Die bisherige BZÖ-Abgeordnete Elisabeth Kaufmann-Bruckberger wechselt in das Lager von Frank Stronach. Die 42-Jährige wurde am Mittwoch als vierte Abgeordnete des Milliardärs präsentiert.
Kaufmann-Bruckberger ist im Dezember 2011 ins Parlament eingezogen. Die Niederösterreicherin folgte Ewald Stadler nach, der ins EU-Parlament gewechselt ist. "Mir hat der Auftritt Frank Stronachs gefallen, seine Ideen", begründete sie ihren Austritt am Mittwoch. Dass Stronach als "Multi-Millionär" etwas für Österreich tun wolle, habe sie beeindruckt - schließlich könnte er sich längst "zurücklehnen". Geld oder ein Jobangebot für die Zeit nach der Politik habe sie von Stronach nicht bekommen: "Ich bin Abgeordnete und bekomme mein Gehalt vom österreichischen Steuerzahler."
Stronach-Team rechnet mit Klubstatus
Mit fünf Abgeordneten könnten sich Stronachs Vertreter um Klubstatus bemühen. Das werde schon bald der Fall sein, sagte der Stronach-Abgeordnete Robert Lugar: "Wir sind stramm auf dem Weg zur Klubgründung". Diese könne möglicherweise bereits in den nächsten Wochen, vielleicht noch vor Parteigründung Ende September erreicht werden.
Man spreche mit Interessenten aller Parteien, auch ÖVP und SPÖ, erklärte Lugar. Dem Team sei wichtig, dass die Neuzugänge die Werte der neuen Partei unterstützen. Man habe daher auch Interessenten abgelehnt. Lugar selbst könnte sich vorstellen, Klubobmann zu werden: "Ich stehe generell für alles zur Verfügung."
(APA/Red.)
Frank Stronach: Ein Selfmade-Milliardär will Österreichs Politik aufmischen




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