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Frank Stronach: "Euro-Ausstieg je früher umso besser"

11.08.2012 | 16:14 |  von Rainer Nowak und Karl Ettinger (Die Presse)

Im Interview mit der »Presse am Sonntag« kündigt Stronach an: Er werde Spitzenkandidat seiner Partei bei der Nationalratswahl und wolle mehr als zehn Prozent erreichen. Vom ORF wünscht er sich mehr Respekt.

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"Presse am Sonntag": Sie machen sich zum 80. Geburtstag mit der Gründung einer Partei selbst ein Geschenk.

Frank Stronach: Die Gründung und Vorstellung der Partei erfolgt in der letzten Septemberwoche. Ja, das ist fix.

Wie viele Mitstreiter haben Sie?

Viele.

Auch Prominente?

Ja. Namen gibt es erst Ende September.

Von welchen Parteien?

Von mehreren.

Ab Ende September läuft für Sie bereits der Nationalratswahlkampf an?

Wir werden uns einmal vorstellen: unsere Werte, warum und weshalb.

Werden Sie als Spitzenkandidat antreten?

Ja, ich werde auf Platz Nummer eins sein. Ich hoffe, dass wir viele Nationalräte haben werden. Das ist dann wie im Management, es wird einen Vorstand geben, der für die Partei arbeitet. Dann gibt es einen Aufsichtsrat und ein Ehrenkodex-Komitee. Der Vorstand muss laufend überprüft werden. Die Grundphilosophie der Partei ist Wahrheit, Transparenz und Fairness.

Für Sie hat einst Karl-Heinz Grasser gearbeitet, der steht nicht gerade für Transparenz, wenn man den Vorwürfen und Indizien glauben darf.

Als Karl-Heinz Grasser bei uns gearbeitet hat, war er immer sehr offen.

Sie glauben das alles also nicht?

Er hat bei uns gearbeitet. Da kann ich nur Gutes sagen.

Hätte er bei Ihnen nach wie vor einen Platz auf einer Liste?

Nein. Ich brauche dafür aber keine Begründung anzugeben. Der Punkt ist, wir leben in einem Rechtsstaat, und es wäre schön, wenn die Medien einen nicht vorverurteilen und hinrichten würden, bevor ein Urteil gefällt wurde.

Warum haben sich die Bemühungen, mit dem BZÖ eine Liste zu machen, zerschlagen?

Wenn man sich für die Politik interessiert, sollte man sehr viel wissen über die Ansichten und Programme anderer Parteien. Ich bin jetzt dabei, weil ich sehe, dass das jetzige System nicht mehr funktioniert. Wir haben ein Machterhaltungssystem. ÖVP und SPÖ waren die letzten 50 Jahre an der Macht und haben nur Schulden gemacht. Wie kommt die Regierung zustande? Da setzen sich Wirtschaftskammer, Bünde, Arbeiterkammer, Gewerkschaft und die Raiffeisenbank zusammen und sagen: Pass auf, das ist unser Programm, das wollen wir durchpushen. Dann mischen Erwin Pröll und Michael Häupl ein bisschen mit. Die Bevölkerung ist ausgeschlossen.

Das können Sie mit fünf, selbst mit zehn Prozent nach den Wahlen nicht ändern.

Wir haben dann bessere Möglichkeiten als jetzt, der Bevölkerung zu erklären, wie das System funktioniert und wie es funktionieren könnte. Wir gehen keine Kompromisse ein.

Auch keine Koalition?

Nur wenn die Werte übernommen werden und unser Programm akzeptiert wird.

Was macht Sie für die Wahl hoffnungsfroh?

Ich bin überzeugt, dass wir viele Stimmen kriegen werden - einen großen Prozentsatz.

Was ist ein großer Prozentsatz?

Alles über zehn Prozent. Denn die Umstände sind ideal. Vor fünf, sechs, sieben Jahren war die Stimmung: Warum sollen wir etwas ändern, uns geht es gut? Die Kühlschränke waren voll. Jetzt sieht man in Griechenland, dass sich die Leute anstellen, um Brot zu kriegen. Ich habe zu einer geistigen Revolution aufgerufen. Wenn wir zu lange warten und es schlecht geht, gibt es zerstörende Revolutionen. Es ist fünf vor zwölf.

Wieso ist es Ihnen nicht gelungen, BZÖ-Chef Josef Bucher zu sich zu holen?

Josef Bucher ist ein anständiger, netter Bursch.

Also keine Zusammenarbeit?

Wir haben gute Gespräche gehabt.

Würden Sie Josef Bucher einstellen?

Für manche Sachen wäre er okay. Wir haben miteinander gesprochen, aber wir gehen unsere eigenen Wege.

Manche Ihrer Ziele, wie ein einfacheres Steuersystem, kann jede Partei unterschreiben. Sie haben erklärt, es sollte so sein, dass jeder Hauptschüler es versteht.

Genau.

Einfaches Steuersystem hieße Flat tax, 20 Prozent?

Nein, der richtige Steuersatz wird sich im Laufe der Zeit finden. Wichtig ist, dass wir in zivilisierter Art und Weise die Verwaltung abbauen, effizienter werden, und dann können wir auch den Steuersatz senken. Wir haben jetzt ein Steuergesetz, das keiner versteht. Es hat Grauzonen, Schlupflöcher und Privilegien, die gehören abgeschafft. Die Flat tax ist wie ein Glashaus und besonders nützlich für die Arbeiter, da können die Reichen nicht entweichen. Die Reichen sollen eine faire Steuer bezahlen.

Kommt man beim Gesamtsteueraufkommen mit weniger aus?

Die Steuern müssen angepasst werden, das ganze System muss effizienter werden. Alles muss durchleuchtet werden.

Zum Beispiel?

Die Sozialverwaltung. Wir haben 22 Sozialversicherungsträger, 22 Aufsichtsräte, 22 Präsidenten, 22 Vizepräsidenten. Alle mit Chauffeur! Und jeder hat einen Grafensitz, eine Burg - und die wird verteidigt.

Wissen Sie, wer das wollte? Jörg Haider.

Wenn er das wollte, hat er eine gute Idee gehabt. Wir müssen alles durchleuchten, nichts ist tabu.

Die Sozialversicherung betont, die Verwaltung mache gemessen an den Gesamtausgaben nur einen kleinen Prozentsatz aus.

Das sind große Einsparungen, mindestens 100 Millionen Euro. Auch wenn es eine Million ist, es muss effizient sein.

Auch bei Bundesländern, beim Bundesrat?

Wir müssen alles durchleuchten. Ist der Bundesrat nützlich? Brauchen wir so viele Bundesländer in einem so kleinen Land? Unsere Aufgabenstellung lautet: Wie können wir Arbeitsplätze erhalten, den Wohlstand besser gestalten? Ein Landeshauptmann zu sein ist eine Ehrensache, um dem Volk zu dienen. Viele sind Politiker, um gut zu verdienen, nicht um dem Volk zu dienen. Wenn sie das nicht als Ehrenaufgabe betrachten, sollen sie doch woanders arbeiten, wenn sie fähig sind.

Unseren Wohlstand hat bis zur Finanzkrise auch der Euro beziehungsweise die Osterweiterung gesichert. Wollen Sie aus dem Euro aussteigen?

Der Wohlstand war nie gesichert. Seit vielen Jahren sind die Schulden so groß, unsere Enkel- oder Urenkelkinder müssen das alles einmal wegzahlen. Jeder, der einen Haushalt führt, weiß, wenn man mehr ausgibt, als reinkommt, kommt die Familie ins Armenhaus. Nur die Regierung weiß es nicht.

Sie verwenden immer solche Vergleiche - aber so einfach funktionieren die Wirtschaft und das Finanzsystem auch nicht.

Doch! Man muss sich einmal fragen, warum macht der Staat Schulden? Das ist der Einfluss der Großbanken! Unabhängig von der Konjunktur werden Schulden gemacht, in guten und in schlechten Zeiten. In guten Zeiten wird nichts beiseite gelegt. In schlechten Zeiten muss man den Gürtel enger schnallen.

Es gibt immer Zyklen. Also von John Maynard Keynes halten Sie demnach nicht sehr viel? Dass ein Staat in schlechten Zeiten gegensteuern kann.

Der hat seine Theorie, aber nie in der Praxis Löhne bezahlt. Ich provoziere jetzt ein bisschen.

Wann wird für Sie die Option des Ausstiegs aus dem Euro schlagend?

Je früher Österreich aus dem Euro aussteigt, umso besser ist es für die österreichischen Menschen.

Warum?

Wir können uns nicht mehr Schulden leisten. Jetzt werden uns durch den ESM noch mehr Schulden verordnet. Schulden, die für Länder bestimmt sind, die über Jahre nur Schulden machen, von denen wir wissen, die können das nicht zurückzahlen. Wir gehen Risiken für unsere Leute ein, um damit die enorme Korruption zu unterstützen, die es in diesen Ländern gibt.

Negative Folgen eines Euro-Ausstiegs bereiten Ihnen kein Kopfzerbrechen?

Es wären positive Folgen. Je länger wir drinnen bleiben, umso negativer ist es.

Aber jeder weiß, dass es bei einem Ausstieg zumindest kurzfristig heftig bergab ginge.

Das sagen nicht alle, sondern die Experten, die der ORF einlädt.

Der ORF hat Sie auch eingeladen. Ihr Auftritt war, bei allem Respekt, ein wenig ungewöhnlich.

Ich wurde dorthin eingeladen, um über den Wahnsinn Euro-Schutzschirm zu sprechen. Das wollte die Moderatorin nicht zulassen; so lasse ich mich nicht behandeln, ich zahle auch ORF-Gebühren.

Nicht jeder ORF-Gebührenzahler bekommt seinen Auftritt.

Aber ich habe 12.000 direkte Arbeitsplätze in Österreich geschaffen, und mein Unternehmen hat hier Milliarden investiert. Ich habe über hundert Millionen für wohltätige und soziale Zwecke gegeben, auch für Kunst und Kultur. Es wäre angebracht, dass der ORF mir mehr Respekt erweist.

Würden Sie die Neutralität aufgeben?

Sie ist paradox. Wir wollen neutral bleiben, aber wir wollen ein starkes Europa. Würde Europa angegriffen, würde Österreich sagen, wir sind neutral. Würde Österreich angegriffen, würde es sagen: Bitte helft uns. Österreich sollte schon neutral bleiben. Aber ich hätte eine Armee hauptsächlich für Katastropheneinsätze und Nothilfe.

Ein Berufsheer?

Hoch spezialisierte Berufssoldaten und auch für Katastrophenfälle gut ausgebildete Wehrdiener. So könnte sich Österreich international einen guten Ruf als Helfer in der Not aufbauen.

Zur Person
1932 Frank Stronach wird als Franz Strohsack in Kleinsemmering bei Weiz geboren. Er wächst in ärmlichen Verhältnissen auf.

1954 Der gelernte Werkzeugmacher wandert nach Kanada aus und schlägt sich unter anderem als Tellerwäscher durch. Aus einer Garagenfirma für Werkzeuge macht er Magna-International zum führenden Autozulieferbetrieb mit Milliarden-Umsatz.

1986 Stronach kehrt in den Achtzigerjahren nach Österreich zurück, die Magna-Europazentrale entsteht in Niederösterreich. Nach seinem 80. Geburtstag am 6. September dieses Jahres wird der Austro-Kanadier Ende September seine neu gegründete Partei vorstellen.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12. August 2012)

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746 Kommentare
 
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Mander s`isch Zeit!

In den Proporz-Parteizentren brennt da Huat, wie man an den ÖVPSPÖ Postings erkennen kann!

Gast: ASVG-Sklave
11.08.2012 17:37
6 8

Wo bleibt die ASVG-Partei


gegen Beamtenterror?

Wie viele Stricherln gibt es? Bei mehr als 300 kandidiere ich.

Antworten Gast: Blackwater - ich arbeite gerne mit meinen Händen
11.08.2012 17:48
7 8

Re: Wo bleibt die ASVG-Partei

In Österreich besteht absolut keine Notwendigkeit für neue Parteien.

WIR HABEN STRACHE!!!

Re: Re: Wo bleibt die ASVG-Partei

sehr witzig

Antworten Antworten Gast: Zenzine
11.08.2012 17:59
1 6

Re: Re: Wo bleibt die ASVG-Partei

Genau aus diesem Grund braucht Österreich viele neue Parteien.

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
11.08.2012 17:57
1 3

Re: Re: Wo bleibt die ASVG-Partei

der macht nur leider nichts für die ASVGler.

Gast: Thunder19
11.08.2012 17:37
22 9

Jaja....

Das waren noch Zeiten, als solche Foren nicht von Kampfpostern der verschiedenen Parteien durchsetzt waren...
Man kann zu Stronach stehen wie man will, aber:
Der Mann hat Ideen und bringt zusätzlichen Wettbewerb, Alternativen und Bewegung in den Wähler"markt" - alleine das ist schon ein positiver Beitrag für die DEMOKRATIE!

19 11

wahl

schön langsam kann ich mir vorstellen ihn zu wählen.

Geriatrisch

Bei allem Respekt für das Lebenswerk und die außergewöhnlichen wirtschaftlichen Leistungen von Frank Stronach: Seine politischen Ambitionen sind vor allem unter geriatrischen Gesichtspunkten zu sehen.

Der Dauerplan der Roten,


die Nichtlinken Wähler zu zersplittern, geht offenbar wieder auf!

Hoffentlich fallen nicht allzu Viele auf den neuen "Messias" herein!

Stronach ist ein Machtmensch, für den nur Einer zählt, das ist Stronach!


Gast: joseph
11.08.2012 17:30
12 7

völlig egal

völlig egal kann es sein wo stronach seine steuern bezahlt.

nicht egal ist es, daß er 12.000 bürgern in österreich arbeitsplätze gibt.

Re: völlig egal

sie sind erfrischend ahnungslos!

7 11

Ach, Herr Strohsack ..... !


Ihre Ansichten in allen Ehren!
Sie haben in Ihrem Leben wirklich großes geleistet, dafür gebührt Ihnen meine ehrliche Hochachtung!
Trotzdem habe ich meine Zweifel, ob Sie auch begreifen, dass in der Politik andere Gesetze herrschen als in einer erfolgreichen Unternehmensführung! Ihre Ansichten sind einfach zu verstehen, scheinen fair, transparent und sicher für viele auch wählbar zu sein und ich glaube, ein gewisser Anfangserfolg dürfte Ihnen gelingen! Aber Ihr Programm im politischen Alltag umzusetzen, scheint mir zweifelhaft und zum Scheitern verurteilt!
Das Geld, das Sie für Ihre Politkarriere auszugeben planen, wäre besser z.B. in die Hilfe bei Katastrophen investiert (St. Lorenzen u. v. a).
Ob nicht diese Art von "Österreichhilfe" besser ankäme?

Gut Mann !

Ich glaube wen sein Team passt,werden viele Zittern !
Wen ich Österreicher wäre,würde ich ihn wählen. Der Blade Michl der Herzog von NÖ und die Korrupte
Knaben Partie sollten sich warm anziehen ! Die grünen sind nach dem
Prof. sowieso .........

Verspricht nicht JEDE Partei


VOR der Wahl, niedrigere Steuern?

Lustiges Programm, für den Kindergarten!


5 7

Re: Verspricht nicht JEDE Partei

Aber nicht von einem anderen steuersystem.

Gast: Also wie hätts es denn gern
11.08.2012 17:20
18 2

Der Unterschied ist

Der Frankie schafft mit seinem Geld an.

Der Werner mit unserem.

Gast: Fuzzy und er Peitschenheini
11.08.2012 17:18
2 7

Ich wähle ihm doch nicht

Dann soll Stronach dem Grasser sein Geld geben.

Gast: Stefan Grauermann
11.08.2012 17:16
2 8

Heiliger Strohsack!

Gut Danke, das genügt. Nächste Partei bitte!

Als Unternehmer - Frank Stronach aus Kanada! Als Fußballförderer und Parteiführer: Franzi Strohsack aus Weiz.

Gast: JOSEF HALLER
11.08.2012 17:16
6 2

Attack

Attack und Occupy sind schon fest am negativen Kommentieren

Re: Attack

Verfolgungswahn?

Stronach agiert sehr souverän....


....und daß der anders gestrickt ist als unsere Berufspolitiker ist signifikant.

Jedenfalls erfrischend in der rot-schwarz-grünen Proporz-Republik.

Und zum Euro-Austritt.

In Finnland überlegt die Regierung bereits den Austritt aus dem Euro
und begründet diesen Schritt ähnlich wie Stronach.

Und Finnland hat ein sechs Partein-Regierung.

4 6

Re: Stronach agiert sehr souverän....

Der ESM gilt aber auch mit dem Schilling. Der ESM ist ein bilateriales Abkommen, hat also nicht mal unmittelbar was mit EU und Euro zutun, sondern will die Zahlungsunfähigkeit GRs mit seinen Folgen verhindern. Hat ihnen das noch keiner gesagt?

Seit wann halten sich in dieser EU...


.....Staaten an Verträge, oder Abkommen.

Beispiele gefällig:

Maastricher Vertrag....gebrochen

Lisaboner Vertrag....gebrochen

Also, wenn´s eng wird pfeift jeder auf den ESM.

Voraussetzung dafür sind halt couragierte Politiker

1 8

Re: Seit wann halten sich in dieser EU...

Nadann, ist es aber eh wurscht ob Österreich den ESM unterschrieben hat. Was wollens dann eigentlich sagen?

Also nochmal, damit sie´s auch verstehen...


....in dieser EU werden durch die Mitgliedsstaaten, Kommission, EZB

....Verträge laufend gebrochen.

Also, warum soll dies nicht für den ESM gelten?

Präjudize gibt es zur Genüge.

0 0

Re: Also nochmal, damit sie´s auch verstehen...

Komplexe? Es gibt nur eine EU

Jedes Wort von Frank Stronach scheint mir persönlich ein Grund zu sein, ihn zu wählen.


Trotzdem, oder grad deshalb: Respekt für jede halbwegs gut argumentierte Gegen-Meinung!

1 4

Re: Jedes Wort von Frank Stronach scheint mir persönlich ein Grund zu sein, ihn zu wählen.

Auf augenhöhe sind aber noch keine zusehen. ;-)

Das Kind mit dem Bad ausschütten

Als das erste Auto einen Unfall hatte, verbannte man es auch nicht, und holte wieder die Pferdekutschen heraus.

Der Euro hat einen Konstruktionsfehler, und der gehört behoben.

Um die unterschiedlichen Wirtschaftskulturen unter einen Hut zu bringen, genügt dafür ein EURO 2, als Weichwährung.

Wenn dieser in ganz Europa eingeführt wird, kann jedes Land selbst entscheiden welchen Kurs es verfolgt.

17 unterschiedliche Landeswährungen bringen nur alte Probleme, und lösen nicht die bestehenden.

LOL! Herr Strohnach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

Wenn Herr Stronach jetzt behauptet für Ehrlichkeit und Transparenz einzustehen und dem Volk dienen will, aber keinen Cent an dieses Land abliefert, ist er schlicht und einfach ein größerer Gauner als unsere schon vorhandenen Politiker (außer Strache).

Sein Wunsch Kandidat Wolf schwärmt vom russischen System, denn da wird schnell und entschlossen gehandelt.

Wer diese kuriose "neue Partei" wählt ist ebensowenig zu retten wie der Euro.

Re: LOL! Herr Strohnach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

keinen cent abliefert ? na ja hat er doch hier seine firma hergeholt - wäre er in cdn geblieben,, wäre es sicher den altparteien jetzt lieber !

Antworten Gast: Johann S
11.08.2012 17:28
3 0

Re: LOL! Herr Strohnach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

Solche Fakten will mancher Fan,halt gar nicht hören.
Fr Gr

Re: Re: LOL! Herr Strohnach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

fakten die unbewiesen sind - oder ?

7 5

Re: LOL! Herr Strohnach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

Von welcher Steuer war MAGNA befreit, und wer hat diese Befreiung ausgestellt?

Falls das möglich ist, muss es dafür eine Gesetzesgrundlage geben? Welche?

Falls sie das Vorlegen können, bringen sie den schönen Beweis zu einem gewollten Schlupfloch, welche genau Stronach laut interview schliessen will.

Ich gehe jetzt davon aus, dass sie kein Lügner oder Marktschreier sind, dann betreiben sie nämlich Wahlkampf und da ist lügen erlaubt.

Antworten Antworten Gast: Jessasna hw007
11.08.2012 17:41
3 1

Re: Re: LOL! Herr Strohnach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

Schon wieder zu viel vorgeglüht für's Oktoberfest, hm? Sagen Sie: Dürfen S' in Österreich überhaupt noch wählen? Wenn nicht dann kommentieren Sie (wie schon einmal empfohlen) in der Süddeutschen.

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Re: Re: Re: LOL! Herr Strohnach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

Erstmal Gäubodenfest!

Habens es schon gemeldet, dass hier ein œsterreichischer staatsbürger aus bayern postet. Tuns das bitte!

Zum glück könnenes net mei nachbar sein.

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Re: Re: LOL! Herr Strohnach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

Keine Antwort ist auch eine Antwort!

Re: Re: Re: LOL! Herr Stronach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

Herr Stronach gibt an, dass sein Hauptwohnsitz in Zug in der Schweiz ist. Jedenfalls behauptet er das. Dort ist sein Lebensmittelpunkt, deshalb zahlt er dort seine Steuern. Oder anders ausgedrückt: Er will in Österreich mitreden, aber keine Steuern zahlen. Das wird aber leider nicht gehen: In einem Verein, dessen Mitgliedsbeitrag ich zu zahlen verweigere, habe ich nichts mitzureden.

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Re: Re: Re: Re: LOL! Herr Stronach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

Stronach? Magna? Sama verwirrt?

Re: Re: Re: Re: LOL! Herr Stronach "versteuert" sein Geld in der Schweiz. Magna, war unter ihm - neben Stift Rein - steuerbefreit in der Steiermark. Sonst gäbe es kein Magna Werk in Graz!

a ah ja was ist aus meinen mitgliedsbeiträgen bei der gewerkschaft geworden ?
paddei saniert ?

Gast: Euro-Terminator
11.08.2012 17:07
2 3

Mit seiner Liste übernimmt der listige Frank die Themenführerschaft in Österreich, damit die Superreichen ihre Politagenda auf demokratischem Wege völlig legitim durchsetzen können

Frank, der Euroschreck, könnte dem ClubMed das Fürchten lehren? GoldmanSachs und die I-Lobby der Wallstreet werden vor dem starken Mann aus Österreich wieder einmal erzittern müssen? Denn er wird Europa aufmischen, so glaubt er. Auf jeden Fall können sich die steuerschonend kalkulierenden Superreichen schon jetzt ihre Händchen reiben.

Gast: Bayer
11.08.2012 16:59
7 6

ich verneige mich

es kommen mehr Deppen zur Welt als wegsterben hier sagte einer der letzten gerechten die Wahrheit weil unsere jugend zu feige ist

Re: ich verneige mich


bei solchen postings bitte immer die nummer des bankkontos in liechtenstein angeben, dann kann onkel frank sich per überweisung auch gleich erkenntlich zeigen für so viel "wahrheit"! transparenz lohnt sich in diesem fall!

Re: Re: ich verneige mich

redfox - angst ?

Gast: dauergast
11.08.2012 16:59
17 6

einem menschen, der ...

... wirtschaftlichen erfolg hatte, wie wenige auf diesem planeten, die wirtschaftskompetenz absprechen zu wollen mit substanzlosem unsinn wie: "Sie verwenden immer solche Vergleiche - aber so einfach funktionieren die Wirtschaft und das Finanzsystem auch nicht." ist nicht nur frech sondern nahezu hirnverbrannt ...

0 3

Re: einem menschen, der ...

Dieses niveau ist leider sehr verbreitet!

Gast: Notariatsgehilfe
11.08.2012 16:56
6 9

..die nächste rechtsgerichtete Partei....

...

je zersplittert die Rechten werden, um so besser...

..Österreich darf NIE Kärnten werden....

die "liste frank" meiner träume


frank braucht nicht irgendwelche niemande, sondern leute, die schon für sich genommen eine marke sind, um sich im total unfairen mediendschungel zu behaupten. ich schlage folgende persönlichkeiten für seine liste vor:

1. frank himself - eh klar. wer zahlt schafft an und ist auch an der spitze, egal ob er 2, 20, 80 oder 100 jahre alt ist.

2. KHG - denn der hat jetzt die zeit und die energie sich voll zu engagieren, außerdem hat ja onkel frank selber gesagt, dass er vorverurteilungen nicht mag.

3. peter westenthaler - der hat die nötige durchschlagskarft und ist eh erst einmal rechtskräftig verurteilt worden, also ist im sinne der "prinzipien" der liste frank alles vollkommen "wahrhaftig" und "transparent" bei ihm.

4. gestehen wirs uns ein, wir sind eine seitenblickegesellschaft. und niemand ist so in, so gefragt wie aristokraten. graf ali mensdorff ist daher fixstarter: ein mann aus der wirtschaft, der sich selber was geschaffen hat, im gegensatz zu keynes und dergl ökonomen auch löhne zahlt (und das nicht nur seinen anwälten!). perfekt!

5. herbert paierl - ein echter marktwirtschaftler, der es schon mal fast im alleingang geschafft hat die steiermark an die spö zu verlieren - der mann ist gold wert!

6. gerhard hirschmann - wenn man paierl hat, muss man auch h. auf die liste setzen, das steigert den unterhaltungswert enorm!

7. hermann maier - dann wären sie echt unschlagbar! dann ist die absoulte in reichweite!


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Re: die "liste frank" meiner träume

Die Bildungs- und Landwirtschaftsressorts, über die ja noch wenig gesprochen wurde, sollen nicht zu kurz kommen: also brauchts noch die Scheuch-Buben und - für alle Fälle, man weiß ja nie, wann wer zurückgetreten wird - den LH Dörfler. Damit wäre die Liste noch um ein Quäntchen perfekter...

Re: die "liste frank" meiner träume

die löwelstraße in panik

 
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