21.05.2013 22:59 Merkliste 0

FPK lehnt Neuwahl-Gespräche ab

13.08.2012 | 14:14 |   (DiePresse.com)

SPÖ, ÖVP und Grüne wollen am Dienstag auch über eine Kostenbegrenzung im Wahlkampf verhandeln. Die FPK sagt die Teilnahme an dem Treffen ab.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die FPK wird nicht an dem von ÖVP-Obmann Gabriel Obernosterer initiierten Parteiengespräch zum Thema Neuwahlen, Wahlkampfkostenbegrenzung und weiteren gesetzlichen Änderungen am Dienstag stattfinden. FPK-Obmann Kurt Scheuch sagte am Montag schriftlich ab. Er begründete das damit, dass laut Einladung ausschließlich über den Wahltermin im November gesprochen werden solle. "Der 25. November als Wahltermin ist für uns kein Thema, und die ÖVP will offenbar nur darüber diskutieren und nicht über die Inhalte, daher habe ich die Einladung ausgeschlagen", so Scheuch.

Obernosterer erklärte, SPÖ-Chef Peter Kaiser und Grünen-Obmann Frank Frey hätten zugesagt. Bei dem Gespräch solle es nicht nur um den Wahltermin gehen, sondern auch um mögliche Gesetzesänderungen: "Alles, was machbar ist, ohne den Termin im November zu gefährden, sollten wir noch über die Bühne bringen." Das reiche von der Kostenbegrenzung über die Streichung der Wahlkampfkostenrückerstattung bis hin zur Abschaffung des Proporzes in der Landesregierung.

"Der Landtag ist handlungsfähig, trotz der Blockadepolitik der Freiheitlichen, und wir haben dort die Mehrheit", betonte der ÖVP-Chef. Dabei wolle man sämtliche Möglichkeiten der Geschäftsordnung ausnutzen.

Am Donnerstag findet die nächste Sondersitzung des Landtages statt. Neben der Aufhebung der Immunität von SPÖ-Klubobmann Reinhart Rohr steht lediglich der Neuwahlantrag der Opposition auf dem Programm. Scheuch kündigte an, seine Fraktion werde auch diesmal wieder eine Abstimmung darüber verhindern. Bleibt abzuwarten, ob die anderen Parteien den zu erwartenden Exodus dazu nutzen, andere Themen auf die Tagesordnung zu hieven. Möglich wäre es, denn mit den 19 Stimmen haben sie die Mehrheit. Viel wird davon abhängen, wie FPK-Landtagspräsident Josef Lobnig agiert, der bisher als einziger FPK-Mandatar beim Exodus nicht mitgemacht hatte, um den Vorsitz nicht an seinen SPÖ-Stellvertreter Rudolf Schober abtreten zu müssen.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

27 Kommentare
 
12
Gast: War einmal Kärntenfan
17.08.2012 08:21
0 0

Kärnten in Geißelhaft der Scheuch´s

Ein Wahnsinn was da abgeht!

Wo ist hier das Demokratieverständnis?

Wann gibt es dort endlich NEUWAHLEN?

Gast: Julian a Steirer ursprünglich von Wolfsberg
15.08.2012 07:28
0 0

Des nennen wir dann mehr DEMOKRATIE, wie STRACHE es uns versprochen hat!

Also wenn dies MEHR direkte DEMOKRATIE ist wie es STRACHE fordert, dann gute Nacht!
Warum ziert sich die FPK so mit Neuwahlen?
Verstecken sie noch einiges?

Z.B. die überhöhten Fördergelder beim betreuten Wohnen?

als gangster, der nicht mal in u-haft sitzt,...

...sondern auf freiem fuß seinem 'gewerbe' weiter nachgehen kann, würde ich meinen anwalt auch beauftragen, die gerichtsverhandlung bis zum st. nimmerleinstag hinauszuzögern!

Gast: Wolfsbergerin
14.08.2012 09:49
1 0

Wo ist das Geld.....

Wo ist das Geld, dass die vielen Schulden verursacht hat in Kärnten?

Imobilien garniert mit hohen Fördergeldern für FPÖ&FPK&BZÖ nahe Firmen?

War ja nicht anders zu erwarten...

..... damit stellen sich die FPK-Buberln wie rotznäsige Lausbuben endgültig ins Abseits.

Und das ist gut so - eine ausgezeichnete Taktik von Obernosterer, Kaiser und Holub.

GRATULATION an ÖVP, SPÖ und Grüne.

Jetzt wird Rot und Schwarz wieder wählbar - die Grünen sind es ja schon seit dem U-Ausschuss.

Das ist nicht nur meine Meinung sondern auch viele meiner Freunde.

Gast: supersauber
13.08.2012 16:44
4 2

Demokratie ...

... und so? Schon mal was davon gehört, liebe Freiheitliche?

Gast: DasIstDasLandDerRechten
13.08.2012 16:42
4 3

Korruption hat einen neuen Namen: FPÖ


3 2

Re: Korruption hat einen neuen Namen: FPÖ

Faymann Partei Österreich????

Antworten Gast: b754
13.08.2012 18:06
1 2

Re: Korruption hat einen neuen Namen: FPÖ

drum nennen sie sich ja
Falotten
Partei
Österreich

Gast: b754
13.08.2012 16:39
2 0

die frage ist vielmehr warum sich nicht längst der verfasungsschutz für die scheuchs interessiert

die sind demokratiegefährdend und trten den rechtsstaat mit füßen und kassieren auch noch agrarförderung und zwar nicht zu knapp wettern aber gegen die eu

3 3

WAS

bleibt von dieser rechten Gruppe ausser Peinlichkeit über?

Gast: ggg gast
13.08.2012 16:26
2 1

Notfallparagraf anwenden

Eigentlich ist das ein Putch, was die FPK da unten aufführt. Es gibt eine Mehrheit im Landtag für Neuwahlen und die FPK verhindert diese, indem sie sich weigert den Arbeitlplatz einzunehmen.

Diese exzessive Ausnützung der Geschäftsordnung kommt einem Putch gleich.

Es muss der Notfallparagraf zur Anwendung gebracht werden. Es geht einfach nicht, dass ein paar wildgewordene Sesselkleber, die Demokratie verhöhnen.

der Landtag ist handlungsfähig

und die Arbeitsverweigerer der FPK nur mehr Statisten
so gesehen ist bereits gewählt und das lächerliche Schauspiel des Emporkömmlings wird zur Farce ,der hat sich nach seiner Angelobung als LH Stellvertreter praktisch selbst schon wieder ins out befördert

Gast: Grillitsch H
13.08.2012 16:06
3 4

Recht hat sie die FPK

Sollen doch die anderen Parteien auch ihre Schweinereien zuerst aufräumen, bevor neu gewählt wird!

Antworten Gast: kiindereiistdas
14.08.2012 13:13
1 0

Re: Recht hat sie die FPK

"...aber Frau Lehrerin, der hat doch auch..."

Gast: tc_t
13.08.2012 16:04
3 0

auch eine möglichkeit, sich in das offene messer zu stürzen...

verstehen wird so ein verhalten wohl kaum jemand... auch eine möglichkeit sich in´s aus zu schiessen...

Gast: fpkinder
13.08.2012 15:32
2 0

Kinder, Kinder...

So ane Kindereien he...

Die Kärntner FPK-Sesselkleber

wollen sich ihre Futtertröge nicht nehmen lassen! Drum wird gemauert und blockiert so lange es geht.

Gast: Baur4
13.08.2012 15:26
1 7

Neuwahlanträge in Wien oder NÖ

werden von Häupl (SPÖ) und Pröll (ÖVP) auch abgelehnt. Lediglich in Kärnten ist es ein "Eklat" wenn Dörfler das auch macht.

Wenn alle anderen Parteien nicht mehr weiter arbeiten wollen, dann können sie ja zurück ausscheiden. Wer vorzeitige Neuwahlen will, soll sie auch bezahlen - und nicht immer wieder der Steuerzahler!

1 1

Re: Neuwahlanträge in Wien oder NÖ

Neuwahlen auf Bundesebene - SOFORT

So viele Skandale die es über Faymann zu berichten gibt ist ja auch eine Frechheit.

Und bevor dieser Gockel noch einmal kandidier, soll er erst mal sein Maturazeugnis und einen vollständigen Lebenslauf vorlegen.

Und die 7 Millionen die er verinseriert hat dem Steuerzahler zurück zahlen!!

Antworten Gast: supersauber
13.08.2012 16:47
3 1

Re: Neuwahlanträge in Wien oder NÖ

Der Unterschied ist der: Im Kärntner Landtag gibt es eine demokratische Mehrheit vor Neuwahlen. Diese wird nur von der FPK durch miese Tricks ausgehebelt. In Wiener oder NÖ Landtag gibt es eine solche Mehrheit nicht (ob das nun gut oder schlecht ist, sei einmal dahingestellt).

Antworten Gast: Nordslowene
13.08.2012 15:41
5 2

Re: Neuwahlanträge in Wien oder NÖ

Das wäre mir viel Steuergeld wert, wenn ich diese FPK-Mafia-Regierung bald los wäre!!!!

Antworten Gast: geerne
13.08.2012 15:35
3 2

Re: Neuwahlanträge in Wien oder NÖ

Ich zahle gerne für Neuwahlen.

Antworten Gast: wurschtwo
13.08.2012 15:34
4 0

Re: Neuwahlanträge in Wien oder NÖ

Es wäre genauso ein Skandal, wenn MH oder EP (oder ein Mitglied ihres Teams) - wenn auch nicht rechtskräftig - verurteilt wäre und sie weiterhin im Amt blieben. Da häten auch viele nach Neuwahlen geschrien.

Bitte keine neuwahlen

Recht hat er der Herr dörfler keine Neuwahlen die kosten wieder Milliarden und es wird nicht mehr gearbeitet

Re: Bitte keine neuwahlen

gearbeitet wird doch auch so schon lange nicht mehr, von Seiten der FPK

 
12