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Die SPÖ verschärft den Kampf gegen „Reiche“

13.08.2012 | 18:13 |  von KARL ETTINGER (Die Presse)

Die Kanzlerpartei legt ein Jahr vor der nächsten Nationalratswahl bei den Vermögensteuerplänen nach: Unbefristete Solidarabgabe für höhere Einkommen und neue Erbschaftssteuer ab einer Million Euro sollen kommen.

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Wien. Neben der Kritik an Steuervorteilen für Bauern treibt die SPÖ jetzt noch weitere Steuervorhaben voran: Ein Jahr vor der nächsten Nationalratswahl verstärkt die SPÖ ihre Bemühungen, „Reiche“ zur Kasse zu bitten. Im Vorfeld des SPÖ-Bundesparteitages im Oktober legt sich die Kanzlerpartei auf zwei Punkte konkret fest. Erstens: Die sogenannte Solidarabgabe von Beziehern höherer Einkommen, die im heuer paktierten Spar- und Steuerpaket der Regierung mit 2016 noch begrenzt wurde, soll nach dem SPÖ-Plan unbefristet gelten. Zweitens: Die 2008 abgeschaffte Erbschafts- und Schenkungssteuer soll in neuer Form mit einer Freigrenze von einer Million Euro wieder eingeführt werden.

 

Ja zu Leitantrag im September

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter kündigte im Gespräch mit der „Presse“ an, dass diese beiden Forderungen als Teil der „Gerechtigkeits“-Kampagne seiner Partei in einem Leitantrag für den SPÖ-Parteitag zusammengefasst werden. Der Sanktus im SPÖ-Bundesparteivorstand ist dafür am 20. September vorgesehen.

Die SPÖ setzt damit einen Schwerpunkt für den Wahlkampf. Ein weiterer Fixpunkt der Steuerpläne ist, wie Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SPÖ) erst am Wochenende deutlich gemacht hat, dass Agrarsubventionen gekürzt werden und Steuervorteile für Bauern fallen müssten.

Die SPÖ knüpft damit an ihre vor dem Bundesparteitag 2010 gestartete Kampagne an, wonach Vermögende zur Bewältigung der Krise und zur Reduktion der Staatsschulen zahlen müssten. Kräuter sieht sich in dieser Frage durch die aktuelle internationale Diskussion bestätigt: „Das ist etwas, was die Bevölkerung europaweit immer stärker fordert.“ Daher sei das eine „ganz entscheidende Zielsetzung“ beim SPÖ-Parteitag sowohl im Hinblick auf die künftige Regierungsarbeit als auch auf die nächste Steuerreform. Der Koalitionspartner ÖVP hat entsprechende Pläne bisher abgelehnt.

Bundeskanzler SPÖ-Chef Werner Faymann steht bei der „Reichensteuer“ innerparteilich unter Zugzwang. So rechnet Kräuter neben dem geplanten Leitantrag mit „Dutzenden“ weiteren Anträgen, in denen antragsberechtigte Teilorganisationen detaillierte Wünsche zur höheren Besteuerung von Vermögen einbringen werden.

Wie hoch die neue Erbschafts- und Schenkungssteuer ausfallen soll, darauf wollte er sich nicht festlegen. Wichtig ist Kräuter die Freigrenze von einer Million Euro – daher ist von einer „Millionärssteuer“ die Rede. Diskutiert werden Modelle, bei denen der Prozentsatz der Erbschaftssteuer bei Beträgen über einer Million Euro stufenweise steigt, sodass Personen bei größeren Erbschaften mehr zahlen müssen.

 

440 Millionen Euro pro Jahr

Die Einnahmen aus der bis 2016 befristeten Solidarabgabe von höheren Einkommen werden ab 2013 mit 440 Millionen Euro pro Jahr beziffert, die laut SPÖ-Plan ab 2016 weiter eingenommen würden. Es handelt sich um einen gestaffelten Zuschlag zur Einkommensteuer ab rund 185.000 Euro brutto im Jahr. Das entspricht einer höheren Steuer zwischen drei und maximal 6,3 Prozent. Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes von derzeit 50 Prozent, wie dies etwa die SPÖ Oberösterreich favorisiert, ist für die ÖVP kein Thema.

Kräuter erinnert daran, dass ein Teil der Vermögensteuerpläne seiner Partei in der Vergangenheit bereits abgehakt worden sei. Dazu zähle etwa die Bankenabgabe und die neue Steuer beim Verkauf von Immobilien seit April.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.08.2012)

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434 Kommentare
 
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Gast: ROTbeobachtr
15.08.2012 00:38
4 0

Selbst die Roten Abgeordneten kapieren, dass Lenin-2 nicht geht

So verlassen sie die Selbstmord-Paddei, um die Wirtschaft zu retten. Es gibt schon noch Patrioten.

Gast: Niederösterreicher
14.08.2012 22:49
1 1

Solange Reiche ihr Geld in die Wirtschaft investieren

und nicht protzig verprassen, habe ich nichts gegen Reichtum. Denn Geld und Reichtum kann sich ohnehin keiner "mitnehmen"!

Ich sehe auch nicht ein, warum man den Großteil des Geldes, das man verdient, mit dem Staat teilen soll: denn einerseits ist der "Beitrag" des Staates durch Zurverfügungstellung der Infrastruktur nicht so groß, andererseits kann der Staat selten mit dem Geld (der anderen) vernünftig umgehen: es dient meist zur Finanzierung von Wahlzuckerl, damit die herrschende Kaste an der Macht bleiben kann!

Eine andere Sache ist die Wohltätigkeit zugunsten von Armen od. andere soziale Zwecke. Da sollte der Staat Anreize schaffen in Form von Abschreibungen, dem Schenker aber überlassen, wem er das Geld gibt!

Re: Solange Reiche ihr Geld in die Wirtschaft investieren

Selbst wenn sie´s protzig verprassen, investieren sie´s in die Wirtschaft;-)
Einen Sozialstaat kann man nicht *nur* finanzieren, indem man den Spitzensteuersatz hebt. Da gehört auch die Verbreiterung der Steuerbasis dazu und (natürlich) in sinnvollerer Einsatz der Mittel, als mit der Giesskanne auszuschütten. Wie üblich: Beispiel SWE.
Will sagen: Ein grosses Bündel an Massnahmen ist notwendig. Und das lässt die Regierung wie üblich vermissen.
Kein Wunder. Es geht ja tatsächlich nur um Wahlkampf und Neid.

Gast: Werner2
14.08.2012 22:44
5 1

Es wird vielmehr Zeit...

...daß die, die uns in die Schuldknechtschaft geführt haben, eine Sühneabgabe leisten. Jeder Sozi, der ein Ministeramt innehatte 100% seines Vermögens, jeder der Abgeordneter zum NR oder BR war 50%, jeder Landesabgeordnete 30%, jeder Bezirksabgeordnete 25%, jeder Funktionär 20% und jedes Mitglied dieser kriminellen Vereinigung 15%. Natürlich sind diese Sätze additiv! DANN ist Österreich saniert!

Re: Es wird vielmehr Zeit...

Ich nehme an Sie haben Ihr Posting aaus dem Bauch heraus geschrieben und nicht nachgerechnet.Auch dürften Sie vergessen haben, dass wir sei 2000 de facto eine ÖVP-Regierung haben, denn diese Partei hat seit dieser Zeit den Finanzminister gestellt und dieser ist allein für die Finanze zuständig und diesem kann kein Bundeskanzler irgenswelche Weisugnen erteilen. Der BVK ist lediglich ein Grüßaugust der Regierung und vertritt diese lediglich nach außen.

Re: Es wird vielmehr Zeit...

eine gute idee - nur mueszte da auch jeder oevp politiker mitzahlen. die sitzen seit jahrzehnten in der regierung und bedienen nur noch die klientel der bauern und beamten.

Gast: Zweierlei Maß
14.08.2012 22:40
5 1

Da können die SPÖ-Moralapostel gleich bei sich selbst anfangen: Androsch, Schlaff, Cordt, Vranitzky, Gusi, Fischer, Schmied, Häupl, Verzetnitsch, Elsner, Gitti Ederer, Ruttensdorfer, Rudi Streicher, die Verstaatlichtenbosse, ihre Sektionschefs, Lobbyisten, "Experten", der ORF und die ÖBB, die Asylantenindustriellen, so manche der Laufhausbesitzer sowie die vielen Porschefahrer aus dem Gemeindebau, die meisten der Seitenblickegesellschaft und wohl auch Alfons Haider!

Sieht ziemlich nach Eigengoal der SPÖ-Grandezza aus.

Dichand, Stronach, die Pelinkas, Lacina, Menasse und Elfriede Jelinek werden das Unheil mit umtriebiger Unterstützung von Franceska und Cap routiniert abzuwenden wissen.


LOL! ihr seid am ende!

IHR habt kärnten an die wand gefahren!

IHR habt gestohlen und geraubt was euch unter dir finger kam!

IHR seid die vorbestraften!

IHR seid der anständige bodensatz!

Re: LOL! ihr seid am ende!

die SPÖ stellt(e) weit mehr Verurteilte Minister als Kärnten zusammen...

Re: Re: LOL! ihr seid am ende!

Nun ja auch de die ÖVP hat da einige Namen aufzuweisen, Krauland, Müllner, Haselgruber, ud wie es scheint dürften jetzt noch einige dazukommen, wobei die obige Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Gast: Werner2
14.08.2012 22:39
2 0

In Mexico...

... gibt es die Partei der institutionalisierten Revolution. Mit den Sozis haben wir die Partei des institutionalisierten Diebstahls am Volk.
Habe eine Partei entdeckt die als einzige die Verschwendungspolitiker bestrafen will!
Samt fertigem Gesetzesentwurf dazu! Leider lieben die Österreicher aber ihre korrupten Bonzen, also wird nichts daraus werden, aber der Ansatz ist Spitze! http://www.freidemokraten.at/-politik/justiz/strafrechtsreform.html" target="_blank">http://www.freidemokraten.at/-politik/justiz/strafrechtsreform.html

Gast: dynamis
14.08.2012 21:51
1 0

Nur Freiheit hilft oder eine Katastrophe

Viele gute Tips hier im Forum. Einen noch: Zum heilsamen Paradigmen- und Systemwechsel gehört die sofortige Abschaffung ALLER Zwangsmitgliedschaten und des ORF als Zwangsgebührenempfänger. ÖH, AK, WK, alle andern Kammern, freie Wahl aller verpflichtenden Versicherungen etc. etc. Die Apparatschikmentalität unserer pfründeverteilenden Bonzen wird so lange bleiben, wie sie sich auf Zwangskunden verlassen kann. Freiheit - Mündigkeit - ! Leider strebt das nicht einmal Stronach an. Alle kleben am bestehenden giftigen System. Deswegen glaube ich nicht mehr an Heilung ohne eine kollektive Katastrophe. Sie wird kommen. Historisch-rhythmisch eh schon längst überfällig. So schaut's aus.

Gerecht ist ...

nach Faymann, wenn die zahlen, die etwas haben, und jene, die nichts haben, nichts zahlen.
Für eine Verteilerpartei schlüssig.
Jetzt ist die Frage, wie man nach oben kommt; durch Fleiß, Pfiffigkeit, Sparwillen und Askese (von Korruption, Betrug, abgesehen; aber da differenziert Herr Faymann nicht; nach Sozi-Ideologie ist schon Besitz ein Diebstahl).
Da ist auch die Frage, wie man arm bleibt; durch Hackenstaad, Studium von Reisekatalogen, Rauchen und saufen. Herr Stronach ist nicht arm geblieben.
Diese Millionen-Grenze ist reiner Stimmenfang, wahltaktisch. Wenn schon, lieber Obersozi, dann jeder, prozentuell.
Vermögensertrag besteuern - ja, wie Ertrag aus Arbeit. Aber die Substanz - Nein. Da bleibt ja noch Erbschafts- und Schenkungssteuer - aber beide wurden von einem roten Kanzler abgeschafft.
Da lobe ich mir Herrn Spindelegger; in der Sache linientreu wie seine Vorgänger - und deshalb bekommt er diesmal unsere Stimmen.

Gast: 1. Parteiloser
14.08.2012 20:44
4 1

Wenn die Reichen erfolgreich abkassiert wurden, oder erfolgreich vertrieben wurden, dann....

...dann sind alle Österreich Arm und haben auch Nichts mehr was umverteilt werden kann.

Klar, dass auch die Unternehmer flüchten werden, also die freien Arbeitsplätze verloren gehen werden. Die Ozean haben die vollständige Planwirtschaft, leider aber Keinen, welcher diese Mangelwirtschaften finanzieren wird. ÖBB, ORF, etc. zeigen den Bedarf ja sehr deutlich.

Diese Hetze ist eine gesellschaftsinterne Hetze, welche die Gesellschaft nur zerbröseln lassen kann. Dass diese vom korrupten Inseratenkanzler betrieben wird, das passt aber doch herrlich.

Gast: zur freundlichen kennntnisnaaahme
14.08.2012 20:09
1 0

kleinvieh macht

Parteiunabhängig den Milliarden an Steuerverlust durch Pfusch jedweder Art nachgehen - und dieses solidaritätsschädigende Verhalten auch öffentlich politisch ächten - das wäre doch mal was für die Sozialdemokraten.
Bekanntlich mach Kleinvieh viel Mist.

peinlich

unsere politik ist wie unser fussball, einfach peinlich.

vor und nach der Wahl

vor der Wahl sind alle ARM ...
nach der Wahl sind alle REICH - und brennen wie ein Luster..

Gast: ein zorniger Arbeiter
14.08.2012 18:54
2 1

liebe Arbeitnehmer, ihr seid reich

mit dem ESM-Vertrag haben die Sozen beschlossen euch noch mehr aus der Tasche zu ziehen - wetten? Der Stronach belügt uns wenigstens nicht.

kampf gegen reiche

d.h. 50% sind nicht genug. wer wird dann noch in oesterreich spitzenleistungen bringen wollen? in anderen staaten wird wohl darueber diskutiert, aber bei weit niedrigeren steuersaetzen. marx und engels moegen hochleben

die reichen Sozialisten ....

wandern schon zum reichen Onkel Frank ...

Gast: elbeastoh
14.08.2012 17:56
2 9

Also ich verdiene keine 185.000 Euro brutto im Jahr !

Und die ganzen blauen Parteisoldaten, die hier posten auch nicht - und werden es auch nie.

Da Menschen wie ich diesen Staat tragen, d.h. ihn "bezahlen", finde ich es nur gerecht, wenn "Reiche" eine Solidarabgabe zahlen.

Ca. 450 Millionen werden Österreich nicht sanieren, aber es sind immerhim 450 Mio, die der Mittelstand nicht zahlen muss.

Aber das scheint die Millionärs-Lobby-FPÖ noch nicht verstanden zu haben!

Re: Also ich verdiene keine 185.000 Euro brutto im Jahr !

Daran stimmt natürlich Vieles, Sie übersehen jedoch:
a) Der Mittelstand zahlt nicht um 450Mio. weniger. Oder glauben Sie, dann Nutzniesser einer Steuerreform zu werden?
b) Eine "Solidarabgabe" ist eine simple Steuererhöhung. Dann sollte man sie auch so nennen. Ach nein, da war doch irgendwas mit der Bindung von höchster Tarifstufe und KeSt.-Satz aneinander.

Insgesamt: Der Bund hat für jeden Hauhalt nur im ersten Halbjahr über 1.700€ Schulden gemacht. Ohne Länder. Ohne Gemeinden. Ohne ausgelagerte Gesellschaften.
Und weil wir grad bei den Zahlen sind: Insgesamt gibt der Bund (alleine!) pro Monat über 3.600€ pro Haushalt aus.

Mal ernsthaft: Glauben Sie tatsächlich, dass es notwendig ist, die Verwaltung auf Bundesebene derart teuer zu gestalten? Und glauben Sie weiter, dass egal welche Steuer in wiederum egal welcher Höhe das Problem wird lösen können?

PS: Obige Zahlen sind von der Website des BMF abrufbar.

Antworten Gast: elbeastoh
14.08.2012 18:54
2 0

Re: Also ich verdiene keine 185.000 Euro brutto im Jahr !

wow. die löwelstrasse will nicht nur in anderer leute geldbörse greifen; nein sie greifen sich auch ungeniert anderer leute nicks! äusserst diebisch.

Gast: Maximilian Schwager
14.08.2012 17:45
5 0

neue Steuern

Bevor die Politik immer zuerst das Volk abzockt, ist es an der Zeit, dass Politikerposten samt ihren Privilegien eingespart werden. Brauchen wir wirklich Landeshauptleute+Abgeordnete, Bundesräte... Kostet alles sinnlos Geld! Die Parteienförderungen müssten sofort drastisch gekürzt werden.

Gast: africano
14.08.2012 17:41
2 0

Ein Arbeiter hat gesagt ,die SOZI sind Reich und dazu noch faul.


Gast: Maximilian Schwager
14.08.2012 17:39
3 0

Neue Steuern

Am Tag vor der Wien-Wahl 2010 habe ich im Auhofcenter Herrn Scheider von der SPÖ getroffen, der mir damals zugesichert hat, dass es keine neue Steuern geben wird.

Antworten Gast: Dings
15.08.2012 00:34
1 0

Staatssekretär

Hr. Schieder

Solange immer mehr vom Staat leben...


....müssen immer weniger für die Kosten aufkommen.

Nur ein Beispiel:
Allein in Wien leben 129.000 Mindestsicherungsbezieher (Stand 2/12).

Und wenn jetzt von Reichensteuer gesprochen wird, so schnell können wir gar nicht schauen wie schnell wir alle als "reich" eingestuft werden.


Gast: binleiderauchpleite
14.08.2012 16:58
8 0

Rechnungshof

Im Dezember 2011 hat der Rechnungshof der Regierung 599 Spar-Vorschläge unterbreitet.
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/713309/Rechnungshof_599-SparTipps-fuer-die-Regierung
" target="_blank">http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/713309/Rechnungshof_599-SparTipps-fuer-die-Regierung


Umgesetzt wird natürlich nichts, denn dann müssten Rot und Schwarz ihrer jeweiligen Klientel ja die staatlichen Zuwendungen kürzen.

Aber neue Steuern erfinden, das geht schon :-((

Der Staat ist ein Heilmittel, das uns vergiftet!


Gast: Austrianer
14.08.2012 16:04
9 2

Vorschlag zur Güte

Keine Gelder ans Ausland (div. Mitgliedsbeiträge, Entwicklungshilfe mittels Sachleistungen österreichischer Betriebe)
Keine Gelder an die NGO`s
Beamten und Politikerprivilegien abschaffen
Einheitliches Pensionssystem
Nur eine Krankenkasse
Asylmissbrauch bekämpfen
Sozialleistungen nur für Österreicher und EU-Bürger
Halbierung der Abgeordnetenzahl im Parlament
Halbierung der Politikergehälter (Wie kann es sein, dass Hr. Bundespräsident mehr verdient als
Obama)
Und schon haben wir die Wirtschaft in Ö angekurbelt und Milliarden gespart.
Die Österreicher immer mehr zu besteuern und gleichzeitig dass eingenommen Steuergeld anderen in den Ar..ch zu schieben hat nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, im Gegenteil.
Also GenossInnen die Österreicher haben genug davon ausgeplündert zu werden. Und diese Rhetorik würden die Genossinnen bei anderen Parteien als Hetze deffinieren.

Antworten Gast: advo
14.08.2012 16:30
3 1

Re: Vorschlag zur Güte

In Österreich ohne Revolution nicht möglich, eher geht das Land langsam aber sicher in die Pleite. Dies ist auch der Grund warum Parlament und BP für ESM und Fiskalpakt sind. Diese wollen auf jeden Fall ihre Privilegien absichern!

Gast: nina blum
14.08.2012 15:54
4 17

Nur die Reichen haben genug Geld, um gegen die arbeitende Bevölkerung zu Spekulieren!

Und da hat nun das betrogene arbeitende Volk das natürlichste Recht dieses gestohlene Geld wieder zurückzufordern!
Mehr als 50.000 Jahresgehalt ist asozial!
"Verdient" durch das Ausbeuten der arbeitenden Klasse!
Ich sag da nur: Her mit dem Zaster, Ihr geldigen Gfraster!

Antworten Gast: Argesauge
15.08.2012 00:44
0 0

Re: Nur die Reichen haben genug Geld, um gegen die arbeitende Bevölkerung zu Spekulieren!

und der papa schweigt....

Re: Nur die Reichen haben genug Geld, um gegen die arbeitende Bevölkerung zu Spekulieren!

kommunistische Schwachköpf(in) ?

Antworten Gast: stupsi
14.08.2012 19:02
5 0

Re: Nur die Reichen haben genug Geld, um gegen die arbeitende Bevölkerung zu Spekulieren!

auf andere schimpfen ABER SELBER???

wenn Sie den Zaster der anderen verlangen, dann sind SIE selbst GELDGIERIG!!!

3 0

Re: Nur die Reichen haben genug Geld, um gegen die arbeitende Bevölkerung zu Spekulieren!

Aus der SJ anstatt in der Partei in der Gosse gelandet, doch zuviel gekifft, selbst für die zu dämlich gewesen?

Da versteht man den Neid. Aber hat kein Mitleid. Selber schuld.

"Verdient" durch das Ausbeuten der arbeitenden Klasse!

Mmmh. Schon gut. Die "arbeitende Klasse" kann ich tagtäglich bewundern, wenn ich um 10:00 aus Fenster der Firma zum gegenüberliegenden Wirten schaue.

Um 10 schon voll fett zu sein (und das täglich), ist wirklich harte Arbeit. Und dann erst diese Ausbeutung durch den gierigen Wirten.

Unerträglich ! Gut, dass es Leute nina Blümchen gibt, die diese skandalösen Zustände aufdecken...

Antworten Gast: elbeastoh
14.08.2012 16:17
1 0

Re: Nur die Reichen haben genug Geld, um gegen die arbeitende Bevölkerung zu Spekulieren!

für was? damit unser herr bundeskanzler faymann in österreich und heute noch mehr inserate schalten kann? nein, nein; unsere auszuhaltende nomenklatura lebt eh schon recht gut.

Gast: Mai
14.08.2012 15:53
5 2

Niemals

Man könnte ja ernsthaft über eine Erbschaftssteuer diskutieren, deren Erträge ausschließlich für die Ausbildung der nächsten Generation (von mir aus auch in die vom Daraboscher angekündigte zusätzliche Turnstunde) zweckgebunden verwendet werden. Wobei da eine gezielte Begabtenförderung dem Gieskannenförderprinzip für weniger Lernwillige vorzuziehen wäre.

Wenn man auch nur 1 Sekunde lang glauben könnte, dass dieses Geld nicht wieder im allgemeinen Budget verschwindet, sinnlos verschwendet, haltlos verschleudert, ungebremst verzockt wird von Linz, Kommunalkredit & Co.

Keine weiteren Steuern für diese Rasselbande, die nichts zustande bringt.
Seit 2008 reden sie von einer Bankeninsolvenzregelung.
Ergebnis ? 0.
Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken ? Nada.

Steuern müssen herabgesetzt werden.

Widerstand.

Gast: Kaspar Hauser
14.08.2012 15:39
7 4

Die SPÖ soll lieber die Armut bekämpfen als den Reichtum. Aber dann hätten sie bald keine Wähler mehr..

Die Reichen sind der SPÖ ein Dorn im Auge. Die wählen nämlich eher Stronach als SPÖ.

Gast: gast111
14.08.2012 15:28
2 1

tangokorrupti

mir wäre lieber, wenn die spö und die anderen parteien den kampf gegen die korruption und vorteilsannahme aufnehmen würden - aber das würde ja die politik selbst hart treffen - darum lieber die finger davon alssen und auf nebenschauplätze kämpfe ausfechten

Gast: elbeastoh
14.08.2012 15:08
9 1

übel

"...Steuerpaket der Regierung mit 2016 noch begrenzt wurde, soll nach dem SPÖ-Plan unbefristet gelten..." nein! was für eine überraschung. als nächstes kommt:"das gilt nur für die superreichen!" eh klar. so wie die befristung. aber was soll's: die blutsauger brauchen halt einfach mehr saft. est, ust, kest, nova, möst, gst, usw. usf. (also so bis zu ca. 80!% des bruttoeinkommens) reichen halt noch nicht. die politische umverteilung muß weiter gehen. der adel in vergangen jahrhunderten kann nicht schlimmer gewesen sein als diese freundlich lächelnd in die taschen anderer greifenden.

Antworten Gast: Solide
14.08.2012 15:41
3 0

Re: übel

der adel war sicher nicht schlimmer aber im grossen u. ganzen gleich wenig an der arbeit,am risikio,an der realität beteiligt wie die heutigen sozi- eliten !! ist heute wie gestern eine frage der zeit bis dass die ein gutteil dies überreisst !! privatunternehmer u. arbeiter/angestellte in/aus der privatwirtschaft sollten sich nicht ausseinanderbringen lassen von den nettoempfangenden unterkommern u. ausnutzern im land denn die privatwirtschaft ist es die das werkl am laufen hält u. nicht irgendwelche polit-/ staats/staatsnahe/gewerkschafts bonzen,dann wäre schon viel gewonnen ,nämlich hin zum besseren !!

Geldverschleudern und Klassenkampf war immer schon das Metier der Roten!


Antworten Gast: Plach2
14.08.2012 15:07
5 11

Re: Geldverschleudern und Klassenkampf war immer schon das Metier der Roten!

... und die ÖVP?

Bauern, Beamte und Unternehmer werden von der ÖVP "klassenkäpferisch" großzügig unterstützt. (90% der Bauern zahlen IM JAHR nur mehr € 200.- Steuern)

Antworten Antworten Gast: elbeastoh
14.08.2012 15:47
9 0

Re: Re: Geldverschleudern und Klassenkampf war immer schon das Metier der Roten!

jaja, diese g'stopften ..., was ein richtiger spö'ler ist, der zahlt gar keine steuern sondern erhält unterhalt! so gehört sich das. nix leisten und genau deshalb absammeln. das ist doch ein recht! (das man auf kosten der anderen leben kann)

Re: Re: Geldverschleudern und Klassenkampf war immer schon das Metier der Roten!

geh, und die mindestleister der SPÖ gegen mit 50 in Pension!

Re: Re: Re: Geldverschleudern und Klassenkampf war immer schon das Metier der Roten!

die haben wenigstens bis 50 gearbeitet

Gast: Plach2
14.08.2012 14:44
6 1

Noch NIE!!!!

Haben sich Politiker ihre Pfrüde selber gekürzt!

Daher gibt es weiterhin ein Heer von Beamtenwitwen mit weit über € 7.000 Pension!
(Politiker zählen zu den Spitzenbeamten)

Gast: ROTFRONT
14.08.2012 14:28
0 12

Lustig diese heftige Reaktion der Berufsposterin diesem Forum! Keiner verdient durch ehrliche Arbeit sein Geld, sondern durch die Umverteilung und trotzdem pudeln sie sich auf.

Dass durch höhere bzw. angemessene Steuern wir alle profitieren und sich die Wirtschaft besser entwickelt, hat von den Einsteins hier noch keiner überlauert.
Naj, werden halt alle noch benebelt sein vom Weihrauchschnüffeln.

 
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