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Fekter: "'Griechen raus' sagt sich am Biertisch so leicht"

27.08.2012 | 18:29 |  RAINER NOWAK UND THOMAS PRIOR (Die Presse)

Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) würde Griechenland mehr Zeit geben, wenn insgesamt nicht mehr Geld fließt. In Österreich plant Fekter eine Steuerreform - möglichst noch vor der Nationalratswahl.

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Die Presse: Werden wir im Herbst auf den Wunsch Erwin Prölls zur Wahlurne schreiten, um über ein Berufsheer bzw. die Wehrpflicht abzustimmen?

Maria Fekter: Die ÖVP ist eindeutig für die Wehrpflicht. Wir denken nicht daran, sie abzuschaffen – wir wollen die Ausbildung effizienter gestalten. Wie das mit dem Demokratiepaket der ÖVP zusammenhängt, wird der Herr Vizekanzler am Dienstag erklären.

 

Das war jetzt ein Ja, oder?

Dazu möchte ich keinen Kommentar abgeben. Das wird der Vizekanzler ausführen.

 

Seit wann sind Sie so untertänig?

In dieser Frage ist die Kompetenz nicht bei der Finanzministerin.

 

Ganz so ist es nicht: Sie haben immerhin das Thema Bundesheer für die ÖVP verhandelt. Regierungskoordinatorin und Vizeparteichefin sind Sie außerdem auch noch.

Ich glaube, dass die authentische Interpretation, wie Juristen das nennen, von Michael Spindelegger kommen wird.

 

Und wenn wir Sie nach Ihrer persönlichen Meinung fragen?

Ich meine, dass es eine klare Mehrheit in der Bevölkerung für die Wehrpflicht gibt.

 

Die man bei einer Volksabstimmung oder -befragung überprüfen könnte?

Als Juristin bin ich bei diesem Thema vorsichtig, weil Volksabstimmung und Volksbefragung auseinanderzuhalten sind. Das tue ich. Mehr werden Sie von mir jetzt nicht zu hören bekommen.

 

Interessant ist die Rolle des niederösterreichischen Landeshauptmanns: Erwin Pröll hat die Wehrpflichtdebatte aufgewärmt, indem er sich für eine Volksabstimmung ausgesprochen hat. Kann es sein, dass der Vorstoß mit der Landtagswahl im März zu tun hat?

Ich glaube, dass ihn die letzten Unwetter in Niederösterreich dazu veranlasst haben. Erwin Pröll ist der Meinung, dass wir für den Katastrophenschutz ein Bundesheer mit Grundwehrdienern brauchen.

 

Bevor wir zum Euro kommen, über den Sie lieber sprechen wollen, noch eine andere Frage: Wären Sie wirklich bereit gewesen, Klubobfrau der ÖVP zu werden, damit Spindelegger ins Finanzministerium wechseln kann?

Es ist hinlänglich bekannt, dass ich eine sehr loyale Teamspielerin bin– vor allem, wenn es um Entscheidungen geht, die uns in der ÖVP nach vorne bringen.

 

Sie könnten also demnächst wechseln?

Ich wüsste nicht, dass derzeit personelle Änderungen geplant wären.

 

Schließen Sie aus, dass Sie im Zuge der nächsten Monate Klubobfrau werden?

Erst in der Vorwoche hat eine Regierungsumbildung stattgefunden– und ich gehe nicht davon aus, dass man das wöchentlich tut.

 

Gehen Sie davon aus, dass es vor der Nationalratswahl noch eine Steuerreform geben wird? Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl will den Mittelstand entlasten. Von Ihnen war immer wieder Ähnliches zu hören.

Wir haben gravierende Mängel im Steuersystem: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen zahlen keine Steuern. Dann steigen wir gleich mit einem hohen Steuersatz– 36Prozent – ein. Das führt dazu, dass der Mittelstand die überwiegende Last trägt. Deshalb gibt es im Steuersystem einiges zu reformieren.

 

Was tun? Kommt eine Flat Tax?

Das wird sich wahrscheinlich nicht ausgehen. Mit einer reinen Flat Tax bekommen wir nicht das Steueraufkommen, das wir benötigen.

 

Welche Steuersätze schweben Ihnen dann vor? Sie haben einmal gesagt: 25Prozent als Eingangssteuersatz wäre logisch.

Wir haben schon eine relative Flat Tax in Österreich: 25Prozent bei der Sparbuchsteuer, bei der Wertpapier-, bei der Körperschafts- und bei der Stiftungssteuer. Den Eingangssteuersatz von 36 auf 25Prozent zu senken, wäre allerdings eine sehr, sehr deftige Steuerentlastung. Aber die Details stehen noch nicht endgültig fest.

 

Wann werden Sie mit einem Konzept an die Öffentlichkeit gehen?

Wenn wir fertig sind.

 

Wird das vor der Wahl 2013 sein?

Davon gehe ich schon aus.

 

Ein anderes Papier wird auch gerade vorbereitet, nämlich von Ihnen und dem Vizekanzler: Es soll einen Mechanismus für einen potenziellen Rauswurf von Euro-Sündern geben.

Als Vision: ja. Wir brauchen ein Vehikel, um Länder aus der Eurozone auszuschließen, wenn sie den anderen auf Dauer zur Last fallen. Aber die Umsetzung sehe ich nicht in den nächsten fünf Jahren.

 

Das ist aber eine Relativierung dessen, was der Vizekanzler gesagt hat.

Nein, gar nicht. Aber ich kenne die europäischen Abläufe: Zuerst gibt es einen Konvent im EU-Parlament, dann wird verhandelt, ratifiziert, und am Ende wird es in manchen Staaten auch Volksabstimmungen brauchen. Das dauert.

 

Die großen Probleme sind allerdings jetzt zu lösen. In Deutschland ist ein Streit darüber entbrannt, ob Griechenland überhaupt noch in der Eurozone zu halten ist. Was meinen Sie?

Am Biertisch sagt sich das so leicht: „Die Griechen sollen raus aus der Eurozone.“ Man muss aber die Folgewirkungen mitbedenken. Ein Rausschmiss würde vor allem an den Steuerzahlern hängen bleiben. Daher gibt es doch den Willen, die Eurozone zusammenzuhalten und die maroden Länder zu zwingen, ihre Reformen umzusetzen.

 

Kanzler Werner Faymann hat zuletzt einen zeitlichen Aufschub für Griechenland in Erwägung gezogen. Ist das auch für Sie denkbar?

Nicht ohne Wenn und Aber. Griechenland muss möglichst schnell wieder weg vom Tropf. Wenn die Griechen nicht mehr Geld brauchen, sondern nur mehr Zeit für eine Gesamtreform mit klarem Konzept, dann können wir darüber diskutieren.

 

Es gibt Ökonomen, die ein drittes Griechenland-Hilfspaket mittlerweile für unausweichlich halten. Können Sie das ausschließen?

Es kann doch nicht sein, dass wir unsere Pläne alle drei Monate über den Haufen werfen. Deshalb werden wir massivst darauf pochen, dass die Reformen aus dem zweiten Paket umgesetzt werden.

Zur Person

Maria Fekter, 56, ist seit April 2011 Finanzministerin, davor war sie Innenministerin (seit Juli 2008). Ihre politische Karriere startete die Juristin, Betriebswirtin und Unternehmerin 1986 als Gemeinderätin im oberösterreichischen Attnang-Puchheim. 1990 bis 1994 war sie Wirtschafts-Staatssekretärin, danach Nationalratsabgeordnete und Volksanwältin. Seit 2008 ist sie auch stellvertretende ÖVP-Chefin.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.08.2012)

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98 Kommentare
Gast: Sandra P.
28.08.2012 10:10
3 0

zu aggressiv

Ich finde den Interviewer zu aggressiv und untergriffig und in dieser Form nicht passend für ein Medium wie DiePresse.

Re: zu aggressiv

Zu aggressiv???
Weichgespülte Interviews mit abgedroschenen Standartantworten der Politiker interessieren niemand.

Gast: pleiti
28.08.2012 10:03
6 0

Griechenland raus aus dem Euro

Eine Währung muss zur Leistungsfähigkeit der Wirtschaft passen. Griechenland raus aus dem Euro kommt nicht nur von den Biertischen sondern auch von Werner Sinn. Der hat das schon vor 2,5 Jahren gefordert.

Je länger Griechenland beim Euro ist desto teuer wird die Sache für die Nordeuroländer.

Rund 10 Mrd. kostet derzeit für Österreich ein Ausstieg. Je länger man wartet desto mehr wird das kosten.

Ich verstehe die Griechen soviel wie möglich aus der Eurozone herauszupressen.

Neben Griechenland gehören auch Portugal und Spanien sofort hinaus.

Das wird aber nicht passieren. Die werden auch die Rettungsschirme ausplündern und dann aus dem Euro aussteigen.

Dann platzt dieses Pyramidenspiel aus Schulden. Das wird das Ende des Euros wahrscheinlich auch der EU sein.

Frau Fekter, nur Steuerreform???

Steuerreform ohne Strukturreform, wie soll denn das gehen?
Fakt ist:
1. Wir sind nicht einmal mehr in den TOP20 der wettbewerbsfähigsten Länder der Welt, vor ein paar Jahren waren wir noch unter den TOP10
2. Wir haben mit 52% eine der höchsten Staatsquoten: EU 45,6, CH 34,5 und TROTZDEM wird ein Budgetdefizit nach dem anderen eingefahren
3. Wer hier 2500 € brutto verdient, darf 1669 behalten und kostet dem Unternehmen 3281 = 49% Besteuerung, dazu kommen noch die Verbrauchssteuern, Gebühren … in Summe 70+%!!!
4. Wir haben eines der ineffizientesten Bildungssysteme. Unsere Universitäten fallen international laufend zurück
5. Das staatliche Pensionssystem wird für die Zahler von heute nicht viel mehr bereithalten als ein Taschengeld
6. und als (eine) Konsequenz von 1. bis 5. : Pro Jahr verlassen 20.000 junge und hoch qualifizierte Österreicher das Land (Uni Wien).

Ohne radikale Strukturreform - über die seit vielen, vielen Jahren gesprochen wird - kann es nur eine "Umverteilung" der extrem hohen Steuern (und Gebühren!) in allen Bereichen geben.

Hätten wir "nur" die Strukturen von Deutschland (von CH soll erst gar nicht gesprochen werden), hätten wir eine signifikant niedrigere Staatsquote, schon heuer einen Budget-Überschuss (D fährt heuer einen Milliardenüberschuss ein), niedrigere Steuern auf die Arbeit, höhere Steuern auf fossile Treibstoffe, bessere Universitäten, ein wettbewerbsfähigeres Land - und last but not least: einen niedrigeren bis gar keinen Brain-Drain.

Re: Frau Fekter, nur Steuerreform???

ne das passt schon wie es ist, war immer so und bleibt immer so - typisch Bananenland eben

Gast: der kommentar
28.08.2012 09:47
3 0

"das gute geschäft mit griechenland" - o-ton fekter

hat sie sich wohl auch am biertisch ausgedacht.

Gast: mir reichts
28.08.2012 09:38
4 0

Daher gibt es doch den Willen, die Eurozone zusammenzuhalten und die maroden Länder zu zwingen, ihre Reformen umzusetzen.

bei diesem satz sind gerade ein paar griechen gestorben. sie haben sich totgelacht.

Re: Daher gibt es doch den Willen, die Eurozone zusammenzuhalten und die maroden Länder zu zwingen, ihre Reformen umzusetzen.

.... oder vorsorglich umgebracht!

Gast: Gruftmaus
28.08.2012 09:34
0 5

Das Problem

ist, daß diese Rettungsversuche zwar angestrengt, aber der europ. Bevölkerung nicht ERLÄUTERT WERDEN.
Die wahren Hintergründe müssen jetzt endlich offengelegt werden,damit auch alle Menschen mit Eifer dahinter stehen!
Klar, ohne Informationen oder mit Halbwissen wär ich auch für einen Ausschluß der südl. Euroländer. Aber das wäre eine Katastrophe!
Nicht finanziell, denn der Starke druckt soviel er will, sondern geographisch.
Hätte die EU mehr Nuklear-Militärbasen in der Welt, wäre auch der Euro stärker und KEINESFALLS mehr das Ziel div. Spekulanten.
Sry, aber die Wahrheit tut eben weh.

Fekter ist bei der falschen Partei

In der Volkspartei haben nur mehr verkappte Sozialisten (mehr Steuern, mehr Subventionen und Wirtschaftregulierung, merh Beamte die weit besser verdienen als solche in der Wirtschaft) etwas zu reden.

Daher hat Fekter auch keine politische Zukunft. In der ÖVP kann sie sich nicht durchsetzten gewinnt eine andere Partei ist sie weg.

An ihrer Stelle würde ich zu Stronach wechseln, will so noch weiter etwas gestalten.

Gast: 23
28.08.2012 09:23
2 0

2

...das sagt sich am Biertisch so leicht ....????
na dann sollten unsere Politiker sich mal WO ANDERS hinsetzen und das Thema Griechenlandpleite klipp und klar diskutieren und danach handeln.....

Gast: cn1
28.08.2012 09:20
4 0

Der Biertisch hats leicht

Der wird ja auch nicht von den Banken und Investoren gesponsort.

Ich werde das Ganze einfach einmal zu einer kommentierten Version umbauen.

"Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen zahlen keine Steuern."

Maria, wenn man zu wenig verdient um Steuern zu zahlen sollte man sich überlegen, ob nicht grundsätzlich etwas falsch läuft in unserem schönen Land.

"Mit einer reinen Flat Tax bekommen wir nicht das Steueraufkommen, das wir benötigen."

Wieso denn das? Ist das Leasing bei BMW zu teuer? Sollen wir uns auch bald unter den Rettungsschirm der EU stellen, damit wir unsere Verwaltungsdinosaurier bezahlen können? Willst du uns damit sagen, dass die Regierung nicht sparen kann?

"Den Eingangssteuersatz von 36 auf 25Prozent zu senken, wäre allerdings eine sehr, sehr deftige Steuerentlastung."

Ich rechne vor: Bei 11% Differenz bleiben dem Steuerzahler bei EUR 1.600 brutto genau EUR 176,-- mehr im Monat. Was soll man denn mit dem vielen Geld machen? Zwei mal volltanken? Anderthalb mal mit der Bahn von Innsbruck nach Wien und retour fahren? Oder das Ganze in eine Privatpension investieren?

"Es kann doch nicht sein, dass wir unsere Pläne alle drei Monate über den Haufen werfen."

Doch Maria, das kann schon sein. Wir leben nicht mehr in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die wirtschaftlichen Gegebenheiten ändern sich mitunter stündlich.

Es ist tatsähclich schwer ein anderes Land rauszudrängen

deshalb sollten wir - wie bald die Finnen - austreten.

Das kann uns ja keiner verbieten.

0 2

vehikel

...bekommen wir dann auch ein vehikel, um uns dauerhaft zur last fallende bundesländer loszuwerden? die unfähigkeit der fpköbzö und ihrer gauner ist ja eines, aber sie immer wieder zu wählen ist zeugnis für die mutwillige sabotage unserer kultur, unseres wohlstandes, der zukunft unserer kinder - kurzum: unseres staates.

Gast: max98
28.08.2012 08:41
2 0

am biertisch sagt sich so leicht: eine solche politik scheint direkt vom biertisch zu kommen

wie fekter so richtig sagt: der steuerzahler hängt ohnedies drinnen im schlamassel (und dies auch in bereichen, die ihr als nur auf finanzen achtender finanzministerin entgehen müssen, da wesentlich unmittelbarer im alltag auf allen ebenen alle betroffen).
flat-taxes gehen sich nicht aus. richtig, denn dann kann man den anderen kein geld "zustecken"! spanien hat erst vor kurzem ganz klein wenig die steuern in einzelnen bereichen angehoben - wahrscheinlich verstünden es die steuerzahler anderer länder sonst nicht, ein spanisches fiasko auch noch zu finanzieren...
sie sagt nur nicht, weshalb es dieses schlamassel gibt: aufgrund der entscheidungen der politiker!

Antworten Gast: Gruftmaus
28.08.2012 09:53
1 0

Re: am biertisch sagt sich so leicht: eine solche politik scheint direkt vom biertisch zu kommen

Sie irren, lieber Max.
Politiker haben schon lange nicht mehr zu entscheiden, sondern bloß Beschlossenes zu vollziehen.

Gast: Gruftmaus
28.08.2012 08:36
1 0

Entweder oder.

Entweder die Eu löst sich in freie Einzelstaaten auf, ODER sie verteidigt ihre Währung MIT ALLEN MITTELN! (siehe USA)
Dazu gehört, daß Rohstofflieferländer in Euro abgegolten werden und nicht in Dollar.
Solange es Dollar gibt (der unendlich gedruckt wird), wird die ganze Welt ausbluten.
Zum Deibel mit den Amis.
Wir lassen uns die südlichen Einflußgebiete nicht rausknallen, oder wir lösen das ganze auf und lassen uns versklaven.
Wie auch immer, die Konfrontation mit dem Ami- System ist UNAUSWEICHLICH, wenn wir frei bleiben wollen und nicht zu Afrika 2.0 werden wollen.

Antworten Gast: prison planet
28.08.2012 09:23
3 0

Re: Entweder oder.

Zitat
..ODER sie verteidigt ihre Währung MIT ALLEN MITTELN! (siehe USA)

Soll dann die EU auch überall "Demokratie" hineinbomben, wenn sie nicht in € zahlen wollen?

Ein freies Land würde sein Geld selbst schöpfen, und das Geldregal nicht aus der Hand geben.

Wir waren nie frei, unsere Demokratie ist eine Simulation.

Den Griechen mehr Zeit geben wird solange mehr Geld kosten,

als nur die Neuverschuldung abgebaut wird und alle Sanierungskonzepte für die Griechen gehen von bedeutenden Einmalfaktoren (Schuldennachlass, Privaitisierungen, usw.) aus mit denen eine nachhaltige Sanierung des griechischen Haushaltes gar nicht möglich ist.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/481935_Panikmache-Euro.html

Gast: touring11
28.08.2012 08:25
2 0

Als ob Fekter selbst eine Meinung hätte

Als ob Fekter selbst (öffentlich) eine Meinung oder gar Positionen hätte - diese redet ja nur nach, was man ihr virgibt.

Gast: Schluss mit Casino
28.08.2012 08:22
2 0

Lösung nicht in Sicht


Was gehen den österreichischen Steuerzahler die Probleme Griechenlands an? Nichts.

Unser Geld fließt in die Banken, "die Griechen" sehen keinen Cent.

Um die Euroländer zusammenzuhalten, muss man also die maroden Länder "zwingen".

Statt irgend jemand zu etwas zu zwingen, sollte man trennen, was was nicht zusammen gehört.

Gast: Steuerreform
28.08.2012 08:16
2 0

Spritpreise

Wird diese Steuerreform dann so zu tragen
kommen wie mit dem Spritpreis, immer mehr
zahlen und mehr zahlen und keiner weiss
eigentlich warum

Das Problem wird sich hoffentlich nicht stellen, wenn Stronach aufräumt

Dann wäre es sogar besser, wenn GR im Euro bleibt-damit können wir unsere Verbindlichkeiten des ESM+ÉFSF dann leichter in Schilling zahlen.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

entweder wir raus aus den Euro

oder

GR raus.

Die Schulden wird GR so oder so nicht bezahlen und wir müssen damit die Verbindlichkeiten in jedem Fall begleichen. Bleiben die GR dabei, wird das ein Schrecken ohne Ende.

Antworten Gast: Schorschi
28.08.2012 08:53
1 0

Re: Das Problem wird sich hoffentlich nicht stellen, wenn Stronach aufräumt

Ihre Hoffnung, dass Stronach aufräumt, in Gottes Ohr - aber abgesehen davon: Das Problem ist nicht wirklich das relativ kleine Griechenland, darüber wird nur wieder einmal diskutiert, das Problem sind die non-performing loans der spanischen Banken. Interne Zahlen der Banco de Santander sind bei Daniel Estulin's Website zu sehen, 800 Milliarden Euro Kredite müssten dort abgeschrieben werden. Und das ist nur die größte Bank Spaniens, die Anderen haben wohl ähnliche Kreditportfolios, was die Zusammensetzung betrifft.

Zur Erinnerung: "wir" - also unsere Politiker, haben kürzlich 130 Milliarden Euro nach Spanien geschickt. Ein Tropfen auf dem heissen Stein!

Wenn die spanischen Banken ihre faulen Kredite abschreiben, was sie nach den geltenden Richtlinien ja verpflichtend tun müssten, wären sie mit einem Schlag pleite. Das ist so eine große Dimension, dass es niemand mehr retten kann.

Kein noch so großer Euro-Rettungsschirm oder wie auch immer die Gelddruckerei genannt wird.

GR raus - alleine, ist daher noch lange keine Lösung.

Stronach's "zurück zum Schilling" eventuell schon.

Re: Re: Das Problem wird sich hoffentlich nicht stellen, wenn Stronach aufräumt

Griechenland ist zu einem Synonym für unlösbare Probleme geworden, obwohl sie vom Umfang her in der EU noch gar nicht die größten sind.

Was die EU zur Zeit zeigt ist, daß es nicht einmal das kleine Griechenland unter Kontrolle bringen kann-was soll sie dann bei den anderen PIGS-Staaten ausrichten?


Antworten Gast: TT1
28.08.2012 08:16
0 0

Re: Das Problem wird sich hoffentlich nicht stellen, wenn Stronach aufräumt

Herr Stronach in allen Ehren. Aber der Mann ist 80.

Biertisch

mittlerweile gibt es sehr viele nicht gekaufte Experten, zB.: Sarrazin, welche nicht gerade am Biertisch diskutieren. Außerdem, wenn der Rauswurf bereits beim sogenannten Biertisch angekommen ist, dann ist es wohl höchste Zeit. Auch interresant, einen Verbleib und damit weitere uneinbringliche Hilfsmilliarden zahlt nicht der Steuerzahler?

wozu griechen raus

selber raus! alles umtauschen in gold und silber - weil das koennen die interventionisten nicht drucken!

freiheit!!!

Antworten Gast: mir reichts
28.08.2012 09:51
1 0

Re: wozu griechen raus

ich befürchte nur folgendes szenario:

nachdem der pleitestaat sämtliche sparguthaben und ähnliches enteignet hat, wird es zu einem gold- und silberverbot inkl. ablieferung an den staat kommen.

ich hoffe, ich irre mich.

Re: Re: wozu griechen raus

es gab auch mal in den usa ein alkoholverbot - das hat die leute nicht vom trinken und "making moonshine' abgehalten

oder ein anbauverbot von hanf (aus konkurrenzgruenden zur tabak-lobby) - die leute bauen trotzdem hanf an

das einzige, was ein goldverbot ausloest (silber kann man nicht verbieten, weil essentieller industrierohstoff) ist eine verknappung und der handel findet im untergrund statt (zu noch hoeheren preisen)

wenn das kommt, hat man halt zufaellig keine edelmetalle mehr (beweislastumkehr - der besitz muss erst nachgwiesen werden) - man hat schon alles wieder eingetauscht und verbraucht oder man kann sich zufaellig nicht mehr daran erinnern (vor lauter tabak & hanf genuss)

Gast: Zyni
28.08.2012 03:19
5 1

Biertisch

ja die Demokratie: a echtes Kreuz mit der.

Stärke

Fekter ist nur beim Steuereintreiben stark, in Brüssel ist Sie wie alle anderen auch, naehmlich rückgratlos. Sie sollte uns bald die Gewinne zukommen lassen, die Sie mit den Milliarden Euros, die Sie nach Griechenland beziehungsweise an die Banken überwiesen hat.

17 1

Am Biertisch, ja!

In Brüssel, bei Steak, Champagner & Kaviar - nein.

Gast: Konservativer
27.08.2012 23:51
13 1

Man nenne mir eine Aussage des Biertisches innerhalb der letzten 10 Jahre, mit dem der Biertisch nicht 100% Recht gehabt hat.


Gast: SanMan
27.08.2012 23:49
1 0

Interessant...

Und wenn wir Sie nach Ihrer persönlichen Meinung fragen?

Ich meine, dass es eine klare Mehrheit in der Bevölkerung für die Wehrpflicht gibt

...bedenkt Mann, dass dieser Kommentar von einer Frau kommt, die bekanntlich, keine Wehrpflicht hat. irgendwie witzig.

Ja, am Biertisch sagt sich das leichter

aber in Brüssel, wenn man vor den ganzen wichtigen Menschen sitzt, wenn man seine Karriere vor Augen hat, dann fällt das schon deutlich schwerer.

Gast: Belehrter
27.08.2012 22:35
3 5

uff, die intellektuelle Fekter belehrt uns



lass nach, Trampel.

Gast: Strasser and friends!
27.08.2012 22:32
9 4

In Österreich plant Fekter eine Steuerreform - möglichst noch vor der Nationalratswahl???.....

...Sölden so gelacht, JA, glaubt leicht diese Dame wirklich noch, dass sie NACH den Nationalratswahlen 2013 noch auf diesen PARTEIPOLITISCHGESCHENKTEN POSTEN sitzt???.....also der Größenwahn MUSS in Österreich die Brutstätte haben!
be.es: seids froh, wenn euch die Luft nicht schon im Jahr 2012 ausgeht, da sind noch einige Monate zu überbrücken!

Haltungen für Griechenland,

das sagt sich am Ministerratstisch so leicht...

3 1

Fekter weiß nicht was der "Biertisch" von sich

gibt. Zudem ist dies wieder eine linke Kollektivphrase der Denunziation.

Aber ich stimme Frau Fekter zu. Es würde ein böses Erwachen geben. Anders als viele denken.

Schließlich ist man zu Griechenland wie ein geistiger Bruder.

Die Haftungen wären da nur das "geringste" Übel.

Also - Vollkraft voraus. Kurs Nirvana. Übrigens, der "Stammtisch" dürfte aber der Regierung nach dem Mund sprechen. Zum Glück für Sie Frau Fekter. ;-)


11 1

... ja da gehen einen 80 Milliarden leicher über die Lippen ...

... für die Haftung bzw. Verlust für EFSF und ESM.
Die Politiker wissen nicht was sie tun, zahlen darf der Bürger. EFSF und ESM ein Knebelvertrag, mit "Untouchables", die nicht haftbar, nicht angreifbar sind. Laßt die Griechen pleite gehen.

Re: ... ja da gehen einen 80 Milliarden leicher über die Lippen ...

und wie gehts dann weiter? das Geld das wir reingebuttert haben ist dann zu 30-70% verloren, der Druck auf die Griechen, Reformen zu machen weg. Wir dürfen dann nicht nur (ohne auf Zinsen zu hoffen) die Griechen via EU strukturfonds weiterfüttern, sondern auch noch die EU Bürokraten dafür bezahlen, dass sie unser Geld ohne Gegendruck auf die Griechen verteilen.


Gast: UserC
27.08.2012 21:33
4 4

Lese ich da richtig???

"Wir haben gravierende Mängel im Steuersystem: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen zahlen keine Steuern. Dann steigen wir gleich mit einem hohen Steuersatz– 36Prozent – ein."
Soll das heissen, jetzt sind die Armen auch dran??? Dei Reichen hat man nicht versteuern können aber die Armen geht leicht. Die wehren sich nicht. Was für ein Welt

0 2

Re: Lese ich da richtig???

Das ist die Sicht der ÖVP.

Fekter raus!


10 1

"Griechen raus…

… sagt sich am Biertisch so leicht"…

Sollte das nicht eher sein: "Schmeissen wir den Griechen das Geld nach, sagt sich im Konferenzsaal so leicht".

Die Politiker sind ja wohl gut gepolstert; der Durchschnittsbürger nicht. Daß das Geld aus den Steuern der letzteren kommt, daran denkt wohl keiner der Politiker… die schweben im Wolkenkuckucksheim.

Probiermas vom Schreibtisch: GRIECHEN RAUS!

War ebenfalls ganz leicht.

Fekter

.....Euer Meuchelmord mit dem ESM - Messer ist unverzeihlich! Ihr seid unwählbar! Übrigens: Wer täglich hart arbeitet, darf am Abend auch ein einfaches Bier trinken! Schlürfen Sie ruhig weiter Ihren Champus von Herrn Mensdorf!

Gast: oko
27.08.2012 20:52
0 0

hypo

frau fekter

hätte herr proll nicht ja zur hyporettung gesagt, gäbs in kärnten keine probleme

die bank wär pleite
das land auch

und landesregierung bräuchte man auch keine

mister 1 % hätte man auch keinen