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Die SPÖ verschärft den Kampf gegen „Reiche“

13.08.2012 | 18:13 |  von KARL ETTINGER (Die Presse)

Die Kanzlerpartei legt ein Jahr vor der nächsten Nationalratswahl bei den Vermögensteuerplänen nach: Unbefristete Solidarabgabe für höhere Einkommen und neue Erbschaftssteuer ab einer Million Euro sollen kommen.

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Wien. Neben der Kritik an Steuervorteilen für Bauern treibt die SPÖ jetzt noch weitere Steuervorhaben voran: Ein Jahr vor der nächsten Nationalratswahl verstärkt die SPÖ ihre Bemühungen, „Reiche“ zur Kasse zu bitten. Im Vorfeld des SPÖ-Bundesparteitages im Oktober legt sich die Kanzlerpartei auf zwei Punkte konkret fest. Erstens: Die sogenannte Solidarabgabe von Beziehern höherer Einkommen, die im heuer paktierten Spar- und Steuerpaket der Regierung mit 2016 noch begrenzt wurde, soll nach dem SPÖ-Plan unbefristet gelten. Zweitens: Die 2008 abgeschaffte Erbschafts- und Schenkungssteuer soll in neuer Form mit einer Freigrenze von einer Million Euro wieder eingeführt werden.

 

Ja zu Leitantrag im September

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter kündigte im Gespräch mit der „Presse“ an, dass diese beiden Forderungen als Teil der „Gerechtigkeits“-Kampagne seiner Partei in einem Leitantrag für den SPÖ-Parteitag zusammengefasst werden. Der Sanktus im SPÖ-Bundesparteivorstand ist dafür am 20. September vorgesehen.

Die SPÖ setzt damit einen Schwerpunkt für den Wahlkampf. Ein weiterer Fixpunkt der Steuerpläne ist, wie Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SPÖ) erst am Wochenende deutlich gemacht hat, dass Agrarsubventionen gekürzt werden und Steuervorteile für Bauern fallen müssten.

Die SPÖ knüpft damit an ihre vor dem Bundesparteitag 2010 gestartete Kampagne an, wonach Vermögende zur Bewältigung der Krise und zur Reduktion der Staatsschulen zahlen müssten. Kräuter sieht sich in dieser Frage durch die aktuelle internationale Diskussion bestätigt: „Das ist etwas, was die Bevölkerung europaweit immer stärker fordert.“ Daher sei das eine „ganz entscheidende Zielsetzung“ beim SPÖ-Parteitag sowohl im Hinblick auf die künftige Regierungsarbeit als auch auf die nächste Steuerreform. Der Koalitionspartner ÖVP hat entsprechende Pläne bisher abgelehnt.

Bundeskanzler SPÖ-Chef Werner Faymann steht bei der „Reichensteuer“ innerparteilich unter Zugzwang. So rechnet Kräuter neben dem geplanten Leitantrag mit „Dutzenden“ weiteren Anträgen, in denen antragsberechtigte Teilorganisationen detaillierte Wünsche zur höheren Besteuerung von Vermögen einbringen werden.

Wie hoch die neue Erbschafts- und Schenkungssteuer ausfallen soll, darauf wollte er sich nicht festlegen. Wichtig ist Kräuter die Freigrenze von einer Million Euro – daher ist von einer „Millionärssteuer“ die Rede. Diskutiert werden Modelle, bei denen der Prozentsatz der Erbschaftssteuer bei Beträgen über einer Million Euro stufenweise steigt, sodass Personen bei größeren Erbschaften mehr zahlen müssen.

 

440 Millionen Euro pro Jahr

Die Einnahmen aus der bis 2016 befristeten Solidarabgabe von höheren Einkommen werden ab 2013 mit 440 Millionen Euro pro Jahr beziffert, die laut SPÖ-Plan ab 2016 weiter eingenommen würden. Es handelt sich um einen gestaffelten Zuschlag zur Einkommensteuer ab rund 185.000 Euro brutto im Jahr. Das entspricht einer höheren Steuer zwischen drei und maximal 6,3 Prozent. Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes von derzeit 50 Prozent, wie dies etwa die SPÖ Oberösterreich favorisiert, ist für die ÖVP kein Thema.

Kräuter erinnert daran, dass ein Teil der Vermögensteuerpläne seiner Partei in der Vergangenheit bereits abgehakt worden sei. Dazu zähle etwa die Bankenabgabe und die neue Steuer beim Verkauf von Immobilien seit April.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.08.2012)

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434 Kommentare
 
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Gast: noch einer
15.08.2012 19:28
0 0

....verschärft den Kampf....

In den vergangenen Jahrzehnten
wurde schon von arm zu reich umverteilt .
Dieser Kampf wird von einigen Medien nun anscheinend verschärft weiter getrieben ....

Die Versklavung der Menschen durch des große Kapital ist im Kommen

jetzt kommen voraussichtlich wieder die Scharfmacher zum Zug, und dafür jede Menge Hintertürchen ...

... statt dass eine einfache und ehrliche Steuer sagt, ok wir sind grosszügig und erlauben 50x bis 100x BIPpc vermögenssteuerfrei (bei derzeit ca. 30.000,- BIP per capita sind das 1,5 bis 3 Millionen)
und
besteuert wird nur einfach kontrollierbares Vermögen (d.h. keine Teppichspitzeleien und Bilderschnüffeleien, wohl aber Immobilien und Finanzvermögen, die ja bei Gerichten und Banken registriert sind)
ABER
als Steuersatz werden 50% festgelegt, sodass sich Vermögen in Österreich über kurz oder lang auf diesen 1,5 bis 3 Millionen einpendeln.

Sozialer Ausgleich ist wichtiger als Durchsetzung von Vermögenswerten mit Polizeistaat. (wen ausser Reichtum der Reichen soll Polizei denn schützen? das Elend der Verelendeten?)

Und Vermögensteuer sollte so angelegt sein, dass jede(r) Vermögen haben kann
-- Vermögen ist Ausschluss Anderer davon --
aber eben nur Art und Menge, wie es JEDE(r) haben kann:
Eigentumswohnung ja, Seedomizil nein.
Renoir ja, Privatstrasse nein.

Und Vermögensteuer sollte so eingehoben werden, dass sie einfachst durchgeführt und kontrolliert werden kann: entweder Luxusdomizil für alle oder unerlaubt für jede(n), aber nix Korruption neu.

Beispiel Ingrid Flick: Verlegung der Wörtherseestrasse bezahlt und damit gleich hektarweise Land am See privatisiert
-- nix mehr Weg am Seeufer gehen, dort --
und mit dieser Spekulation ein paar Superdomizile für Superreiche unter Verlust des öffentlichen Zugangs zum Wasser geschaffen ...


Re: jetzt kommen voraussichtlich wieder die Scharfmacher zum Zug, und dafür jede Menge Hintertürchen ...

Was ist für Sie "Finanzvermögen"? Glauben Sie, wirklich Reiche hätten ihr Geld auf einem Girokonto geparkt? Also wohl auch Aktienvermögen. Daraus ergäbe sich die Frage, warum "nur" Anteile an Aktiengesellschaften und nicht auch anderen Gesellschaftsformen? Sie sehen - da wird´s dann lustig (v.a. wenn man Anteile an GmbHs vermögensbesteuert).

Apropos Spass: Mit den Immobilen ist´s auch so eine Sache. Was wird aller Voraussicht nach passieren, wenn nicht selbst bewohnte Immobilien vermögensbesteuert werden?
Warum wohl unterliegen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (übrigens als einzige nicht-KeSt-pflichte Einkünfte) nicht der SV?
Richtig - weil das dann die Mieten hochtreibt. Wer also zahlt die Vermögenssteuer des Hausbesitzers?

Mein üblicher Gegenvorschlag: Nicht das Vermögen besteuern, sondern alle Einkünfte auf die gleiche Art. Beispiel: Wer jetzt von den Zinsen ererbten Kapitals (z.B. in Form von Dividenden) lebt, zahlt 25% flat. Wer arbeiten geht, ESt./LSt. lt. Tarif. Das ist nicht unbedingt sehr fair. M.M. nach sollte übrigens auch jede Transferleistung als Einkommen versteuert werden.

Freigrenze von einer Million Euro

Was überhaupt keinen fiskalpolitischen Sinn ergibt, und bei maximalem administrativen Aufwand ein maximales Minimum an Ertrag bringt. Sowie jede Menge begleitende Negativeffekte.
Aber gut, beim unwissenden Volk kommt dergleichen Populismus gut an, die ebenfalls erschreckend unverständigen linken Gruppen bekommen ihre Triebabfuhr, und kommen tut es sowieso nicht, weil es blödsinnig wäre.

Reichensteuern können einen Sinn ergeben, vor allem wenn sie dort angreifen, wo Steuern hinterzogen werden (Schwarzgeld in Steueroasen), aber die aktuelle Diskussion ist trauriger Unfug.

Steuer

Die Politiker, die Politik, würden nicht einmal mit Abgaben von 100 Prozent an Steuern, Ihr Auslangen finde.

Wozu denn sparen, die REICHEN werden ÖsterREICH retten


Gast: Radlfohrer
15.08.2012 15:35
3 0

Faymann kann leicht reden


Kanzlergehälter im internationalen Vergleich
* Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) kassiert € 285.600 jährlich.
* Der britische Premierminister kassiert € 268.500 jährlich.
* Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kassiert € 240.436 jährlich.
* Der slowakische Ministerpräsident kassiert € 39.100 jährlich.

Re: Faymann kann leicht reden

Richtig - Faymann "kassiert" € 285.600 jährlich, verdienen würde er einen Spitz...

Gast: 2gf
15.08.2012 15:26
1 0

mehr Steuern

... Machiavellismus wird daher oft als abwertende Beschreibung eines politischen Verhaltens gebraucht, das raffiniert, aber ohne ethische Einflüsse von Moral und Sittlichkeit die eigene Macht und das eigene Wohl als Ziel sieht....

nicht von mir - aus wikipedia !

vielleicht passt das , scheinbar blasen unsere Politiker schon aus dem letzten Loch.

Gast: Lieber rot als rot
15.08.2012 15:23
0 0

Klassenfeind

Die SPÖ, der Klassenkampf und das Feindbild.
Back to the roots Genossen,
Freundschaft.

Steuergelder

Die Politiker, die Politik, haben zu viel Steuergelder in der Hand!

Vor allem international ist die SPÖ aktiv, damit die Österreich für die Schulden der maroden Staaten blechen.

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/grexit-folgen-fuer-oesterreich-d237908.html

Das ist etwas, was die Bevölkerung europaweit immer stärker fordert

Montag abends 19:30 Uhr. Bürgerin schließt die Tür auf und dreht das Licht auf. Sie kommt von der Arbeit.

Sie geht in die Küche. Sie nimmt Karotten in die Hand. Nun geht Sie in das Wohnzimmer. Sie drückt den Knopf am Fernseher und sitzt sich. Nun ein kräftiger Biss in die Karotte. Sie sieht: die Nachrichten beginnen.

Sie hört, reiche werden reiche. Bürgerin weiß von ihrer Freundin, dass die Reichen die Kriese verursachten. Eine Arbeitskollegin erzählte ihr, dass die Reichen deswegen reich wurden, weil sie Arbeiterinnen schlecht bezahlen. Der Rest wandert in die eigenen Taschen. Manchmal bezahlen sie gar keine Steuern.

Der Kopf der Bürgerin ist rot. Sie ist böse. Die innere Stimme fragt: Warum tut da niemand etwas dagegen? Doch diese Bürgerin war klug! Anstatt diese Missstände auf sich ruhen zu lassen häckte sie einen Plan aus. Dieser lautet:

Wenn ich das nächste mal meine soziale Regionalkompetenzvertreterin im Bezirk antreffe, dann werde ich ihr davon erzählen. Na warte, die können was hören. Oder ich gehe gleich in das SPÖ Büro. Ja, diese Bürgerin ist wütend, weil Sie zu den Mut Bürgerinnen gehört. Ich fordere, dass die Reichen einen stärkeren Beitrag zahlen - Schluss pasta.

Ja und genau so ist es gekommen. Sie erzählte es weiter. Und sie war nicht alleine. Ganz Europa fordert dies.

Und auch Günther Kräuter weiß: „Das ist etwas, was die Bevölkerung europaweit immer stärker fordert."

Antworten Gast: Master M
08.09.2012 00:56
1 0

Re: Das ist etwas, was die Bevölkerung europaweit immer stärker fordert

Wirklich große Klasse Michi. Allen Respekt vor deinen Kommentaren. Anfangs habe ich sie noch ernst genommen, ers später bemerkte ich den genialen Sarkasmus und die nicht minder grandiosen Rechtschreib Fehler, wie hier: Schluss-Pasta. Weiter so! Bringt mich stets aufs neue zum schmunzeln, v.a. weils den typischen (ohne zu verallgemeinern) SPÖ Wähler wirklich so genau trifft.

Re: Das ist etwas, was die Bevölkerung europaweit immer stärker fordert

Herrlich! Ich liebe Ihre Postings! Das ist Feinstes vom Feinen.

Und natürlich gibt es dafür - den Spielregeln entsprechend - Rot, obwohl Sie zehnmal Grün dafür verdienten.

Nun ja, um aus meinem Herzen keine Mördergrube zu machen, enthalte ich mich besser einer Wertung, die ich nicht so meine!

Re: Das ist etwas, was die Bevölkerung europaweit immer stärker fordert

allein schon aufgrund der multiplen Rechtschreibfehler spassig zu lesen ("Schluss Pasta" heisst, dass sie mit dem Abendessen fertig is?!?). ;-)
den Inhalt finde ich weniger sinnvoll. sinnloses "Reichen"-Bashing. Die "Reichen" werden sich irgendwann vertschüssen (inkl. Arbeitsplätze und deren Konsum), wenn sie zuviel zahlen. Eine Mehrheit der Österreicher ist sowieso von Steuern befreit. Die Kosten trägt der Mittelstand. Jede andere Behauptung ist dumm und illusorisch. Reine Propaganda der Roten und ein Versuch in ihrem Wählerklientel (u.a. Sozialhilfeefänger, die ausser MwSt nichts zahlen) zu landen

4 0

Re: Kräuter und Karotten?

Eine in sich schlüssige Geschichte. Zum Kren reiben.

6 0

Sozialismus konsequent zu Ende gebracht (3)

Rechnung bezahlen zu können!

Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute.


Re: Sozialismus konsequent zu Ende gebracht (3)

Spitzenposting ! Das kannte ich noch gar nicht und es gefällt mir ausnehmend gut.

MfG. L.W.

9 0

Sozialismus konsequent zu Ende gebracht (2)

Der Fünfte Gast, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).

Der Sechste zahlte 2 € statt 3 € (33% Ersparnis).

Der Siebte zahlte 5 € statt 7 € (28% Ersparnis).

Der Achte zahlte 9 € statt 12 € (25% Ersparnis).

Der Neunte zahlte 14 € statt 18 € (22% Ersparnis).

Der Zehnte und Reichste zahlte 49 € statt 59 € (16% Ersparnis).

Jeder der sechs kam bei dieser Lösung günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos.



Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten.

"Ich hab' nur 1 Euro von den 20 Euro bekommen!" sagte der sechste Gast und zeigte auf den zehnten Gast, den Reichen. "Aber er kriegt 10 Euro!"



"Stimmt!" rief der Fünfte. "Ich hab' nur 1 Euro gespart und er spart sich zehnmal so viel wie ich."

"Wie wahr!!" rief der Siebte. "Warum kriegt er 10 Euro zurück und ich nur 2? Alles kriegen mal wieder die Reichen!"

"Moment mal," riefen da die ersten vier aus einem Munde. "Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!"

Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Zehnten los und verprügelten ihn.

Am nächsten Abend tauchte der zehnte Gast nicht zum Essen auf.

Also setzten sich die übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn.

Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest:

Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechn

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Sozialismus konsequent zu Ende gebracht (1)

Es waren einmal 10 Männer, die jeden Tag miteinander zum Essen gingen und die Rechnung für alle zusammen betrug jeden Tag genau 100,00 Euro. Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah so aus:



Vier Gäste (die Ärmsten) zahlten nichts.

Der Fünfte zahlte 1 Euro.

Der Sechste 3 Euro.

Der Siebte 7 Euro.

Der Achte 12 Euro.

Der Neunte 18 Euro.

Der Zehnte (der Reichste) zahlte 59 Euro.

Das ging eine ganze Zeitlang gut.

Jeden Tag kamen sie zum Essen und alle waren zufrieden.



Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte in dem er vorschlug, den Preis für das Essen um 20 Euro zu reduzieren. "Weil Sie alle so gute Gäste sind!" Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 80 Euro, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie wir besteuert werden. Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 20 Euro Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte? Die sechs stellten schnell fest, dass 20 Euro geteilt durch sechs Zahler 3,33 Euro ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen. Heraus kam folgendes:

Gast: Niederösterreicher
15.08.2012 06:25
0 7

Die FPÖ-Parteizentrale schickt ihre Berufsposter aus,

um sich schützend vor einige wenige Millionäre zu stellen.
Alles nur für ein wenig politisches Kleingeld gegen die SPÖ ...

erbärmlich

Re: Die FPÖ-Parteizentrale schickt ihre Berufsposter aus,

Lernt man in NÖ in der Schule nicht mehr sinnerfassend zu Lesen ?

Scheint so, denn Sie haben den Kern des Problemes offenbar nicht verstanden.

Dafür kriegen Sie ein Godwinpünktchen. Ist ja auch was.

Re: Die FPÖ-Parteizentrale schickt ihre Berufsposter aus,

Sie argumentieren am Problem vorbei. Wie bereits mehrfach vorgerechnet, hat dieser Staat ein massives Ausgabenproblem.
Sollten Sie in einem "Durchschnittshaushalt" leben, sind das in Ihrem Fall 3.600€. Pro Monat. Nur Bund, ohne Länder, Gemeinden, Gesellschaften.

Wieviel wollen Sie noch?

Gast: bergziege
15.08.2012 00:54
4 0

Soso

Wer durch ehrliche Arbeit zu Geld gekommen ist und zum Nationalprodukt entsprechend beiträgt, darf für die SPÖ Melkkuh spielen. Vorrangig wäre Transparenz der Staatsfinanzen. Vor allem an wen Geld verteilt wird. Wahrscheinlich könnte man sich danach so manche Steuer ersparen. Die Staatsgebahrung sollte genauso transparent sein wie die Buchhaltung eines jeden Unternehmen sein muss. Solange das nicht der Fall ist, braucht die SPÖ gar nicht über neue Steuern nachdenken. Kassieren statt Sanieren ist wohl der Weg des geringsten Widerstands für die Linken. Sie werden jedoch zur Kenntnis nehmen müssen, dass das nicht so läuft. Hilfe zur Selbsthilfe ist in Ordnung. Mehr nicht. Abkassieren gar nicht. Es liegt nicht jeder auf der faulen Haut oder zockt und wird dabei reich. Was immer das bedeuten mag.

Gast: ROTbeobachtr
15.08.2012 00:38
4 0

Selbst die Roten Abgeordneten kapieren, dass Lenin-2 nicht geht

So verlassen sie die Selbstmord-Paddei, um die Wirtschaft zu retten. Es gibt schon noch Patrioten.

 
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