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Kostenbeschränkung für Wahlkampf fix - ohne FPK

14.08.2012 | 16:29 |   (DiePresse.com)

SPÖ, ÖVP und Grüne verordnen sich in Kärnten eine Obergrenze von 500.000 Euro. Für Regierungsmitglieder kommt ein Inseratenverbot. Der Rechnungshof soll kontrollieren.

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SPÖ, ÖVP und Grüne in Kärnten haben sich auf eine Beschränkung der Wahlkampfkosten geeinigt. Vereinbart wurde eine Obergrenze von 500.000 Euro je Partei, dazu ein Inseratverbot für Regierungsmitglieder zwischen Stichtag und Wahltag sowie eine Kontrolle durch den Rechnungshof. Das gaben die Parteichefs am Dienstag vor Journalisten bekannt.

Bereits am Vormittag war im Budgetausschuss des Landtages die sofortige Abschaffung der Wahlkampfkostenrückerstattung beschlossen worden. Laut Obernosterer spart dies bei Wahlen noch heuer 2,3 Millionen Euro Steuergeld.

Auf die Obergrenze von 500.000 Euro ist man gekommen, weil man sich das Bundesparteienförderungsgesetz als Vorlage genommen hat: Dort ist die Grenze mit sieben Millionen Euro angegeben. "Auf Kärnten heruntergerechnet ergibt das die 500.000 Euro pro Partei", sagte Frey. Sämtliche Unterlagen werde man nach der Wahl dem Rechnungshof vorlegen, der die Einhaltung kontrollieren werde. Frey lud die FPK "und weitere Parteien, die antreten werden", ein, sich der Vereinbarung anzuschließen.

Proporz soll abgeschafft werden

Kaiser erklärte zudem, man habe sich auch auf ein Procedere zur Abschaffung des Proporzes geeinigt. Man lasse nun einen Gesetzesentwurf ausarbeiten, der im Landtag eingebracht wird. "FPK-Präsident Josef Lobnig wird den Antrag dem Rechts- und Verfassungsausschuss zuweisen, dann werden wir den Antrag stellen, dass er in den Budgetausschuss kommt", erläuterte Kaiser. Im Budget-Ausschuss haben Grüne, SPÖ und ÖVP die Mehrheit.

"Epochaler Beschluss"

Das Gesetz soll ein Verfassungsrechtler erarbeiten. Darin werden neben der Abschaffung der Proporzregierung auch die Kontrollrechte des Landtages gestärkt, betonte Kaiser. "Dieser epochale Beschluss wird bemerkenswerterweise ohne die derzeit noch stärkste Fraktion im Landtag fallen." Sollten die Freiheitlichen ihre Blockadepolitik dauerhaft fortsetzen, könne es schlimmstenfalls sein, dass es noch eine Legislaturperiode die Proporzregierung gebe. "Aber er wird auf jeden Fall abgeschafft", so die Parteichefs unisono.

"Alles tun" für Landtagswahlen noch heuer

In der kommenden Woche gibt es erneut ein Parteiengespräch, zu dem diesmal die SPÖ einladen wird, in der Woche darauf sind die Grünen Gastgeber. Man werde "alles tun", um die Landtagswahl noch in diesem Jahr über die Bühne gehen zu lassen. "Daneben werden wir die wöchentlichen Sondersitzungen nutzen, um die genannten Änderungen zu beschließen", so Kaiser. Obernosterer betonte, man werde alle parlamentarischen Möglichkeiten ausnutzen, welche die Geschäftsordnung biete.

(APA)

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21 Kommentare

Bitte!

Möglichst viele FPK-Wahlplakate

vom Halstuch-Kurti mit dem irren Blick!

Gast: Mr.
15.08.2012 16:31
1 0

Es wäre schön

wenn sich nach der Wahl die Partein auch so gut verstehen könnten. Das würde dem Land gut tun.

Angesichts der art und weise wie die FPK mit der Demokratie umgeht ist ohnehin klar dass es mit diesem Verein keine Zukunft geben kann.

Gast: Rechnungshof
15.08.2012 14:24
1 0

Der Steuerzahler spart keinen Cent

Die Kärntner Parteien bekommen wie jedes Jahr ca. 10 Mio € vom Steuerzahler an Parteienfinanzierung und Klubförderung. Wenn sie nun das Geld nicht im Wahlkampf ausgeben sollten sie es dem Steuerzahler zurückgeben und nicht in ihrem eigenen Säckel lassen.

1 2

bin schon auf die Kommentare der auf einem Auge...

... mit Blindheit geschlagenen Poster gespannt, wenn Stronach kandidieren wird und sein eigenes Geld setzt. Was werden dann die Pleiteparteien wohl machen und vor allem was werdet ihr dann tun??

Steuergelder

Die Politiker, die Politik, haben zu viel Geld in der Hand!

Der Strache wird täglich in seinen Schuh beißen, vor Wut..........

..............weil er die Wiedervereinigung mit diesen FPKorruptionisten betrieben hat. Könnte die FPÖ als selbständige Partei in Kärnten antreten (was ja nicht mehr geht) würden sie diesen Korruptionisten einen Haufen Stimmen abjagen und könnte sich als die "Saubermannpartei" gerieren.
Aber - daraus wird nichts!

1 2

Re: Der Strache wird täglich in seinen Schuh beißen, vor Wut..........

lieber roter Parteibüchler. bei wem und wo ist Geld geflossen? Martinz steht fest! in den nächsten Tagen wird man feststellen, dass deine Genossen auch verwickelt sind, was dann?

2 0

Re: Der Strache wird täglich in seinen Schuh beißen, vor Wut..........

wählen? die gleichen Gesichter???

Gast: Kärntner beim Frühstück
15.08.2012 07:47
1 0

Gerade die BLAUE Wahlbotschaftszeitung erhalten!

Diese titelt zuerst "Rahmenbedingungen" schaffen!
Hat diese FPK Landesregierung bis jetrzt nichts getan um erst jetzt die Rahmenbedingngen zu schaffe?
Wurde diese abgeschaffen und müssen die erst wieder neu gemacht werden?

Neuwahlen aber sofort!

Wie tief wird den dieses LAnd noch sinken!

0 0

Eine Krähe hackt der anderen doch kein Auge aus!


Gast: Wolfsbergerin
14.08.2012 22:22
3 0

Wo ist das Geld....

Wo ist das Geld.....
Wo ist das Geld, dass die vielen Schulden verursacht hat in Kärnten?

Immobilien garniert mit hohen Fördergeldern für FPÖ&FPK&BZÖ nahe Firmen???????

Re: Wo ist das Geld....

Z.B. DrDr Wagner! Dem hat Kurt Scheuch 2010 mehr als 10 000m² seiner Grundstücke zu sehr viel höheren als ortsüblichen Preisen in Mühldorf und Möllbrücke verkauft. Dr.Dr. Wagner errichtete hier Pflegeheime und erhielt von Scheuchs Parteikollegen Ragger immens hohe Förderungen. Dr.Dr. Wagner saß zu dem Zeitpunkt auch mit Scheuch im KABEG-Aufsichtsrat. Auch er erhielt von der FPK-Werbeagentur "Connect" Scheinrechnungen!

Re: Wo ist das Geld....

Bitte werden Sie konkret!

Antworten Antworten Gast: Auch aus Wolfsberg
15.08.2012 07:49
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Re: Re: Wo ist das Geld....

Vielelicht meint sie die Fördergelder in Zusammenhang mit betreuten Wohnen?
Vielleicht kann Ragger Auskunft geben?
Es gilt die Unschuldsvermutung!

Gast: MW und KW
14.08.2012 22:09
3 0

Wer braucht schon die FPK?

FPK kostet viel, macht schlechtes Image und braucht niemand!
Gesetze beschleißen geht auch ohne FPK!

0 2

RichtiG, aber

Warum nur jetzt und in kärnten?

Re: RichtiG, aber

weil nicht nur in kärnten, wenn sie den Artikel gelesen haben ;) ( ausser sie haben nicht eins zu eins die apa Meldung kopiert, dann weiß ich nicht was drin steht ;)

Gast: UKW
14.08.2012 20:08
4 2

Von einem Inseratenverbot für Regierungsmitglieder kann sich die Wiener Inseraten-Mafia ein Stück davon abschneiden


Re: Von einem Inseratenverbot für Regierungsmitglieder kann sich die Wiener Inseraten-Mafia ein Stück davon abschneiden

da haben sie recht. (PUNKT)

…aber auch die FPK.

4 3

Zuerst direkte Demokratie fordern...

...aber wenn es aus gegebenem Anlass möglich wäre die eigenen Forderungen mit einem Wahrheitsbeweis zu versehen, wird blockiert und gemauert um an den Pfründen zu bleiben. Ein Bungeeseil ist ein Musterbeispiel für Rückgrat im Vergleich dazu...

Re: Zuerst direkte Demokratie fordern...

Wo lesen Sie da was von direkter Demokratie?