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Justiz prüft "antisemtischen" Cartoon auf Strache-Seite

21.08.2012 | 10:13 |   (DiePresse.com)

Die Staatsanwaltschaft will demnächst über die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens wegen Verhetzung entscheiden.

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Die Veröffentlichung eines als antisemtisch kritisierten Cartoons auf der Facebook-Seite von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache könnte nun ein juristisches Nachspiel haben. Der Cartoon rief nämlich die Staatsanwaltschaft auf den Plan. Derzeit werde geprüft, ob Ermittlungen wegen Verhetzung eingeleitet werden, berichte der "Standard". Mit einer Entscheidung sei Ende dieser oder Anfang kommender Woche zu rechnen, so Thomas Vecsey, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

--> der ursprüngliche Eintrag

Ermittelt werde gegen unbekannt, da derzeit nicht klar festgestellt werden könne, wer das Posting auf die Facebook-Seite von Strache geladen hatte. Der Cartoon zeigt einen dicken Banker, der von einem Regierungsbeamten angefüttert wird. Die als fett und gierig karikierte Banker-Cartoonfigur weist Stereotypen auf, die im antisemitischen Umfeld immer wieder "den Juden" zugeschrieben werden: eine Hakennase und Davidsterne auf den Manschetttenknöpfen. Die Staatsanwaltschaft sei nun "von Amts wegen" aktiv geworden, sagte man dort auf Anfrage.

Die Karikatur ist eine Bearbeitung einer Zeichnung aus den 60er-Jahren, die aber noch ohne Hakennase und ohne Sterne an den Manschettenknöpfen ausgekommen war. Nach der ersten Aufregung postete der FP-Chef dann am Sonntag die Original-Karikatur (ohne Hakennase und Davidsterne).

--> der entschärfte Eintrag

Strache "eine Schande für die Politik"

Kritik am Posting kam auch von internationaler Seite. Für den Vorsitzenden der Anti-Defamation League (ADL) in New York, Abraham H. Foxman, beweist der Eintrag, dass Strache seine antisemitische Haltung nicht abgelegt habe. "Nun verbreitet er das falsche Gerücht, dass Juden die Finanzwelt kontrollieren und Regierungen beeinflussen, um sich selbst auf Kosten der Nicht-Juden zu bereichern", hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme. Strache sei eine Schande für die österreichische Politik, die sich vom FPÖ-Chef distanzieren sollte.

(APA)

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5 Kommentare
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wer war es?

"Ermittelt werde gegen unbekannt, da derzeit nicht klar festgestellt werden könne wer es war?"

Na, dann ist ja klar, dass es die Grünen waren.
Oder die Roten?

Alles lächerlich.


Meinungsfreiheit...

...oder Freiheit der Kunst zählen genau Null.

Wir sind keinen Millimeter mehr entfernt von Justizskandalen wie Pussyriot in Putins Russland.


Gast: ein Mediengeschädigter
21.08.2012 17:32
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wenn das Cartoon hier veröffentlicht wird

betreibt die Presse eindeutig Verhetzung. Wo ist der Staatsanwalt?!

Gast: gast_ZZZ
21.08.2012 10:39
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und jetzt

wird die fpö wieder krokodilstränen evrgießen wie arm und verfolgt sie doch alle sind. immer dieselbe leier von diesen menschen ...

Antworten Gast: b753
21.08.2012 15:32
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Re: und jetzt

Bist du es b754?