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Stronach kündigt Offenlegung seiner Finanzen an

18.08.2012 | 18:19 |   (DiePresse.com)

Frank Stronach hat den Vorwurf der Steuerflucht zurückgewiesen. Er zahlt in Österreich "um die zwei Millionen Euro" Steuer.

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Frank Stronach kündigt eine Offenlegung seiner Finanzen an und weist den Vorwurf der Steuerflucht zurück. In einem Interview für die "Kronen-Zeitung" stellt der Milliardär in Aussicht, dass er im Wahlkampf seine Finanzen auf den Tisch legen werde, "weil ich ein ruhiges Gewissen habe". Gleichzeitig fordert er auch alle anderen Politiker dazu auf. Es müsse "für alle gelten".

Zu seinem Wohnsitz in der Schweiz und dass er dort nicht einmal sieben Prozent Steuern zahlt stellt Stronach fest: "Ich zahle Steuern in Österreich, vielleicht mehr als Raiffeisen. Die Hauptsteuer zahle ich in Kanada. In der Schweiz habe ich ein Büro, weil ich nicht sicher war, von wo aus ich arbeiten werde, als ich wieder nach Europa zurückgekommen bin. Ich habe auch eine Wohnung genommen, ich bin ganz selten dort, fast nie, zahle deshalb nur wenig Steuer. Ich habe dort aber kein Geld gelagert." Steuertechnisch sei sein Hauptwohnsitz in Österreich. Einkommenssteuer zahle er in Österreich "um die zwei Millionen" Euro. "Genau wissen das meine Leute im Finanzbereich."

Obwohl er erst Ende September den Namen seiner geplanten Partei bekannt geben will, hat er schon Ideen dafür: "Team Stronach" vielleicht oder "Stronach für Österreich". "Ich will mich nicht profilieren, ich brauche das nicht. Aber die Bewegung braucht es vielleicht", so der Industrielle.

(APA)

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18 Kommentare
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seine Finanzen auf den Tisch legen werde, "weil ich ein ruhiges Gewissen habe". Gleichzeitig fordert er auch alle anderen Politiker dazu auf. Es müsse "für alle gelten".

seit Pröll jun. zum gleichen Thema, hörte und las man eigentlich nichts mehr !

Warum eigentlich ?!


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Keinen Politiker kann man als reich bezeichnen

Jene die da behaupten sie verdienen Millionen haben keine Ahnung. Bitte um konkrete Beispiele wer so viel verdient. Sich jeden Tag in der Öffentlichkeit rechtfertigen zu müssen ist auch kein Zuckerschlecken. Mein Onkel war Landtagsabgeorneter, von Reichtum keine Spur.

Re: Keinen Politiker kann man als reich bezeichnen/lisa27

Aber "guat g'stöllt" war (ist) er schon - oder müssen wir jetzt für ihn sammeln?

Gast: ein Europäer
19.08.2012 12:51
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Ich wünsche es dem Stronach, 1.Teil

Ich wünsche es dem Stronach, dass es Ihm gelingt, diesen selbstherrlichen Polit-Filz zu entfilzen und daraus wieder erkennbare Fasern zu schaffen.. Einfach wird er es nicht haben, den Filz ist ein textiles Flächengebilde aus einem ungeordneten, nur schwer zu trennenden Fasergut mit extremen Eigenschaften. Filz schützt vor Kälte und Nässe ja sogar gegen Hitze und ist deshalb ein beliebtes Material. Vor allem bei Ungeziefer.
Ich wünsche mir, dass ein sehr großes Feuer der Begeisterung durch alle Reihen geht. Und die Chance genützt wird jemanden der antritt, aus Österreich wieder das Land zu machen was es vor der Einführung der verdammten € U R O S war, dabei zu unterstützen.
Die Euros haben unserm Land nichts gebracht, was wir nicht ohne sie geschafft hätten. Den Beweis liefern die Schweiz und Schweden. In einigen Bereichen waren die Schweiz und auch Schweden sogar besser als die Europäische Union. In einigen Bereichen gleich auf aber in keinem besser.

Gast: Ein Europäer
19.08.2012 11:42
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Ich wünsche es dem Stronach, 2.Teil

Die Absicht hinter dem Zusammenschluss, der verschieden Vaterländer mit den doch so unterschiedlichen Lebensrhythmen liegt auf der Hand. Man will damit erreichen, das neue Bestimmungen nicht mehr von den G20 oder die G8 Ländern getroffen werden müssen,
sondern nur noch von Kontinenten. Bei Bestimmungen würden die verschiedensten Nationalitäten nur ein Hemmschuh sein. Gesetze wie wir sie noch vor der Union kannten wird es nicht mehr geben. Es wird bestimmt was wir essen müssen, was wir trinken dürfen, beziehungsweise müssen. Es wird bestimmt werden, wie lange wir leben dürfen.
Es wird bestimmt werden, woran wir erkranken müssen. Sie erfinden Krankheiten und dazu gleich die richtigen Medikamente.
Gesunde Menschenversprechen keine gesunden Gewinne.
Neugeborene werden einen CP Chip unter die Kopfhaut geschoben bekommen damit können sie sich dann auch noch den Checkpoint auf den Flughäfen sparen und so nebenbei die richtigen Organspender gleich aussuchen.
Alles nur im Interesse der Hochfinanz.
Die Europäische Union hat den Europäern bereits in weiten Teilen die Würde genommen und sie wird es schaffen, allen die Würde zu nehmen. Der EURO und die Union hat es bisher nicht geschafft mehr Wohlstand und Frieden den Europäern zu sicher sondern das Gegenteil.
Armut, Unzufriedenheit und Bürgerkrieg ähnliche Zustände.
Dafür habe ich nicht mein JA und meine Zustimmung gegeben.
Schilling in Lire zu wechseln und an der Grenze den Pass zu zücken war in jedem Fall aufregender.
Ich bin kein ewig Gestriger dazu bin ich noch zu jung, aber ich bin ein Patriot und ich war einmal stolz auf Österreich.
Noch ist es nicht zu spät umzukehren. Auch für die, die bereits weggegangen sind.


ja so sind sie,

die ehrlichen und anständigen.
die nichts zu verbergen haben.
deren weste supersauber ist.

und denen die dummerln nachlaufen wie seinerzeit dem rattenfänger von hameln....

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Re: ja so sind sie, denen die dummerln nachlaufen wie seinerzeit dem rattenfänger von hameln...

erkennst Du Dich denn darin selbst ?

Wann endlich kehrt denn Offen- und Ehrlichkeit in den "ehrenwerten" Reihen der Sp samt Vp ein, wie sie es ja seit langem gemeinsam versprachen, aber dann sofort als es um die direkte Demokratie ging, negierten (Fr Prammer bspw für mehr Parlament statt Bürgerbestimmung) ???

Scheinheiligkeit hat viele Namen, einer davon nennt sich sogar "oberster" Falaffel !

Gast: Ein Skeptiker.
19.08.2012 09:23
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Die Person Stronach ist m.E. wohl in Frage zu stellen.

Stronach nutzt wie andere Unternehmer vor ihm die gesetzlichen Möglichkeiten seine Steuern zu vermindern. Es ist unangebracht abwertend hier von "Steuerflucht" zu sprechen. Auch Klein- und mittlere Unternehmen haben diese gesetzlichen Möglichkeiten die sie aber nur sehr wenig in Anspruch nehmen.

Sich finanziell zu outen und von "Offenlegung" zu sprechen ist in seinem Fall "lächerlich". Jeder halbwegs Informierte weiß warum. Hält er die Menschen in Österreich für „blöd“?
Anscheinend wenn ich das Interview bei Bischofsberger lese: Tut es ihnen im nach hinein leid bei Ihrem ZIB Auftritt der Kragen geplatz ist? Stronach: „ Nein, doch nicht wegen eines Schulmädchens, sie hat mir leid getan. Letztklassig. Allein diese Antwort spricht Bände für seinen Charakter und seine Wesensart.

Wenn er die gesetzlichen Bedingungen einer „Parteigründung“ und die Bewerbung um ein Mandat in einer gesetzgebenden Körperschaft erfüllen kann, dann mag es so sein.

Nur das kann es nicht sein, das eine derartige Person & Konsorten die Interessen der Österreicher tatsächlich wahrnehmen kann. Das wird sich letztendlich jeder Wähler fragen müssen.

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Re: Die Person Stronach ist m.E. wohl in Frage zu stellen.

99% die ÖSI wissen ja nicht mal was für Steuern es gibt.
Die tun sich ja schon schwer, wenn jemand von Kapitaleinkünften lebt und KEINE Einkommsteuer zahlt.
Schuld ist dann immer der andere nie die eigene Unwissenheit!

Gast: werbistdu
18.08.2012 23:00
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Na, da wird der

Strachelmann aber eine rote Birne kriegen.
Stronach will seine Finanzen publik machen, kann da der Strache mit, oder hat er etwa irgendwo Schwarzgeld gebunkert?
Aber die Gosch..n aufreißen kann er der HC., und die anderen Steuerflüchtlinge schimpfen, ohne daß er Beweise hat.

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Re: Na, da wird der

Groß daherreden und nix dahinter findet leider viele Anhänger in AT.

Gast: Paul Voltan
18.08.2012 21:43
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Offenlegung der Finanzen

Ich wünschte mir von allen Spitzenpolitikern, dass sie die Einkommensteuerbescheide der letzten zehn Jahre im Internet veröffentlichen.

Ist in den USA ja auch so der Brauch. Wer sich um ein hohes politisches Amt bewirbt, soll nicht bloß um Vertrauen buhlen, sondern den Nachweis führen, dass er Vertrauen verdient.

Gast: oTTo
18.08.2012 21:10
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Stronach kündigt Offenlegung seiner Finanzen an.....

....und genau das können unsere JETZIGEN Politiker NICHT!......und damit es den JETZIGEN Politikern nicht so schwer fällt, sich finanziell outen zu müssen, wird ihnen feste von den Ministerien geholfen....und DAS MUSS SICH ÄNDERN!
be.es: es hat NOCH NIE ein neuer S.ustall geholfen, wenn die alten Sä.e noc h drinnen sitzen!

Gast: Weltökonomin aus Attnang-Puchheim
18.08.2012 21:03
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In der vom Magazin «Bilanz» jährlich veröffentlichten Liste der 300 Reichsten der Schweiz hat er einen Stammplatz. 2011 lag er mit 1,75 Milliarden Franken Vermögen auf Platz 83. Stronach ist in Zug an der Industriestrasse 13b gemeldet und besitzt in Cham ZG die Firma Stronach & Co. An ihr ist die Enzian Investments Ltd. mit Sitz auf der Kanalinsel Jersey beteiligt, die laut Gesellschaftsvertrag den gesamten Firmengewinn bekommt. Wie hoch dieser Gewinn war, lässt sich anhand kanadischer Medienberichte und Börsenreporten nur schätzen. Stronach soll jährlich zwischen 20 und 35 Millionen Dollar als Beratungshonorar von Magna kassiert haben.

Sein Schweizer Vermögen hält der Mann, der Transparenz und strenge Regeln für Politiker fordert, aber geheim. Auf die Frage des «Tages-Anzeigers» nach Stronachs Verbindungen in die Schweiz antwortet der Sprecher des Stronach-Instituts: Es gebe keine, außer «dass der Frank ein Fan der Schweiz ist». Die Bitte, seine Firmenkonstruktion in Zug zu erläutern, wird dann nicht mehr beantwortet.

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Re: In der vom Magazin «Bilanz» jährlich veröffentlichten Liste der 300 Reichsten der Schweiz hat er einen Stammplatz. 2011 lag er mit 1,75 Milliarden Franken Vermögen auf Platz 83. Stronach ist in Zug an der Industriestrasse 13b gemeldet und besitzt in Cham ZG die Firma Stronach & Co. An ihr ist die Enzian Investments Ltd. mit Sitz auf der Kanalinsel Jersey beteiligt, die laut Gesellschaftsvertrag den gesamten Firmengewinn bekommt. Wie hoch dieser Gewinn war, lässt sich anhand kanadischer Medienberichte und Börsenreporten nur schätzen. Stronach soll jährlich zwischen 20 und 35 Millionen Dollar als Beratungshonorar von Magna kassiert haben.

Da in AT Vermögen nicht besteuert wird, ist sein Vermögen steuertechnisch irrelevant.
Neidtechnisch ist es aber in AT von größter Bedeutung.
Ich hoffe Sie können zwischen Kapitalerträgen und Einkommen unterscheiden.

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Ich finde

JEDER, der Politiker werden möchte sollte gesetzlich verpflichtet sein all seine Einkommen und die Steuererklärung offen zu legen. Nur damit kann man Korruption erschweren und nur so kommen wir wieder zu mehr Erhlichkeit in der Politik. DAS wäre ein erster Schritt!

Jeden Politiker, der das ablehnt, kann man dann selbst einschätzen, wie offen und erhlich er sein könnte.

Das sollte auch zumindest noch fünf Jahre nach der politischen Tätigkeit gelten. Denn dann erst sieht man wem sie während der politischen Tätigkeit zugearbeitet haben.

Da das alles aber Illusion ist, kann man auch weiter ruhig annehmen, dass 90% der Politiker unehrlich, wenn nicht gar korrupt sind.


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Re: Ich finde

Und warum nicht gleich von jeder Person, wenn wir schon bei Steuerehrlichkeit sind?

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Re: Re: Ich finde

So wird es wohl kommen. Wir sind ja schon am besten Weg dazu, den Bürger nicht mehr als Individuum mit Anspruch auf Privatheit sondern als Teil des Volkskörpers zu sehen.