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AK-Präsident Tumpel gibt Rückzug bekannt

26.08.2012 | 15:54 |   (DiePresse.com)

Herbert Tumpel wird bei der nächsten Arbeiterkammerwahl 2014 nicht mehr antreten. Zu einem möglichen Nachfolger äußert er sich nicht.

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Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel hat am Sonntagnachmittag offiziell bekanntgegeben, dass er bei der nächsten Arbeiterkammerwahl 2014 nicht mehr antreten wird. In einer Aussendung begründete er seinen Rückzug aus der Politik damit, dass er im kommenden März 65 Jahre alt wird.

Zu seiner Nachfolge äußerte er sich nicht, betonte aber, er gebe seinen Entschluss jetzt bekannt, damit die Gremien in AK und Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter "genügend Zeit für einen geordneten Übergang haben".

(APA)

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34 Kommentare
 
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Gast: Demokrit
26.08.2012 19:29
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Zwangsbeglückung

AK - ein weiterer Verein zur Zwangsbeglückung. Millionen Arbeitnehmer zahlen ihre hart verdiente € Monat für Monat für diesen geschützten Bereich mit politischen Hampelmännern! Im Verein "Kirche" kann man zumindest kündigen, doch bei diesem Verein nicht! Schafft endlich diesen Privilegienstadel ab!

Re: Zwangsbeglückung - Schafft endlich diesen Privilegienstadel ab!

Zum Privilegienstadl haben sie die Zwangsbeitragszahler erst gemacht, die AK: Funktioniert doch bei den anderen "Kammern" bestens, weil sie sich für ihre Mitglieder einsetzen; RA Ärzte WiKA und wie sie alle heißen - nur die Arbeiterkammer gibt sich schlafend.

Mit der Abschaffung der Arbeitsämter wurde der Niedergang der AN-Vertretung eingeläutet:

Deren Funktionäre haben nur die eigenen Vorteile im Visier. Seit Jahrzehnten (der Gründung des AMS) haben die Arbeiterkämmerer keinen Draht mehr zur Klientel.

In der Steiermark haben ein Franz Ileschitz und später Alois Rechberger in Nehmermanier Arbeiterinteressen verraten. Walter Rothschädl ist der steiermärkische Tumpel, er unterscheidet sich in seinem „Bundesbruder“ nur dadurch, dass er seinen Rückzug noch nicht in Erwägung zieht!


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Man sollte die Gelegenheit nutzen

und den unnützen Selbstdarstellerverein auflösen.

Ich sehe nicht ein, dass ich für eine Leistung zwei Vereine (AK und ÖGB) zahlen soll.

Antworten Gast: Alvy Singer
26.08.2012 20:40
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Re: Man sollte die Gelegenheit nutzen

100% Zustimmung zu Ihrer Forderung!
Jegliche Kammer-Zwangsmitgliedschaft ist abzulehnen und gehört bekämpft.
In einem ersten Schritt in diese Richtung gehört die den Arbeitnehmern abgepresste Zwangsumlage, auf jedem Gehaltszettel verpflichtend abgebildet bzw. ausgewiesen! Dies zuzulassen, fehlen den Genossen - die ja in anderen Bereichen für maximale Transparenz eintreten, nämlich die Nüsse!
Weiters sind die Finanzgebarungen der AK penibelst zu prüfen und zu veröffentlichen.

Antworten Gast: Johann S
26.08.2012 20:04
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Re: Man sollte die Gelegenheit nutzen

Die AK ist eine staatliche Institution,wie die Handelskammer.
Auch ist sie im VKI präsent,ebenso die Sozialpartner und die Republik.
De ÖGB ist ein Verein nach dem Vereinsgesetz.
Diesem brauchen Sie ja nicht angehören und auch nichts bezahlen.
Die Musterklagen des Vki sind für Konsumenten sehr nützlich.

Einer ser politisch niemand nahesteht.

Antworten Gast: Lilli
26.08.2012 20:03
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Re: Man sollte die Gelegenheit nutzen

Beim ÖGB können Sie ja jederzeit austreten, ist ja bloß ein Verein und es gibt keine Zwangsgebühren so wie bei der AK.

Antworten Gast: UKW
26.08.2012 19:14
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Re: Man sollte die Gelegenheit nutzen

Auflösen der Zwangsarbeiterkammer ist tatsächlich hoch an der Zeit. Aber wenn Sie von "Leistung" schreiben, frage ich mich schon welche Leistung Sie meinen? Grillwürsteltests und Gerichtsverfahren auf Kosten der Allgemeinheit, wenn ein SPÖ-Mitglied im Urlaub Kakeeerlaken im Zimmer hatte, kann ja wohl nicht als Leistung definiert werden. Aus den Kollektivvertragsverhandlungen hält sich die AK schon seit Jahren raus, um den Genossen von der Gewerkschaft eine Existenzberechtigung in der Öffentlichen Wahrnehmung zu geben. Und mit einer Rechtsschutzversicherung in Konsumenten- und Arbeitsrechtssachen kann man die AK sicher nicht vergleichen. Denn hier herrscht völlige Willkühr, wann die Genossen einen Finger rühren und wann sie eine Lehre Floskel als Antwort geben.

Weg mit den Zwangsgebühren!

Stronach schau oba!

Gast: M. Wolf
26.08.2012 18:29
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dass er bei der nächsten Arbeiterkammerwahl 2014 nicht mehr antreten wird

Er ist Gerüchten aufgesessen, wonach die Wahl 2014 demokratisch ablaufen soll.

Man(n) darf gespannt sein;

Seinen Abgang in der OEN kompensierte er innerhalb der Familie und ich bin überzeugt davon, dass Ähnliches in "in AK und Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter" vorbereitet wird!

 
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