General Heinz Jungwirth zu fünf Jahren (nicht rechtskräftig) verurteilte. Sicher ist ein Schuldspruch aber nicht. Denn Strasser hat nur interveniert, nicht aber einen Gesetzesantrag eingebracht. Retten könnte Strasser, dass er kein „Amtsgeschäft“ versprochen hat – nur dann läge Bestechung vor.

Karl-Heinz Grasser

Vorwurf: Gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) wird in mehreren Causen wegen Amtsmissbrauchs und/oder Untreue ermittelt, konkret in den Fällen Buwog-Privatisierung 2003/04, Einmietung der Finanz in den Linzer Terminal Tower, Geldflüsse in der Novomatic-Affäre (Glücksspiel). Brisant ist auch das Finanzstrafverfahren: Voraussichtlich im September wird sich entscheiden, ob die Liechtensteiner Behörden Unterlagen dazu herausgeben. Grasser ist weiters auch wegen seiner Hochzeit in der Wachau im Visier des Staatsanwalts: Vor der Hochzeit hat Grasser einen Zweitwohnsitz in Weißenkirchen angemeldet, aber offenbar nicht ernsthaft vorgehabt, dort zu wohnen. Der Verdacht: Verstoß gegen das Meldegesetz und Anstiftung zum Amtsmissbrauch gegen den Bürgermeister der Gemeinde. Folgen: Im schlimmsten Fall drohen Grasser wegen Untreue, des Delikts mit der höchsten Strafdrohung, bis zu zehn Jahre Haft. Stimmen noch andere Vorwürfe, wäre das bei der Strafbemessung erschwerend zu berücksichtigen. Allerdings: Der Sachverhalt gestaltet sich sehr komplex, die Staatsanwälte ermitteln seit Jahren und haben noch nicht genug Beweise für eine mögliche Anklage.

Maria Rauch-Kallat

Vorwurf: Gegen die frühere Gesundheitsministerin (ÖVP) besteht der Verdacht der Untreue. Sie soll die Republik geschädigt haben, weil sie 2006 ohne Vergabeverfahren neun Millionen Grippemasken zu einem überhöhten Preis gekauft haben soll. Bereits 2008 gab es Kritik vom Rechnungshof. Der heikle Hintergrund: Dräger, die Firma, bei der die Masken – die als Schutz gegen die Vogelgrippe dienen sollten – bestellt wurden, hatte auch Geschäftsverbindungen zum Ehemann der Politikerin: Alfons Mensdorff-Pouilly beriet jahrelang eine Tochterfirma des Dräger-Konzerns. Mensdorff-Pouilly, gegen den auch ermittelt wird, weist jedoch jeden Zusammenhang zurück.
Folgen: Die Korruptionsstaatsanwaltschaft beschäftigt sich seit Juli mit dem Fall, demnächst stehen Einvernahmen an. Der Strafrahmen beträgt ein bis zehn Jahre.

Hubert Gorbach

Vorwurf: Gegen den früheren Vizekanzler, Verkehrsminister und BZÖ-Chef Hubert Gorbach läuft ein Verfahren, es geht darum, ob er für ein Gesetz Geld von der Telekom Austria bekommen hat. Hintergrund: die Novelle der Universaldienstverordnung im Jahr 2006. Die Telekom profitierte von Gorbachs Gesetz und soll Gorbach eine Sekretärin um ca. 250.000 Euro gezahlt haben.
Folgen: Die Telekom-Manager könnten Untreue begangen haben, dann wäre möglicherweise Gorbach wegen Beihilfe zur Untreue dran. Bleibt am Untreuevorwurf mangels finanziellen Schadens nichts hängen, könnte Gorbach (wie Strasser) aber auch wegen Bestechlichkeit belangt werden. In beiden Fällen drohen Gorbach zwischen ein und zehn Jahren Haft. Das Schwierige ist auch hier die Beweisfrage: Gelingt es nachzuweisen, dass die Telekom ihm das Geld für eine Sekretärin als Gegenleistung gegeben hat, dürfte es einen Schuldspruch geben.

Herbert Scheibner

Vorwurf: Auch gegen den BZÖ-Klubobmannstellvertreter Herbert Scheibner ermitteln die Staatsanwälte. Scheibner war als Verteidigungsminister dafür zuständig. Später, als Unternehmer, soll Scheibner einen Auftrag und Geld von der Eurofighter Jagdflug GmbH angenommen haben.
Folgen: Der Anfangsverdacht lautet auf Geldwäsche, weitere Ermittlungen könnten aber folgen. Die Strafhöhe beträgt – abhängig von der Summe – bis zu zehn Jahre.

Kärnten

In Kärnten laufen gleich mehrere Ermittlungen: gegen Ex-ÖVP-Landeschef Josef Martinz (Vorwurf der Untreue – der Strafrahmen beträgt bis zu zehn Jahre), gegen Ex-FPK-Chef Uwe Scheuch (Verdacht der Geschenkannahme in der „Part of the game“-Affäre, Berufung gegen erstinstanzliches Urteil). Im Visier der Justiz steht FPK-Landesrat auch Harald Dobernig, wegen Beihilfe zur Untreue. Plus: Gegen den einstigen Haider-Sprecher Stefan Petzner (BZÖ) ermittelt die Korruptionsstaatsanwaltschaft in der Angelegenheit einer BZÖ-Wahlkampfbroschüre samt Imagevideo. Bald dürfte sie auch gegen SPÖ-Klubchef Reinhart Rohr ermitteln: wegen des Verdachts der Untreue bei Aufträgen des Landes an die parteieigene Werbeagentur „Top Team“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.08.2012)

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29 Kommentare
 
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Gast: Tutenchamun
21.08.2012 08:46
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Mit einer Mrd vom Tauss und den fehlenden 6 Mrd bei der Telekom

kann man schon länger die FPÖ und ÖVP finanzieren.

betreffend scheinmeldung als hauptwohnsitz:

in gemeinden mit zweitwohnsitzabgaben schauen die bürgermeister sehr gerne weg, wenn ein zweitwohnungsbesitzer seine ferienwohnung bewusst fälschlich zum hauptwohnsitz erklärt ohne dort wirklich den mittelpunkt seiner lebensinteressen zu haben, nur um sich die zweitwohnsitzabgaben zu ersparen.
diese gemeinde erschwindelt sich im gegenzug solcherart die bundesanteile zum finanzlastenausgleich.

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Ich verstehe nicht!

Ein Hauptwohnsitz ist mit Abgaben verbunden. Ein Zweitwohnsitz der es nicht ist verursacht dann ja genau soviel an Abgaben wie ein echter Hauptwohnsitz.
Irgendwo müssen die Leute ja wohnen und der Finanzausgleich berücksichtigt nur echte Hauptwohnsitze.

... wie der Herr so´s Gescherr ...

... die Lumpen aus der ersten Reihe können agieren weil die unteren Ebenen gleichfalls Nutznießer und -nehmer sind. Die Lumpen auszutauschen ist zu wenig, dieses österr. Beamtenfunktionärswesen gehört grundlegend verändert und abgespeckt. Kammern, Gewerkschaften existieren zum Selbstzweck mit überbordendem Personal.

Gast: Bergab gehts
11.08.2012 13:46
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Ojeojeoje...

Jede Menge Korruption im Land.
Null Menge Olympiamedaillen außerhalb des Landes.

Gast: Das Glasperlenspiel
11.08.2012 13:17
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Geist ist wohltätig und edel nur im Gehorsam gegen die Wahrheit; sobald er sie verrät, sobald er die Ehrfurcht ablegt, käuflich und beliebig biegsam wird, ist er das Teuflische in Potenz, ist sehr viel schlimmer als die animalische, triebhafte Bestialität, welche immer noch etwas von der Unschuld der Natur behält.



Antworten Gast: Auch Kommentatoren sollen sich korrekt verhalten
11.08.2012 13:47
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Re: Geist ist wohltätig und edel nur im Gehorsam gegen die Wahrheit; sobald er sie verrät, sobald er die Ehrfurcht ablegt, käuflich und beliebig biegsam wird, ist er das Teuflische in Potenz, ist sehr viel schlimmer als die animalische, triebhafte Bestialität, welche immer noch etwas von der Unschuld der Natur behält.

Bitte keine Plagiate, sondern immer die Quelle angeben. In Ihrem Fall:

"Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel, Gesammelte Werke Bd. 9".

Antworten Antworten Gast: Das Glasperlenspiel
11.08.2012 19:12
0 0

Re: Re: Geist ist wohltätig und edel nur im Gehorsam gegen die Wahrheit; sobald er sie verrät, sobald er die Ehrfurcht ablegt, käuflich und beliebig biegsam wird, ist er das Teuflische in Potenz, ist sehr viel schlimmer als die animalische, triebhafte Bestialität, welche immer noch etwas von der Unschuld der Natur behält.

Die Gottheit ist in dir, nicht in den Begriffen und Büchern. Die Wahrheit wird gelebt, nicht doziert.

Korruption!

Korruption und bestechliche Volksvertreter sind der Preis den wir für die Demokratie bezahlen müssen. Könnte mir eine besser Staatsform vorstellen!

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Ist Strasser erst der Anfang?

leider nein, aber auch nicht so hoffe ich, das Ende an Personen gegen welche unbedingt Verfahren anzustrengen sind !

Zuvieles verschwand bisher stets in der Versenkung (Pratervorplatz, Akh alt u. neu, Skylink....), und sollte endlich ebenso aufgearbeitet werden, will man das Vertrauen in die Wähler (nicht nur vor Wahlen) wieder stärken !!!

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und dieser NOwak hat jetzt gemeint dass die Presse jetzt besser würde als vorher oder wie? was soll man bitte aus so einem eindeutigen (politisch-motivierten) artikel herauslesen? dass die SPÖ heilig ist oder wie? l-m-a-a und DAS nennen die deppen "qualitätszeitung" und "unabhängige presse". Hr. nowak für wie DUMM halten sie die leute eigentlich? (sie brauchen es hier nicht beantworten!)


Schmied, Darabos, Faymann, Ostermayr fehlen weil die Roten sind notwendig um die rot-schwarzen ÖVP-Granden weiter mit Steuergeld zu versorgen

Schwarz-Blau muss im Pröll/Leitl/Pühringer Universum um jeden Preis verhindert werden.

Weil seinst droht ungmach im Privilegienstadel der die Korruption erst richtig aufgebaut hat.

Antworten Gast: Kopfschüttlerin
11.08.2012 13:49
2 0

Re: Schmied, Darabos, Faymann, Ostermayr fehlen weil die Roten sind notwendig um die rot-schwarzen ÖVP-Granden weiter mit Steuergeld zu versorgen

Österreichs Schulden 1970: 15% des BIP
Österreichs Schulden 2011: 72% des BIP
In diesem Zeitraum:
5 x SPÖ-Alleinregierung
2 x SPÖ/FPÖ-Regierung
6 x SPÖ/ÖVP-Regierung
2 x ÖVP/FPÖ-Regierung
Somit stehen die Hauptbeteiligten fest.

Gast: Markus Trullus
11.08.2012 09:11
0 1

widerlich

Das wirkliche Problem ist: Wir alle sind durch und durch korrupt, alle! Die "kleinen Korruptionen" spielt jeder von uns voll aus, im täglichen Leben, ohne Unrechtsbewußtsein. Ob das geförderte Schwarzarbeit ist, ein besonderes Trinkgeld oder etwas, mit "dem man sichs richten kann", da spielt doch jeder Landsmann/frau mit! Man wird sichs doch noch "richten" dürfen zum eigenen Vorteil?? Geiz ist Geil!
Und wo ist die Grenze? Die ist, wie hierzulande überall, total verwischt! Eine nachträgliche Baubewilligung? wer ma schon richten! ein im Pfusch zusammengestellter Stromanschluss? Kein Problem, des moch ma schon...(und die Hand auf!) So tickt Österreich! Widerlich, wir alle miteinandaner! Aber wir kommen uns dabei noch sonderlich gut vor!
Es ist wie das Hinhacken auf die von uns gewählten Politiker. Der Österreicher? Schuld sind immer die Anderen!!!!!

Gast: giftmischer
11.08.2012 07:22
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an all die "und wo sind die roten" schreier

man beachte, wie genau die presse vor zwei jahren die wiener spö durchleuchtet hat
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/600805/index
" target="_blank">http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/600805/index


also tuts ned so auf empört, ihr eindimensionalen kampfposter

Gast: mir reichts
11.08.2012 06:53
4 0

und wo bleibt der vorwurf gegen den bundeskanzler?

ist das die neue blattlinie?

Antworten Gast: quicksi
11.08.2012 11:33
5 0

Re: und wo bleibt der vorwurf gegen den bundeskanzler?

Welchen? Den Alten oder den Neuen? Der erstere telefoniert gerne für 1,000.000 und die Justiz wüßte von nichts.

Gast: yoshi1
11.08.2012 00:39
3 0

seltsam.

Ich lese nur von Gaunern rechts der Mitte. Da muss ich als gewissenhafter Bürger wohl das nächste Mal Links wählen!

Denn darum geht es ja in diesem Artikel?!

Gast: Lukas
10.08.2012 22:42
5 0

korrupte Politik - korrupte Presse

und schon schließt sich der Kreis....

Gast: ein Mediengeschädigter
10.08.2012 22:39
8 2

für wie blöd hält die Presse die Leser?

bei der Aufzählung wird bewußt auf die Ermittlungen gegen Faymann "vergessen". Diese Art der manipulativen Berichterstattung bereitet der Korruption erst die Grundlage. Es ist zum Kotzen - die Medien sind Teil des korrupten Systems!

Antworten Gast: Ignotus
11.08.2012 10:28
5 1

Re: für wie blöd hält die Presse die Leser?

nachdem mein Beitrag der Presse-internen Zensur zum Opfer gefallen ist, schließe ich mich ihrem Beitrag vollinhaltlich an - allerdings mit dem Hinweis, dass nicht nur Faymann vergessen wurde, sondern auch Frau Schied mit ihren Verfahren wegen der Kommunalkreditbank und eben das Alter Ego des Herr Faymann, der Herr Ostermayer.
Aber vielleicht ist das die neue Blattlinie?

Gast: Als angemeldeter User gesperrt
10.08.2012 21:39
9 2

Schmied, Darabos, Faymann, Ostermayr -

- gegen die ebenfalls ermittelt wird -, sind der "neuen Presse" wohl nicht bekannt.

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Re: Schmied, Darabos, Faymann, Ostermayr -

die bezahlen künftig weil versprochen regelmässige Werbeeinschaltungen, ohne die heute (leider) kein Medium mehr überleben kann.

Zudem wird über ein neues Medienfördergesetz referiert welches jedem abhängigen Blatt sehr schnell die Luft nehmen könnte; ... nun alles klar ?

Gast: Korrupty
10.08.2012 20:51
3 0

HÄFN

Ihr verdammten Gauner ihr werdet es noch bereuen , dass ihr uns bestohlen habt
Eure Mütter und Familien schämen sich schon für euch !

Gast: Korrupty
10.08.2012 20:30
3 1

Bananenrepublik

Leider sitzen im Parlament (Kärnter Landtag)mehr korrupte Gauner als im Gefängnis
Wir brauchen keine 183 Steuergeldverschwender
91 kompetente Abgeordnete wären genung und würden viel effizienter arbeiten!


Gast: Gasti
10.08.2012 19:58
8 1

Was ist mit dem Inseratenkanzler?


 
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