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Obsorge: Justizministerin legt überarbeiteten Entwurf vor

18.08.2012 | 10:24 |   (DiePresse.com)

Die Verhandlungen sollen demnächst fortgesetzt werden. Welche Änderungen Karl einarbeiten will, wollte ihr Sprecher nicht sagen.

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Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) hat nach Verhandlungen mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) einen überarbeiteten Entwurf für das geplante Familienrechtspaket vorgelegt. Dabei seien Anregungen aus den Gesprächen aufgenommen worden, teilte ein Sprecher Karls der APA am Samstag mit. Welche Veränderungen im Vergleich zu dem im Juni vorgelegten Entwurf vorgenommen wurden, wollte der Karl-Sprecher nicht sagen. Er kündigte aber an, dass die Gespräche demnächst fortgesetzt werden sollen.

Obwohl man Inhalte nicht öffentliche bekannt geben will, bestätigte das Justizministerium, dass in seinen Plänen zwischen ehelichen und unehelichen Kindern künftig nicht mehr unterschieden werden und diese bezüglich Obsorge-Regelung gleichgestellt werden sollen.

Reaktion auf Kritik von Heinisch-Hosek

Heinisch-Hosek hatte sich am Freitag mit dem Entwurf Karl noch nicht ganz zufrieden gezeigt und gemeint, sie könne sich vorstellen, die vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) aufgehobene Regelung zur Obsorge für uneheliche Väter vorzuziehen - um "den Rest in Ruhe verhandeln" zu können. Der VfGH hat im Sommer die Regelung als verfassungswidrig erkannt, wonach die Obsorge für uneheliche Kinder automatisch der Mutter zusteht - und ein nicht verheirateter Vater nicht einmal Obsorge beantragen kann. Die Regelung muss bis 31. Jänner 2013 repariert werden. Ohne Reparatur würden laut Experten aus dem Justizressort ab 1. Februar beide Elternteile mit der Obsorge betraut. Heinisch-Hosek möchte die Frage der ledigen Väter von der der strittigen Scheidungen trennen. Man dürfe nicht unverheiratete mit verheirateten Vätern gleichstellen. Im Entwurf Karls fehlt ihr u.a. auch noch eine Obsorgeregelung für Regenbogenfamilien, also Familien mit gleichgeschlechtlichem Elternpaar.

(APA)

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9 Kommentare
Gast: gast111
18.08.2012 18:19
2 0

das ist also gleichbehandlung??

"Man dürfe nicht unverheiratete mit verheirateten Vätern gleichstellen. "

das dürfte dann vor dem ogh wieder nicht halten, denn was ist wenn sich ein paar während der schwangerschaft trennt, unabhängig ob verheiratet oder nicht, warum sollten dann die väter unterschiedlich behandelt werden??

das wäre ja absurd

heinsich hosek leidet an misandrie, anders ist das nicht zu verstehen - ich frage mich was muss das für ein mann sein, mitd em sie verheiratet ist und was für männer sind in der spö anzutreffen, dass man so wird, wie die heinsich hosek??

Gast: singlemama
18.08.2012 17:59
0 1

Ob sorge

wir kennen einen Fall wo ein lediger Vater einfach so
behauptet hat dass die Kindesmutter gestört wäre daraufhin hat man das Kind entzogen und ihm mit seiner ausländischen Freundin überlassen..Die mutter muss jetzt Gutachen über sich ergehen lassen aber von ihm, einem Ausländer weiss man gar nix er wird nicht psychatiriert auch seine Freundin nicht, die jetzt tagsüber das Kind allein betreut. Es ist so unfassbar dass os was in Österreich möglich sein kann. Man kann nirgends berufen keine Anträge stellen weil diese Gerichtsbarkeit seltsam aufteilt ist. Wie kann so was überhaupt möglich sein, es handelt sich um
eine besonders liebe volle Mutter.
Wenn nun zB auch ausländische Väter das Sorgerecht erzwingen können,w ird es noch mehr
Entführungen und verschwundene Kinder geben
Ein Vater der die Schwangerschaft ignoriert hat
und sich nciht auch schon vorher um sein kIND BEMÜHT HAT; SOLLTE NIE MEHR diese Chance bekommen. oft wenn die Mutter mehr Geld hat is das reine Erpressung...

Antworten Gast: gast676
19.08.2012 09:57
1 0

Re: Ob sorge

wer ist wir??

sie kennen also einen fall??,

allein durch die medien kennen wir alle tausende fälle, die so sind aber da trifft es männer

durch eine automatische gemeinsame obsorge und finanzielle verpflichtungen für beide und nicht nur für einen elternteil (meist den vater), würden solche fälle verhindert

es könnte einfach niemand den anderen mehr erpressen

Antworten Gast: Gasti
18.08.2012 21:46
1 0

Re: Ob sorge

Fuer viele Vaeter ist diese Lage taegliches Brot.

Frauen machen genau das und noch viel mehr mit den Kindsvaetern und die Justiz unterstuetzt dieses Unrecht auch noch. Welche Qualen die Kinder und Vaeter durchmachen interessiert niemanden.

Suchen Sie mal nach Herwig Baumgartner oder auch den Fall Luca.

Gast: Regenbogenwurm
18.08.2012 17:27
2 0

Obsorge für Regenbogenfamilien fehlt ...

und die Obsorgregelung für Familientiere fehlt auch .... wer kriegt den jetzt den Hund?

Gast: Kindergärtnerin
18.08.2012 15:45
0 0

DAS tut Kindern und Erwachsenen gut:

Wenn Familien finanziell entlastet werden und ihnen wieder der Stellenwert zugestanden wird,den sie haben,dann wird es eklatant weniger Obsorgeprobleme geben!

Gast: hmm
18.08.2012 12:53
2 0

was soll das?

Jedes Kind hat Mutter UND Vater. Beide sind spätestens beginnend mit der Geburt des Kindes für dieses verantwortlich. Dem Staat geht das so gut wie nichts an. Benützt eine Frau den Samen eines Mann zur Schwängerung dann hat sie diesen Mann auch in jeder Hinsicht gleichberechtigt an der Obsorge des gemeinsamen Kindes zu beteiligen. Dieses Recht soll für den Schwängerer auch im Rechtswege durchsetzbar werden! Nur, wenn die zwei Elternteile streiten oder das Kind vernachlässigt wird besteht ansonsten überhaupt ein Handlungsbedarf. Im Regelfall daher gar keiner. Ehe und ähnlicher Quatsch gehört in den Brauchtumspflegebereich. Das hat mit Obsorge für Kinder wenig bis gar nichts zu schaffen!

Gast: ali%54hug234
18.08.2012 11:51
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oder

Sie ist halt nicht schöner,weiß auch nicht warum wir in österreich solche krapfen im Parlament haben?

Am foto sieht man, dass die FRau Ministerin offenbar

mit Handschuhen das Bräunungsstudio zu frequentieren pflegt.
Oder ist das einfach ein Photosphop-Retuschen Artefakt?