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Frank Stronach: "Euro-Ausstieg je früher umso besser"

11.08.2012 | 16:14 |  von Rainer Nowak und Karl Ettinger (Die Presse)

Im Interview mit der »Presse am Sonntag« kündigt Stronach an: Er werde Spitzenkandidat seiner Partei bei der Nationalratswahl und wolle mehr als zehn Prozent erreichen. Vom ORF wünscht er sich mehr Respekt.

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"Presse am Sonntag": Sie machen sich zum 80. Geburtstag mit der Gründung einer Partei selbst ein Geschenk.

Frank Stronach: Die Gründung und Vorstellung der Partei erfolgt in der letzten Septemberwoche. Ja, das ist fix.

Wie viele Mitstreiter haben Sie?

Viele.

Auch Prominente?

Ja. Namen gibt es erst Ende September.

Von welchen Parteien?

Von mehreren.

Ab Ende September läuft für Sie bereits der Nationalratswahlkampf an?

Wir werden uns einmal vorstellen: unsere Werte, warum und weshalb.

Werden Sie als Spitzenkandidat antreten?

Ja, ich werde auf Platz Nummer eins sein. Ich hoffe, dass wir viele Nationalräte haben werden. Das ist dann wie im Management, es wird einen Vorstand geben, der für die Partei arbeitet. Dann gibt es einen Aufsichtsrat und ein Ehrenkodex-Komitee. Der Vorstand muss laufend überprüft werden. Die Grundphilosophie der Partei ist Wahrheit, Transparenz und Fairness.

Für Sie hat einst Karl-Heinz Grasser gearbeitet, der steht nicht gerade für Transparenz, wenn man den Vorwürfen und Indizien glauben darf.

Als Karl-Heinz Grasser bei uns gearbeitet hat, war er immer sehr offen.

Sie glauben das alles also nicht?

Er hat bei uns gearbeitet. Da kann ich nur Gutes sagen.

Hätte er bei Ihnen nach wie vor einen Platz auf einer Liste?

Nein. Ich brauche dafür aber keine Begründung anzugeben. Der Punkt ist, wir leben in einem Rechtsstaat, und es wäre schön, wenn die Medien einen nicht vorverurteilen und hinrichten würden, bevor ein Urteil gefällt wurde.

Warum haben sich die Bemühungen, mit dem BZÖ eine Liste zu machen, zerschlagen?

Wenn man sich für die Politik interessiert, sollte man sehr viel wissen über die Ansichten und Programme anderer Parteien. Ich bin jetzt dabei, weil ich sehe, dass das jetzige System nicht mehr funktioniert. Wir haben ein Machterhaltungssystem. ÖVP und SPÖ waren die letzten 50 Jahre an der Macht und haben nur Schulden gemacht. Wie kommt die Regierung zustande? Da setzen sich Wirtschaftskammer, Bünde, Arbeiterkammer, Gewerkschaft und die Raiffeisenbank zusammen und sagen: Pass auf, das ist unser Programm, das wollen wir durchpushen. Dann mischen Erwin Pröll und Michael Häupl ein bisschen mit. Die Bevölkerung ist ausgeschlossen.

Das können Sie mit fünf, selbst mit zehn Prozent nach den Wahlen nicht ändern.

Wir haben dann bessere Möglichkeiten als jetzt, der Bevölkerung zu erklären, wie das System funktioniert und wie es funktionieren könnte. Wir gehen keine Kompromisse ein.

Auch keine Koalition?

Nur wenn die Werte übernommen werden und unser Programm akzeptiert wird.

Was macht Sie für die Wahl hoffnungsfroh?

Ich bin überzeugt, dass wir viele Stimmen kriegen werden - einen großen Prozentsatz.

Was ist ein großer Prozentsatz?

Alles über zehn Prozent. Denn die Umstände sind ideal. Vor fünf, sechs, sieben Jahren war die Stimmung: Warum sollen wir etwas ändern, uns geht es gut? Die Kühlschränke waren voll. Jetzt sieht man in Griechenland, dass sich die Leute anstellen, um Brot zu kriegen. Ich habe zu einer geistigen Revolution aufgerufen. Wenn wir zu lange warten und es schlecht geht, gibt es zerstörende Revolutionen. Es ist fünf vor zwölf.

Wieso ist es Ihnen nicht gelungen, BZÖ-Chef Josef Bucher zu sich zu holen?

Josef Bucher ist ein anständiger, netter Bursch.

Also keine Zusammenarbeit?

Wir haben gute Gespräche gehabt.

Würden Sie Josef Bucher einstellen?

Für manche Sachen wäre er okay. Wir haben miteinander gesprochen, aber wir gehen unsere eigenen Wege.

Manche Ihrer Ziele, wie ein einfacheres Steuersystem, kann jede Partei unterschreiben. Sie haben erklärt, es sollte so sein, dass jeder Hauptschüler es versteht.

Genau.

Einfaches Steuersystem hieße Flat tax, 20 Prozent?

Nein, der richtige Steuersatz wird sich im Laufe der Zeit finden. Wichtig ist, dass wir in zivilisierter Art und Weise die Verwaltung abbauen, effizienter werden, und dann können wir auch den Steuersatz senken. Wir haben jetzt ein Steuergesetz, das keiner versteht. Es hat Grauzonen, Schlupflöcher und Privilegien, die gehören abgeschafft. Die Flat tax ist wie ein Glashaus und besonders nützlich für die Arbeiter, da können die Reichen nicht entweichen. Die Reichen sollen eine faire Steuer bezahlen.

Kommt man beim Gesamtsteueraufkommen mit weniger aus?

Die Steuern müssen angepasst werden, das ganze System muss effizienter werden. Alles muss durchleuchtet werden.

Zum Beispiel?

Die Sozialverwaltung. Wir haben 22 Sozialversicherungsträger, 22 Aufsichtsräte, 22 Präsidenten, 22 Vizepräsidenten. Alle mit Chauffeur! Und jeder hat einen Grafensitz, eine Burg - und die wird verteidigt.

Wissen Sie, wer das wollte? Jörg Haider.

Wenn er das wollte, hat er eine gute Idee gehabt. Wir müssen alles durchleuchten, nichts ist tabu.

Die Sozialversicherung betont, die Verwaltung mache gemessen an den Gesamtausgaben nur einen kleinen Prozentsatz aus.

Das sind große Einsparungen, mindestens 100 Millionen Euro. Auch wenn es eine Million ist, es muss effizient sein.

Auch bei Bundesländern, beim Bundesrat?

Wir müssen alles durchleuchten. Ist der Bundesrat nützlich? Brauchen wir so viele Bundesländer in einem so kleinen Land? Unsere Aufgabenstellung lautet: Wie können wir Arbeitsplätze erhalten, den Wohlstand besser gestalten? Ein Landeshauptmann zu sein ist eine Ehrensache, um dem Volk zu dienen. Viele sind Politiker, um gut zu verdienen, nicht um dem Volk zu dienen. Wenn sie das nicht als Ehrenaufgabe betrachten, sollen sie doch woanders arbeiten, wenn sie fähig sind.

Unseren Wohlstand hat bis zur Finanzkrise auch der Euro beziehungsweise die Osterweiterung gesichert. Wollen Sie aus dem Euro aussteigen?

Der Wohlstand war nie gesichert. Seit vielen Jahren sind die Schulden so groß, unsere Enkel- oder Urenkelkinder müssen das alles einmal wegzahlen. Jeder, der einen Haushalt führt, weiß, wenn man mehr ausgibt, als reinkommt, kommt die Familie ins Armenhaus. Nur die Regierung weiß es nicht.

Sie verwenden immer solche Vergleiche - aber so einfach funktionieren die Wirtschaft und das Finanzsystem auch nicht.

Doch! Man muss sich einmal fragen, warum macht der Staat Schulden? Das ist der Einfluss der Großbanken! Unabhängig von der Konjunktur werden Schulden gemacht, in guten und in schlechten Zeiten. In guten Zeiten wird nichts beiseite gelegt. In schlechten Zeiten muss man den Gürtel enger schnallen.

Es gibt immer Zyklen. Also von John Maynard Keynes halten Sie demnach nicht sehr viel? Dass ein Staat in schlechten Zeiten gegensteuern kann.

Der hat seine Theorie, aber nie in der Praxis Löhne bezahlt. Ich provoziere jetzt ein bisschen.

Wann wird für Sie die Option des Ausstiegs aus dem Euro schlagend?

Je früher Österreich aus dem Euro aussteigt, umso besser ist es für die österreichischen Menschen.

Warum?

Wir können uns nicht mehr Schulden leisten. Jetzt werden uns durch den ESM noch mehr Schulden verordnet. Schulden, die für Länder bestimmt sind, die über Jahre nur Schulden machen, von denen wir wissen, die können das nicht zurückzahlen. Wir gehen Risiken für unsere Leute ein, um damit die enorme Korruption zu unterstützen, die es in diesen Ländern gibt.

Negative Folgen eines Euro-Ausstiegs bereiten Ihnen kein Kopfzerbrechen?

Es wären positive Folgen. Je länger wir drinnen bleiben, umso negativer ist es.

Aber jeder weiß, dass es bei einem Ausstieg zumindest kurzfristig heftig bergab ginge.

Das sagen nicht alle, sondern die Experten, die der ORF einlädt.

Der ORF hat Sie auch eingeladen. Ihr Auftritt war, bei allem Respekt, ein wenig ungewöhnlich.

Ich wurde dorthin eingeladen, um über den Wahnsinn Euro-Schutzschirm zu sprechen. Das wollte die Moderatorin nicht zulassen; so lasse ich mich nicht behandeln, ich zahle auch ORF-Gebühren.

Nicht jeder ORF-Gebührenzahler bekommt seinen Auftritt.

Aber ich habe 12.000 direkte Arbeitsplätze in Österreich geschaffen, und mein Unternehmen hat hier Milliarden investiert. Ich habe über hundert Millionen für wohltätige und soziale Zwecke gegeben, auch für Kunst und Kultur. Es wäre angebracht, dass der ORF mir mehr Respekt erweist.

Würden Sie die Neutralität aufgeben?

Sie ist paradox. Wir wollen neutral bleiben, aber wir wollen ein starkes Europa. Würde Europa angegriffen, würde Österreich sagen, wir sind neutral. Würde Österreich angegriffen, würde es sagen: Bitte helft uns. Österreich sollte schon neutral bleiben. Aber ich hätte eine Armee hauptsächlich für Katastropheneinsätze und Nothilfe.

Ein Berufsheer?

Hoch spezialisierte Berufssoldaten und auch für Katastrophenfälle gut ausgebildete Wehrdiener. So könnte sich Österreich international einen guten Ruf als Helfer in der Not aufbauen.

Zur Person
1932 Frank Stronach wird als Franz Strohsack in Kleinsemmering bei Weiz geboren. Er wächst in ärmlichen Verhältnissen auf.

1954 Der gelernte Werkzeugmacher wandert nach Kanada aus und schlägt sich unter anderem als Tellerwäscher durch. Aus einer Garagenfirma für Werkzeuge macht er Magna-International zum führenden Autozulieferbetrieb mit Milliarden-Umsatz.

1986 Stronach kehrt in den Achtzigerjahren nach Österreich zurück, die Magna-Europazentrale entsteht in Niederösterreich. Nach seinem 80. Geburtstag am 6. September dieses Jahres wird der Austro-Kanadier Ende September seine neu gegründete Partei vorstellen.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12. August 2012)

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746 Kommentare
Antworten Gast: Zum Glück
13.08.2012 15:06
1 1

überschätzten fast alle Menschen die anderen Menschen und vor allem, das ist allerdings traurig, sich selbst.

Strohsack glaubt, dass nur die Wähler austauschbar seien. Die Wahrheit dieser Arroganz ist aber viel schlimmer: er selbst ist austauschbar.

Wenn er nämlich einmal stirbt, läuft auch in seinen Firmen alles weiter wie zuvor. Sonst wären BMW, Mercedes, Toyota, Coca Cola, die Federal Reserve … schon vom Markt verschwunden, was zeigt, dass ein Firmengründer nur solange wirklich wichtig ist, bis alles läuft. Danach ist er total unwichtig, wie alle seine Mitarbeiter als Einzelpersonen und eben austauschbare Wähler. – Ätschibätsch!

Ja, die Wahrheit ist schwer zu verdauen.

Gast: UKW
12.08.2012 18:35
12 3

Die vielen Postings beweisen zwei Dinge:

1) Stronach hat viele Fans (=Wähler). Die Menschen sehnen sich, nach der längst erfolgten Kapitulation der ÖVP vor dem Mainstream, nach einer konservativen Partei.

2) Die Kampfposter der Parteien haben die Hosen bis oben voll vor Angst (es rinnt ihnen schon bei den Hosenbeinen runter).

Meine Prognose: Die Spinelegger-Langweiler fliegen nach der nächsten Wahl aus dem Parlament raus. Spindelegger heuert in einem Altenheim für Hör- und Sehbehiiinderte als Alleinunterhalter an und bekommt überraschenderweise sogar Höflichkeitsapplaus.


Antworten Gast: Die Hosen voll
13.08.2012 15:26
0 0

haben wir höchstens vor Leuten

mit Ihrer extremen Klugheit und wir fürchten uns vor Ihren Handlungen. Parteien sollten sich lieber vor sich selbst fürchten, uns sind die nämlich allesamt wurscht!

Antworten Gast: Fans sind
13.08.2012 15:14
0 0

aber auch immer etwas

ganz Dummes. Und Wähler erst recht!

Gast: UKW
12.08.2012 18:33
3 3

Die vielen Postings beweisen zwei Dinge:

1) Stronach hat viele Fans (=Wähler). Die Menschen sehnen sich, nach der längst erfolgten Kapitulation der ÖVP vor dem Mainstream, nach einer konservativen Partei.

2) Die Kampfposter der Parteien haben die Hosen bis oben voll vor Angst (es rinnt ihnen schon bei den Hosenbeinen runter).

Meine Prognose: Die Spinelegger-Langweiler fliegen nach der nächsten Wahl aus dem Parlament raus. Spindelegger heuert in einem Altenheim für Hör- und Sehbehiiinderte als Alleinunterhalter an und bekommt überraschenderweise sogar Höflichkeitsapplaus.


9 3

Europa, einst der Mittelpunkt der Welt, hat seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine Verschiebung der globalen Machtverhältnisse erlebt.

Die vollen Auswirkungen – politisch, wirtschaftlich und militärisch – wurden durch den Schutz der Vereinigten Staaten abgefedert. Amerika war eine Supermacht und blieb eine Zeit lang die einzige Supermacht.
Doch nun und in den künftigen Jahren wird Amerika seine eigene Krise durchzustehen haben, und Europa wird in einem viel größeren Ausmaß auf sich allein gestellt sein. Es steht zweifelsfrei fest, dass Asien bei der neuen Weltordnung ein bedeutender Veränderungsfaktor sein wird.
Asiatische Diplomaten sprechen von der EU oft mit einer Mischung aus Herablassung und Unglauben. Europa ist aus ihrer Sicht ausgebrannt, eine Zollunion, die nie ernsthafte Absichten hatte, eine globale Macht zu werden. Sie finden es seltsam, dass Europa sich seiner geschwächten Position auf der Weltbühne nicht bewusst zu sein scheint und sich nicht damit abgefunden hat. Von westlichen Ermahnungen, den Menschenrechten größere Aufmerksamkeit zu widmen, sind sie nicht einmal beleidigt; sie ignorieren sie schlicht.
Der Traum von Europa oder Der Vereinigten Staaten von Europa ist ausgebrannt. Wir sind zur Zweitklassigkeit degradiert worden. Mitteleuropa (das Herz der EU) ist finanziell am Ende. Und wenn erstaml kein Geld mehr für Sozialleistungen vorhanden ist, dann wird man schnell merken, wie unklug es war Unmengen an ungebildeten Wirtschaftsflüchtlingen ins Land zu holen.
Betrachtet man die Geschichte, dann ist jede Hochkultur noch durch eine archaische Ersetzt worden. Darüber besteht kein Zweifel!!!

Gast: mitreden
12.08.2012 18:03
9 6

der möchte halt überall seien Senf dazugeben

Schon in Kanada wollte er seine Tochter in die Politik einschleusen. Sie hat es dort mit den beiden großen Parteien probiert und ist überall gescheitert. Jetzt probiert es der große Zampano halt hier ganz persönlich. Übrigens: zahlt Stronach in Österreich überhaupt Steuern? Er will doch so viel für sein Land (Österreich?) tun!

Antworten Gast: EinSteuerzahler
13.08.2012 10:50
0 0

Re: der möchte halt überall seien Senf dazugeben

Nein, hierzulande zahlt er keine Steuern. Sein steuerlicher Wohnsitz liegt in der Schweiz. Wie sich das dann mit der Anwesenheit des Abgeordneten Stronach im Parlament ausgehen soll, weiß keiner so genau. Aber vielleicht kommen dann ein paar berlusconiartigen Gesetze im Bereich der Steuerpflicht, wer weiß...

2 3

Re: der möchte halt überall seien Senf dazugeben

Wenn das nicht mal Finanzminister, Bauer, ... tun müssen, warum sollte es er es tun.

Das Gesetz erlaubt es offenbar.

Gast: joseph
12.08.2012 17:58
3 0

polarisiert

alleine die nahezu 700 kommentare zeigen wie stronach polarisiert !

Gast: Ösi
12.08.2012 17:55
1 7

Wer sehen kann...

...der sieht wie sich dunkle Wolken über der EU zusammenbrauen. Die Bibel sagt: "Und [der König des Nordens] wird in sein Land zurückkehren mit einer großen Menge an Haben (1945), und sein Herz wird gegen den heiligen Bund sein (der staatliche Atheismus). Und er wird handeln [dies bedeutet eine hohe Aktivität in der internationalen Arena] und in sein Land zurückkehren [1991-1993. Zerfall der Sowjetunion und des Warschauer Paktes. Die russischen Truppen kehren zurück in ihr Land]. Zur bestimmten Zeit wird [er] wiederkehren" (Daniel 11:28, 29a). Jetzt kehrt Russland wieder. Das bedeutet auch ein - finanz- und geopolitischen Erdbeben, den Zerfall der Europäischen Union und der NATO. Die russischen Truppen werden in viele Länder des ehemaligen Ostblocks zurückkehren.
Und die kommunistische Partei Österreich wird zu unerwarteten Höhenflügen ansetzen. In ehrfürchtiger Erwartung

euer Ösi

2 0

Re: Wer sehen kann...

Die KPÖ wäre jedenfalls nicht so sehr linksradikal wie die SPÖ und Grünen. Eher - relativ - gemäßigt.

8 5

Prognose für die nächste Wahl

Absolut realistische Rechnung:

FPÖ. - 28%
SPÖ. - 24%
Frank. - 14%
ÖVP - 12%
Grüne - 11%
BZÖ - 6%
Piraten - 5%

Da Blau-Rot aus ideologischen Gründen wegfällt, wird es entweder:

Blau - Frank - Schwarz

oder

alle 5 anderen Parteien außer FPÖ und BZÖ.
_______________________________________________________
Was ist realistischer??

Strache wird Kanzler, Stronach Vize und die ÖVP kümmert sich um die Beamten.

4 0

Re: Prognose für die nächste Wahl

Ja, so ungefähr dürfte das zu erwarten sein, allerdings glaube ich nicht, dass die SPÖ so gut abschneidet. Die kann nur noch eine Türken-Einbürgerungswelle retten.

Antworten Gast: zylmurbafi
12.08.2012 20:52
0 2

Re: Prognose für die nächste Wahl

na, wieder so ein kaffeesudleser. sie werden in den foren der sterbenden presse immer mehr.

Antworten Gast: anachronist
12.08.2012 19:45
0 2

Re: Prognose für die nächste Wahl

..das sind Ziffern aus dem Kaffesud!

Antworten Gast: ido
12.08.2012 17:57
2 1

Re: Prognose für die nächste Wahl

"absolut realistisch" - aja... und woran machst du das fest?
Stronach fischt in den Wassern von Blau-Orange, nicht von rot-schwarz. Und warum die ÖVP bei 12% landen sollte wüsste ich auch gern?
FPÖ und Grüne könnte so stimmen, BZÖ ev. auch (tippe eher auf gerade mal 4% wenn überhaupt, Piraten sind das große Fragezeichen). SPÖ wird nach derzeitigem Stand wieder erster, ÖVP sollte doch mind. auf 20+ kommen.

Antworten Antworten Gast: UKW
12.08.2012 18:40
2 1

Re: Re: Prognose für die nächste Wahl

"Und warum die ÖVP bei 12% landen sollte wüsste ich auch gern?"

Geben Sie einmal in die Suchmaschine Ihrer Wahl den Namen "Michael Spindellegger" ein. Oder meinten Sie eh, dass die 12% viel zu optimistisch sind?

Antworten Antworten Gast: Stimme der Bewegung
12.08.2012 18:35
1 0

Das sehe ich nicht so

Stronach spricht den typischen FPÖ nicht wirklich an, er wird aber der ÖVP ein paar Prozent kosten und vor allem beim einfachen Arbeiter Punkten der sich von der SPÖ im Stich gelassen fühlt.

Und was sicher ist, er wird viele Nicht-Wähler mobilisieren, wodurch das Ergebnis nicht klar zum vorhersehen ist.

Gast: Stronachbeobachter
12.08.2012 17:25
9 7

Anziehend fuer Nichtwaehler

Erstmals in meinem bisher 50-jaehrigen Leben koennte ich zur Wahl gehen, wenn dieser Mann kandidiert.

3 2

Re: Anziehend fuer Nichtwaehler

So sehe ich das auch!

Antworten Gast: Analyse2012
12.08.2012 17:54
3 2

Re: Anziehend fuer Nichtwaehler

Jetzt ist es zu spät. Diese ganze Misere haben und die Stamm- und die Nichtwähler eingebrockt-

2 0

Re: Re: Anziehend fuer Nichtwaehler

So sehe ich das nicht!

Für Miseren haben sich schon die Politik und ihre Politiker zu verantworten und nicht die Bevölkerung.

0 0

Re: Re: Re: Anziehend fuer Nichtwaehler

Schuld abschieben, man sollte es olympisch machen. Und AT hätte Gold enmass.

12 10

Der Franz Strohsack (das war ja sein ursprünglicher Name)

plappert populistische Sprüche und will nichts genaues über seine "politischen Ideen" erzählen. Also hier unterscheidet er sich schon mal überhaupt nicht von den "etablierten" Politikern.

2 2

Re: Der Franz Strohsack (das war ja sein ursprünglicher Name)

Sie haben aber schon mitbekommen, dass das vorerst eine Ankündigung ist und die Partei erst im Herbst präsentiert werden wird?

Re: Re: Der Franz Strohsack (das war ja sein ursprünglicher Name)

Ja angekündigt hat der Frank schon viel: Vergnügungspark in Ebreichsdorf, Österreich zur Fussballnation machen......

Gast: alter Schilling
12.08.2012 17:08
13 15

endlich gibt es eine Wahlalternative

Frank .... die Stimme von mir und vielen meiner Bekannten hast du bereits jetzt schon 100% sicher.
Endlich gibt es eine Wahlalternative in Österreich.

10 6

die kugel

die kugel von ebreichsdorf ..hmmm
so einen schmarren..und dann vergessen die leute was der schon für unsinn von sich gab

Gast: Karl Huber
12.08.2012 16:42
9 5

Da fehlt so einiges Mr. Stronach.

Beamter als Politiker?
Exekutive = Legislative. Abschaffen. Sofort!
Proporz? SOFORT verbieten. Bei Strafandrohung! Alles das, weils halt irgendwie mit dem Bund oder Länder zu tun hat. nach "Faben" besetzt wird SOFORT unterbinden. Fähigkeiten nicht Parteibuch!
Lieber Frank.
Wenns in Ösistan wirklich was verändern wollen müssens ALLES auf den Kopf stellen und sich um einen vernünftigen Nachfolger umsehen.. Des geht nicht in 2, 3 Jahr... Der Genossen-, Bauernbündlern-, Grünsektierer und a bissler Rechtsaussenparteiendikaturstaat Ösistan ist in festen Händen von Beamten, Habererschaften und Ausländern.
Des kan a Weil dauern....

Franz du bist halt doch....

....der kleinste Mann Österreichs!

Gast: prophet
12.08.2012 16:15
16 6

politische Veränderungen sind mit über 5% möglich. Jede Veränderung des politischen Systems in Österreich ist ausdrücklich zu begrüßen


die noch verbleibenden Regierungsparteien werden´s schwerer haben - gut so!

Gast: tutor_
12.08.2012 16:14
10 4

An den Futtertrögen der Politik wird jetzt wohl über die geeignete Stragie beraten

Die Berufsposter haben noch keine klaren Aufträge aus den Parteizentralen erhalten.
rotschwarzblauorangegrün scheint ja die Hosen gestrichen voll zu haben!

Gast: Gast lp
12.08.2012 16:07
8 10

Populistisch

Auch sehr populistisch diese Aussagen von Herrn Stronach. Und wenn nicht die Ausländer die Sündenböcke sind, dann ist der Euro schuld. Ein Ausstieg aus der Währungsunion wäre ein Szenario, das ich mir lieber nicht vorstellen möchte.


12 3

Re: Populistisch

Dann stelle dir einmal vor was passiert, wenn der EURO zusammenbricht.
Gefällt Dir das besser?
Wieviel von Deinem Privatgeld möchtest Du für die EURO-Rettung bezahlen?

Antworten Antworten Gast: Gast lp
12.08.2012 17:23
0 2

Re: Re: Populistisch

Sind wir per Du?
Crash, Euro-Rettung oder Ausstieg - bezahlen werden wir alle so oder so.

1 0

Re: Re: Re: Populistisch

Dann lieber oder so.

Euroausstieg und zuviele Bundesländer

Das sichert ihm die billige Krone-Unterstützung und des Zuspruch von 2 Mio. Wienern.
Zum Euro-Ausstieg sei er einmal gefragt, wie das mit Spekulationen gegen kleine Währungen so läuft? Frank Stronach: Wieviele Kleinbetriebe haben Sie zuerst ausgehungert und dann billig gekauft? Also: Zuerst zu Ende denken und dann sprechen. Wir sollten nur dem ESM nicht zustimmen (und nicht wie die Linken noch eine Banklizenz dafür vergeben) und sonst die Zahlungen einstellen (was wir gezahlt haben, ist ohnehin schon weg).
Zu den Bundesländern: Kreisky sagte seinem Parteifreund und Redakteur: "Lernen Sie Geschichte!" Das gilt auch für Frankie-Boy. Österreich ist durch den Zusammenschluss von 9 Bundesländern entstanden! Nicht umgekehrt!
Ansonst: Viel heisse Luft.

Antworten Gast: Hummel2
12.08.2012 17:27
1 2

Re: Euroausstieg und zuviele Bundesländer

Eine der wenig sinnvollen Beiträge. Danke.

16 10

ENDLICH. . .

. . . traut sich einer aus der grauen masse aufzustehn und das zu sagen, was sich viele österreicher schon lange denken!!

weiter so =)

Re: ENDLICH. . .


endlich?was der so vor sich hin stammelt, das predigt die strache-fpö schon seit jahr und tag, nur, und ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal schreiben würde, macht die fpö das in etwas besserem deutsch.

wieso wird diesem wirren, größenwahnsinnigen tattergreis, der sich NUR mit schwachsinnsprojekten hervorgetan hat und kein einziges erfolgreich beendet hat, denn jetzt von manchen hier die rettung der welt zugetraut?

Antworten Antworten Gast: Hummel2
12.08.2012 17:30
3 3

Re: Re: ENDLICH. . .

Ein guter Beitrag. Etwas hart, aber es trifft voll zu.

Gast: Hermann vom Gipfel
12.08.2012 15:58
1 0

Bei so einer korrupten Poltik in Österreich ist es ganz leicht

als Newcommer Erfolge zu feiern. De ganz grossen Antworten dürfen dennoch nicht ausbleiben.

Gast: rechtsexperte
12.08.2012 15:52
13 7

Die österreichischen Politiker

und Ihre Banden - Verzeihung- Parteien

haben sich samt und sonders persönlich disqualifiziert.

Frank, ich wünsch Dir einen guten Anfang !

frank, wo wohnst du denn?


sei doch ganz "transparent" für die "wahrheit" und gib zu, dass du zum zweck der steuerhinterziehung deinen wohnsitz fälschlicherweise in der schweiz angegeben hats, obwohl du dort nicht wohnst.

wenn du in ö kandidierst, wirst du wohl auch hier wohnen, oder?

können wir davon ausgehen, dass du dich bald endlich hier in österreich melden wirst, und hier auch versteuern wirst? oder ist das zuviel verlangt für den entdecker von "wahrheit", "transparenz" und "fairness"???

Antworten Gast: Clever & smart
12.08.2012 16:54
5 2

Re: frank, wo wohnst du denn?

So bescheuert wird er nicht sein, sein Gold mit dem er hier die Regeln machen kann hier zu versteuern. Damit die jenigen welche er ja hier bekämpfen möchte es dann nach Greece,Brüssel, zur 14 tägigigen € Rettung usw. verblasen können. Das überlässt man schon den Lohnsklaven, die sich ja doch lieber für die regelmäßig veranstalteten Brot und Spiele interessieren und begeistern lassen.

Re: frank, wo wohnst du denn?

genauso ist es! Wahrheit, Transparenz und Fairness klingt wirklich nach Stronach.

da lachen ja die Hühner!

Das einzi Gute an Stronachs Parteigründung:

Er wird Strache Stimmen kosten!

Gast: Leser 2
12.08.2012 15:43
3 2

Notwendig

Na sevas ,den haben wir so notwendig wie an Kropf!!

Gast: vapor
12.08.2012 15:42
6 1

Die ÖVP

wird bei der nächsten Wahl vaporisiert,

gut so.


Gast: Kandler & Kandler
12.08.2012 15:40
5 0

Jedenfalls

hat der Herr Stronach einen gewissen Unterhaltungswert im Polittheater.