22.05.2013 08:13 Merkliste 0

Fischler warnt ÖVP: "...sonst ist sie verloren"

14.08.2012 | 08:43 |   (DiePresse.com)

Der frühere VP-Minister fordert mehr Bewegung von seiner Partei. Sie dürfe nicht nur Beamte, Bauern und Gewerbetreibende ansprechen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der frühere VP-Minister Franz Fischler hat erneut eine Mahnung an seine Partei gerichtet: Die ÖVP müsse ernsthaft unter Beweis stellen, dass sie nicht nur bestimmte Kreise wie Beamte, Bauern oder Gewerbetreibende anspreche, sagte er am Dienstag im "Ö1-Morgenjournal". Schließlich würden diese Gruppen nicht zu den "Wachstumsgruppen" in der österreichischen Gesellschaft zählen.

Die Partei müsse sich wieder breiter aufstellen, wie das in den 1950er bis 1970er Jahren der Fall gewesen sei: "Wenn sie das nicht tut, ist sie verloren". Bei der Nationalratswahl im Herbst 2013 drohe ein Absturz auf Platz drei, wenn sich nichts ändere.

Als Kritik an VP-Chef Michael Spindelegger will der Ex-EU-Kommissar seine Warnung aber nicht verstanden wissen. Dieser tue "das Möglichste. Wenn man so konsequent ist, dann müssten jene gehen, die nicht tun lassen." Wen er damit meint, wollte Fischler nicht sagen.

(Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
58 Kommentare
 
12

Gewerbetreibende?

Im ÖVP-Sog sind nur ihre Beamten, also Ja-Sager und Darm-Akrobaten!

Gast: Djamba Fi
17.08.2012 08:11
1 0

Unerträgliche Wortspenden älterer Staatspersonen

Fischler versucht nun auf allen Ebenen ins Busek-Fach hineinzuwachsen: alter Mahnschimpfer (Selbstsicht: Elder Statesman). Weder Busek noch Fischler haben je aktive Nachwuchsförderung betrieben und sind für die Nachgenerationen minderbegabter, charismaloser Versorgungs-Jasager in der ÖVP mitverantwortlich. Bilder vom Mondsee: So fern, so fremd, so uninteressant waren einem diese Leute leider noch nie.


die gewerbetreibenden fühlen sich schon lange nicht mehr angesprochen...


Antworten Gast: Selbstständige
17.08.2012 08:02
0 0

Re: die gewerbetreibenden fühlen sich schon lange nicht mehr angesprochen...

Die Beamten auch nicht. Das gießkannenmäßige Ausdünnen im Öffentlichen Dienst ohne Aufgabenkritik, das Fehlen von jungen Menschen, die schlechte Bezahlung der "Jüngeren" (unter 45), das permanente Beamtenbashing durch ÖVP-Minister (Wirtschaftsfreundlichkeit drückt sich bei denen nur mehr so aus) - warum sollte ein "Beamter" noch ÖVP wählen?

Gast: Gast 2012
15.08.2012 13:32
5 1

der Fischler ist einer der Totengräber der ÖVP

genau diese Typen haben die ÖVP erst in die miesliche Lage gebracht. Jetzt hat die Partei offenbar nicht einmal mehr die Kraft sich aufzurichten und ihrer früheren Werte zu erinnern. SPÖVP ist längst eine Einheitspartei und mit dem ESM-Vertrag ohne Volksabstimmung sind die Typen eine Bedrohung für Österreich.

Gast: Rollerfahrer
15.08.2012 11:49
1 3

Fischler

da kommt er aber spät darauf der CHRISTLICHE mit der Superpension.
Die ÖVP war nie eine "VOLKSPARTEI " .
Weil zum Volk gehören auch Arbeiter und die Schwarzen waren immer nur für die Reichen.

Ist die ÖVP noch zu retten?

Das ist eher die Frage!

Die ÖVP besteht doch großteils aus Personen, die aus den genannten Gruppen kommen und damit natürlich deren Interessen vertreten. Viele davon bewegen sich seit Jahren und Jahrzehnten in immer denselben Gleisen und kennen auch nichts anderes ...

Da helfen auch die tollsten strategischen und marketingtechnischen Sprüche nichts. Da hilft nur ein radikaler personeller Umbau beginnend am und beim Kopf abwärts ...

Das werden aber die alten hervorragend vernetzten Kräfte zu verhindern wissen, solange sie noch kriechen können.

Damit ist die ÖVP klar auf dem Weg zu einer Nischenpartei, die gesellschaftliche Veränderungen verpasst hat. Und einigermaßen akzeptable Wahlergebnisse sind derzeit nur möglich, weil es für viele keine echten Alternativen in der Parteilandschaft gibt. Das ist aber keine Zukunftsperspektive ...

Ist die ÖVP noch zu retten?

Das ist glaube ich eher die Frage!

Solange in der ÖVP vorwiegend Personen aktiv sind, die aus den angesprochenen Gruppen stammen, und die sich seit Jahren oder Jahrzehnten in fest eingefahrenen Gleisen (und Netzwerken) bewegen, kann sich Fischler (leider) wünschen was er will, kann die ÖVP noch so viele Strategie- und Marketingsprüche erfinden wie sie will. Es wird sich NICHTS Substanzielles ändern.

Das haben auch die früheren Versuche neue Leitbilder und Strategien zu entwickeln gezeigt, die sang- und klanglos in der Versenkung verschwunden sind ...

Eine Rettung der ÖVP ist meiner Ansicht nach nur durch radikale personelle Veränderungen beginnend bei der Spitze und in der Folge hinunter bis auf die Funktionärsebene möglich. Aber das werden die alten Kräfte zu verhindern wissen, die hervorragend vernetzt und damit weitgehend unangreifbar sind ...

volkspartei

mit v wie fischler !

4 2

Die Her mit dem Zaster Partei wird immer weniger von den Menschen geliebt, die diesen Zaster am freien Markt erarbeiten müssen.


7 4

Die VP spricht schon lange keien Gewerbetreibenden mehr an Herr Fischler.


Gast: H. Wallnöfer
14.08.2012 15:39
4 2

Was heißt "Absturz" auf Platz 3 ?

Sie meinen Absturz auf Platz 6 ?
Die Verteidigung von Platz 3 wäre wohl ein Sensationserfolg.

0 0

Re: Was heißt "Absturz" auf Platz 3 ?

Wer braucht die ÖVP? Da Neugebauer ist eh seine eigene Partei. Die Großindustrie hat die Sozialpartner. Also wozu soll man die wählen?

1 1

das schlichte Wort '..sonst..' ist falsch.


Sonst stimmt's :-)

Gast: beim stand der dinge...
14.08.2012 14:03
3 1

"...sonst ist sie verloren"

bei denen ist garniemand verloren.die haben sich die taschen wohlgefüllt mit der kohle ihres dienstgebers,der republik österreich nämlich mit seinen wählern...

Gast: polly4
14.08.2012 13:50
7 2

"Bauchumfang" ersetzt nicht die Intelligenz!

Hält der Busek die Go, kommt der nächste alte "schwarze Muppet" und glaubt in selbstherrlicher Manier, uns mit seinen linken "Weisheiten" beglücken zu müssen. Fischler, der selbst als EU-Kommissar nicht wirklich überzeugte, außer dass er an "seinem Bauchumfang kräftig arbeitete", ist doch nur sauer, dass Spindelegger, Gott sei Dank, seine linken Zwischenrufe negiert. Ohne ÖVP wären wir schon längst ein 2. Spanien, hätten Euro-Bonds und weniger im Geldbörserl

0 0

Re: "Bauchumfang" ersetzt nicht die Intelligenz!

Tun sie Spanien nicht beleidigen, AT hat mehr Schulden.

Gast: Laßt Euch nicht auslachen!
14.08.2012 13:38
2 2

Die ÖVP ist Korruptionspartei Nr. 1!

Bei wirklich allen Geldversenkungsmaßnahmen war die ÖVP mit dabei oder hat zumindest zugesehen.

Schon alleine deshalb ist es nicht schade drum!

Abgesehen davon ist die ÖVP eine Partei der Großen gegen die Kleinen.

Familien, Bildung und Zukunft sind bei der ÖVP schon lange kein Thema mehr, deshalb legt man sich auch so gerne ins Bett mit der SPÖ.

Beide Parteien ergeben ein wirklich harmonisches Gespann.

Gast: Gast 2012
14.08.2012 13:36
6 1

ÖVP ist Steigbügelhalter für rote Kanzler

sie vertritt die Beamten, die Großindustrie und die Großbauern. Die Familienpolitik und die Kleingewerbebetriebe hat sie am Altar des Machterhalts geopfert. Sie wird von farb- und planlosen Typen geführt, die wie die SPÖ mit dem ESM-Vertrag den Geldadel unterstützt und die Arbeiter dafür zur Kasse bittet.

Gast: schlÄchter
14.08.2012 13:08
8 0

sg herr ex-kommissar!

dazu eine dringend notwendige entmachtung der bünde und deren in den kammern sitzenden funtionären, stärkung der bundespartei(führung) und weg von einem - gerade auch von ihnen vertretenen bedingungslosen europahörigkeit.
zudem schluss mit anbiederung an den von meist linken journalisten vorgegebenen mainstream in wertefragen (von der migration bis hin zum religionsbashing) und schließlich einsatz für klein-und mittelbetriebe/gewerbetreibende.

mfg
s.

Fischler, den ich schätze, war immer ein Optimist!


Der 3. Platz liegt in Reichweite. Ich sage, vielleicht, aber eher nein!

Beamte, Bauern oder Gewerbetreibende

Bitte die Kämmerer und Gewerkschafter nicht vergessen!

11 1

Haben das Wort VOLK im Parteinamen...

nur davon haben sie sich verabschiedet seit sie mit der SPÖ ab 1987 das "Bett" teilen.
Daran konnte auch eine "Ära Schüssel" nichts ändern.
Gegen Figl, Raab, Klaus etc. sind die jetzigen schwarzen Politiker profillos und selbstsüchtig.
Einfach nur erbärmlich - wie alle anderen Politiker ( egal welcher Farbe) auch.

Nur wer hofft 2013 wird sich was ändern, wird enttäuscht werden - LEIDER!

Re: Haben das Wort VOLK im Parteinamen...

zu Ihrem letzten satz ergänze ich ,mit verlaub , eine anspielung auf Ihr nick , ich
sehe da auch rabenschwarz.

Re: Haben das Wort VOLK im Parteinamen...

Figl und Raab, die würden in der so genannten "Österreichische Volkspartei"
ordentlich aufräumen! Kein Stein bliebe auf den anderen!
Aber davon kann jeder potentieller ÖVP- Wähler nur träumen!

7 2

weg mit der Pfründe- und Privilegienwirtschaft

. . . was fehlt ist eine eine Revolution für soziale Gerechtigkeit: Stronach.

 
12