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Kopf zu Korruptions-Affären: "Das pickt an der ÖVP"

14.08.2012 | 11:08 |   (DiePresse.com)

Den VP-Klubchef schmerzen die Fälle Martinz und Strasser "unglaublich". Parteobmann Spindelegger bekräftigt indes seine Pläne für ein Durchgriffsrecht auf die Länder.

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Der Fall um den zurückgetretenen Landeschef Josef Martinz in Kärnten, die Anklage gegen den Ex-Innenminister Ernst Strasser in der Lobbying-Affäre: ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf hat am Dienstag eingeräumt, dass "einige spektakuläre Dinge" in seiner Partei passiert seien. "Das pickt an der ÖVP, das schmerzt unglaublich", so Kopf. Parteiobmann Michael Spindelegger habe mit all dem aber nichts zu tun gehabt.

Das vom Parteiobmann geplante Durchgriffsrecht auf die Landesparteien stößt beim Klubchef auf großes Verständnis. "Da wird's eine brauchbare Lösung in absehbarer Zeit geben", kündigte er an.

"Man beschneidet niemanden in seiner Macht"

Auch Spindelegger bekräftigte seine Forderung trotz Widerstand einiger Landesparteien. "Man beschneide damit niemanden in seiner Macht", betonte der Vizekanzler - und gab sich selbstbewusst: "Lassen sie es meine Sorge sein, für die ÖVP die richtigen Regeln zu finden."

Spindelegger will nun jedenfalls aus dem Fall Martinz lernen. Dieser habe sich allerdings kaum vermeiden lassen, so Spindelegger: "Wenn jemand einen anlügt, kann man nicht in ihn hineinschauen. Das wird auch so bleiben", so Spindelegger am Dienstag beim Ministerrat.

(APA)

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105 Kommentare
 
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Was nützt es dem Gärtner (Spindelegger), wenn ..

der Bock (korrupte Funktionäre) anschafft, was gepflanzt wird.

Und über diese Brücke wird der Spindelegger durch seine ÖVP täglich mehrfach getrieben.

Gast: gast2610
17.08.2012 16:28
1 0

aus dem Grundsatzprogramm der ÖVP

vom 30.ordentlichen Parteitag am 22. April 1995
Punkt 2, WAS WIR WOLLEN
- Wir wollen eine Gesellschaft, die sich an dauerhaften Werten orientiert.
- Tugenden wie Anständigkeit, Ehrlichkeit, Sparsamkeit, Mut, Fleiß, Verantwortungs-bereitschaft und Verläßlichkeit sollen den Umgang miteinander prägen und müssen durch Vorbilder gestärkt werden. Wir verlangen die Beachtung dieser Grundsätze besonders von den Funktionsträgern in unserer Partei.
Sehr geehrter Herren Spindelegger, Kopf,... hat dieser Punkt nur für das Volk Gültigkeit???
Widerlich, einfach widerlich!

ja die schwarzen und natürlich auch dir roten Filzbürger

verstehen die Welt nicht mehr, jetzt haben sie in jahrelanger "Arbeit" so wacker ein bis in die letzten Instanzen korruptes System gebastelt, und auf einmal läuft es nicht mehr so geschmiert wie früher, ja, das schmerzt sicherlich unglaublich, wahrscheinlich aber eher die Tatsache, dass es jetzt nicht mehr so einfach weitermauscheln und packeln geht, nicht wahr?

Gast: guckmal
16.08.2012 17:43
2 0

betonte der Vizekanzler - und gab sich selbstbewusst: "Lassen sie es meine Sorge sein, für die ÖVP die richtigen Regeln zu finden."

hm, Herr Spindelegger, die ÖVP und richtige Regeln finden?

Würde eher vorschlagen, sich damit abzufinden dieses "sinnlose Regelsuchen" aufzugeben und zu akzeptieren dass die ÖVP den Bach runtergeht.

Die Wähler haben die Nase voll von solchen Spielregeln und Spielchen der Macht und Gier!

Gast: b745
15.08.2012 17:45
0 1

unsere reichenschützer partei jeder kann ein mateschitz werden wenn er nur rücksichtslos genug ist

Armer Mann trifft reichen Mann und sehn sich an. Da sprach der Arme zum Reichen: "Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich!“

Bertolt Brecht


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Re: unsere reichenschützer partei jeder kann ein mateschitz werden wenn er nur rücksichtslos genug ist

...Neidhammel!!!

Gast: Fiegl schau owa
15.08.2012 15:56
0 0

Die Jahrhundertchance für die ÖVP

viel schlechter als jetzt kann es der Partei nicht mehr gehen. Deshalb gibt es jetzt die einmalige Chance, solche Strukturveränderungen in der Partei und die Trennung von Altlasten (Graf Lobby, Strasser und Co) durchzuführen, welche die ÖVP wieder auf die Siegerstraße bringen. Neue politische Talente wie Juraczka in Wien tauchen schon auf. Die FPKÖBZÖ hat großen Erkärungsbedarf über sich selbst (Strache muss wohl unfähig sein, wenn er sich die Kärntner in seine Partei zurückholte, obwohl er das System Haider gut kannte), Grün verliert rasant an Glaubwürdigkeit (besoffen und schnellfahrende AutofahrerInnen, die Bürgerwillen mit Füßen treten), und Faymann übertrifft Vranitzky bereits jetzt als Teflonkanzler. Die Bremser innerhalb der ÖVP müssen jetzt aus dem Weg gehen, sonst bremsen sie die gesamte Partei aus. Als Belohnung einer Parteierneuerung winkt die einmalige Chance, bei der nächsten Nationalratswahl wieder stimmenstärkste Partei zu werden. Viel schwächer werden sich die politischen Mitbewerber nicht mehr präsentieren.

Re: Die Jahrhundertchance für die ÖVP

Naja, dann kann man eh fast die gesamte ÖVP austauschen nach dem Kniefall den sie vor der SPÖ gemacht haben, zusammen mit einem Richtungswechsel trau ich in dem Fall den Stronach mehr zu ... ;o)

"Pickt" an der Partei?

...hoffentlich wie ein Specht an einem Luftballon, dem darauf hin die gesamte Luft entweicht....

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Re: "Pickt" an der Partei?

Die Politik hat zu viel Steuergelder in der Hand!

Gast: Heywood
15.08.2012 11:36
2 0

Jablomy

http://www.format.at/articles/1147/524/312557_s2/kopf-format-bericht-nebenjob
" target="_blank">http://www.format.at/articles/1147/524/312557_s2/kopf-format-bericht-nebenjob


Bock und Gärtner und all sowas .. hörz mir doch auf mit eurer Scheinheiligkeit

Wenn man seine Meinung

in der PRESSE nicht sagen darf und die Zensur wild zuschlägt, dann macht sich dieses Blatt selbst unglaubwürdig. Es geht nicht um Hetzparolen, es geht darum, dass auch Meinungen, die außerhalb des Mainstreams stehen, anerkannt werden. Doch das ist anscheinend in der PRESSE nicht der Fall. Die PRESSE war (!) einmal eine gute Zeitung, doch diese Zeiten sind längst vorbei, leider.

Re: Wenn man seine Meinung

Schau dir mal die Förderungen an und du weisst warum zensiert wird!

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Martinz hat sich von Strasser über die illegale Parteifinanzierung beraten lassen

und Strasser läuft, trotz eindeutigen Videobeweises der Bestechlichkeit noch frei herum.
Offensichtlich muß die Justizministerin ihre Loyalität zur Partei dahingend missbrauchen, daß sie Verfahren gegen KHG und Strasser nicht ermöglicht. Wenn diese Herrschaften wirklich auspacken, wäre das vermutlich der Sturz der ÖVP in die Bedeutungslosigkeit. Anders ist das sakandalöse Verhalten und Wegschauen der Jusitz nicht erkärbar.

Deshalb sind die Aussagen von Spindelegger und Kopf nur hohle Phrasen, die von der Realität und den wahren Zuständen ablenken sollen. Die Partei befindet sich in Geisselhaft dieser Herrschaften.

Gast: Farbloser
15.08.2012 09:50
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Herr Spindelegger ziehen Sie endlich Konsequenzen

Herr Spindelegger soll ich ihnen noch ein paar Namen aufzählen? Was ist z.B. mit Amon,Hakl und Stummvoll was ist mit Rauch-Kallat oder Mensdorf.
Nur das Sie Herr Spindelegger nachher wieder nicht sagen können Sie hätten von nichts gewusst.
Man kann sie sehr wohl erkennen wenn man will.

Wenn jemand einen anlügt, kann man nicht in ihn hineinschauen.

Das wird auch von denen keinem auffallen, da ja alle die gleichen schrägen Vögel gleich sind. Allein die abgehobene Art des Hr. Kropf ist zum speiben.

Regeln oder Werte?

Wie heißt es so treffend? Papier ist geduldig! Und das ist auch das Problem der ÖVP und anderer Parteien:

Schöne Worte sind schnell gesprochen, echte Werte an denen man sich orientiert, und die auch Moral und Anstand prägen, müssen mühsam erarbeitet und verinnerlicht werden.

Und so werden alle wundervollen Ethik-Grundsätze wirkungslos bleiben. Es wird weiter gelogen und betrogen, und es wird weiter darauf gewartet, bis die Justiz nach endlosen Verfahren Recht spricht und es wird sich in Wirklichkeit nicht viel ändern ...

Gegenüber ESM und der sonstigen EU-Hörigkeit ist

das noch eine Kleinigkeit.

Wer ÖVP wählt, wählt Faymann

Dieses egal mit wem egal welcher Inhalt hauptsache unsere Funktionäre kommen an die Steuergeldtöpfe ist die - strafrechtlich zwar nicht relevant aber trotzdem politische Korruption die an der ÖVP nicht pickt sonder ihr mittlerweile in die Wolle gewebt ist.

Das ist das Biotop in dem ein Martinz und ein Grasser sozialisiert werden, weil Martinz war sicher nicht von anfang an ein besonders kriminelles Subjekt.

So lange die ÖVP außer "ran ans Steuergeld liebe Funktionäre" vollkommen beliebig bleibt (was hat sie denn für ihre Wähler umgesetzt?) wird sie als kurrptestes Partei Österreichs gelten und zwar zurecht.

Antworten Gast: Lukas
15.08.2012 13:38
3 0

Re: Wer ÖVP wählt, wählt Faymann

SPÖVP sind längst eine Einheitspartei. Mit dem ESM-Vertrag fahren sie Österreich schnurgerade an die Wand. SPÖVP wurden damit zur größten Gefahr für Österreich!

Gast: UKW
15.08.2012 07:11
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"Spindelegger bekräftigt indes seine Pläne für ein Durchgriffsrecht auf die Länder"

Spuperspindi wird demnächst dem Pröll das Fürchten lehren. Der Erwin Onkel hat bereits um Gnade gefleht. Er zittert am ganzen Leib wie Espenlaub.

Spindi gegen Pröll, wenn ich mir das bildlich vorstelle, sehe ich einen Huund vor mir, der leise bellend einem riesigen LKW hinterläuft.

beim schnapsen heisst`s

"was liegt, des pickt !"
bei der övp ist es etwas anders.
weil an ihr soviel pickt, liegt sie darnieder.
und spindelegger wird nichts anderes übrigbleiben als seine stets aufmüpfigen subalternen vor die alternative zu stellen:
entweder beschneidung der macht oder am teil etwas unterhalb des nabels.

beim schnapsen heisst`s

"was liegt, des pickt !"
bei der övp ist es etwas anders.
weil an ihr soviel pickt, liegt sie darnieder.
und spindelegger wird nichts anderes übrigbleiben als seine stets aufmüpfigen subalternen vor die alternative zu stellen:
entweder beschneidung der macht oder am teil etwas unterhalb des nabels.

Re: beim schnapsen heisst`s

pardon, schon wieder. trotz einmalklick doppelt.

Gast: Karl123
15.08.2012 01:14
0 0

welche Partei, bitteschoen,...

...ist noch waehlbar?

Gast: tribe
15.08.2012 00:22
9 1

kopf zu korruptionsaffären

die ÖVP ist erledigt.komme selbst aus einer ERZSCHWARZEN ADELIGEN FAMILIE:da wählt niemand mehr ÖVP;das mass ist übervoll!!!

 
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