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Glawischnig: "Wir huldigen keinem Führerkult"

21.08.2012 | 11:20 |  von Jürgen Streihammer (DiePresse.com)

TickerNachlese: Die Grünen-Chefin sprach im ORF-Sommergespräch über "weiche Drogen", Stronach und das Wiener Parkpickerl. In der Politik will sie nicht bis zur Pension bleiben.

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"Ich werde nicht bis zur Pension in der Politik bleiben": Das kündigte die Grünen-Bundessprecherin Eva Glawischnig in der zweiten Runde der ORF-"Sommergespräche" an. 2013 wird sie aber als Spitzenkandidatin in die Wahl gehen. Eine Dreier-Koalition mit SPÖ und ÖVP lehnte sie für die Zeit danach ab. Sie sei da "sehr skeptisch". Zeitgleich warf Glawischnig der Volkspartei vor, lieber mit den Freiheitlichen koalieren zu wollen.

Schauplatz des durchaus ruppigen Gesprächs zwischen Glawischnig und ORF-Mann Armin Wolf war diesmal ein Buschenschank in Glawischnigs Heimat am Kärntner Millstätter See. Wie bei den diesjährigen Sommergesprächen üblich wurde es auch persönlich: Die Schwester der Wirtshaus-Tocher erzählte in einem Einspielbeitrag, wie die kleine Eva im Familien-Wirtshaus das „Bierzapfen“ lernte. Die heute 43-Jährige durfte übrigens schon am kühlen Blonden nippen, bevor sie das erste Cola in der Hand hatte. Es ging nicht nur um legale Drogen: Wie schon gegenüber "Der Presse" sprach sich Glawischnig für eine Entkriminalisierung von Cannabis aus. Eine Legalisierung – wie sie im Grundsatzprogramm der Partei steht – lehnt sie aber ab.

Angst vor Polit-Newcomer Frank Stronach hat  Glawischnig nicht: Grün-Sympathisanten würden das "autoritäre Politkonzept" des Magna-Gründers nämlich gar nicht gut finden. Zu Stronachs Karriere als Fußball-Mäzen zitierte sie ihren Mann Volker Piesczek: "Geld schießt keine Tore."

--> Quote verdoppelt: 666.000 Österreicher sahen zu

Ins Straucheln geriet die 43-Jährige, als Wolf wissen wollte, warum über die Ausweitung der Parkpickerl-Zone nicht abgestimmt werde – trotz aller Vorstöße der Grünen für mehr direkte Demokratie. "In Wien gibt es ein Verkehrsproblem", erklärte Glawischnig. Außerdem halte sie Abstimmungen über Einzelmaßnahmen für nicht sinnvoll.

Viel Neues war der Grünen-Chefin nicht zu entlocken. Die Stimmung war nicht immer die beste: Mehrmals fuhr Glawischnig ihren Gesprächspartner wegen dessen Fragen an. Zunächst warf sie Wolf vor, zu sehr aufs Tempo zu drücken („wir sind nicht auf der Flucht“). Dann gewann sie den Eindruck, dass der ORF-Moderator sie ausschließlich mit Negativem und Vorwürfen konfrontiere. Dass FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache mehr Facebook-Fans besitzt, erklärt sich Glawischnig übrigens so: "Wir huldigen keinem Führerkult."

--> Zur Ticker-Nachlese:

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284 Kommentare
 
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Am falschen Fuß erwischt

Die gute Frau Glawischnig hat sich sichtlich nicht vorbereitet gahabt und auch nicht mit der Hinterfragung der Parteiaussagen gerechnet. Anders ist es nicht zu erklären, daß sie im wahrsten Sinne eine Blablawischnig war. Schön auch einmal zu sehen, daß nicht nur die sogenannten rechten Parteien durch den "Wolf" gedreht werden. Die Zeiten der Huldigung der Regierungsparteien inklusive Grünen durch die Gesprächsleiter sind anscheinend vorbei!

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Was haben diese Grünen mit Umwelt zu tun?

So viel wie die Kirche mit Gott! ;-)))

Beide haben es nur auf Macht und Geld abgesehen und verarschen die Bevölkerung!!!

Gast: sutop
22.08.2012 18:05
6 1

verhör

Wolf klowischnig wenn juckts was die für einen geistigen dünnschiss von sich geben....wer schaut schon rotfunk.

Verhöre

Wie hat Gustav Peichl vor einiger Zeit zur Armin Woflschen Gesprächskultur in der Presse gemeint:

"Das sind keine Interviews, das sind Verhöre!"

Grüne Doppelbödigkeit...

bzw. man erinnere sich...was hat die Grüne Bezirksorganisation Neubau (Bastion d.Grünen in Wien) plakatiert vor ca.3 Jahren : "Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein!" oder "Nimm dein Flaggerl für
dein Gaggerl!" In Abänderung des
Plakates der Stadt Wien, das Hundebesitzer auffordert zur Sauberkeit (im Umweltbereich).
Letzteres...klingt ausnahmweise einmal harmlos (inkl.unfreiwilligem Humor).
Oder, man erinnere sich an grüne Parteiveranstaltungen wo ( abgesehen v. d.Feindschaft gegen d. FPÖ ) eine Antiösterreich Stimmung herrscht, Vernaderung und AntiPatriotismus praktiziert wird (lt.TV Ausschnitten).

Idealerweise haben sie noch das Ökologiemäntelchen zum Umhängen insbes. für Sonntagsreden.

"Ich werde nicht bis zur Pension in der Politik bleiben":

Na was werden wir denn machen Frau Galwischnig? Mit welcher Berufserfahrung und mit welcher Ausbildung?? Die Privatwirtschaft wartet bestimmt auf Sie!! Lachhaft!!
Sie teilen das Schicksal mit Pilz und Konsorten. Sie verhindern das Nachkommen junger Grüner, weil Sie bis zum Nimmerleinstag im Nationalrat fretten werden und damit ist die Partei tot!!

zurück zum Ursprung

Glawischnig go Home nach Kärnten auf die Alm, zurück zu Deinen Wurzeln und schütze wenigstens die Bäume in den Wäldern, denn die 90 Bäume am Wiener Ring kannst du nicht schützen die müssen für einem Radweg fallen, Anordnung einer Grünen Vizebürgermeisterin. Mich wundert ausserdem warum man die politische Haltung ihres Elternhauses nicht weiter betont. Haben nicht gerade die Grünen jede Gelegenheit genützt politisch Gesinnungen von Ehepartner oder Eltern ihrer pol. Gegener ans Licht zu zerren.

Herr Wolf nervt einfach nur !

Er hat keine Gesprächskultur und hat sich selbst in den journalistischen Götterhimmel gestellt,um über demokratisch legitimierte Politiker ohne Auftrag des Volkes zu richten. Das ist UNRICHTIG und DEMOKRATIEFEINDLICH !

Re: Herr Wolf nervt einfach nur !

na da bin ich ja gespannt was sie dann sagen werden wenn die FPÖ mit Strache dran kommt. Da wird sicher keiner gegen den scharfen Ton auftreten, Strache ist auch ein demokratisch legitimierter Politiker. Ich hoffe dann auch von Ihnen zu lesen.

Aber sicher !

Bin neugierig wie sich Wolf gegenüber Strache verhalten wird-sollte er ähnlich ungehalten und respektlos agieren werde ich natürlich auch was dazu zu sagen haben..........

Antworten Antworten Gast: theogfrastus
22.08.2012 14:45
2 4

Re: Re: Herr Wolf nervt einfach nur !

da hören sie höchstens:

"Höhöhö guter Wolf"

"Höhöhö Stache böse"

"Höhöhö Strache Na*i"

"Höhöhö Blauwähler dumm"

"HÖHÖHÖ Linxer inn ... innee ... innrlegduehl "

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Bitte Herr Wolf, drei kurze Fragen an den Kanzler


1.Würden Sie mir in den nächsten Tagen Ihr Maturazeugnis zufaxen ?

2.Was haben Sie in den fehlenden sieben Jahren Ihres Lebenslaufes gemacht ?

3.Wen haben Sie als Konsulent der Zentralsparkasse beraten, über welche Fachgebiete ?

Antworten Gast: Zuseher
21.08.2012 22:31
2 16

Re: Bitte Herr Wolf, drei kurze Fragen an den Kanzler

Wolf will nicht in ein politisches Amt gewählt werden.

21 0

Re: Re: Bitte Herr Wolf, drei kurze Fragen an den Kanzler

Waren ja auch nicht Fragen an Herrn Wolf sondern an den Inseratenkanzler.

Gast: geriko
21.08.2012 21:11
18 0

orf

Wer schaut schon ORF?

Gast: Stronachwähler
21.08.2012 20:21
27 0

Das wird nie was

Die Dame hat zu wenig Ausstrahlung, kommt nicht authentisch rüber, verwendet zu viele Plattheiten - ist einfach nur langweilig.

Gast: derdenker
21.08.2012 19:25
18 0

die liebe Frau Eva

.. sollte lieber der Führer des kochlöffels sein!!! in ihrer Küche! dort kann sie ihre meinungen und idiologien verkörpern.. vielleicht kommt ja manchmal was zum essen heraus!

Gast: Sprechen wir es aus
21.08.2012 18:45
40 0

Die Grünen sind die Schlimmsten


Keine andere Partei hat so viele Wahlversprechungen gebrochen wie diese Partei.

Keine andere Partei hat so viele Funktionäre ganz oben, die selber so diametral anders leben, als sie es von ihren Untertanen fordern.

Die anderen Parteien als korrupter zu bezeichnen, ist vor allem Ablenkung von gerade geschriebenen. Der von rot-grünen Medien immer wieder wiederholt wird. Wie eine rot-rote Mantra.

Den Pius Strobl, einst mächtiger Macher im rot grün dominierten ORF, glaubt dass Bauordnungen für ihn nicht gelten (heutiger Kurier); Vasiliku inseriert mit unseren Steuergeldern in Wien ihr Chaos schön. Und wenn Wien einmal aufgearbeitet werden sollte, könnten auch noch einiges Auftauchen.

Die (auch linken) Piraten haben heute noch die politische Unschuld und den ehrlichen Wunsch, die Welt zu verbessern. Eigenschaften, die der Systempartei GRÜNE schon lange abhanden gekommen sind.


Was glaubt der Wolf dass er ist?

Was sich Wolf gestern geleistet hat, war unerträglich. Das war kein Sommerinterview, das war ein Verhör. Aber nicht einmal in einem Gerichtssaal erhält der/die Angeklagte so wenig Chance ihre/seine Sicht der Dinge darzulegen wie Frau Glawischnig gestern. Mitten im Satz unterbrechen, Antworten als Themenverfehlung abtun, Lächerlichmachen und immer wieder diese Unterbechungen, es war unerträglich. Ich habe nicht einen vollständigen Satz oder Gedanken von Frau G. wahrnehmen können, weil er sie ständig abgekanzelt hat.

Antworten Gast: Konservativer
21.08.2012 19:49
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Re: Was glaubt der Wolf dass er ist?

"Was sich Wolf gestern geleistet hat, war unerträglich. Das war kein Sommerinterview, das war ein Verhör."

Bravo, so gehört es sich. Mir war er noch ein bisschen zu mild.

Über Polit-Gefasel gehört gnadenlos und eiskalt drübergefahren.

Antworten Gast: Chicago
21.08.2012 19:49
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Re: Was glaubt der Wolf dass er ist?

Sehn Sie, so geht es allen beim ("bösen") Wolf: Dem Strache, der Glawischnig und und und. Das gefällt mir auch so am Wolf, der behandelt alle gleich. Ist doch schön, oder?

Re: Re: Was glaubt der Wolf dass er ist?

nope, bei den roten ist er anders!!!!

Re: Was glaubt der Wolf dass er ist?

das war ja richtig harmlos gegenüber dem Interview von letzter Woche mit Herrn Bucher?..

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Re: Was glaubt der Wolf dass er ist?

hat er doch bei bucher auch gemacht. darf man das nur bei rechten politikern?

Antworten Gast: home made
21.08.2012 18:58
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Re: Glawischnigg hat gestern leider einen rabenschwarzen Tag gehabt

Dafür kann der Wolf nichts.

Antworten Gast: home made
21.08.2012 18:56
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Re: Glawischnigg hat gestern leider einen rabenschwarzen Tag gehabt

Dafür kann der Wolf nichts.

 
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