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Kaufmann-Bruckberger ist vierte Stronach- Abgeordnete

29.08.2012 | 11:45 |   (DiePresse.com)

Kaufmann-Bruckberger saß bislang für das BZÖ im Nationalrat. Stronachs Team erwartet, dass es bald Klubstatus beantragen kann.

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Die bisherige BZÖ-Abgeordnete Elisabeth Kaufmann-Bruckberger wechselt in das Lager von Frank Stronach. Die 42-Jährige wurde am Mittwoch als vierte Abgeordnete des Milliardärs präsentiert.

Kaufmann-Bruckberger ist im Dezember 2011 ins Parlament eingezogen. Die Niederösterreicherin folgte Ewald Stadler nach, der ins EU-Parlament gewechselt ist. "Mir hat der Auftritt Frank Stronachs gefallen, seine Ideen", begründete sie ihren Austritt am Mittwoch. Dass Stronach als "Multi-Millionär" etwas für Österreich tun wolle, habe sie beeindruckt - schließlich könnte er sich längst "zurücklehnen". Geld oder ein Jobangebot für die Zeit nach der Politik habe sie von Stronach nicht bekommen: "Ich bin Abgeordnete und bekomme mein Gehalt vom österreichischen Steuerzahler."

Stronach-Team rechnet mit Klubstatus

Mit fünf Abgeordneten könnten sich Stronachs Vertreter um Klubstatus bemühen. Das werde schon bald der Fall sein, sagte der Stronach-Abgeordnete Robert Lugar: "Wir sind stramm auf dem Weg zur Klubgründung". Diese könne möglicherweise bereits in den nächsten Wochen, vielleicht noch vor Parteigründung Ende September erreicht werden.

Man spreche mit Interessenten aller Parteien, auch ÖVP und SPÖ, erklärte Lugar. Dem Team sei wichtig, dass die Neuzugänge die Werte der neuen Partei unterstützen. Man habe daher auch Interessenten abgelehnt. Lugar selbst könnte sich vorstellen, Klubobmann zu werden: "Ich stehe generell für alles zur Verfügung."

Klubbildung
Für die Bildung eines Klubs sind mindestens fünf Abgeordnete erforderlich. In der Geschäftsordnung des Nationalrates ist aber nicht klar geregelt, ob sich ein Klub nur zu Beginn einer Legislaturperiode oder auch später bilden kann, bzw. welche Kriterien in letzterem Fall vorliegen müssten. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat angekündigt, einen etwaigen Antrag der Stronach-Unterstützer auf Klubstatus genau prüfen zu wollen.

Team Stronach: Die Mitstreiter des Milliardärs

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(APA/Red.)

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232 Kommentare
 
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Gast: NichtrotgrueninWien
30.08.2012 22:27
2 0

trost

Bisher gab es Spaltungen nur in guten Parteien, links stehend die betroffene Partei, daneben der Spaltungsverursacher: (SPÖ-Olah, FPÖ-Schmidt , FPÖ-Haider, BZÖ-Scheuch, BZÖ -Stronach).

Es kann also mit dem BZÖ nicht mehr nach abwärts gehen!

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jetzt

AUSGRENZER ( = EdelDemokraten ) ans Werk !

Gast: Sondersitzung
30.08.2012 18:22
1 1

Hinter vorgehaltener Hand hört man das möglicherweise

Maria Fekter auf Befehl Prölls demnächst zur Stronach Partei wechseln wird,

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Mir gefällt Herr Stronach sehr:


Seine Ansichten, seine Persönlichkeit, sein Engagement und überhaupt was er aus kleinsten Anfängen geleistet hat überzeugen mich.
Nur seine Sympathien zu diesen Rechts populistischen Typen irritieren mich zutiefst.

Gast: joe1233
30.08.2012 17:39
6 1

warum die Aufregung

Die Kandidaten, die zu Stronach gewechselt sind, werden ohne Ihn alle vermutlich nicht mehr im nächsten Nationalrat sitzen. Also einfach nachzuvollziehen,warum die wechslen. Das ist Anreiz genug und somit brauch man die gar nicht "kaufen".

Antworten Gast: Gast4711
30.08.2012 19:01
2 0

Re: warum die Aufregung

Kennen Sie das 11. Gebot nicht?
Du sollst Dich nicht täuschen. ;-)

Gast: africano
30.08.2012 17:27
1 0

Alles läuft schon aus dem Ruder, aber ich bin der Meinung

das alles was zur Zeit passiert ,dahinter, ein System steckt.z. B.: Beim richtig geplanten Chaos ,werden bestimmt EINIGE davon voll PROFITIERN. "Geiz ist doch GEIL" ?

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Wenn die Altparteien

nicht alle soviel Dreck am Stecken hätten, bräuchten sie sich auch nicht vor Stronach so zu fürchten.

Bei all der Anpatzerei was jetzt betrieben wird ist nur die nackte pure Angst vor dem Verlust des eigenen der Treibstoff.


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Stronach hat zwar kein...

...vernünftiges Parteiprogramm, er ist nicht imstande Fragen zu beantworten. Aber er hat das Geld ein paar Abgeordnete einzukaufen und wird, so er antritt, massiv im Wählerpool der FPÖ fischen. Die FPÖ wird nicht mehr automatisch die Proteststimmen einsammeln. Zumal das Programm ja sehr ähnlich ist, allerdings Stronach im Gegensatz zu Strache Wirtschaftskompetenz vorweisen kann. Lassen wir uns überraschen, wie die Reden in naher Zukunft aussehen, die der Kickl dem Strache schreibt.

Antworten Gast: Gast4711
30.08.2012 19:05
4 1

Re: Stronach hat zwar kein...

Stronach wird definitiv allen Parteien Stimmen wegnehmen. Den einen mehr, den anderen weniger. Nun haben aber auch die vielen Nichtwähler eine Alternative.

Gast: unser Österreich
30.08.2012 15:50
6 1

keine Klientelpolitik!

Die Övp ist seit 26 Jahren ununterbrochen in der Regierung, die aktuelle Steuerbelastungslawine hat sie zu 80% mitverursacht!

Herr Spindelegger und seine ÖVP Mannschaft hat soviel STABILITÄT wie eine Sandburg...,
so oft wie der umfällt!

Bei der Stronach Partei weiß man wenigstens, woher das Geld kommt!

Bei ÖVSPÖ weiß man meist nicht, woher es kommt.
Es wird nur dauernd versichert, dass es nicht von Mennsdorff-Poully, der Asfinag, den ÖBB etc. kommt.

Antworten Gast: unser Österreich
30.08.2012 15:52
8 1

Re: Bei der Stronach Partei weiß man wenigstens, woher das Geld kommt!

Auf scharz-rot kann man nur mehr im Casino setzen!

Antworten Antworten Gast: you made my day
30.08.2012 17:50
1 0

Re: Re: Bei der Stronach Partei weiß man wenigstens, woher das Geld kommt!

:-)

Re: Bei der Stronach Partei weiß man wenigstens, woher das Geld kommt!

Na ja!

Und woher kommt das Geld für die Blauen?

Aus Argentinien und der Schweiz?

0 1

Re: Re: Bei der Stronach Partei weiß man wenigstens, woher das Geld kommt!

Eher aus Kärnten...

Antworten Antworten Gast: Flattaxx
30.08.2012 16:00
1 2

Re: Re: Bei der Stronach Partei weiß man wenigstens, woher das Geld kommt!

egal woher, die blauen haben keine bzw. nur eine mässige wirtschaftskompetenz, kein wunder, es fungieren ja dort zu 93% Beamte!

Gast: unser Österreich
30.08.2012 15:38
1 2

Neuer Wind, neue Hoffnung

Sprich gibt es niemand bzw. keinen der den Leistungsorientierten Bürger aus dem Mittelstand anspricht, ausser Josef Bucher und auch der Frank Stronach!

Ich weiss nicht ob nach der Wahl alles besser wird, aber es muss anders werden, wenn`s gut werden soll..!

Gast: unser Österreich
30.08.2012 15:33
2 0

....und die grosse Koalition ist GIFT fürs Volk!

Der Bucher ist ein anständiger Wirtschaftsliberaler Politiker, andere Obmänner könnte sich da eine Scheibe abschneiden..
Leider gehts mit dem BZÖ bergab ...
Ich glaube das BZÖ und Stronach im Parlament verbleiben wird, die möchtegern Wirtschaftspartei sich ÖVP bei 10-14% einfedeln wird :)
Meine Prognose war keine Bauchentscheidung bzw. nach einem Farbspiel, sie ist auf sachlicher Ebene zurückzuführen!

Wir brauchen Reformen, Reformen und harte Sparpakete und keine "Reförmchen und laufende Wahlversprechen!

Der Österreicher muss sich dessen bewusst sein das unser Staat bzw unsere Umverteilungspolitik radikal geändert werden muss, wir leben weiterhin über unsere Verhältnisse !
9,4 Milliarden zahlen wir alleine an Zinsen für unsere Staatsschulden,Österrich hat 3,8 Millionen Erwärbstätige und nur 1,9 Millionen die mehr ins System einzahlen als sie an Leistungen empfangen, nahezu 6,5 Millionen profitieren davon!!!

Mittelstand zählen wir in gleichem Maße Arbeiter und Angestellte, Beamte, Selbständige, Unternehmer und Bauern. Aber genauso leistungsbereite Pensionisten als Wissens- und Erfahrungspotential, auch Studenten und Jungakademiker, die noch in Ausbildung sind aber durchaus bereits in beruflicher Praktikantentätigkeit stehen – und das gilt auch für die zahlreichen tüchtigen Lehrlinge und Gesellen auf ihrem dualen Bildungs- und Ausbildungsweg. Aber ganz und gar nicht zu vergessen ist sicher auch der positive Beitrag, den vor allem Frauen, aber auch Männer in unbezahlter Hausa

Gast: beimLIF u.der heide schmidgings
30.08.2012 15:05
4 0

stronach und die fpö werden leicht die absolute mehrheit bekommen- und die spö(1.öst.sozialabbaupartei gegen die asvgarbeitnehmer) mit faymann u. prammer müssen wieder auf die oppositionsbank.


Gast: Onkel Franz
30.08.2012 13:22
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...die Rechnung - bitte sehr...

...meine Damen und Herren Abgeordnete, Minister und Konsorten - zahlen heissts - ohne Wenn und Aber - jetzt wirds ernst ! Endlich !!!

Ob das eine gute Idee ist?

Man kann Hrn. Stronach einschätzen wie man will. Aber bei der derzeitigen Lage (und dem eh schon nicht mehr vorhandenen Ansehen der Berufspolitiker beim Wähler) dürfte es kontraproduktiv sein, ihm unter Ausnutzung aller Tricks Steine in den Weg zu legen.

Wir wissen aus Erfahrung, dass der "Arme, von den Altparteien ausgeschlossene" schon aus dieser Positionierung heraus einen Vorsprung bekommt. Denselben Fehler jetzt zu wiederholen (und den Elfmeter auch noch selbst aufzulegen) wäre kein Zeichen von Intelligenz.

Dass der SP ein starker Stronach nützt, ist kein Geheimnis. Von einer Parlamentspräsidentin hätte ich mir allerdings auch etwas weniger Parteitaktik erhofft (wenn auch nicht erwartet).

Gast: Parteifilz
30.08.2012 11:52
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Die Frau Parlamentspräsidentin ist Parteipolitikerin geblieben.

Die Frau Prammer ist die alte Parteipolitikerin geblieben, die den Parlamentarismus nur als Hindernis und Etappe zur Regierungsmacht für ihre SPÖ betrachtet.

Re: Die Frau Parlamentspräsidentin ist Parteipolitikerin geblieben.

In diesem Fall hat Prammer aber durchaus recht. In der Geschäftsordnung steht:

"Abgeordnete derselben wahlwerbenden Partei haben das Recht, sich in einem Klub zusammenzuschließen. [...] Abgeordnete, die nicht derselben wahlwerbenden Partei angehören, können sich in einem Klub nur mit Zustimmung des Nationalrates zusammenschließen."

Re: Re: Die Frau Parlamentspräsidentin ist Parteipolitikerin geblieben.

Aber sobald diese neue wahlwerbende Partei OFFIZIELL mit neuen Mitgliedern(innen) gegründet ist,gilt dieser Ausschluß-Passus nicht mehr!

Und soweit mir bekannt ist,sind ja Heide Schmidt und Konsorten kurz nach der Gründung ihrer HPH-LIF-Party sofort aus der FPÖ ausgetreten und waren quasi nur mehr wilde Abgeordnete,die man parteipolitisch eigentlich nicht mehr klar zuordnen konnte.

Also ist dieses Prammer-Argument falsch.

Antworten Antworten Antworten Gast: unser Österreich
30.08.2012 15:54
4 0

Re: Re: Re: Die Frau Parlamentspräsidentin ist Parteipolitikerin geblieben.

so sehe ich das auch!

 
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