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Wehrpflicht: Tauziehen um Referendum übers Heer

26.08.2012 | 19:14 |  REGINA PÖLL (Die Presse)

Nach dem Vorstoß Erwin Prölls bröckelt der ÖVP-interne Widerstand gegen eine Abstimmung. Die Bundespartei zögert zwar weiterhin, die SPÖ sieht dennoch gute Chancen.

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WIEN. Wieder einmal war es Erwin Pröll, der parteiintern den Ton vorgab: Das Volk solle noch vor der Nationalratswahl vom Herbst 2013 über die Wehrpflicht abstimmen, sagte der niederösterreichische Landeshauptmann am Wochenende im „Kurier" und folgte damit der SPÖ-Linie zum Referendum. Und mehrere ÖVP-Landeshauptleute stimmten ihm daraufhin zu: „Ich hätte gar nichts gegen eine Abstimmung im Herbst 2012 oder im Frühjahr 2013", meinte im „Presse"-Gespräch Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer. Dann wäre die strittige Frage in der Koalition im Bund - Wehrpflicht (ÖVP) versus Berufsheer (SPÖ) - endlich durch den Souverän geklärt: je früher, desto besser.

Auch Tirols Landeshauptmann Günther Platter erklärte am Sonntag, dass „bei einer so wichtigen Frage wie der Beibehaltung der Wehrpflicht die Bevölkerung gefragt werden" müsse. „Und das noch vor der Nationalratswahl", so Platter, der im Frühjahr 2013 selbst eine Wahl zu bestreiten hat. Das Gleiche gilt für Erwin Pröll. Beide ÖVP-Landespolitiker sind sich aber sicher, dass das Volk ohnehin gegen ein Berufsheer stimmen würde: Nur die Wehrpflicht - und kein „Experiment" mit dem Heer - garantiere Stabilität, beispielsweise auch, was den Katastrophenschutz (etwa bei Hochwasser) betreffe.
Das ist auch die Linie der Salzburger ÖVP, deren Chef, Landeshauptmannstellvertreter Wilfried Haslauer, sich schon früher mehrfach für ein Referendum ausgesprochen hat. Landesgeschäftsführer Wolfgang Mayer meinte nun, man freue sich über die „Unterstützung aus Niederösterreich".

Abtausch mit Demokratiepaket?

Nach diesen jüngeren Bewegungen geht man „Presse"-Informationen zufolge auch parteiintern davon aus, dass eine Volksabstimmung vor der Nationalratswahl „kaum noch aufzuhalten ist". Offiziell gab man sich in der Bundes-ÖVP am Sonntag allerdings zurückhaltend bis ablehnend: Vizekanzler und Parteiobmann Michael Spindelegger habe seit jeher eine „klare Linie" in der Frage, „und dabei bleibt es", so ein Sprecher des ÖVP-Chefs auf „Presse"-Anfrage.

Und Spindelegger Position ist bekanntlich: keine Volksabstimmung - denn im Koalitionsabkommen mit der SPÖ sei nirgends die Rede von einer Abschaffung der Wehrpflicht. Denkbar wäre eine Volksabstimmung nur über den Weg eines Volksbegehrens, das von zehn Prozent der Wahlberechtigten unterstützt wird: Für diesen Fall sieht ein ÖVP-Modell ein (Pflicht-)Referendum vor, dieses Paket für mehr direkte Demokratie ist in der Regierung aber nicht akkordiert.

Darabos „bereit", Fischer warnt

SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos will unterdessen den Pröll-Vorstoß für das Heer nützen: „Wir stehen für ein Referendum bereit", sagte sein Sprecher namens des Ministers. Schon beim nächsten Ministerrat am Dienstag wolle man einen Termin mit der ÖVP ausloten. Darabos drängt seit Monaten auf ein Ende der sechsmonatigen Wehrpflicht. Stattdessen solle ein Berufsheer aktiv werden.

Bundespräsident Heinz Fischer wies noch am Sonntag darauf hin, dass eine Volksabstimmung nur über einen Gesetzestext abgehalten werden kann, der bereits vom Nationalrat beschlossen wurde. „Das Instrument der Volksabstimmung kann nicht helfen, den Konsens über den Gesetzestext herbeizuführen", sagte er der Austria Presse Agentur. Und ein solcher Konsens sei offenbar in weiter Ferne.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.08.2012)

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687 Kommentare
 
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Re: wehrpflicht, nein danke!

Ich kann den Frust eines GWD (sorry, heisst ja jetzt Rekrut) gut verstehen, dieses süsse (?) Nichtstun ist leider das Ergebnis mangelnder Kohle. Kader soll/darf keine Üstd mehr schieben, Übungen sind zu teuer etc etc

Gast: Valery
27.08.2012 09:47
4 0

Wer Freunde, wie LH Pröll hat, braucht keine Feinde mehr!

Jemandem auf dieser Art in den Rücken zu fallen und nicht rot zu werden ist eine Kunst, die LH Pröll aus dem FF beherrscht. Warum setzen sich die führenden Köpfe der ÖVP nicht ins stille Kämmerchen und machen sich die politische Linie aus? Dass es ein Programm gibt, an das sich keiner hält, ist nicht gerade Vertrauenserweckend.

Antworten Gast: Gast: Leser
28.08.2012 15:18
0 0

Re: Wer Freunde, wie LH Pröll hat, braucht keine Feinde mehr!

So ziemlich das gleiche kann man über Häupl sagen: der hat ja seinerzeit den Darabos (und die ganze SPÖ) mit dem Berufsheer "eingetunkt".

Gast: beschwerer
27.08.2012 09:46
3 1

dürfen auch frauen

abstimmen?

eigentlich…

ist es ein wahnsinn, dass wir (europäer) nur noch geldgetrieben entscheiden. viele poster hier belegen dies, indem meist nur darüber diskurs geführt wird, was denn billiger sei - berufs- oder wehrpflichtigenheer. sollten wir (österr) nicht zu aller erst darüber nachdenken, was für UNS besser geeignet wäre?
ich fürchte nur unsere politdarsteller und europa- und finanzindustriemarionetten werden unsere bedürfnisse nicht wahrnehmen. daher voran, zerstören wir regionale und nationale kultur (ja wehrpflicht ist auch eine art kultur), um dem treiben der eu und fi tür und tor zu öffnen
wenn es uns gelungen sein wird, alle kultur, brauchtum und religion verdrängt zu haben, werden wir in ein gesamtes europa streben und endlich der fi den vollen zugriff auf unsere letzten ressourcen gewähren
daher auf auf weg mit diesem heer
herbei mit der profiarmee (das werden ja nur die besten und intelligentsten machen wollen - das gewehrtragen)
und ALLE probleme sind gelöst
DANKE ihr politdarsteller

Antworten Gast: auberto
27.08.2012 12:34
2 2

also liebe steffi..

1. geht es immer ums geld (auch um Ihres, da --> steuergeld)
2. was ist für uns besser? nunja, wir haben unseren letzten krieg 1945 beendet, hatten seither keinen konflikt mehr in Ö. das bh ist da für den Katastrophenschutz (wichtig), sowie für auslandseinsätze (freiwillig). krieg können (und wollen hoffentlich) wir nicht führen.
3. die kultur des wehrdienstes? und die zivis sind kulturelle nackerbazis?
4. unsere letzten ressourcen, welche sind das?
5. Sie haben wohl zuviel hass intus, um einer ernsthaften diskussion beizuwohnen

Re: also liebe steffi..

ad 2) gottlob und hoffentlich gibts keinen weiteren, gibt halt keine Garantie für

ad 3) Zivis werden bei dieser Diskussion leider immer vergessen, ich möcht nicht wissen, wie's laufen würde, gäbe es die Zivis nicht

ad 4) Wasser würde ich als eine wertvolle Resource bezeichnen, aber diese hat steffi english vermutlich nicht gemeint

:-)

Re: Re: also liebe steffi..

nun warum auch nicht das wasser?
schließlich könnte das den usa auch einmal knapp werden und sie würden so wie jetzt beim öl aus ihrem selbstverständnis heraus sich den zugang mit allen mittel sichern.
mich wundert immer wie groß unsere angst vor dem osten ist und wie wenig differenziert wir den westen betrachten
zurück zum thema: natürlich gehört der wehrersatzdienst genauso zu "unserer" kultur und hat genauso (positiv ind negativ) auswirkungen und einfluss auf unsere jugend (zumindest die männlichen)
ps: ich hasse nichts sondern bin verblüfft wie gierig und neidig unsere gesellschaft wurde (ausländer bzw. fremdenfeindlichkeit scheint mir auch neid und gier getrieben)
aber wenn man bedenkt, dass ein billiges versprechen (ederer tausender) ausreichte um den eu beitritt zu argumentieren, so sollte ich mich nicht wundern, … leider

Politiker sind Dummköpfe

wir haben eine professionelle full-time Polizei, die für alle Eventualitäten ausgebildet und vorbereitet ist. Unsere Berufsfeuerwehr kann schlichtweg ALLES. Unser Bundesheer soll ein Freizeitverein sein, wo normale "interessierte" Menschen, teilverpflichtet werden und dann im Falle des Falles genauso wie die Profis, die, wenn kein Ernstfall ist, trainieren, damit alles dann wie am Schnürchen läuft, wenn sie gebraucht werden. Ich mag von keinem Professor operiert werden, der nur viel Kohle einsteckt, aber nur mehr selten operiert, sondern von einem Oberarzt, der den ganzen Tag nichts anderes macht, als operieren. Die Diskussion der Politiker ob Wehrpflicht oder Profi-Heer ist Schwachsinn und zeigt, wie unprofessionell sie ihr eigenes Handwerk nehmen, nähmlich Verantwortung für die Menschen zu übernehmen. Leider denken sie nur in 4-Jahres Schritten und nicht langfristig. Jeder Miliz-Soldat kann sich erinnern, wie langweilig Übungen gelaufen sind. Wenn wir nicht selbst initiativ geworden wären, würden die BTÜ's in Langweile oder Permanent-Schwips geführt haben. Profis sind gefordert, auch bei der Armee. Ansonsten abschaffen und das Geld in der Bildung verwenden! Dort ist die Hoffnung auf Sinnhaftigkeit noch größer.

Re: Politiker sind Dummköpfe

Sie glauben allen Ernstes, dass unser lächerliches Verteidungsbudget (welches ja auch das Sportministerium beinhaltet) tatsächlich etwas im Bildungsbereich bewegen soll? Über 4 Mrd geben wir 2012 für Bildung aus und sind mit der erbrachten Leistung nicht zufrieden (die ja nicht gerade aus Geldmangel resultiert), aber 5 Mrd sollens richten?

0 0

Re: Politiker sind Dummköpfe

"wo normale "interessierte" Menschen, teilverpflichtet werden" - in vielen Sprachen wird "Mensch" und "Mann" gleich gesetzt - das finde ich, sollte reflektiert werden.

Gast: Zenzine
27.08.2012 09:18
1 0

Etwas unausgegoren, das Ganze

Ich wünsche mir gut durchdachte Szenarien, was in Fall A (Abschaffung der Wehrpflicht) passieren würde, wie man gedenkt, die Landesverteidigung und den Katastrophenschutz in Zukunft zu gewährleisten, wo man Ersatz für die Zivildiener hernimmt und wie man das ganze finanzieren will.

Dem gegenübergestellt will ich die Kosten, Vor- und Nachteile von Fall B (Beibehaltung der Wehrpflicht) sehen mit möglichst aktuellen Zahlen.

Dann kann ich als Bürger entscheiden, was besser ist.

Was ich jetzt höre, ist viel Bla-Bla und verschiedene Meinungen. Meinungen stehen zwar jedem zu, aber mit Meinungen alleine kann man keine Politik machen und schon gar kein Land regieren.

Gast: Gregor Händler
27.08.2012 08:54
6 0

Mir fehlt

die Diskussion über Wehrpflicht auch für FRAUEN- Gleichberechtigung

Re: Mir fehlt

Und Nachdienen des Herrn Berlacovic beim Bundes-Heer,

denn er hat sich auch die Wehrpflicht erspart,wie viele Spitzen-Politiker in diesem Land.

Antworten Antworten Gast: morten
27.08.2012 09:17
0 0

Re: Re: Mir fehlt

man kann ja wählen, zwischen dem bh und dem zivildienst.
ist man nicht fit/gesund genug, so wird man ausgemustert.

Re: Re: Re: Mir fehlt

Zivildienst in der Telefon-Zentrale des Roten Kreuzes könnten aber der Schüssel,Gusi,KHG,Berlacovic usw. immer noch leisten.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: morten
27.08.2012 12:38
0 0

Re: Re: Re: Re: Mir fehlt

waren die nicht dienen?

ja theorethisch gäbe es sicher einen telefondienst beim roten kreuz...ist aber peinlich, weil man nur dazu kommt, wenn man die sani prüfung 3x nicht schafft und somit im rettungswagen nicht mitfahren darf.

geholfen wird dem roten kreuz trotzdem

Antworten Gast: auwe
27.08.2012 09:09
2 0

Re: Mir fehlt

es fehlt eine grundlegende disskussion.

bis jetzt haben die parteien zwei optionen vorgestellt, BH beibehalten, oder Abstimmung über dessen Abschaffung.
Konzepte, die eine Beibehaltung bzw eine Abschaffung konkretisieren, gibt es nicht.

populismus kommt bei der bevölkerung wohl besser an.

0 0

Re: Re: Mir fehlt

"populismus kommt bei der bevölkerung wohl besser an" - es geht um Stimmenmaximierung zum Machterhalt = Pründe. Da funktioniert Populismus wohl am besten - ist wohl eine Bildungsfrage. Wie sonst kann man die Lösung der städtischen Verkehrs- und Platzprobleme auf die einfach Frage reduzieren "Parkpickerl - ja/nein".

Antworten Antworten Gast: Zenzine
27.08.2012 09:18
0 0

Re: Re: Mir fehlt

Sie sind mir gerade zuvorgekommen, soeben habe ich genau dasselbe geschrieben.

Es ist wieder soweit

- Wenn die Probleme etwas größer werden,
- die Fütterung der eigenen Klientel gerade nicht erwünscht ist, aber erfolgen muss
- der eigene Pfeifenlehrer gerade 1Mrd irgendwo suchen muss, die aber weg ist
- man zukunftsmäßig gar nichts zu bieten hat
- die Innenpolitik am Stammtisch entschieden wird
dann kommt eine Heeresdiskussion.

Sie ist notwendig, keine Frage, aber die gerade angesetzte Streiterei ist genauso sinnlos wie jene über die Gesamtschule.

Die Struktur wird gar nichts ändern (auch nicht,wenn sie demokratisch festgelegt wird), wenn nicht
- die "Bedrohungsszenarien" abgeschätzt wurden (Angriffe, Auslandseinsätze, Katastrophen, ...)
- das Leistungsprofil darauf abgestimmt wurde
- die Anforderungen ans Personal ermittelt wurden
- das nötige Material und deren Beschaffung überdacht wurde (muss ja nicht kaufen sein, Kooperation vielleicht, ...)
- zuerst auf Effizienz geschaut wurde, um so mögliche Veränderungen leichter durchziehen zu können.

Wenn das alles getan ist, den Wählern die Fakten und Streitpunkte kommuniziert hat, dann kann man eine Abstimmung machen.

Hier wird ein rosa Elefant durchs Dorf getrieben, damit die Krone-Leser nicht auf die echten nicht gelösten Probleme schauen.

Ich bin zwar aus NÖ und manchmal macht der Landes-Erwin Sachen richtig. Aber das hier ist unterste Schublade.
Und leider gehört er nach seiner langen Amtszeit persönlich dorthin und dann die Lade zu.

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Re: Es ist wieder soweit

Bravo!

ÖVP

Die ÖVP ist tatsächlich zu einer Partei zum Kotzen verkommen

Re: ÖVP

upurace

9 1

Wenn der Chef erwin ruft

Kaum macht Erwin Pröll den Mund auf und schon ist die ÖVP in der Spur. Es zeigt offensichtlich, dass Spindelegger nur eine Marionette des Pröll-Clans ist.
Es bedarf auch keiner weiteren Erklärung, dass die ÖVP den Kurs des Darabos (SPÖ), einen Wehrdienstverweigerer, geht, wenn man weiss, dass Michael Häupl und Erwin Pröll Busenfreunde sind. Beide sind der absolute Ruin für Österreich!!!

SPÖVP wollen ein Berufsheer, damit sie mit Söldnern das eigene Volk kontrollieren können.

UND DIESES THEMA WHERPFLICHT SOLL EINMAL MEHR VON DEN VORWÜRFEN GEGEN FAYMANN ABLENKEN!!!

Gast: Wurzwallner S
27.08.2012 07:53
7 1

Jedes Tier verdeitigt sein Habitat und seine Brut

Aber die SPÖ sieht gute Chancen unter ihrem obersten Anti Militaristen Darabos, mit den Stimmen verweichlichter Leistungsverweigerer, die lieber im Hotel Mama auf der Couch liegen und SMSen, die Wehrpflicht abzuschaffen zu können.

Aber im Katastrophenfall sind das die Ersten, die nach dem Bundesheer um Hilfe schreien.

Die Intelligenz

unsere Politiker ist da deutlich zu sehen.
Die können nichts aber schon wirklich nichts sachlich und mit Vernunft entscheiden.
Zum Spruch dummes Wahlvolk passt aber schon auch dummes Politikervolk. Gut sie sind weniger, machen aber den größeren Schaden. Wer von euch hat den diese Idioten gewählt? Ich nicht.

Beim ESM-Schwachsinn hätte man das Volk fragen

sollen.

Re: Beim ESM-Schwachsinn hätte man das Volk fragen

Verwechselns nicht dauernd Äpfel mit Birnen!

Egal bei welchem Polit-Thema,Sie postens immer nur vom ESM aus der FPÖ-Zentrale!


3 2

Re: Beim ESM-Schwachsinn hätte man das Volk fragen

99% des Volkes wissen doch garnicht was der ESM ist.

Antworten Antworten Gast: vollgscheiter
29.08.2012 07:50
0 0

Re: Re: Beim ESM-Schwachsinn hätte man das Volk fragen

denn 100% der Menschen
werden die Auswikrungen dieses furchtbaren Vertrages auf Generationen hinaus tragen müssen!!!


Re: Re: Beim ESM-Schwachsinn hätte man das Volk fragen

Die Anderen aber auch nicht.

Das BH in der jetzigen Form muss abgeschafft werden!!

Da sind sich die Regierungsparteien einig!

Die Frage ist nur, wie es dem dummen Wahlvolk untergejubelt wird...

Die "immerwährende Neutralität" darf der Gründung der EUDSSR nicht im Weg stehen!!

Da unsere Politikkasperln immer Klassenbeste in Brüssel sein wollen, müssen solch kleine Unwegsamkeiten bereinigt werden!

Ein weiterer Vorteil ist, dass die linken Volksverdummungsparteien die Diskussion um die Gleichstellung von Frau zu Mann beim Präsenzdienst unter den Tisch fallen lassen können.

Toll wenn man sich es richten kann, wie man es braucht!


Antworten Gast: asu
27.08.2012 09:15
0 0

ich meine...

Ihr Frust wurde durch die parteienlandschaft in österreich erwirkt, das ist auch nachzuvollziehen.
Aber bitte bleiben Sie objektiv. in Ihrem kommentar gibt es mehr populismus als es für einen geistig gesunden menschen gut ist.
bitte lassen Sie sich nicht so hinterhältig manipulieren, denn der einzige der dann lacht ist straCHE

Gast: Hemingway
27.08.2012 06:53
6 3

Hätte gerne gewusst, wer von diesen Obergescheiten beim Öst. Bundesheer gedient hat und wer nicht! Wenn das auch wieder eine Entscheidung a la Europäische Union werden sollte, dann gute Nacht Österreich !


Antworten Gast: auwe
27.08.2012 09:19
0 0

ich war nie beim bh, weiß aber wie unproduktiv es ist

während ich bei meinem zivildienst fundamentale arbeit geleistet habe und menschen helfen konnte.

die frage ist was es kostet und was es bringt.

Re: ich war nie beim bh, weiß aber wie unproduktiv es ist

Leider dann können sie das nicht wissen, nur aus Erzählungen glauben.
Ich war beim Heer und danach bis zu meinem 35 Lebensjahr Reservist.

Ich habe dabei eine Menge gute Dinge kennen gelernt und nur wenig Schlechtes.
Grundsätzlich dient ein Heer zur Verteidigung der eigenen Bevölkerung. Das dazu Waffen, Training und Überwindung notwendig ist, sollte allen klar sein.
Das Ziel einen selbstbestimmten Staat zu haben, ist diesen Preis aber sicher Wert.


Antworten Antworten Antworten Gast: auwe
27.08.2012 12:53
0 1

Re: Re: ich war nie beim bh, weiß aber wie unproduktiv es ist

ich kann nur erzählungen glauben schenken...dann erzählen Sie doch...

die verteidigung der bevölkerung ist zwar theoretisch wichtig, faktisch allerdings nicht nötig.

angenommen irgendwer fängt gegen uns krieg an, dann rufen wir sowieso gleich nach eu und nato, weil verteidigen können wir uns gegen kaum eine andere armee auf der welt.

während meines zivis habe ich obdachlosen menschen jeden tag zwei mahlzeiten zubereitet...das ist faktisch gesehen um einiges wertvoller als zu exerzieren oder im wald herumzumarschieren.

Gut, das unsere Politiker,

egal ob Land oder Bund, nicht wissen was das Volk möchte. Noch!

Gast: Piccolomini
27.08.2012 03:39
3 3

Eilig!

Oesterreich scheint wieder unter Druck von Aussen zu stehen. Die Auftrageber, scheinen das endlose Lavieren unserer Politiker satt zu haben. Also auf zu den Urnen, damit endlich eine Entscheidung faellt. Natuerlich unter der Praemisse, dass alles billiger und moderner wird. Die Umstellung auf ein Berufsheer hat nichts mit billiger oder moderner zu tun, sondern es geht um die Aufstellung einer Einsatzarmee, die fuer internationale Interessen, der EU oder USA eingesetzt werden kann. Das kann man natuerlich mit einer Wehrpflichtarmee nicht. Es gilt fuer uns also abzuwiegen, ob wir bereit sind, fuer internationale Einsaetze zu zahlen und vielleicht etwas von dem Kuchen abzubekommen, oder ob wir die Weitsicht haben, dass eine Wehrpflicharmee, der Garant fuer die Demokratie ist. Billiger wird es sicher nicht, aber dafuer rutschen wir mit Sicherheit in diverse Konflikte, was unseren Politikern eine gewisse Wichtigkeit gibt. Zahlen dafuer tun wir und die Legionaere mit ihrer Gesundheit. Stimmen wir also ab.

Gast: Homus Logicus
27.08.2012 02:49
2 1

Freier Volkssouverän!

Ja, das ist eine gute Idee!!
Wir könnten dann endlich auch Abstimmungen machen, wie die Strafen für Polit-Korruptionisten aussehen sollten, ob sie lebenslang bekommen oder völlig frei gehen, wie jetzt, oder vielleicht für den Korruptionismus sogar noch Staatsgeschenke bekommen sollten oder ob die Justiz Sonderurlaub für 7 Jahre bekommt, weil sie ohnedies zu nichts Nutze ist. Oder Abstimmungen, ob endlich das Kirchengebimmel verboten werden sollte, ober dass der Mohezingesang dauerhaft erlaubt wird. Oder, wie wir mit Lobbyisten umgehen. Ja, gewiss, es gibt Vieles, was den Ausdruck des Willens des obersten Souveräns bedarf. Die Politiker wagen sich eh an nichts heran. Die sind in vielen Dingen Scheisserln oder den Parteiinteressen - was auch immer das sein soll - verhabert. Der Volkssouverän ist da viel freier und deshalb auch mutiger. Vor dem erzittert sogar der Erwin Pröll!! Und das soll was heißen!

In Österreich

diskutieren wir über die Kosten von 18! Kampfflugzeugen. Die Kosten für diese Flugzeuge sind in unserem Land tatsächlich eine Staatsaffäre. Und das waren sie schon vor den Schmiergeldvorwürfen (Waffen-Ali).

Tatsache ist: eine Berufsarmee im europäischen Verbund kommt einer Einsatzarmee gleich. Das ist dann nimmer "das verschlafene" Bundesheer das halt mal bei Katastropheneinsätzen aushilft oder auf der Streif die Piste prepariert, sondern das Bundesheer das Teil einer europäischen Streitmacht sein wird. Teil einer Einsatzarmee, die auch in Kampfeinsätze entsandt werden kann.

Das bedeutet für das Österreichische Volk auch das es Verantwortung zu tragen hat: und zwar finanzielle Verantwortung. Das Kostenargument zieht dann nicht mehr und es darf auch nicht mehr ziehen. Das ist dann unser Teil einer Berufsarmee - und diese schlecht ausgerüstet (weil beim Bundesheer wird ja immer über jeden Cent diskutiert, vorallem dann wenn es um Waffen oder Panzerfahrzeuge geht) in ein Kampfgebiet zu schicken ist BLANKER MORD. Vor dieser Verantwortung wird sich das Österreichische Volk nicht drücken können. Wir haben dann für die materielle Qualtiät die unser Heer zu Verfügung hat die steuerlich-finanzielle Verantwortung zu tragen - ohne wenn und aber.


Re: In Österreich

Ausgezeichnete Analyse.
Leider werden sich in unserem Staat sofort selbsternannte Anwälte der armen dritten Welt finden, die so ein Heer als faschistoid, undemokratische Unterdrückungsmaschine entlarven, um sich dann mit ihren SUV`s zur nächsten Innenstadtcharity zu begeben. Und leider werden diese, sowie ihre verhaberten Minister und Paddeibladddln (News, Österreich, etc...) es wieder schaffen, durch ein völlig pervertiertes Getöse zu sugerieren, dass Verantwortung für eine tragfähige Sicherheitspolitik, gleichzeitig die Unterdrückung der 3. Welt bedeutet. Soviel zur sicherheitspolitischen Onanie sog. liberaler Kreise

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na endlich

das waere wirklich ein fortschritt und wuerde viel geld fuer z.b. bildung frei machen ...

3 1

Re: na endlich

wie wollen sie denn geld frei machen? also berufssoldaten ziehen nicht mit pfeil und bogen umher, also ist mal aufrüsten zu bezahlen, berufssoldaten wollen auch anständiges gehalt also geld zulegen, die armeeausgaben der verleichbaren europäischen länder zeigen, österreich müsste 1,1 Mrd€ pro jahr mehr für landesverteidigung ausgeben. dazu kommt der ausfall der zivildiener, den müsste unsere gesellschaft dann auch noch stemmen. also wo sehen sie da freiwerdende gelder? niemand möchte was tun für die gemeinschaft, alles soll der staat erledigen aber der staat sind wir und auch sie. wenn sich an der wehrpflicht etwas ändern sollte dann quotenregelung auch bei der armee, sprich wehrpflicht auch für frauen das ist schon längst fällig.

Antworten Gast: alatheus
27.08.2012 00:01
2 1

Sie können einem leid tun!

Offenbar glauben Sie die Parteipropaganda wirklich, dass ein doppelt so teures Wehrsystem "billiger" sein ...

Gast: Kotz-ÖVP
26.08.2012 23:20
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Brutus Pröll, schon wieder in Häupls Diensten, schadet nur der ÖVP

Für den ESM wird rasch das Bundesheer abgeschafft.

Die ÖVP war doch bisher immer


kompetent in der Frage der Landesverteidigung.

Warum schwenkt die ÖVP jetzt auf die Linie von SPÖ-Niessl, Darabos usw. ein? So kurz vor den NR-Wahlen 2013 soll ein von oben befohlenes Referendum stattfinden? Wie bitte?

In der Verfassung steht, dass Österreich mit allen zu Gebote stehenden Mitteln die Neutralität verteidigt!

Weiters muss geschaut werden dass der Staat auch beim Katastrophenschutz und bei den Leistungen der Zivildiener Lösungen anbieten kann.

Das alles muss ohne Qualitätsverschlechterung passieren und genügend finanziert werden.

Erwin Pröll soll sich da raushalten

Als Landeshauptmann von Niederösterreich braucht er nicht seine Stimme in Bundesangelegenheiten zu erheben. Seine Sümpfe sind auch nicht trockengelegt, er soll nicht mit "weisen" Ratschlägen kommen, solange seine eigenen Malversationen nicht aufgearbeitet sind.

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Heinz Fischer

kann sich eine Abstimmung zum Thema Bundesheer vorstellen....für das Thema ESM aber hielt er uns für zu "inkompetent"

Das alles ist doch reine Ablenkungstaktik....jetzt kurz vor den Wahlen wollen´s uns zeigen, dass das Volk entscheiden darf....das ist so etwas von durchsichtig...aber die Hoffnung bleibt, dass es genug Menschen gibt, die nicht so vergesslich sind wie die Politiker nach den Wahlen.

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die SP gaukelt zwar der Bevölkerung die Neutralität...


...... vor, will aber gleichzeitig das BH abschaffen. Rote Politik eben. Komplettiert wird das Ganze noch mit einem kompetenten Minister, der es in jeder Firma maximal zum Magazineur gebracht hätte.

 
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