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Inserate: Staatsanwaltschaft bezweifelt Faymanns Aussage

25.08.2012 | 13:37 |   (DiePresse.com)

Die Staatsanwaltschaft soll es als erwiesen ansehen, dass Faymann und Ostermayer ÖBB-Inserate in Auftrag gaben. Ein finanzieller Schaden sei aber nicht nachweisbar.

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Neue Enthüllungen in der Inseraten-Affäre rund um SP-Bundeskanzler Werner Faymann und seinen Staatssekretär Josef Ostermayer: Das Nachrichtenmagazin "profil" zitiert in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe aus dem Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft Wien vom März.

Wie berichtet, empfahl die Staatsanwaltschaft darin zwar die Einstellung des Verfahrens gegen Faymann und Ostermayer, da den betroffenen staatsnahen Unternehmen durch die Inserate kein finanzieller Schaden erwachsen sei. Aus dem Protokoll geht laut "profil" aber auch hervor, dass die Anklagebehörde die Glaubwürdigkeit der Aussagen von Faymann und Ostermayer bezweifelt. Sie sieht es demnach als "erwiesen" an, dass Einschaltungen "vom Infrastrukturministerium, mithin den Beschuldigten Faymann und Ostermayer in Auftrag gegeben, von ihnen die Fakturierung an die Asfinag AG beziehungsweise die ÖBB-Holding AG angeordnet, und schlussendlich die Bezahlung für die beiden Artikel tatsächlich von den genannten Unternehmen vorgenommen wurde".

Dass Faymann und Ostermayer bei den Einvernahmen gesagt hätten, sie hätten nichts von einer Weitergabe der Rechnungen an Asfinag und ÖBB gewusst - und hätten so etwas auch nicht toleriert - nennt die Staatsanwaltschaft laut "profil" wörtlich "Schutzbehauptungen". Sie sieht dies unter anderem durch Zeugenaussagen untermauert.

Bundeskanzleramt bestreitet Vorwürfe

Das Bundeskanzleramt widersprach dem am Samstag. In einer Aussendung zitierte es aus Vernehmungsprotokollen, unter anderem mit dem früheren ASFINAG-Kommunikationsleiter Marc Zimmermann. Dieser habe am 12. August erklärt, dass das Infrastruktuministerium mitnichten Anzeigen oder Kampagnen beauftragt habe. Vielmehr seien von Seiten des Ministeriums "Initiierungen" gekommen. Dass er in internen Aktenvermerken wörtlich von "Beauftragung" geschrieben habe, liege daran, dass er sich "juristisch" über diesen Begriff "keine Gedanken gemacht habe".

Wie berichtet erachtete die Oberstaatsanwaltschaft nach dem Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft Wien weitere Ermittlungen für notwendig und ließ ein Gutachten anfertigen, um allfällige Verlustgeschäfte für die ÖBB zu klären. Der Gutachter kam zu dem Schluss, dass den ÖBB kein Schaden entstanden seien.

Wesentlich für den Tatbestand der Anstiftung zur Untreue ist die Frage, ob "der Eintritt eines konkreten Vermögensschadens" bei den Unternehmen nachgewiesen werden kann.

 

 

(Red./APA)

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190 Kommentare
 
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Gast: aufwiedersehen_spoe
29.08.2012 01:07
0 0

bye faygman

wenn man als ehrlicher mensch ein politiker werden will, dann kommt man garnicht soweit, da wird man schon in den unteren reihen abgeblockt.

man muss ein gauner sein um in der politik und in den partei-hierarchien aufsteigen zu können.

Hr. Faygmann wurde nun auch entlarvt.
bussi & baba

Gast: verbluefft
28.08.2012 14:14
0 0

bleibt nur zu hoffen, dass der werte BK

zumindest seinem Image Schaden zugefügt hat der durch das nächste Wahlergebnis nachweisar sein wird.

Gast: mir reichts
28.08.2012 10:25
1 0

kein schaden?

aha, die 7 millionen hat der herr bundeskanzler aus eigener tasche bezahlt oder wie?

man könnte, nein kann an diesen politikgestalten verzweifeln.

Gast: Gast 2012
27.08.2012 12:50
8 0

der konkrete Vermögensschaden ist eingetreten

die ÖBB ist ein Staatsbetrieb und nicht Eigentum der SPÖ. Für den Steuerzahler ist daher zweifellos ein Vermögensschaden eingetreten. Das sollte auch ein Staatsanwalt wissen. Faymann und Ostermayer sollten daher schleunigst die Regierungsbank mit der Anklagebank tauschen!

Re: der konkrete Vermögensschaden ist eingetreten

also wie man seitens Staatsanwaltschaft zu dem Entschluss kommen kann, dass den ÖBB durch die Inseratenschaltung kein Schaden entstanden sei, kann nur daraus resultieren, dass grundsätzlich - wenn die SPÖ - etwas bei den ÖBB in Auftrag gibt, es als selbstverständlich anzusehen ist. Schließlich steht ja die ÖBB im Eigentum des Staates und der Staat im Eigentum der SPÖ.

Da muss die schlüssige Argumentation der SPÖ Staatsanwaltschaft sein.

Ich schäme mich mal wieder

Gast: Till aus dem Haus der Freude
27.08.2012 10:18
8 0

In einem Rechtsstaat würde das nächste Kanzlerfest...

nicht in einem Garten in Altmannsdorf, sondern im Innenhof von Stein/Donau steigen.

Gast: das gibt es nur bei uns ...
27.08.2012 09:52
4 0

den behördlich anerkannten

schutzbehauptungskanzler ..

Der Bürgermeister von Linz und der Kasperl Fehlmann..

...haben die gleiche Schule besucht, die rote Parteiakademie, das wichtigste Unterrichtsfach:

GELD VERSENKEN=SPÖ

komisch und beängstigend wie hier , wenn es um irgendeinen Roten geht, schamlos interpretiert wird um letztlich schuldlos und ahnungslos zu sein.


Antworten Gast: globetrotterneu
27.08.2012 10:21
1 1

Re: komisch und beängstigend wie hier , wenn es um irgendeinen Roten geht, schamlos interpretiert wird um letztlich schuldlos und ahnungslos zu sein.

und wieder einer aus der löwelstrasse einfach nur zum lachen.

Re: Re: komisch und beängstigend wie hier , wenn es um irgendeinen Roten geht, schamlos interpretiert wird um letztlich schuldlos und ahnungslos zu sein.

ich glaube sie haben mein Post nicht richtig verstanden, ich meine es wird alles getan um die Roten unschuldig erscheinen zu lassen!

Re: komisch und beängstigend wie hier , wenn es um irgendeinen Roten geht, schamlos interpretiert wird um letztlich schuldlos und ahnungslos zu sein.

ist Dein Name Laura Rudas oder gar etwa Eva Glawischnig?

FEHLMANN

Soziale Gerechtigkeit der SPÖ=den staatsnahen Betrieben das Geld aus der Tasche ziehen!
Lernt man in der roten Parteiakademie!

Da seine Schulausbildung nicht über Maturaniveau hinausreicht, kann man dem Werner Fehlmann keinen Vorwurf machen, er kann es nicht besser!
Er ist zu schwach, einfach ein niemand, einfach unser Bundeskanzler, der schlechteste der zweiten Republik!
Lieber Werner Fehlmann, zeige Rückgrat und trete bitte sofort zurück, denn Du bist nicht nur ein Fehlmann, sondern eine klassiche Fehlbesetzung!

Antworten Gast: Lukas
27.08.2012 12:52
1 0

Re: FEHLMANN

und wo bleibt dann die Justiz? Oder haben rote Politiker in Österreich Narrenfreiheit?

Gast: Gast637
27.08.2012 01:03
3 1

Hab ich soeben ganz versteckt beim Standard gefunden

Auch dieses Gutachten kann demnach für SPÖ-Faymann im SPÖ-ÖBB-Inseraten-Skandal keine Entlastung bringen!

ÖBB-Inserate: Sach- und andere Missverständnisse

Zu gerne hätte man sich im Kanzleramt die Kosten für die ÖBB-Kampagne von außen absegnen lassen. Geht nicht: Ein neues Gutachten sieht sich in Geldfragen unzuständig...

Kommunikationspanne
Einzig: Die Schlussfolgerung, die man im Bundeskanzleramt (BKA) gerne auf Basis der Expertise von Kommunikationswissenschafterin Julia Wippersberg vorgenommen hätte, ist so nicht haltbar. Auf der Website des BKA heißt es dazu zusammenfassend, auch Frau Wippersberg habe bestätigt " dass die Aktivitäten im Interesse des Unternehmens und die Kosten dafür jedenfalls angemessen waren". Wippersberg legt im STANDARD-Gespräch Wert darauf, dass sie zu monetären Aspekten der Kampagne in ihrem Gutachten keine Stellungnahme abgegeben habe...

...Ex-ÖBB-Chef Martin Huber hatte das Gutachten beim Wiener Medienanwalt Gottfried Korn in Auftrag gegeben. Korn wiederum ist der Rechtsvertreter des ebenfalls in die Ermittlungen einbezogenen Staatssekretärs Josef Ostermayer (SPÖ)....

Mehr Fragen als Antworten
Inhaltlich konnten die Gutachten der Uni Wien wenig Aussagekräftiges beitragen: Zwar liege ein positiver Effekt "im Bereich des Möglichen", könne aber im langen zeitlichen Abstand "nicht konkret nachgewiesen" werden...
http://derstandard.at/1345165139758/OeBB-Inserate-Sach--und-andere-Missverstaendnisse


Also, die Häme hat er nicht verdient,

immerhin hat er auch die Parteiakademie absolviert wo man getrimmt wird auf polit. Floskeln bzw. Rhetorik (u.hat sie mittlerweile schon ziemlich verinnerlicht).

Gast: Hubertus
26.08.2012 23:02
6 1

Seltsam

Es verfügt jemand über das Geld eines anderen. D.h. der Vorstand einer AG ist nicht mehr Herr des Geschäftes sondern der(damalige) BMin weiß es besser. Sozusagen Geschäftsführung ohne Auftrag.Es ist kein Schaden entstanden. Komisch. Da gibt jemand viele 100000e € einer AG aus ohne den gesetzlich berechtigten Vertreter, den Vorstand der AG rechtzeitig zu informieren und das soll kein Schaden sein? Hätte zB der Vorstand dieses geld nicht für Werbung sondern für Schuldentilgung ausgegeben, dann wäre eine Zinsersparnis eingetreten.Vielleicht hätte der Vorstand auch in anderen Medien geworben als der BK. Daß Herr Kern, der jetzige ÖBB Gen.Dir. nichts Böses sieht, wird verständlich, wenn man weiß, wem er seinen Job verdankt, Vorher war er beim Verbund ebenfalls als SPÖler im Vorstand für das Auslandsgeschäft nach meiner Erinnerung zuständig, jener Bereich, der für Verluste in Höhe von vielen Mio € verantwortlich ist. Die STA Wien, erprobt in Einstellungen bei Strasser und anderen illustren Persönlichkeiten (Rumpold) hat hier einen interessanten Mittelweg gesucht. Sie glaubt zwar dem BK und seinem Mephisto nicht, aber es ist ja kein Schaden entstanden und die Asfinag Vorstände, die zT sich das nicht bieten lassen wollten wurden alle bald darauf komfortabel freigesetzt (selbstverständlich einvernehmlich) , befragte man vorsichtshalber nicht. Es ist ja kein Schaden entstanden. Bei der STA Wien sicher nicht.

§153 StGB

"dem anderen einen Vermögensnachteil zufügt"..

Vermögensnachteil ist etwas anderes als der vom Gutachter gesuchte VermögensSCHADEN!

Der Vermögensnachteil konnte allein dadurch gegeben gewesen sein, dass die ÖBB über sehr beträchtliche Geldmittel nicht selbst entscheiden konnte und diese Gelder der Verfügungsgewalt des Vorstands durch eine mögliche Intervention von außen entzogen waren. Hiezu ist es nicht notwendig, dass der ÖBB ein unmittelkbarer Schaden entstanden ist!

Gast: globetrotterneu
26.08.2012 22:10
6 1

faymann bitte gehe wir alle werden dir dankbar sein

faymann niemand will dich niemand braucht dich.

Ein finanzieller Schaden sei nicht absehbar ....

.. bei Scheuch ist es erwiesen, dass es keinen finanziellen Schaden gab (es floss kein Geld) und er wurde unbedingt verurteilt.

Nach welchen Kriterien misst unsere Staatsanwaltschaft?

Gast: Und die Moral von der Geschichte?
26.08.2012 20:08
13 1

Wer einmal inseriert und noch einmal inseriert und noch einmal inseriert und immer noch inseriert - dem glaubt man nichts mehr.


Failmann und seine SPÖ - die Dinosaurier unter den Korrupten.

die Österreicher wollen den Lieblingskanzler gar nicht....


....nur 9% wollen, daß Faymann Bundeskanzler bleibt.

46% wollen Neuwahlen, damit die Bundesregierung einen Denkzettel bekommt.

Und dies berichtet der Standart!!!!!

http://derstandard.at/1345165217695/35-Prozent-wollen-rasch-Nationalratswahlen

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Re: die Österreicher wollen den Lieblingskanzler gar nicht....

Ich brauch den Faymann auch nicht als Bundeskanzler. Solange es kein FPÖler, BZÖler oder Stronach wird ist mir alles Recht. Ein grüner Bundeskanzler wäre mal was.

Re: Re: die Österreicher wollen den Lieblingskanzler gar nicht....

Eher eine grüne Genossin als Kanzlerin. Und die können sie sich klein zusammenlegen und ....... Männer sind bei diesem Chaotenhaufen nur Staffage.

Re: die Österreicher wollen den Lieblingskanzler gar nicht....

das habe ich auch im Standard gelesen.

aber:
"65 Prozent wollen am spätesten Wahltermin im Herbst 2013 festhalten - vor allem die erklärten Anhänger einer der beiden Koalitionsparteien und Angehörigen der höheren Bildungsschichten. "

soll ich das jetzt so interpretieren, dass ich gebildet bin, wenn ich diese versager noch länger durchdrücken will, oder ungebildet und neuwahlen haben will?

wenn ich das deute, dann bekenne ich mich zur niedrigen bildungsschicht.

trotz matura und uni.

Werner, geh in Häfn!


 
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