„Wir haben das Spitzenpersonal zusammen, das Parteiprogramm steht.“ Mit diesen Worten kündigte Magna-Gründer Frank Stronach gegenüber den "Deutschen Wirtschafts Nachrichten" an, dass er nun doch eine eigene Partei gründen werde. „Wir haben uns entschieden: In der letzten Septemberwoche werden wir die Gründung einer Partei bekanntgeben“, erklärte Stronach. Entsprechende Pläne wurden der „Presse“ am Freitag auf Anfrage bestätigt.
Derzeit arbeite man noch am „letzten Feinschliff des Programms“. Die „Grundprinzipien“ der Parteiarbeit würden „Wahrheit, Transparenz und Fairness“ sein, kündigte der austro-kanadische Unternehmer an.
Stronach erwartet sich jedenfalls großen Zuspruch für die neue Partei. Einmal mehr brachte der Industrielle seine Ablehnung gegenüber dem Euro zum Ausdruck: Europa könne nur dann funktionieren, wenn jedes Land seine eigene Währung habe.
Noch im Mai hatte Stronach erklärt, er werde keine eigene Partei gründen. Auch eine Kandidatur für den Nationalrat bezeichnete er damals als „nicht verlockend“. Bis Anfang Juli hatte es auch Gespräche Stronachs mit BZÖ-Chef Josef Bucher über eine Zusammenarbeit gegeben. Diese haben sich jedoch zerschlagen. Ob er nun selbst an der Spitze der neuen Partei stehen wird ist ebenso noch offen wie die Frage der Besetzung seines Teams oder der Antritt bei der Nationalratswahl 2013.
(APA/Red.)
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