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Stronach-Kandidatur: Wer fürchtet sich vorm reichen Mann?

13.08.2012 | 18:14 |  THOMAS PRIOR UND KARL ETTINGER (Die Presse)

SPÖ und ÖVP sehen mit der Stronach-Partei, die Ende September vorgestellt wird, vor allem der FPÖ eine Konkurrenz erwachsen - doch diese gibt sich gelassen. Alle rätseln indes, wen Frank Stronach ins Team holt.

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Wien. Wem wird Frank Stronach schaden, wenn er (s)eine neue Partei im Herbst 2013 als Spitzenkandidat in die Nationalratswahl führt? Die offizielle Einschätzung der etablierten Konkurrenz lautet: den jeweils anderen, uns nicht. Nach außen hin bleiben die Parteimanager nämlich demonstrativ gelassen. Aber das müssen sie wohl auch.

Inoffiziell hat der milliardenschwere Magna-Gründer mit seiner Ankündigung sehr wohl Nervosität in die politische Landschaft gebracht und so den Wahlkampf de facto eröffnet. Denn die Stronach-Partei, die Ende September vorgestellt wird, dürfte vor allem Protestwähler ansprechen, die sich frustriert von der traditionellen Parteipolitik abgewendet haben bzw. dank Kärnten und anderer Korruptionsfälle gerade dabei sind.

Das Potenzial seiner Bewegung bezifferte Stronach in der „Presse am Sonntag“ mit zehn Prozent. Das trauen ihm die anderen Parteien zwar nicht zu – den Nationalratseinzug aber allemal. Wenn auch nur hinter vorgehaltener Hand.

--> Umfrage: Können Sie sich vorstellen, Stronach zu wählen?

Stronach kommt der SPÖ gelegen

Der SPÖ käme eine Kandidatur des bald 80-jährigen Austro-Kanadiers gar nicht ungelegen. Weil sie davon ausgeht, dass Stronach besonders ihren Hauptgegner, die FPÖ, Stimmen kosten würde. „Sein Lebenswerk als Unternehmer muss man respektieren“, schickt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter voraus. „Aber“, so ergänzt er im „Presse“-Gespräch bezüglich Stronachs Wunsch nach einem Euro-Ausstieg und der Absage an einen Rettungsschirm für EU-Krisenländer wie Griechenland, „offenkundig ist es eine simple und verantwortungslose EU-Politik. Da trifft er sich mit der FPÖ.“ Insofern ergebe sich vor allem für die Freiheitlichen eine „Konkurrenzsituation“.

Mit einer „Schilling-Nostalgie“ werde es eine selbst ernannte Wirtschaftspartei jedenfalls schwer haben – zumal in einem so exportorientierten Land wie Österreich, glaubt Kräuter: „Da wird er sich Erklärungsnotstand einhandeln.“

Ähnlich sieht das ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch: Er halte die Euro-Austrittsfantasien „für einen wirtschaftspolitischen Wahnsinn, der hunderttausende Arbeitsplätze kosten würde“. Strategisch sei es – andererseits – „logisch“, wenn sich Stronach als Anlaufstelle für Protestwähler zu positionieren versuche. Der ÖVP, sagt Rauch, werde das dennoch nur sehr eingeschränkt schaden. „Natürlich – jede Laus beißt. Aber treffen wird es die FPÖ und das BZÖ.“

Die Angesprochenen teilen diese Sicht der Dinge nicht – zumindest nicht nach außen hin. „Geld kann weder Fußball spielen, noch eine vernünftige Politik machen“, sagt etwa FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Einen „gewissen Wähleraustausch“ gebe es bei jeder Wahl. Aber dass sich die Bürger in großen Scharen Stronach zu- und von der FPÖ abwenden, hält Kickl für undenkbar: Letztlich gingen die Menschen lieber „zum Schmied, nämlich zur FPÖ, und nicht zum Schmiedl Stronach“.

Hinter den Kulissen wird inzwischen weiter gerätselt, welche Mitstreiter Stronach ins Boot holen könnte, nachdem er Weggefährten „aus mehreren Parteien“ angekündigt hat. Doch bisher soll er vor allem Absagen erhalten haben, unter anderem von Ex-Magna-Manager Siegfried Wolf.

Kolportiert werden die ehemaligen steirischen ÖVP-Landesräte Herbert Paierl (der auch als ÖIAG-Chef im Gespräch ist) und Gerhard Hirschmann. Die Tiroler ÖVP-Nationalratsabgeordnete Karin Hakl, die nach der Telekom-Affäre um ihr Mandat zittern muss, schloss eine Kandidatur für Stronach bereits aus. Für Ex-Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch, der im Vorjahr unfreiwillig diesen Posten räumen musste, sind solche Spekulationen aus der Luft gegriffen.

Schnabl agiert im Hintergrund

In ernsthaften Gesprächen mit dem politischen Quereinsteiger befindet sich die frühere Klubobfrau der FPÖ im steirischen Landtag, Waltraud Dietrich. Sie sei kontaktiert worden und habe „eine große Wertschätzung“ für Stronach, erklärte die heute parteilose Land- und Forstwirtin. Im Hintergrund, heißt es, sei ein SPÖ-naher Mann für Stronach tätig: Franz Schnabl, vormals ranghoher Polizist, von Innenminister Ernst Strasser (ÖVP) aufs Abstellgleis gestellt, heute „Vicepresident Human Ressources“ von Magna Europe.

Am Montag wurde noch ein Detail bekannt: Bevor er sich entschloss, eine eigene Partei zu gründen, hatte Stronach auch mit dem Liberalen Forum (LIF) verhandelt. Eine Kooperation scheiterte aber an unterschiedlichen Auffassungen zur Europapolitik, wie Michael Pock, Vize-Bundessprecher des LIFs, der Austria Presseagentur erklärte.

Frank Stronach: Ein Selfmade-Milliardär will Österreichs Politik aufmischen

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Auf einen Blick

Magna-Gründer Frank Stronach (79) hat mit seiner Ankündigung in der „Presse am Sonntag“, eine neue Partei gründen und als Spitzenkandidat in die Nationalratswahl 2013 führen zu wollen, Nervosität in die heimische Parteienlandschaft gebracht. Nach außen hin legen die etablierten Parlamentsparteien dennoch Gelassenheit an den Tag: SPÖ und ÖVP sind der Meinung, dass Stronachs Protestbewegung vor allem der FPÖ und dem BZÖ schaden werde. Die Freiheitlichen geben sich jedoch unbeeindruckt. Stronach will seine Bewegung Ende September vorstellen und bei der Wahl nächstes Jahr zehn Prozent erreichen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.08.2012)

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285 Kommentare
 
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Re: Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

vielleicht in NORTHBAY??
:-)

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Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

Wählen Sie ihn einfach nicht. Worin liegt das Problem?

Re: Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

wählen oder nicht wählen ist nicht die frage..
seit wann darf man keine kritik äussern?
worin liegt ihr problem?

0 0

Re: Re: Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

Adenauer war 87, als er als Bundeskanzler aufgehört hatte. Also was soll das für eine Kritik sein. Das hat doch mit einer Qualifikation nichts zu tun. Wenn Ihnen jemand zu alt, zu jung, zu hässlich, zu schön ist, dann wählen Sie ihn halt einfach nicht. Aber eine sachliche Kritik ist das wohl nicht.

Re: Re: Re: Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

adenauer ist nicht mit 80 in die politik gegangen...
wenn es auch nicht allzu bekannt ist...aber auch politik muß man erlernen...ein jahrelanger prozess
mit 81 als politilehrlimg zu beginnen ist lächerlich.
natürlich wähle ich ihn nicht, dass heisst nicht, dass ich an seiner kandidatur keine kritik üben darf. ein demokrat hält kritik aus...wer sich der öffentlichkeit zur wahl stellt erst recht.
wieso stellen sie mein demokratisches privileg kritik üben zu dürfen in frage?

1 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

Man sollte es aber nicht als sachliche Kritik bezeichnen. Es ist schwierig, dass jemand noch lächerlicherlicher oder korrupter ist als die derzeitige Nomenklatura. Schlimmer, als dass sich fast jeder zweite Politiker an öffentlichen Geldern bedient als wäre er in einer Diktatur geht es nicht mehr.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

wie sachlich oder unsachlich kritik ist...wer beurteilt das??
wenn jemand mit kritik nicht zufrieden ist, dann kommt meisten die unsachlikeitskeule
ceterum..in diktaturen ist das bedienen an öffentlichen geldern durch funtionäre oder politiker eher selten, da lebensgefährlich

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

Sie haben schon recht, aber ich hatte mit "sachlich" gemeint, dass es zur Beurteilung wohl nur darum gehen kann, ob er gute Ideen hat. Aber wie alt er ist, ist eigentlich egal.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

ideen?
zurück zum schilling?
kostet mehr als 100 000 arbeitsplätze..macht uns wehrlos gegen valuten spekulanten...etc...
schnapsideen...ja

Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

da haben sie sicher recht, denn wer kann schon mit unseren etablierten Politikern mithalten, die mit Weitblick, Klugheit und Selbstlosigkeit ausschließlich zum Wohle des Landes antreten!

Re: Re: Re: "Hör mal, wer da hämmert!"

das manko der einen hebt nicht das manko des anderen auf....ausser für
simpleminded citizens

Gast: Niedersachse
14.08.2012 08:07
4 0

im zerreden sind die Österreicher gut

Der Euro ist nicht auf freiwilliger Basis eingeführt worden, das war eine kalte Enteignung. Die Angstmacherei ist mehr als schäbig und zeigt vor allem die despotische Gesinnung.
Ich würde Stronach empfehlen, die Einführung zu hinterfragen und eine Haftungsdebatte in Gang zu setzen. Das würde das Volk wohlwollend quittieren.
Wählerstimmen hier und da, man kann koalieren.

Zum zweiten machen sich hier die Diener zu Herren, denn die Schwarzmalerei kommt aus den Reihen der Wirtschaft, also aus den Reihen derjenigen, die in unlauterer Absicht die Politik für ihre Zwecke gewonnen haben und die Demokratie abgeschafft. Corporatismus ist tiefbraun.

Das Primat der Politik über die Wirtschaft muß zurück gewonnen werden und den selbsternannten Führern das Maul gestopft (leider spricht man so in Niedersachen).

Und zum dritten sollte sich jeder mal fragen, was er eigentlich will? Ist ihm Geld so viel wert, daß 20 Jahre Europaterror verewigt werden sollte?

Natürlich will ich, daß es Zoff gibt um den Euro, je lauter desto besser. Vielleicht wacht Deutschland dann auch mal auf. Also immer schön Benzin reingiessen ins Feuer. Ansonsten bleibt mir das österreichische Gemüt fremd.


Antworten Gast: Niedersachserl
14.08.2012 11:46
2 2

Re: im zerreden sind die Österreicher gut

Ihr "Gemüt" möchten wir aber auch nicht haben. Von den "sachlichen" Ergüssen erst gar nicht zu reden.

Kommt es zu größeren Umwälzungen?

Bereits in wenigen Wochen wird es zur Pleite Griechenlands kommen, womit dann die übernommenen Haftungen schlagend werden. Dies wird zu einer massiven Verschiebung bei den Wählerpräferenzen führen.

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/grexit-folgen-fuer-oesterreich-d237908.html

Antworten Gast: Gastastast
14.08.2012 09:01
0 0

Re: Kommt es zu größeren Umwälzungen?

Es kommt seit mittlerweile fast einem Jahr "in wenigen Wochen zur Pleite Griechenlands"...

Gast: der_mann
14.08.2012 07:54
0 0

niemand


2 2

auch der stronach leidet offensichtlich

an realitätsverlust.

warum sich an und für sich, in der vergangenheit, wie auch immer, erfolgreiche menschen im alter selbst zum kasperl erniedrigen ist mir ein rätsel.

Re: auch der stronach leidet offensichtlich

Warte nur, bis auch du alt bist... ;-)

1 1

ein paar abgetackelte drittklassige

nicht zum zug gekommene werdensich schon finden, die der nette kommandore stronach herumscheuchen darf.....

alle sind besser...

....als Faymann, die Flasche!

3 0

wer fürchtet sich? na ja die ganzen freunderln und die gestalten die eigentlich nie einen richtigen job gehabt haben, weil werden sich bald einen neuen job suchen müssen! paddei-freunde. "experten". fach bla bla. komm.rat. bla bla. oberrat beauftragter bla bla. usw. usw. usw.


Gast: einBeobachter
14.08.2012 07:29
2 2

Ein Verschmähter will's allen zeigen

Stronach ist in seiner Jugend weggegangen um es allen zu zeigen. Das hat er wirtschaftlich getan, Hut ab ! ABER als offenbar krankhaft geltungssüchtiger alter Mann sollte er sich in den Schaukelstuhl zurücklehnen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen. Als "Politiker" kann er nur Schaden anrichten. Aber genau das ist es, was er meiner Meinung nach will. Konzept hat er keines, Österreich liegt ihm SICHER NICHT am Herzen. Er will HOF HALTEN, er will BEWUNDERT werden. Bisher sind ihm ein paar Wenige in den Allerwertesten gekrochen, das wird auch jetzt passieren, aber die Folgen bleiben hoffentlich marginal.

Gast: pafnuzi
14.08.2012 07:07
1 4

Stronach ruft, und keiner geht hin

Die paar abgehalfterten Politparasiten wie Hirschmann und Paierl mögen ja auf den Zug aufspringen, politische Schwergewichte sind halt nicht zu haben. Die tragische Figur Stronach möchte ich mir gar nicht vorstellen, wenn er wirklich in den Nationalrat kommt und Leuten wie Cap etc. in die rhetorische Klinge läuft, da hilft halt der Wort- und Gedankenschatz eines 20-jährigen Handwerkers aus Weiz nicht wirklich weiter. Wählbar ist er unter keinen Umständen.

Steuerflüchtlinge sind sehr beliebt im Ösiland.


Gast: total crash
14.08.2012 06:26
6 0

Schlimma kann`s ah nimma werd`n ;o)


0 2

Gutgemeint

Lieber Herr Stronach, warum tun Sie das sich und Österreich an ?
Sie haben meinen größten Respekt für Ihr Lebenswerk. Sie haben Tausende Arbeitsplätze in Österreich geschaffen. Sie haben somit mehr getan für unser Land als die meisten Politiker.
Aber mit 81 Jahren für eine Partei als Spitzenkanditat in den Wahlkampf zu ziehen bringt sie auf eine Ebene mit Herrn Lugner. Wer soll eigentlich Ihr Nachfolger werden. Ihr Parteiprogramm. Ihr Team?
Ich bitte Sie bleiben Sie der Nachwelt in guter Erinnerung, wenn es unbedingt sein muß setzen sie sich für eine bestehende Partei ein.

Die Parteigründung durch Frank Stronach ist die größte Sensation...

...seit dem Einzug Jesu in Galiläa!

Gast: Fleming
14.08.2012 05:33
0 1

Geriatrie...

einerseits lobenswert, und man soll ihm seine gutgemeinten Absichten nicht absprechen, aber der alte Mann hat eine durchaus getrübte Weltsicht, ganz abgesehen vom politischen Tagesgeschäft , die Kandidatur wird ihn ziemlich überfordern, dass er keine Mitstreiter findet, ist mehr als verständlich.
die globalen Ereignisse der nächsten Monate werden nur erfahrene und mutige Entscheidungsträger mitbestimmen, davon ist in Österreich niemand auszumachen, und das bisschen Geld von Stronach sind Peanuts , verglichen mit den großen Vermögen wirklich mächtiger Leute.

Ich hoffe doch sehr

der Hochmut kommt vor dem Fall.

0 3

Wenn ein Pissoir am Wahlzettel stehen würde dann

kriegt das, eingedenk des schütteren Angebotes, noch immer einen sicheren Einzug ins Parlament.

6 1

Österreich ist so tief gesunken dass man Donald Duck oder Goofy aufstellen könnte und...

beide würden auf Grund des hohen Frustrationslevels der von offensichtlichen:Trotteln und / oder:Gaunern gepeinigten Österreicher bei Wahlen aus dem Stand den Sprung ins Parlament schaffen.

Ein Sack anbgelaufener Portlandzement, als Kandidat am Wahlzettel aufgestellt würde noch immer den Grünen Konkurrenz manchen können.

So weit sind wir schon...

was da nicht alles kommt

zu alt, zu reich, eurogegner, keine europapolitik, zahlt keine steuer (wie ist das mit unseren politikern?), mit berlusconi wird er verglichen, auch mit lugner...
da kommt jemand der den job nicht braucht, der nicht angewiesen ist auf die seilschaften, der nicht ans große geld will, der endlich von reformen spricht, der änderungen will, der das auch kann sonst hätte er seine magna schon gegen die wand gefahren wie die spö ihre unternehmen.
wir sollten alle glücklich sein und das annehmen und hoffen, dass er frischen wind in den korrupten politdschungel bläst, dass die gerechtigkeit, die wirkliche gerechtigkeit nicht die vom inserati plötzlich ausbricht !

gerade der richtige Zeitpunkt!

da verdammen jetzt auf einmal alle die Macht des Geldes in der Politik - bezahlte Lobbysten, mit Inseraten gekaufte Zeitungen, Schmiergelder, etc. ...
Und dann jubeln noch Leute einem alten milliardenschweren Hobbypolitiker zu, der einen Wahlkampf mit seiner Kaffeekassa finanzieren kann ...

Antworten Gast: Gastastast
14.08.2012 09:04
2 0

Re: gerade der richtige Zeitpunkt!

Wenn er seinen Wahlkampf aus der eigenen Tasche bezahlt ist das immerhin besser als wenn der Wähler die Propaganda noch selbst bezahlt mit der er bombardiert wird.

Re: gerade der richtige Zeitpunkt!

Verdammt wurde nicht die Macht des Geldes, sondern die Intransparenz des Einsatzes bzw. - noch ärger - die Veruntreuung desselben.
Wenn jemand den Wahlkampf aus seiner eigenen Kaffeekassa finanziert ist das eben was anderes, als wenn er dazu (illegal) in die Kaffeekasse der Steuerzahler greift.
Und wenn jemand das Geld ganz offen für den Wahlkampf ausgibt ist das was ganz anderes, als wenn Wahlwerbung als redaktionelle Beiträge getarnt erscheinen, weil die Gegenleistung auf ganz anderem Wege verdeckt und heimlich passiert.

10 2

Re: gerade der richtige Zeitpunkt!

Als Optimist würde ich mir erwarten, dass ein erfolgreicher Wirtschafter wie Stronach keinen Grund hat, sich kaufen zu lassen.
Auch sein Ego dürfte ihm bei seinem Alter und seiner Lebenserfahrung (hoffentlich) nicht mehr im Weg stehen.

Während die meisten anderen Politiker eben zunächst Politiker sind und dann erst alles andere, ist es bei Hrn. Stronach genau andersrum.

Ich bin gespannt.

Re: Re: ... ein erfolgreicher Wirtschafter wie Stronach keinen Grund hat, sich kaufen zu lassen.

Ist doch gekauft und hat sich mit Politiker(-inne)n aller Farben umgeben. Entweder vorübergehend, auf Zeit oder auch "abschließend" waren sie auf den Lohnlisten seiner Konzerne eingetragen.

9 3

Verstehe nicht wieso er sich das antun wird

Die rote Sippe mitsamt Rotfunk und diversen anderen rotlastigen Medien wird permanent versuchen ihn mit Dreck zu bewerfen - nach dem Motto - irgendwas wird schon hängen bleiben.


Gast: Franz Jonas
13.08.2012 22:33
5 2

Stronach-Protestwahl

sehr geehrter Herr Frank Stronach!
1. ich schätze sie als einen erfolgreichen und aufrichtigen Geschäftsmann ein-mit guten Absichten und bemüht einen Teil seines Reichtums auch Anderen zukommen zu lassen
2.aber : helfen will gelernt sein
verschenken sie nicht leichtsinnig ihr Geld an die
vielen Taugenichtse und Einschleimer
3.es muss doch möglich sein, eine ausreichende Zahl von qualifizierten Bewerbern(mit div. Fachkenntnissen) zu finden und diese dann mit entsprechenden guten Verträgen auszustatten,sodass sie keinem Parteizwang unterworfen werden(keine Parteiakademie)
4. das setzt allerdings voraus dass sie keinen persönlichen Einfluss auf diese Kanditaten ausüben(nur Sponsoring)
5.als gelernter Ö sollten sie wissen, dass man auf Neider,Pharisäer,Grantscherben,Besserwisser und Prolos keine Rücksicht nehmen darf
6. ja Geld regiert die Welt-wer das nicht anerkennt und selbst nur Kleinkrämerei betreibt sollte lieber Krone,Öst,Heute,etc lesen
7. sponsern siealso lieber eine neue Partei-hoffentlich unbefleckt von den vielen Korruptis
-quasi ein Neuanfang -wenn das in Össistan überhaupt noch möglich ist
8. und es müssen Fachleute sein,aus allen Bevölkerungsschichten-freigestellt für ihre politische Tätigkeit,max auf 5-6 Jahre und bestens dotiert
10 das Parteiprogramm?Sanierung und Flurbereinigung dieses Landes
11.der Name dieser Partei: ?? PdE

12. Stronach (F.S.) wird auf jeden Fall eine Option für viele Protestwähler

Re: Stronach-Protestwahl

zu 4) Der war aber jetzt echt gut. In der Stronach-Partei wird nur einer das Sagen haben - und das wird Frank Stronach sein. Und genau so werden die "Kandidaten" (oder sollte man besser Angestellte sagen?) auch ausgesucht werden. Das ist jetzt nicht bös gemeint, aber wie sollte es ein erfolgreicher Konzernchef sonst angehen? Wenn er sich mit jedem Hirnwixxer auf ellenlange Diskussionen einlassen würde, hätte er wahrscheinlich keinen Weltkonzern sondern eine Ein-Mann-Frittenbude... ;-)

Antworten Gast: der gute Martin
13.08.2012 23:06
1 0

Re: Stronach-Protestwahl

x) es besteht die Gefahr dass F.S. wie einst H.P.Martin zu einer one-man show verkommt-Selbstüberschätzung,alleinige Entscheidungsbefugnis,egozentrisch ?,usw....damit verkrault man sehr rasch die Mitstreiter
x) als Hr. F.S. sorgen sie von Anfang an für ein funktionierendes teamwork-mit gleichberechtigten Partnern,,,
x) als Alternative zu der braunen Suppe mit ihren Buberln braucht er allerdings einen Vorzeigekanditaten,bzw. einen PR-Experten ..denn auch Sympathie beeinflusst die Entscheidung in der Wahlkabine
x)und..er muss vom Start weg mit einer Schmutzkübelkampagne rechnen..denn die Gegner sind diesmal noch weniger zimperlich
x)an alle Neidhammeln: der gute Frank hat in seinem ganzen Leben mehr Steuern gezahlt als alle Poster hier zusammen

Antworten Antworten Gast: gonzo
14.08.2012 12:38
0 0

Re: Re: Stronach-Protestwahl

Bzgl. Steuern zahlen...kann schon sein...nur halt nicht in Österreich. Oder ahbens in ihrer Einfalt wirklich nicht mitbekommen das der seine Steuern in der Schweiz abführt? tztztz

Er möcht halt gern ein Schwarzenegger sein.

Mit 80+ ist es halt zu spät.
Unwählbar.

Re: ... ein Schwarzenegger sein.

Das wäre wohl ein tiefer Fall!

Re: Er möcht halt gern ein Schwarzenegger sein.

schwarzenegger wäre noch jünger.

10 3

Ich wähle Stronach

Ich werde ihn höchstwahrscheinlich wählen.
Ich bin von der österreichischen Parteienlandschaft so frustriert, und die Parteien sind moralisch so am Ende, dass Stronach es gar nicht schlechter machen kann.

Die Grünen werden immer mehr zu unerträglichen political correctness-Diktatoren, die Freiheitlichen sind fast ausschließlich auf die Ausländerfrage fokussiert, die SPÖ wird immer mehr zu einer maßlosen Nivellierungs-, Verschwendungs- und Enteignungspartei, und die ÖVP hat einen löchrigen Gummischlauch als Rückgrat.

Stronach hat eigentlich nichts zu bieten? Kann schon sein, ist mir aber wurscht. Was haben denn die anderen zu bieten?

Antworten Gast: Gastastast
14.08.2012 09:07
1 0

Re: Ich wähle Stronach

Genau deswegen warte ich mal aufs Parteiprogramm. Wenn das wirklich brauchbar ist, hat er (nicht zuletzt aus alternativenmangel, ist sozuagen "alternativlos" ;-) ) auch meine Stimme

Gast: Bello
13.08.2012 21:27
1 6

Wwas will den dieser Herr überhaupr?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Arbeiter diesen Unternehmen und alten Herrn wählen würde, der nur seine Interessen als Kapitalist im Kopf hat. Da ist mit schon wirklich die FPÖ viel lieber.

Gast: b754
13.08.2012 21:23
1 12

nach den scheuchs hat man geglaubt schlimmer gehts nicht

da kommt dieser reserve lugner daher der sich stohsack nennt

Antworten Gast: globetrotterneu
14.08.2012 00:02
2 0

Re: nach den scheuchs hat man geglaubt schlimmer gehts nicht

schlimmer gehts immer siehe faymann.

Gast: bernie79
13.08.2012 21:17
1 7

AUSTRO-BERLUSCONI

brauchen wir wirklich einen Austro-Berlusconi??
Korruption und Wirtschafstkriese haben nicht genuegt???
Schaut nach Italien wie es jetzt aussieht!!!
waren die 90iger mit Tangentopoli besser!!!
aber das Volk ist in ganz Europa halt sehr naiv!!!

 
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