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Stronach: "Eine Wirtschaftspartei ist Unsinn"

21.08.2012 | 11:38 |   (DiePresse.com)

Der Industrielle überlegt, selbst im Parlament zu sitzen. Die Frage sei nur, "wie viel Zeit muss man dort sein." Bei Sozialversicherungen will er einsparen, das Steuersystem vereinfachen.

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Der Milliardär Frank Stronach will seine Partei nicht als Wirtschaftspartei verstanden wissen. "Eine Wirtschaftspartei ist Unsinn. Eine Partei muss da sein für alle Bürger", stellte der Austro-Kanadier in einer Diskussionssendung auf "Puls 4" am Montagabend fest.
Auch zu dem Vorwurf, Nationalratsabgeordnete für seine Bewegung zu "kaufen", nahm der Magna-Gründer Stellung. "Ich gebe mein eigenes Geld aus", betonte er. Bundeskanzler möchte er zwar nicht werden, grundsätzlich wäre er aber bereit, selbst als Oppositionspolitiker im Hohen Haus zu sitzen: "Ich hätte kein Problem. Die Frage ist nur, rechtmäßig, wie viel Zeit muss man dort sein."

Eine "entlarvende" Aussage, wie BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland am Dienstag in einer Aussendung festhielt: "Stronach will, wenn er gewählt wird, nur ins Parlament gehen, wenn das nicht zu viel Arbeit bedeutet. Ein solcher Teilzeitkandidat nimmt weder die Wähler, noch die Aufgabe des Parlaments ernst."

Postenvergabe "ist System der Inzucht"

Auch in der Diskussionssendung musste sich Stronach Kritik gefallen lassen. So wurde dem Neo-Politiker vorgeworfen, zu unkonkrete, lediglich pauschale Ansagen zu machen. Der Milliardär betonte daraufhin, dass seine Bewegung, an deren Logo und Farbe noch gearbeitet werde, für die Werte "Wahrheit, Transparenz und Fairness" stehe. Grundsätzlich trete er für eine Änderung "des Systems" und ein wesentlich einfacheres Steuersystem ein. Konkret kritisierte er den Proporz bei Postenbesetzungen über Jahre. "Das österreichische Verwaltungssystem ist eine System der Inzucht."

Auf die Frage wo er zu sparen gedenke, wies er auf die Hohe Zahl der Sozialversicherungen hin: "Wir haben 22 Sozialversicherungen (...) das ist Verwaltung noch und noch. Eine Sozialversicherung würde genügen. Das sind Machterhalter."

Ein Thema war auch Stronachs strammer Anti-Eurokurs. Der Magna-Gründer räumte daraufhin ein, dass er nicht generell eine Rückkehr zum Schilling fordere, dies sei lediglich eine Möglichkeit in der Euro-Krise. Eine weitere Option wäre etwa die Spaltung in einen Nord- und Südeuro. Österreich sollte sich jedenfalls auf einen Zerfall des Euros vorbereiten.

"Stronach wird entzaubert werden"

Enttäuscht über Stronach zeigte sich Nationalbankchef Claus Raidl: "Als Person wird Stronach ziemlich rasch entzaubert werden. Für mich ist er politisch eine Enttäuschung." Für Leute aus der Wirtschaft sei der Industrielle aufgrund seiner Positionen "nicht wählbar", sagte Raidl in den "Oberösterreichischen Nachrichten" vom Dienstag. Weiters sei der von Stronach angepeilte Wählermarkt mit FPÖ und BZÖ bereits "zweifach besetzt. Also wird er keine Anhänger finden", so Raidl.

Anders sieht dies eine aktuelle Umfrage des Instituts "Makam". Demnach begrüßt mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Österreicher Stronachs Entscheidung, eine eigene Partei zu gründen. 46 Prozent der Befragten attestieren seiner Bewegung auch Erfolg und für 37 Prozent ist der Milliardär ein "großer Sympathieträger", hieß es in einer Aussendung.

Vier Wochen in Kanada

Die kommenden vier Wochen muss die österreichische Innenpolitik ohne den Neo-Politiker auskommen, Stronach wird dann nämlich in Kanada weilen, bestätigte eine Mitarbeiterin Stronachs einen Bericht der Tageszeitung "Österreich".

(Red./APA)

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90 Kommentare
 
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Gast: Warumnicht
23.08.2012 19:52
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Oh Showtime it is showtime

So wird auch unserer Regierung ein Kasperltheater werden Es darf nicht darauf ankommen, wer sich die beste Promotion leisten kann. Daher finde ich, es sollten politische Werbeeinschaltungen abgeschafft werden, es soll nur sachliche Diskussionen und konkrete Programme geben.

Gast: Jodeldiplomsänger
23.08.2012 15:00
0 0

der Vorwurf, Nationalratsabgeordnete zu "kaufen",

Ich darf daran erinnern, daß seinerzeit das LIF (mit Unterstützung eines gewissen Herrn Fischer) und später das BZÖ (mit Unterstützung eines gewissen Herrn Schüssel) vielleicht nicht gekauft (oder doch), jedoch von keinem Wähler gewählt waren und doch ins Parlament einzogen, das BZÖ sogar in die Regierung aufgenommen wurde!

Diese Vorgehensweise ist noch viel mieser als sich drei Abgeordnete zu "kaufen".

Wenn sich nun Rot und Schwarz darüber aufregen, daß sich Fränk solcher Methoden bedient - die sie selber aus o.g. Gründen geschaffen haben - sollen sie vor der eigenenTür kehren.

Übrigens:
Machen auch Sie (wie unsere Politiker) das Jodeldiplom. Damit man was hat im Leben.


Gast: Jodeldiplomsänger
23.08.2012 14:29
0 0

Da redet ein Experte!

BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland "...Ein solcher Teilzeitkandidat nimmt weder die Wähler, noch die Aufgabe des Parlaments ernst."

Den Namen hört' ich nie. Aber er weis wovon er redet. Man siehts ja im TV bei Parlamentsübertragungen, wie "ernst" unsere Abgeordneten die Sitzungen nehmen:
Zeitung lesen, Internetsurfen, Handyfonieren, Sudoku lösen, tratschen, den Saal verlassen, ein Nickerchen machen. Ja das ist gang und gäbe bei den Herrschaften, aber über einen Anderen urteilen, obwohl der noch garnicht im Parlament sitzt...

Ein lustiger Kerl der Herr Fauland.

Gast: einBeobachter
22.08.2012 20:02
0 3

Fragen

Er selbst hat sich sicher noch nie gefragt, ober Unsinn sei. Das versteh' ich. Aber daß die Leute in seinem Umfeld sich die Frage nicht stellen, das ist bedenklich.
Er hat übrigens ein einfaches Denkschema:
Was ich nicht kaufen kann, das gibt es nicht, das ist nicht existent.

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Magna will bei den Gehaltsverhandlungen eine Rabatt...

...sonst droht eine Verlagerung in das Ausland. Schon in seiner Amtszeit hat Stronach seinen Angestellten 10% vom Gehalt abgeknöpft, natürlich "freiwillig". So einer will sich als Wohltäter für die Bürger verkaufen? Ich verstehe ohnehin nicht warum man jeden Konzernführer die Füße küssen soll. Schließlich lebt er von seinen Arbeitern und Angestellten.

Antworten Gast: tough
23.08.2012 00:32
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. . . so machte er aus seinen Unternehmungen das beste

überzeugend, dass es ihm nun um das Wohl des Landes geht.

soso, ein einfacheres und faires Steuersystem?

was sich Stronach unter einer “Vereinfachung” der Steuersysteme vorstellt, kann leicht erraten werden: er wird Haiders FlatTax (ohne Fixbetrag, der als Grundeinkommen BGE dient) wieder aufwärmen, verdankt er Haider & Co doch von Schloss Reifnitz (zum Sensationspreis) bis zu den Magna Millionen so einiges:

Reifnitz und Dellach sind keine 5km voneinander entfernt, und dort hat Stronachfreunding Ingrid Flick — Nachbarin von Ferdinand Piech, VW — gerade ein paar Hektar Traumlandschaft für ein paar nette Villen erworben (wenn die Schloesser zu gross werden
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/So-lief-der-Strassen-Deal-der-Milliardaerin/72238583

LH Dörfler jubelt in Kärnten, dass es “jetzt endlich einen durchgehenden Radweg dort geben wird, der das Land nichts kostet”. (der verlaeuft aber doch wohl HINTER den Grundstücken im Tunnel und nicht am See entlang durch die neue Privatlandschaft?)
(nix freier Zugang zum Wasser, und der Wald gehört auch endlich gesperrt, wo soll man denn als hart arbeitende MilliardärInnen sonst seine Ruhe haben?)

***

* Steuersysteme sollten jedenfalls einfach und ehrlich sein: 20% MWSt auf ALLE Produkte (auch Aktien und Derivate (!!!) und Hauskauf und Wohnungskauf) und 50% Vermögensteuer (von der ein Freibetrag 50xBIPpc abgezogen werden kann, d.h. 2012 sind damit 1,5mio Vermögen steuerfrei) auf alle Finanz- und Immobilienvermögen (weil die über die Banken und Gerichte sehr einfach zu kontrollieren sind:

.

Gemälde- und Teppich- Bespitzelungen daheim sind ja wohl wirklich zu lächerlich und zu korruptions- weil bewertungs- anfällig) sollten längst selbstverständlich sein, ABER NUR KOMBINIERT MIT einem
* BGE in Form einer linearen FlatTax (50% für mich und 50% für die Anderen, die mir das Geldscheffeln erlauben) minus einem Freibetrag BIPpc/3 — d.h. momentan ca. 1000,-/mon. — (der als BGE ausgezahlt wird, wenn das Konto leer ist)
* (weil ALLE linearen Steuern Umverteilung NACH OBEN sind (MWSt, FlatTax): die Miete beträgt ja auch für Verelendete denselben Betrag und nicht etwa 20% des Einkommens …)
* und als Vereinfachung der BasisVersorgung zb statt der 10% MWSt heutiger Art eine MENGENSTEUER (nicht Mehrwertsteuer) von 1,-/kg auf Rohstoffe (damit sind Kohlekraftwerke nicht mehr rentabel, und Rohstoffindustrien sind sowieso nur Dreckschleudern mit kaum “Arbeits”plätzen”) bei
* Steuerfreiheit für alle Waren mit weniger als 5,- Kilopreis (da bleiben nur Basisnahrung und Billigkleidung übrig, und im Grenzbereich entsteht ein Sog zur Verbilligung)
* dass Basisbedarf wie Energie, Verkehr, Miete grundsätzlich kostenfrei sein sollte, wird nicht von heute auf morgen realisierbar sein. ABER ein Kontingent von Frei kWh und Frei m3 Gas und Frei km Bahn/Bim und Frei Miete sollte für alle “Anbieter” verpflichtend pro Haushalt abgegeben werden müssen, wenn sie ihr Geschäft hier in Österreich machen wollen.

Re: soso, ein einfacheres und faires Steuersystem?

Gemälde- und Teppich- Bespitzelungen daheim sind ja wohl wirklich zu lächerlich und zu korruptions- weil bewertungs- anfällig) sollten längst selbstverständlich sein, ABER NUR KOMBINIERT MIT einem
* BGE in Form einer linearen FlatTax (50% für mich und 50% für die Anderen, die mir das Geldscheffeln erlauben) minus einem Freibetrag BIPpc/3 — d.h. momentan ca. 1000,-/mon. — (der als BGE ausgezahlt wird, wenn das Konto leer ist)
* (weil ALLE linearen Steuern Umverteilung NACH OBEN sind (MWSt, FlatTax): die Miete beträgt ja auch für Verelendete denselben Betrag und nicht etwa 20% des Einkommens …)
* und als Vereinfachung der BasisVersorgung zb statt der 10% MWSt heutiger Art eine MENGENSTEUER (nicht Mehrwertsteuer) von 1,-/kg auf Rohstoffe (damit sind Kohlekraftwerke nicht mehr rentabel, und Rohstoffindustrien sind sowieso nur Dreckschleudern mit kaum “Arbeits”plätzen”) bei
* Steuerfreiheit für alle Waren mit weniger als 5,- Kilopreis (da bleiben nur Basisnahrung und Billigkleidung übrig, und im Grenzbereich entsteht ein Sog zur Verbilligung)
* dass Basisbedarf wie Energie, Verkehr, Miete grundsätzlich kostenfrei sein sollte, wird nicht von heute auf morgen realisierbar sein. ABER ein Kontingent von Frei kWh und Frei m3 Gas und Frei km Bahn/Bim und Frei Miete sollte für alle “Anbieter” verpflichtend pro Haushalt abgegeben werden müssen, wenn sie ihr Geschäft hier in Österreich machen wollen.

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* Beispiel Fahrscheine: Bim/Bus finanzieren sich nur zu 20% aus Fahrscheinen/Zeitkarten, könnten also problemlos kostenlos sein; aber wenigstens 2,- für eine STUNDE Fahrzeit (wie zb in Bruck/Mur und anderen Städten, statt für eine EINZELFAHRT mit Umsteigen:

-- der Unterschied ist dass 3-4 Besorgungen mit 1 Fahrschein möglich sind --

sollten wirklich ab morgen früh eingefordert werden …

mir taugt das irrsinnig,

dass sich die "etablierten Sesselkleber aller Couleur" jetzt schon so derartig ins Hoserl machen vorm Frank
derweil
ist er noch nicht mal gewählt

ah, das ist Balsam auf meine Wunden
weiter Frank, treib sie mit der Bullenpeitsche von ihren Pfründen, Blut solln sie schwitzen,
genauso wie sie das Volk bluten lassen

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Abgehobene Medien- und Polit-Clique

Interessant: die Mehrheit der Österreicher begrüßt also die Stronach-Partei, während die abgehobene Medien- und Polit-Clique nicht genug Spott und Hohn ausspeien kann. Was ist etwa daran lächerlich, einen Plan B für einen Euro-Zerfall in der Schublade zu haben? Das Gegenteil ist der Fall: so einen Plan NICHT zu haben ist in höchstem Maße verantwortungslos.

Die ÖVP wird wohl nur noch von ein paar "Töchtersöhnen" gewählt!


wann hat ein nationalbankchef das letzte mal auf derartige weise einen österreichischen politiker angegriffen?

zumal der noch nichteinmal im parlament geschweige denn in der regierung sitzt, somit absolut keine entscheidungsgewalt hat!

die ganze panikreaktion der österreichischen parteienlandschaft auf stronachs ansage bei der NR wahl zu kanidieren ist höchst seltsam.

da müssen die österreichischen altpartein aber ordentlich angst haben ihren futtertrog mit einem 6. (oder vielleicht eh nur wieder einem 5. da ja die zukunft des BZÖ nach 2013 in den sternen steht) zu teilen!

Ich persönlich finde auf jedem fall, dass Raidl diese aussgae nicht zusteht, der hat unabhängig zu sein, und wenn überhaupt nur die österreichische wirtschaftspolitik zu kommentieren, mit sicherheit aber nicht einen politiknewcomer, der gar nicht im parlament sitzt!

ich persönlich bin auf alle fälle gewillt stronach meine stimme zu geben, denn der hat derart viel geld, dass er vermutlich nicht so korrupt wie der rest der parlamentsbande ist!

Außerdme sei gesagt, dass neuer schwung der österreichischen politiklandschaft durchaus gut tun könnte.
ich hoffe halt nur, dass stronachs partei nicht auch zu einer sozialistischen verkommt, so wie die restliche einheitsbrei, denn meiner meinung nach braucht es in österreich weniger steuern und mehr eigenverantwortung!

Sinn und Unsinn einer Wirtschaftspartei

Die Wirtschaft braucht insoferne keine Partei, als sie sich bisher immer noch selbst ihren Weg gebahnt und eine Quasi-Autonomie entfaltet hat. Eine Partei wird dazu gebraucht, dem, so gut es geht, einen Riegel vorzuschieben, wenn wichtige Interessen der Bevölkerung wie z.B. der Sozialbereich in Gefahr sind, durch die Wirtschaft negativ beeinflußt zu werden. Die EU hat im Sinne der Wirtschaft noch Eulen nach Athen getragen und zu regulierende Abläufe noch mehr ins Kraut schießen lassen. Stronachs EU-kritische Töne sind fast zu schön um wahr zu sein, und man wird das Programm auf seinen
Gehalt abklopfen bzw. beobachten müssen, ob das möglicherweise Positive daran auch geliefert werden kann.

Was machen so manche andere Politiker im Parlament?

Zeitunglesen-seit neuestem am i-Pad, Anwesenheitsgeld kassieren und schlafen tun die meisten dort eh nichts.
Vielleicht war Stronach noch nie oder sehr oft in einem Parlament-Ahnung hat er trotzdem, worum es geht. Unsere Politiker sind viel im Parlament und wissen von gar nichts, was im Volk abgeht.
Ergo...

unterm strich: schade

einerseits sehe ich es, aufgrund der vergangenen skandale sehr positiv, dass eine neue politische kraft in österreich entsteht.

andererseit ist es für mich unglaublich, dass ein geschäftsmann wie stronach gegen den euro stellung bezieht und somit für mich klarstellt, dass ich wahrscheinlich wieder nur weiss wählen kann.

rot: zuviel schuldenmacherei, zu hoher fokus auf höhere bzw. neue steuern, nicht reformwillig (gesunheitssystem, struktur, schulen,...)

schwarz: nicht reformwillig, zu heftige korruptionskandale,

grün: zu grün, zu sozial, schuldenmacher, realitätsfremd bezüglich internationaler konkurrenzfähigkeit

blau: zu wenig eu, zu populistisch, zu opportunistisch

stronach: gegen den euro (leider sehr schwerwiegend für mich)

jede partei hat mich mich mindestens eine eigenschaft welche sie für mich unwählbar macht.

unterm strich gehen ich als demokratiebefürworter wählen habe aber keine wahl...

einfach schade...

unterm str

Re: unterm strich: schade

nachdem die Nordländer, allen voran die Finnen, öffentlich den Euroausstieg, bzw die Splittung des Euro in einen Nord-, Südeuro überlegen,
wird´s wohl nicht an Stronach liegen, wenn der Euro den Bach runtergeht

sollte es zu einer Splittung kommen, können wir Österreicher nur hoffen, den Nordeuro zu bekommen....

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Richtige Ansätze, aber...

Eine "Wirtschaftspartei" ist kein Unsinn! Und wieso sollte eine solche nicht für alle Bürger da sein?! Das ganze Leben ist nunmal wirtschaftsbetont. Man muß das halt den Leuten verklickern. Vor allem das Wie. Als Kanadier sollte er ja wissen wie das geht. Eine gar nicht so geringe Zahl an Menschen in diesem Land kann die roten Altsozialisten die ímmer noch im 34 bzw. 68 Jahr steckengeblieben sind, samt grünen Gender- Vegan- und sonstige Schwachmaten plus schwarze Rückgrat wie ein Gummischlaúchtypen nicht mehr sehen und riechen. Die blauen Österreich zuerst Hoffnungsträger, na da muß man schon Berufsoptimist sein, BZÖ Gehirnathleten aus der tiefsten Provinz (will da gewiss keine Kärntner beleidigen) puuuh! Das Land wurde mittlerweile bereits an den Abgrund chauffiert. Keine Wirtschaftspartei?!

Bin fast versucht, eine Wirtschaftspartei schon allein deshalb für sinnvoll zu halten

weil Stronach sie für unsinnig erachtet.

Eine Wirtschaftspartei hätte wohl den Effekt, dass das Wirtschaftsthema im politischen Diskurs gehaltvoller angegangen wird als von den derzeitigen Allerweltsamateuren in den beiden großen Parteien (von der völlig ahnungslosen größeren Oppositionspartei ganz zu schweigen).

So wie die Grünen die Qualität der politischen Umweltdebatte dramatisch gesteigert haben, könnte dies auch einer Wirtschaftspartei in Bezug auf das Wirtschaftsthema gelingen. Why not?


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Re: Bin fast versucht, eine Wirtschaftspartei schon allein deshalb für sinnvoll zu halten

Über die "dramatische Steigerung der Qualität der politischen Umweltdebatte durch die Grünen", von welcher Sie in Ihrem sympathischen Posting schreiben, möchte ich, ich gesteh's aufrichtig, lieber nicht hier reden.

Doch, was die Hauptsache betrifft - nur zu ! Ihr Nutzername lässt vermuten, dass Sie sich im Klaren sind, wie Sie Ihr Vermögen mindestens ebenso zweckmäßig wie Herr Stronach einsetzen werden !

Wichtig ist, dass Sie, anders wiederum als jener, wirkliche nationalökonomische "Kapazitäten" gewinnen können, und erfahrene, integre Berufspolitiker. Und zwar ohne ihnen Geld anzubieten - was ein Kardinalfehler wäre, denn Sie haben ja selbst bemerkt, dass so etwas selbst hier im kleinen Kreis des Forums als Korruption gesehen wird.

Also - wird schon gehen ! Ich wähle Ihre Partei bestimmt !


Antworten Gast: Kibietz
21.08.2012 19:14
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Re: Bin fast versucht, eine Wirtschaftspartei schon allein deshalb für sinnvoll zu halten

Ö braucht keine Wirtschaftspartei, es gibt schon genug Lobbiesten die die Politiker zugunsten der Wirtschaft und zuungunsten der Konsumenten beeinflussen.

Da eine reine Wirtschaftspartei Klientelpolitik betreiben würde (was die ÖVP bereits tut) ist es mehr als fraglich ob sie überhaupt genug Stimmen für einen Eizug in irgendein Gremium erhalten würde.

Schliesslich sind die Wirtschaftstreibenden (die sich sicher nicht geschlossen hinter eine Wirtschaftspartei stellen würden), eindeutig in der Minderheit.

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Die ÖVP als Wirtschaftspartei zu bezeichnen ist kühn...


denn die ÖVP ist zu einer linken Splittergruppe der SPÖ mutiert die in keiner Weise dem freien Unternehmertum zugeneigt ist. Die gesamte Partei besteht personell in guter alter sozialistischer Tradition aus lauter Funktionären die ausschliesslich im bürokratischen Habitat emporkletterten und nie freies Unternehmertum geschnuppert haben.
Die Bundeswirtschaftskammer BWK, ihre Vorfeldorganisation, verfolgt ihre mit Mahnungen kujonierten Zwangsmitglieder mit Strafen, polizeilichen Anzeigen und offenen Drohungen wenn Sie selbständigem unternehmerischem Handeln nähertreten möchten.

let's face it - in Österreich hat der Kommunismus gesiegt.

Sand

Schickt den Alten nach Kanada - bist jetzt hat er alle seine Projekte mit Bezug zu Österreich in den Sand besetzt.

Gast: Anton Z., Quantenphysiker
21.08.2012 18:46
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Das war schon ziemlich hart gestern.
Aber der Raidl übertrifft den Stronach noch bei weitem. So ein ...

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Die Leute sind von den Altpolitikern so angefressen...

die würden auch einen Sack griffiges Mehl wählen nur um die seit Jahrzehnten agierenden verlogenen Flaschen nicht mehr sehen zu müssen.

So gesehen iss das Phänomen Stronach durchaus erklärbar.

 
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