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"Steuerflüchtling": FPÖ und SPÖ attackieren Stronach

16.08.2012 | 13:53 |   (DiePresse.com)

Stronachs Wohnsitz in der Schweiz sorgt für Kritik. Waltraud Klasnic weist Gerüchte, dass sie zur Partei des Industriellen wechseln könnte, zurück.

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Die Steuerveranlagung von Frank Stronach wird zunhemend zum Angriffspunkt für die politische Konkurrenz. Der Industrielle soll seine Steuern ja großteils in der Schweiz zahlen, wo er (in Zug) auch seinen offiziellen Wohnsitz hat. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache erklärte im "Kurier" (Donnerstag), er habe zwar Respekt vor einem 80-Jährigen, der Österreich erneuern will. "Andererseits macht er sich Sorgen um Österreich, bevorzugt aber, ein Steuerflüchtling im Steuerparadies Schweiz zu sein."

Ähnlich Oberösterreichs SPÖ-Landesparteichef Josef Ackerl: "Leute wie Stronach, einer, der bei uns keine Steuern zahlt und primär an sein eigenes Geschäft denkt, die sind keine Rettung", sagte der SP-Landeschef in den "Oberösterreichischen Nachrichten".

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Klasnic weist Gerüchte zurück

Unterdessen haben mehrere angebliche mögliche Mitstreiter Spekulationen über eine Unterstützung Stronachs zurückgewiesen: Eine Kandidatur der ehemaligen steirischen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (ÖVP) stehe nicht zur Debatte, erklärte ihr Sprecher am Donnerstag. Klasnic sei nicht gefragt worden und stehe für eine Kandidatur auch nicht zur Verfügung.

Auch der parteilose Europaabgeordnete Martin Ehrenhauser wies am Donnerstag Gerüchte über ein Antreten zurück. Stronachs Projekt sei für ihn "sicher nicht von Interesse". Österreich brauche zwar eine neue politische Bewegung, diese sollte aber eher von unten wachsen wie etwa die Piratenpartei in Deutschland, sagte Ehrenhauser. Stronach verfolge als Unternehmer und Milliardär auch Partikularinteressen. Dies widerspreche einer am Gemeinwohl orientierten Politik, so Ehrenhauser.

Ausgeschlossen hat einen Wechsel auch der ebenfalls in der Gerüchte-Börse gehandelte stellvertretende BZÖ-Klubobmann Peter Westenthaler.

Team Stronach: Die Mitstreiter des Milliardärs

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In der ÖVP zeigte man sich am Donnerstag zuversichtlich, dass Stronach keine schwarzen Abgeordneten abwerben werden könne. Man werde "keinen einzigen" Abgeordneten verlieren, erklärte der Zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer. VP-Chef Michael Spindelegger sagte, Stronach habe es "bei vielen probiert" und sich Absagen geholt. Er könne aber nicht ausschließen, dass der eine oder andere frustrierte Funktionär zu dem Milliardär wechselt.

Stronach will Ende September seine Partei offiziell vorstellen. Er selbst wird als Spitzenkandidat in die Nationalratswahl 2013 gehen. Einen Mitstreiter konnte der Austrokanadier bereits von der SPÖ abwerben: Der Bürgermeister von Spittal an der Drau, Gerhard Köfer, gab am Dienstag seinen Wechsel zur Stronach-Partei bekannt.

(APA/Red.)

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438 Kommentare
 
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Gast: Ein Skeptiker.
19.08.2012 09:28
0 1

Wo ist da ein Problem?

Stronach nutzt wie andere Unternehmer vor ihm die gesetzlichen Möglichkeiten seine Steuern zu vermindern. Es ist unangebracht abwertend hier von "Steuerflucht" zu sprechen. Auch Klein- und mittlere Unternehmen haben diese gesetzlichen Möglichkeiten die sie aber nur sehr wenig in Anspruch nehmen.

Sich finanziell zu outen und von "Offenlegung" zu sprechen ist in seinem Fall "lächerlich". Jeder halbwegs Informierte weiß warum. Hält er die Menschen in Österreich für „blöd“?

Anscheinend wenn ich das Interview bei Bischofsberger lese: Tut es ihnen im nach hinein leid bei Ihrem ZIB Auftritt der Kragen geplatz ist? Stronach: „ Nein, doch nicht wegen eines Schulmädchens, sie hat mir leid getan. Letztklassig. Allein diese Antwort spricht Bände für seinen Charakter und seine Wesensart.

Wenn er die gesetzlichen Bedingungen einer „Parteigründung“ und die Bewerbung um ein Mandat in einer gesetzgebenden Körperschaft erfüllen kann, dann mag es so sein.

Nur das kann es nicht sein, das eine derartige Person & Konsorten die Interessen der Österreicher tatsächlich wahrnehmen kann. Das wird sich letztendlich jeder Wähler fragen müssen.

Gast: holifax
19.08.2012 07:54
0 0

Die haben alle nur Angst

Wählerstimmen zu verlieren !!
Ist auch gut so.

Langsam werden alle Kasperl-Parteien im Lande nervös


Gast: Travniceks Omama
18.08.2012 12:04
0 1

Kdolsky und Ita for Uncle Fränk

Vielleicht sollte Stronach, wenn er schon die Kochbuch-Autorin Kdolsky an seiner Seite haben möchte, auch den Herrn Philip "Spesenkaiser" Ita an Bord holen.

Der Strasser-Zögling soll im "Austro-Watergate" Herwig Haidinger angewiesen haben, Unterlagen für den Banken-Untersuchungsausschuss zuerst an den ÖVP-Klub zu schicken.

Unvergessen auch sein Kreditkarten-Verlust im Puff... pardon, Lokal.

Ein schönes Früchtchen: http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Platters-Kabinettschef-Philipp-Ita-outet-sich/244442" target="_blank">http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Platters-Kabinettschef-Philipp-Ita-outet-sich/244442

Stronach hat vielmehr Zeit im Ausland gelebt,

als in Österreich, warum soll er sein während dieser Zeit im Ausland ehrlich und gesetzeskonform erworbenes Einkommen nun in Österreich nochmals versteuern???
Man merkt den Roten und Blauen gehen auf
einmal die Argumente aus! Das ist das beste Argument dafür, warum man diese Langweiler abwählen sollte!!

Gast: atarog
18.08.2012 11:39
0 1

Abgeorneter und Bürgermeister

In welchem der beiden Jobs ist der Herr Köfer so unterfordert, dass er gleich beide machen kann?

Bei 8000€ im Monat (14x pro Jahr) im Nationalrat sollte der Job ja recht anspruchsvoll sein.

Gast: odin C.
18.08.2012 09:50
0 5

Hinterbänkler und Abgehalfterte (egal von welcher Partei) sammelt er also auf.



Die Stronach-Partei kann man sofort vergessen.

Gast: Uhudler
18.08.2012 08:13
2 0

unwichtig

warum soll er sein Geld den Steuerschluckern spenden? Er hat wenigstens nichts gekostet, wie unsere hiesigen Politiker. Die haben bis Dato ja nur abkassiert, wer von denen hat für das Land auch nur einen Arbeitsplatz geschaffen?

Kdolsky

die hat wenigsten einen ordentlichen Beruf erlernt und als Ministerin keinen fachlichen Fehler gemacht!

Antworten Gast: isis osiris
18.08.2012 10:51
1 0

Re: Kdolsky

Satire mit dem Holzhammer oder schlicht Gedächtnisverlust?

Antworten Gast: die Antwort :
18.08.2012 09:51
0 0

Re: Kdolsky


hat als Ministerin etliche schwere Fehler gemacht.

Gast: Interessantes
17.08.2012 21:57
0 0

Kdolsky ist Mitglied im Vorstand der Union Europäischer Föderalisten

Die Union der Europäischen Föderalisten (UEF) ist eine übernationale Vereinigung mit Vereinssitz in Den Haag und Generalsekretariat in Brüssel, deren vorrangiges Ziel die Förderung des europäischen Föderalismus ist. Sie strebt die Demokratisierung der Europäischen Union und die Schaffung eines föderalen europäischen Bundesstaats an. Mit zwanzig nationalen Sektionen ist die UEF die mitgliederstärkste proeuropäische Vereinigung. Die größten Sektionen der UEF sind die Europa-Union Deutschland, das italienische Movimento Federalista Europeo und die Europäische Föderalistische Bewegung in Österreich.

Kdolsky - das ist doch wohl der beste Witz aller Zeiten

Einfach unglaublich, mehr kann ich dazu nicht sagen.

Antworten Gast: BYD
17.08.2012 19:29
0 2

Re: Kdolsky - das ist doch wohl der beste Witz aller Zeiten

Was soll an einem Witz unglaublich sein? Woher haben Sie diese geistreiche Erkenntnis?

Gast: Huch
17.08.2012 18:30
6 0

Man glaubt es nicht, ist aber Fakt:

Hier fallen lauter Ösis über Ösis her und am meisten über einen Ösi, der es im Ausland zu was gebracht hat, einem reichen Österreicher also, der zudem zurückgekommen ist in sein Land, um Tausenden Arbeitsplätze zu geben.
Und sie fallen nur über ihn her, weil sie eben den offensichtlich doch sehr österreichischen Tugenden unterliegen, die das sind Suderei, Neid, Vereinsmeierei und Ausländerfeindlichkeit (auch gegen eigene Landsleute, nur weil die es im Ausland zu was gebracht haben ohne Parteibuch und in Österreich hochheiligem Titel).
Wie erbärmlich ist das doch alles.

Antworten Gast: friedhofsgärtner
18.08.2012 10:39
0 2

Re: Man glaubt es nicht, ist aber Fakt:

da kommen einem ja die Tränen, so ergreifend schreiben Sie das. Das Problem ist nur , der Fränk bewirbt sich nicht um die Leitung eines Kirchenchores.Der ach so verfolgte Fränk wird in seinem Leben manchen hundsgemeinen Tritt ausgeteilt haben, sonst würde er noch in Kanada die Strassen fegen. Haben Sie für Ihre Mitfühlen nicht eine Kirchengemeinde in der Nähe ?

O du mein Ö!

Der alte Mann und seine Schar der Getreuen treten an, um Ö vor dem Untergang zu retten. Klingt alles so, als hätte Robert Musil aus dem Jenseits ein weiteres Kapitel für seinen berühmten Roman geschrieben. Schade, dass Altkanzler BK das nicht mehr erleben kann!

Gast: total crash
17.08.2012 18:02
3 0

Wisst`s wos, ihr österreichischen politischen Moralschleimer?

Ah jeder dahergelaufener ex & aktiv-Politiker, hat mehr unmoralisches Geld, deren Herkunft absolut nicht Nachvollziehbar ist, irgendwo in einem Steuerparadies "Veranlagt".

Bei Hr.Stronach ist die Herkunft des Geldes aber jederzeit & einwandfrei Nachvollziehbar & Nachzuweisen wo die "Kohle" herstammt.

Sicher nicht aus dubiosen politischen Malversationen ,wie bei manch eurer Parteihabara.

Kapische ihr Korruptler?

Gast: Galenos 44
17.08.2012 17:58
2 0

Diese Dame soll bitte in der wohlverdienten Versenkung bleiben! Jedes Comeback, in welcher politischen Funktion immer, wäre von Übel!


Wer Frau Dr. Kdolsky in sein Team nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Vor allem muss man an seiner Urteilsfähigkeit zweifeln - Kdolsky hat außer Unfrieden nichts zusammengebracht. Sie soll sich weiter mit den Vorzügen des Schweinsbraten und ähnlich wichtigen Dingen befassen, sie soll Czardas tanzen oder den Vandango, sie soll Kondome verteilen, am besten in Altersheimen, sie soll überhaupt machen, was sie will, sie soll nur NIE MEHR AUF DIE POLITISCHE BÜHNE ÖSTERREICHS ZURÜCKKEHREN !

Der Schaden, den diese Frau im Lauf ihrer glücklicherweise kurzen Karriere als Ministerin angerichtet hat, ist etwa verkehrt proportional zu ihren Fähigkeiten. Also: wer die in sein Team holt, dem ist nicht zu helfen! Frank, FORGET ABOUT HER !

Gast: ME Again
17.08.2012 17:18
0 1

Keep it simple

...einfach krank...

Antworten Gast: Bergsteiger 458
17.08.2012 18:19
0 0

Re: Keep it simple

Und? Kommt da sonst noch was von dir? Oder geistig nicht in der Lage? Oder der Rechner abetstürzt. Oder was?

Gast: ME Again
17.08.2012 17:17
0 1

Keep it simple

...einfach krank...

Lasst Stronach arbeiten!

Ich persönlich schätze ihn aus verschiedenen Gründen NICHT, dennoch sollte man ihn und seine gegründete Partei zulassen. Schon allein seine Drohung "Ich führe die Partei wie eine Firma" ist es wert, verwirklicht zu werden. Vielleicht klappt's?

Gast: einpaarjahrenoch
17.08.2012 16:59
1 0

Demokratie ist, wenn der Wähler bekommt, was er verdient!

Sollte die Demokratur in Österreich es nicht schaffen, Herrn Stonach rechtzeitig vor einem Wahlerfolg zu demontieren, wird dieser Job nach Brüssel delegiert. Die haben Erfahrung darin und das auch in Griechenland hingekriegt.

Wenn das nicht klappt, dann kommt der Weltpolizist. Es darf nichts geben auf der Welt so es ihnen nicht gefällt.

Aber so weit wird es gar nicht kommen. Österreich wird brav sein Kreuzerl bei dem machen, der Brot und Spiele am überzeugendsten noch für eine Zeit lang garantiert. Und das ist ...

So richtig grauslich wird es erst, wenn der Wohlfahrtsstaat in sich zusammenkracht. Dann will der Österreicher den „starken Mann“. Und er wird ihn wieder bekommen, so wie er es verdient. Dieser Mann wird aber nicht „Stonach“ heissen.

Gast: Ich bin dafür
17.08.2012 16:38
8 1

Stronachs Abgeordnete

stehen wenigstens klar für eine Sache:

RAUS AUS DEM EURO

Das kann man von unserem Stimmviehverein (Nationalrat) nicht behaupten, denn dort entscheidet die Partei und die ist immer gegen das Volk. Die verdonnern noch unsere Kinder zum Schuldendienst und eisernen Sparkurs.
Als Belohnung für die fleißigen Parteien gibt es eine Verdoppelung der Parteienförderung!

Selbst wenn Stronach nur alte, vergammelte Pappmännchen aufstellen würde, wähle ich diese noch viel lieber!

Gast: Grätsche
17.08.2012 16:28
6 0

ich wage die Prognose,

daß recht bald, wenn er den links- wie rechts-sozialistischen Systemparteien gefährlich wird, man über die Systemmedien folgende Gerüchte streut:

- eine ehemalige Mitarbeiterin wurde persönlich gemobbt und fristlos entlassen ("soziale Kälte")

- eine ehemalige Sekretärin wurde sexuell belästigt ("abartig triebhaft")

- ein windiger Immobiliendeal und unklare Geldflüsse ("korrupt")

- ein Dossier über körperliche Gebrechen("Schwäche")

so dass die Wahlschafe sich denken, der ist ja auch nicht anders als "unsere" Politiker.

Wetten?

 
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