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Frank Stronach: "Euro-Ausstieg je früher umso besser"

11.08.2012 | 16:14 |  von Rainer Nowak und Karl Ettinger (Die Presse)

Im Interview mit der »Presse am Sonntag« kündigt Stronach an: Er werde Spitzenkandidat seiner Partei bei der Nationalratswahl und wolle mehr als zehn Prozent erreichen. Vom ORF wünscht er sich mehr Respekt.

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"Presse am Sonntag": Sie machen sich zum 80. Geburtstag mit der Gründung einer Partei selbst ein Geschenk.

Frank Stronach: Die Gründung und Vorstellung der Partei erfolgt in der letzten Septemberwoche. Ja, das ist fix.

Wie viele Mitstreiter haben Sie?

Viele.

Auch Prominente?

Ja. Namen gibt es erst Ende September.

Von welchen Parteien?

Von mehreren.

Ab Ende September läuft für Sie bereits der Nationalratswahlkampf an?

Wir werden uns einmal vorstellen: unsere Werte, warum und weshalb.

Werden Sie als Spitzenkandidat antreten?

Ja, ich werde auf Platz Nummer eins sein. Ich hoffe, dass wir viele Nationalräte haben werden. Das ist dann wie im Management, es wird einen Vorstand geben, der für die Partei arbeitet. Dann gibt es einen Aufsichtsrat und ein Ehrenkodex-Komitee. Der Vorstand muss laufend überprüft werden. Die Grundphilosophie der Partei ist Wahrheit, Transparenz und Fairness.

Für Sie hat einst Karl-Heinz Grasser gearbeitet, der steht nicht gerade für Transparenz, wenn man den Vorwürfen und Indizien glauben darf.

Als Karl-Heinz Grasser bei uns gearbeitet hat, war er immer sehr offen.

Sie glauben das alles also nicht?

Er hat bei uns gearbeitet. Da kann ich nur Gutes sagen.

Hätte er bei Ihnen nach wie vor einen Platz auf einer Liste?

Nein. Ich brauche dafür aber keine Begründung anzugeben. Der Punkt ist, wir leben in einem Rechtsstaat, und es wäre schön, wenn die Medien einen nicht vorverurteilen und hinrichten würden, bevor ein Urteil gefällt wurde.

Warum haben sich die Bemühungen, mit dem BZÖ eine Liste zu machen, zerschlagen?

Wenn man sich für die Politik interessiert, sollte man sehr viel wissen über die Ansichten und Programme anderer Parteien. Ich bin jetzt dabei, weil ich sehe, dass das jetzige System nicht mehr funktioniert. Wir haben ein Machterhaltungssystem. ÖVP und SPÖ waren die letzten 50 Jahre an der Macht und haben nur Schulden gemacht. Wie kommt die Regierung zustande? Da setzen sich Wirtschaftskammer, Bünde, Arbeiterkammer, Gewerkschaft und die Raiffeisenbank zusammen und sagen: Pass auf, das ist unser Programm, das wollen wir durchpushen. Dann mischen Erwin Pröll und Michael Häupl ein bisschen mit. Die Bevölkerung ist ausgeschlossen.

Das können Sie mit fünf, selbst mit zehn Prozent nach den Wahlen nicht ändern.

Wir haben dann bessere Möglichkeiten als jetzt, der Bevölkerung zu erklären, wie das System funktioniert und wie es funktionieren könnte. Wir gehen keine Kompromisse ein.

Auch keine Koalition?

Nur wenn die Werte übernommen werden und unser Programm akzeptiert wird.

Was macht Sie für die Wahl hoffnungsfroh?

Ich bin überzeugt, dass wir viele Stimmen kriegen werden - einen großen Prozentsatz.

Was ist ein großer Prozentsatz?

Alles über zehn Prozent. Denn die Umstände sind ideal. Vor fünf, sechs, sieben Jahren war die Stimmung: Warum sollen wir etwas ändern, uns geht es gut? Die Kühlschränke waren voll. Jetzt sieht man in Griechenland, dass sich die Leute anstellen, um Brot zu kriegen. Ich habe zu einer geistigen Revolution aufgerufen. Wenn wir zu lange warten und es schlecht geht, gibt es zerstörende Revolutionen. Es ist fünf vor zwölf.

Wieso ist es Ihnen nicht gelungen, BZÖ-Chef Josef Bucher zu sich zu holen?

Josef Bucher ist ein anständiger, netter Bursch.

Also keine Zusammenarbeit?

Wir haben gute Gespräche gehabt.

Würden Sie Josef Bucher einstellen?

Für manche Sachen wäre er okay. Wir haben miteinander gesprochen, aber wir gehen unsere eigenen Wege.

Manche Ihrer Ziele, wie ein einfacheres Steuersystem, kann jede Partei unterschreiben. Sie haben erklärt, es sollte so sein, dass jeder Hauptschüler es versteht.

Genau.

Einfaches Steuersystem hieße Flat tax, 20 Prozent?

Nein, der richtige Steuersatz wird sich im Laufe der Zeit finden. Wichtig ist, dass wir in zivilisierter Art und Weise die Verwaltung abbauen, effizienter werden, und dann können wir auch den Steuersatz senken. Wir haben jetzt ein Steuergesetz, das keiner versteht. Es hat Grauzonen, Schlupflöcher und Privilegien, die gehören abgeschafft. Die Flat tax ist wie ein Glashaus und besonders nützlich für die Arbeiter, da können die Reichen nicht entweichen. Die Reichen sollen eine faire Steuer bezahlen.

Kommt man beim Gesamtsteueraufkommen mit weniger aus?

Die Steuern müssen angepasst werden, das ganze System muss effizienter werden. Alles muss durchleuchtet werden.

Zum Beispiel?

Die Sozialverwaltung. Wir haben 22 Sozialversicherungsträger, 22 Aufsichtsräte, 22 Präsidenten, 22 Vizepräsidenten. Alle mit Chauffeur! Und jeder hat einen Grafensitz, eine Burg - und die wird verteidigt.

Wissen Sie, wer das wollte? Jörg Haider.

Wenn er das wollte, hat er eine gute Idee gehabt. Wir müssen alles durchleuchten, nichts ist tabu.

Die Sozialversicherung betont, die Verwaltung mache gemessen an den Gesamtausgaben nur einen kleinen Prozentsatz aus.

Das sind große Einsparungen, mindestens 100 Millionen Euro. Auch wenn es eine Million ist, es muss effizient sein.

Auch bei Bundesländern, beim Bundesrat?

Wir müssen alles durchleuchten. Ist der Bundesrat nützlich? Brauchen wir so viele Bundesländer in einem so kleinen Land? Unsere Aufgabenstellung lautet: Wie können wir Arbeitsplätze erhalten, den Wohlstand besser gestalten? Ein Landeshauptmann zu sein ist eine Ehrensache, um dem Volk zu dienen. Viele sind Politiker, um gut zu verdienen, nicht um dem Volk zu dienen. Wenn sie das nicht als Ehrenaufgabe betrachten, sollen sie doch woanders arbeiten, wenn sie fähig sind.

Unseren Wohlstand hat bis zur Finanzkrise auch der Euro beziehungsweise die Osterweiterung gesichert. Wollen Sie aus dem Euro aussteigen?

Der Wohlstand war nie gesichert. Seit vielen Jahren sind die Schulden so groß, unsere Enkel- oder Urenkelkinder müssen das alles einmal wegzahlen. Jeder, der einen Haushalt führt, weiß, wenn man mehr ausgibt, als reinkommt, kommt die Familie ins Armenhaus. Nur die Regierung weiß es nicht.

Sie verwenden immer solche Vergleiche - aber so einfach funktionieren die Wirtschaft und das Finanzsystem auch nicht.

Doch! Man muss sich einmal fragen, warum macht der Staat Schulden? Das ist der Einfluss der Großbanken! Unabhängig von der Konjunktur werden Schulden gemacht, in guten und in schlechten Zeiten. In guten Zeiten wird nichts beiseite gelegt. In schlechten Zeiten muss man den Gürtel enger schnallen.

Es gibt immer Zyklen. Also von John Maynard Keynes halten Sie demnach nicht sehr viel? Dass ein Staat in schlechten Zeiten gegensteuern kann.

Der hat seine Theorie, aber nie in der Praxis Löhne bezahlt. Ich provoziere jetzt ein bisschen.

Wann wird für Sie die Option des Ausstiegs aus dem Euro schlagend?

Je früher Österreich aus dem Euro aussteigt, umso besser ist es für die österreichischen Menschen.

Warum?

Wir können uns nicht mehr Schulden leisten. Jetzt werden uns durch den ESM noch mehr Schulden verordnet. Schulden, die für Länder bestimmt sind, die über Jahre nur Schulden machen, von denen wir wissen, die können das nicht zurückzahlen. Wir gehen Risiken für unsere Leute ein, um damit die enorme Korruption zu unterstützen, die es in diesen Ländern gibt.

Negative Folgen eines Euro-Ausstiegs bereiten Ihnen kein Kopfzerbrechen?

Es wären positive Folgen. Je länger wir drinnen bleiben, umso negativer ist es.

Aber jeder weiß, dass es bei einem Ausstieg zumindest kurzfristig heftig bergab ginge.

Das sagen nicht alle, sondern die Experten, die der ORF einlädt.

Der ORF hat Sie auch eingeladen. Ihr Auftritt war, bei allem Respekt, ein wenig ungewöhnlich.

Ich wurde dorthin eingeladen, um über den Wahnsinn Euro-Schutzschirm zu sprechen. Das wollte die Moderatorin nicht zulassen; so lasse ich mich nicht behandeln, ich zahle auch ORF-Gebühren.

Nicht jeder ORF-Gebührenzahler bekommt seinen Auftritt.

Aber ich habe 12.000 direkte Arbeitsplätze in Österreich geschaffen, und mein Unternehmen hat hier Milliarden investiert. Ich habe über hundert Millionen für wohltätige und soziale Zwecke gegeben, auch für Kunst und Kultur. Es wäre angebracht, dass der ORF mir mehr Respekt erweist.

Würden Sie die Neutralität aufgeben?

Sie ist paradox. Wir wollen neutral bleiben, aber wir wollen ein starkes Europa. Würde Europa angegriffen, würde Österreich sagen, wir sind neutral. Würde Österreich angegriffen, würde es sagen: Bitte helft uns. Österreich sollte schon neutral bleiben. Aber ich hätte eine Armee hauptsächlich für Katastropheneinsätze und Nothilfe.

Ein Berufsheer?

Hoch spezialisierte Berufssoldaten und auch für Katastrophenfälle gut ausgebildete Wehrdiener. So könnte sich Österreich international einen guten Ruf als Helfer in der Not aufbauen.

Zur Person
1932 Frank Stronach wird als Franz Strohsack in Kleinsemmering bei Weiz geboren. Er wächst in ärmlichen Verhältnissen auf.

1954 Der gelernte Werkzeugmacher wandert nach Kanada aus und schlägt sich unter anderem als Tellerwäscher durch. Aus einer Garagenfirma für Werkzeuge macht er Magna-International zum führenden Autozulieferbetrieb mit Milliarden-Umsatz.

1986 Stronach kehrt in den Achtzigerjahren nach Österreich zurück, die Magna-Europazentrale entsteht in Niederösterreich. Nach seinem 80. Geburtstag am 6. September dieses Jahres wird der Austro-Kanadier Ende September seine neu gegründete Partei vorstellen.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12. August 2012)

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746 Kommentare
 
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Welche Meinung haben Sie über den EURO als gemeinsame Währung in der EU?

Stimmen Sie darüber ab, und sehen Sie, wie andere darüber denken:
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=126
Mögliche Antworten (max.4) wären:
(1) Eine EU-Volksabstimmung über "Absplitten v. 6 Euro-Ländern in einen Soft-Euro wäre gut
(2) Stronach sollte umdenken: Alle bisherigen Euro-Länder sollten bei nur einem gemeinsamen EURO bleiben
(3) Frank Stronach hat damit recht: Ein Weisenrat mit Experten für die €-Zukunft ist besser als eine Entscheidung durch Politiker
(4) Zuerst sollen noch alle Für und Wider klarer dargestellt werden
(5) Ich habe noch keine klare Meinung zur EURO-Zukunft

Schon toll,

daß in Österreich das neue nun durch einen Alten kommen soll. Da kann ich mir natürlich viel Innovation und Nachhaltigkeit für Österreich leicht vorstellen. Und wir wolln sich ned einfach nur wieder an Kaiser? Dann würde auch der aufgeblähte Beamtenapparat wieder Sinn machen und die Privilegienreiterei samt Postenschacherei oben drauf. Den Stronachgulden gäbe es auch wieder und die EU wäre schnell vergessen dank deutschem Zollverrein.

Gast: Stiv
13.08.2012 22:06
1 1

Stronach ist gut für Österreich

Ich wünsche mir sehr das Hr. Stronach
erfolgreich gute Politik für Österreich machen
wird . Auch die Bürger Österreichs sollten zu verschiedenen Themen mal wieder mit entscheiden dürfen .
Kluge und ehrliche Leute braucht das Land .

Gast: Wenn der Herr Franz Strohsack
13.08.2012 13:05
1 0

meint, eine „flat tax“ müsse her – wegen angeblich mehr Transparenz, dann frage ich mich, ob er auch die reichtumsfördernden Stiftungssteuern von nur 12,5% abschaffen möchte oder ob die intransparent weiterbestehen sollen, weil sich Stiftungen hinter verlogen sozialen Wörtern verstecken, die in Wahrheit aber nur wegen der legalisierten Steuerhinterziehung für Reiche formuliert worden sind, was enorme Vermögenszuwächse ermöglicht;

oder ob es nur darum geht, die eh nie bezahlten Reichensteuern von derzeit 50% auf 25% oder auch darunter abzusenken, damit einem Milliardär – wegen anders lautender Steuern, Abschreibungen, Förderungen und so weiter und so fort – statt bisher sowieso nie gezahlter Lasten von 500 Mio. Euro pro Milliarde gar 750 Mio. Euro pro Mrd. übrig bleiben würden.

Die Fragen sind teilweise...

...nicht ganz passend. Z.B. kann ein Staat nur dann in schlechten Zeiten wirkungsvoll gegensteuern, wenn er in guten Zeiten Reserven dafür geschaffen hat. Indem man den Großbanken die Währungspolitik überlässt, wie das jetzt der Fall ist, kommt es zu Mitkopplungseffekten, die jede Minikrise zu einer großen aufschaukeln. Die Banken vergeben nämlich gerade dann leichtfertig Kredite, wenn die Wirtschaft boomt.

Wettlauf der Versprechen

Gute Frage: Meiner Meinung nach ist die Antwort ja, insbesondere wenn es um fiskale Leistungen geht. Ohne Erspartes kann nichts investiert werden. Doch da wären noch andere Möglchkeiten - Flexibilisierungen z.B. am Arbeitsmarkt etc. Am Ende geht es darum als Land konkurrenzfähig zu sein und Arbeit zu schaffen, aber billiger zu werden. Auch bei diesen Massnahmen kommt es jedoch scheinbar immer zu Einschnitten für die Bürger - z.B. durch geringere Stundenlöhne, schlechtere Sozialleistungen, etc.

Ein weiterer interessanter Aspekt warum das Sparen in guten Zeiten nicht funktioniert wäre: Wie leben in einer Demokratie. Das ist sehr gut so, hat aber seine Tücken. Regierungsparteien wollen Wähler glücklich machen, die Opposition verspricht mehr - es kommt zu einem Wettlauf der Versprechen, und dieser Verunmöglicht Sparen auch in guten Zeiten.

Meiner Meinung nach wäre es ein sehr interessant die Möglichkeiten zu diskutieren, wie dieser zerstörerische Wettlauf der Versprechen in einem demokratischen System unterbunden werden kann.

Gast: Niederösterreicher
13.08.2012 12:08
2 0

Viele Ökonomen warnen, daß Deutschland (und damit Österreich)

die Exportmärkte "wegbrechen" würden, wenn der EURO abgeschafft wird (historischen Beispiel: wirtschaftlicher Niedergang von O-Deutschland, als der Comecon zugrunde ging). Stronach hat zwar keine Ausbildung als Ökonom, konnte aber mit seinem Konzern viel praktische Erfahrung sammeln. Außerdem hat er sicher seine wirtschaftlichen Berater. Also ganz sind seine (nicht näher begründeten) "Statements" nicht von der Hand zu weisen.

Man sollte aber bei der künftigen Stronach-Partei vorsichtig sein. Das wirtschaftsliberale Lager wird nämlich durch eine weitere Partei noch stärker aufgesplittert, sodaß die Chancen für eine rot-grüne Regierungskoalition weiter steigen. Stronach wird mit der Parteigründung eher das Gegenteil von dem erreichen, was er will: nämllich eine noch stärker zur Staatswirtschaft tendierende Wirtschaftspolitik!

3 0

Stronach ist ein Kukuksei das die SPÖ heimlich fest füttert

damit die Mitbewerber aus dem Nest geworfen werden.

Gast: T Kurz
13.08.2012 11:48
0 1

Wenn Politiker u. Journalisten Keynes auspacken...

...reden sie immer vom "Deficit spending" in schlechten Zeiten aber nie vom Sparen u. Rücklagen bilden in guten Zeiten. Das gehört nämlich untrennbar zum Keynes-Konzept. Bei uns (u. anderswo) wird aber seit 70 Jahren ununterbrochen immer nur "Deficit gespendet". So funktioniert das langfristig leider nicht, wie jetzt alle ganz erstaunt feststellen...

Re: Wenn Politiker u. Journalisten Keynes auspacken...

tja länger wie 40-50 Jahre hat noch kein Papiergeldsystem funktioniert!Ausgeben solange es die Märkte erlauben und dann war es keiner!

Wirtschaft ≠ Volkswirtschaft

Frankie ist ein guter Unternehmer.
Das macht ihn aber noch nicht zu einem guten Wirtschaftspolitiker.
Und unsere anderen Politiker haben von Wirtschaft null Ahnung.
Das ist ein Rezept für Desaster...

Der HC Strache greift den Frankie schon wild an

denn der Stronach fischt vorallem im Wahlerreservoir der FPÖ.

4 11

Franz Strohsack

der Name ist inhaltliches Programm.

Stroh...

2 5

Bitte bitte versteuern Sie Ihr Einkommen doch in Österreich, wo Sie zur Wahl antreten möchten!

Ich für meine Person akzeptiere nur Politiker oder solche, die es werden wollen, welche sich in ÖSTERREICH zu ihrer Steuerpflicht bekennen, ohne Tricks, Steueroasen und Stiftungen. Ist das zu viel verlangt und wird lieber z.B. in der Schweiz pauschal versteuert, was für reiche Mitmenschen durchaus erreichbar ist (in der Schweiz kann über die Steuerpflicht nämlich verhandelt werden, dort gelten die Gesetze je nach Einkommen und Vermögen, wie das Bankgeheimnis...), dann sollte diese Person zumindest bei mir nicht um eine Stimme bitten. Solche Personen können mir gestohlen bleiben, ich brauche sie nicht!

Antworten Gast: Arbeitnehmer
13.08.2012 10:48
2 2

Re: Bitte bitte versteuern Sie Ihr Einkommen doch in Österreich, wo Sie zur Wahl antreten möchten!

Seine 12.000 Leibeigenen zahlen eh hier Steuern. Weshalb sollte dann er noch welche zahlen?

3 1

Re: Bitte bitte versteuern Sie Ihr Einkommen doch in Österreich, wo Sie zur Wahl antreten möchten!

Aha. Die meisten Politiker haben vorher Kinderbeihilfe bekommen bevor sie in die Politik gegangen sind. Das stört Sie nicht, wenn jemand keine Ahnung von irgendwas hat?

Gast: anton steirer
12.08.2012 23:31
3 2

Eine Blase!

wenn stronach ernst zunehmen wäre hätter er mehr zuspruch.

seine haltung zum euro stellt ihn unter den schatten der fpö und der kann man auch nicht vertrauen.

An die Presse: könnts ihr die blaue Farb auf eurer Seite bitte rausnehmen?

rundherum wi ich mich dreh, nicht als blau, das was ich seh´!
ich hab net gwusst, das die presse a FPÖ-Blattl worden ist.
Jetzt müsst aber auch für die bildungsfernen schichten entsprechend des schreibstil vereinfachen, sonst kommen eure leser nicht mehr mit!
Gratuliere zu Abstieg!

Antworten Gast: antitroll
13.08.2012 06:06
4 1

Re: An die Presse: könnts ihr die blaue Farb auf eurer Seite bitte rausnehmen?

"Blauneurose", eine eher seltene Geisteskrankheit!

Re: Re: An die Presse: könnts ihr die blaue Farb auf eurer Seite bitte rausnehmen?

Na, gar net so selten, bis dato immer noch mehrheitsfähig!
nachher wer´n ma vamutlich eh abgscho´m. weil ois was ka ledahosn hat, is verdächtig.
es wird dann in Ö nur mehr Teutsch gesprochen (Spar´n ma se an haufn lehrer). Den "Pisa"-Test bestengan dann a olle. Grenzen dicht, Stacheldraht und 10.000 Volt muss her! A paar Atomkraftwerke und a Öl-Bohrmaschine, dann samma autark- za wos brauchn mir europa?

Re: Re: Re: An die Presse: könnts ihr die blaue Farb auf eurer Seite bitte rausnehmen?

Na bravo. Was rauchen Sie denn für ein Kraut ?

Soviel hanebüchenen Unsinn in so wenige Zeilen zu packen kann man nüchtern niemals schaffen...

Antworten Gast: edwige
13.08.2012 01:29
8 0

Re: An die Presse: könnts ihr die blaue Farb auf eurer Seite bitte rausnehmen?

Blau ist doch eine schöne Farbe - mögen Sie auch keinen blauen Himmel, oder kein blaues Bächlein?

Und sparen Sie sich bitte Ihre Untergriffe, denn das fällt nur auf Sie selbst zurück.

Re: Re: An die Presse: könnts ihr die blaue Farb auf eurer Seite bitte rausnehmen?

Azurblau kann ma grad noch gelten lassen!

5 1

Also .....

meine Stimme hat er ! Der hat nämlich im Gegensatz zu unseren Politclowns eine Ahnung von dem, was er sagt. Und der Erfolg gibt ihm recht, oder nicht ? Er hat nämlich tatsächlich Arbeitsplätze geschaffen und nicht wie die Ederer Gitti bei Siemens vernichtet. Dabei hätte er in Ungarn wesentlich billiger produzieren können.

Gast: Frei nach Strohsack
12.08.2012 19:34
1 1

Menschen sind anfällig, haben Schwächen. Das System muss selbst korrigierend sein. Bei uns ist jeder Wähler ersetzbar.


Antworten Gast: Zum Glück
13.08.2012 15:06
1 1

überschätzten fast alle Menschen die anderen Menschen und vor allem, das ist allerdings traurig, sich selbst.

Strohsack glaubt, dass nur die Wähler austauschbar seien. Die Wahrheit dieser Arroganz ist aber viel schlimmer: er selbst ist austauschbar.

Wenn er nämlich einmal stirbt, läuft auch in seinen Firmen alles weiter wie zuvor. Sonst wären BMW, Mercedes, Toyota, Coca Cola, die Federal Reserve … schon vom Markt verschwunden, was zeigt, dass ein Firmengründer nur solange wirklich wichtig ist, bis alles läuft. Danach ist er total unwichtig, wie alle seine Mitarbeiter als Einzelpersonen und eben austauschbare Wähler. – Ätschibätsch!

Ja, die Wahrheit ist schwer zu verdauen.

 
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