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ÖVP: Wie Spindelegger am Wirtschaftsbund scheiterte

31.08.2012 | 09:42 |  VON THOMAS PRIOR UND REGINA PÖLL (Die Presse)

Die ÖVP dementiert nach ihrer Sitzung eine Obmanndebatte. Doch der Parteichef stand zuletzt in der Kritik.

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Wien. Ihren Höhepunkt erreichten die Spekulationen irgendwann am späten Mittwochnachmittag: Michael Spindelegger, so hieß es aus Teilen der Volkspartei, würde am Donnerstag bei einer Krisensitzung als Parteichef abgelöst und durch Finanzministerin Maria Fekter ersetzt. Sogar das Wort „Putschversuch“ machte in diesem Zusammenhang die Runde: Gewisse, vorerst nicht näher definierte Parteikreise hätten ernsthafte Zweifel, ob die ÖVP mit Spindelegger an der Spitze in die Nationalratswahl 2013 gehen sollte.

Dass der Parteiobmann erbost reagierte und Fekter noch am Abend zu einer Aussprache bat, wurde dann als Indiz für einen schwelenden Machtkampf gewertet. So dramatisch ist die Lage allerdings nicht: Nach der Sitzung der ÖVP-Spitze am Donnerstagabend in der Parteiakadamie in Wien, die offiziell die Wehrpflicht-Volksbefragung und inoffiziell strittige Personalfragen zum Thema hatte, war Spindelegger immer noch Parteichef.

Und bleibt es bis auf Weiteres auch: Gegenstand des Treffens seien jedenfalls „nicht Gerüchte und Personalspekulationen“ gewesen, sagte der Vizekanzler hinterher. Wie es dazu kam, könnten vielleicht „die Medien“ erklären. Für ihn sei die Debatte beendet – personelle Änderungen werde es nicht geben: „Ich bin mit meinem Team zufrieden.“

--> Umfrage: Wer soll die ÖVP in die Wahl führen?

Gröbere Verstimmungen

Dabei hatte es zuletzt gröbere Verstimmungen zwischen dem Parteiobmann und einigen ÖVP-Bünden, allen voran dem Wirtschaftsbund, gegeben. Grund dafür war eine Personalrochade, über die Spindelegger im engsten Zirkel laut nachgedacht hat. Er selbst wäre demnach vom Außen- ins Finanzministerium übersiedelt. Fekter sollte in den Parlamentsklub wechseln und als dessen Chefin Karlheinz Kopf beerben, der anstelle Fritz Neugebauers Zweiter Nationalratspräsident oder schlicht abgelöst würde (was niederösterreichische Parteikreise seit Langem fordern). Das Kalkül dahinter? Das derzeit wohl wichtigste Thema, die Eurokrise, wäre zur Chefsache geworden und hätte Spindelegger mehr mediale Präsenz beschert.

Doch der Plan – angeblich vom niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll ersonnen – wurde publik (auch in der „Presse“) und löste großen Widerstand in den eigenen Reihen aus. Der Wirtschaftsbund legte umgehend ein doppeltes Veto ein: Mit Fekter, die dem Wirtschaftsflügel entstammt, hätte er seinen direkten Draht ins Finanzministerium verloren, denn Spindelegger kommt aus dem Arbeitnehmerbund ÖAAB. Kopfs Ablöse würde – außerdem – allein schon aus solidarischen Gründen nicht hingenommen: Der Vorarlberger nämlich war lange Generalsekretär des Wirtschaftsbundes und ist dort nach wie vor bestens vernetzt.

Leitl: Keine Chefdebatte

Daher hielt sich am Donnerstag ein weiteres Gerücht relativ hartnäckig: Die Parteichefdebatte hätte Spindelegger vor allem dem Wirtschaftsflügel der ÖVP rund um Kammerpräsident Christoph Leitl, Minister Reinhold Mitterlehner, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner und den Abgeordneten Michael Ikrath zu verdanken. Was Leitl vehement in Abrede stellte.

Leitl bestätigte allerdings gegenüber dem ORF-Radio Oberösterreich, dass die Überlegung, dass Spindelegger vom Außen- ins Finanzministerium wechselt, auf Widerstand beim Wirtschaftsbund gestoßen sei: "Es hat da eine Überlegung gegeben, von der wurde nichts gehalten. Sie war aber auch gar nicht spruchreif. Wenn dieser Vorschlag gekommen wäre, hätte ich meine Bedenken schon zum Ausdruck gebracht. Dieser Wechsel wäre nicht sinnvoll gewesen." Auf die Frage, ob Spindelegger der richtige Spitzenkandidat für die Nationalratswahl ist, sagte Leitl: "Ja, warum denn nicht. Er bemüht sich sehr."

Irritationen soll es auch im Bauernbund gegeben habe, dessen Präsident – Jakob Auer – als Vizeklubchef zu den Vertrauten Kopfs zählt. Der ÖAAB wiederum wurde insofern auf den Plan gerufen, als er seinen früheren Obmann Fritz Neugebauer unbedingt im Nationaltratspräsidium halten will.

Die Folge aus diesem Disput? Die Personalrochaden wurden kurzerhand abgesagt – und zwar deshalb, weil Spindelegger „der interne Streit zu mühsam geworden ist“, wie es ein hochrangiges Parteimitglied im Gespräch mit der „Presse“ formuliert. Mit anderen Worten: Er konnte gar nicht anders.

("Die Presse" Printausgabe vom 31.8.2012)

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606 Kommentare
 
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Gast: total crash
01.09.2012 11:50
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Ins Stammbuch der ÖVP Granden!

Ihr macht den Eindruck,dass ihr euch alle nur zu euren persönlichen sowie für eures Habara & Freundes-Kreis an den Pfründen und deren (finanziellen) Vorteile festklammert.Von Politik für Österreich ist nicht viel zu merken.

Deshalb seid ihr fürn Großteil der Bevölkerung legal,illegal,schei*s egal und das ist Gut so;o)


Gast: Hubertus
01.09.2012 01:00
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Fekter?

Um Frau Fekter wäre es nicht schade gewesen. In österreich mimt sie die harte Finanzministerin gegenüber Krisenstaaten. In Brüssel knickt sie regelmäßig ein und hebt brav das Händchen zur Ausplünderung Österreichs. Daß sie daneben kein Benehmen hat, wundert einen dann nicht mehr.

Gast: Pomp Funebre
31.08.2012 23:51
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Jammern tun's schon seit Kreisky, nur es fehlt an Taten in der vorgeblichen "Wirtschaft"spartei

Hauptberufliche Funktionäre wie der kein Fettnäpfchen (Wahabitenzentrum, Euro-Enthusiasmus, USA-Gläubigkeit usw. usf.) auslassende Außenministerdarsteller mit seinen linken Liebkindern Kurz und Mandl, die außer Liebdienen Schmeicheln und Intrigieren nie etwas Anständiges gelernt haben, haben zur internen und externen Krisenbewältigung samt ihren vielen Pseudos als "Beratern" und "Experten" null Kompetenz und machen sich in der Öffentlichkeit nur lächerlich. Nichteinmal seines machiavellischen Strippenziehers kann sich der weihrauchschwingende EU-Ministrant mannhaft entledigen. Oder muß das gar die resche Fekterische für ihn erledigen?

Nur eine Neugründung mit transparenter Parteienfinanzierung und anständigen, professionellen Exponenten wird vor dem kritischen Blick der wütenden Mittelschichtwähler den Wahltag überstehen.

Die menschenverachtende neoliberale/wirtschaftsliberale Politik sollte wahltaktisch klüger dem populistisch agierenden Messias Stronach überlassen werden.

Seit Kreisky hat sich die kleingeistige Funktionäre-ÖVP mit ihrer schröpferischen EU-Adoration und ihrer hirntoten Seitenblickegesellschaft selbst ins Out manövriert.

Die ÖVP wurde von ihren Bünden, Provinzkaisern, Betonschädeln und Kleingeistern längst totgeritten.

Bestattet endlich den Kadaver.
Und die bisherigen Profiteure gleich mit dazu!

Jammern hilft nichts.
Nur Können und Tun!


Gast: Ex-ÖVP-Mitglied
31.08.2012 23:24
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die ÖVP wurde zur unnötigen Partei

als SPÖ light ist sie dem Untergang geweiht. Es wird Zeit, daß wir in Österreich die Persönlichkeitswahl einführen. Die jetzt kandidierenden Parteien sind verlogen und regieren selbstherrlich gegen den Willen und die Interessen der Bürger (ESM-Vertrag!).

Gast: Lebenslüge der Bünde-ÖVP
31.08.2012 22:31
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Die Bünde-ÖVP mit ihren vielen Hinterladern erweist sich schon seit 4 Jahrzehnten als Mißgeburt

Warum wird die mit Beamten & Funktionären gespickte angebliche "Wirtschaft"spartei von den siebenklugen "Managern" nicht endlich "strukturreformiert" oder neu gegründet? Dieses grundlegende Exempel für angewandte Managementkunst und Wirtschaftskompetenz müßte doch gerade in einer (angeblich) bürgerlich-gebildeten "modernen" Partei leicht realisierbar sein - oder?

Durch selbstzerfleischend-destruktives Verharren in selbstverschuldeter Leichenstarre wird die dahinsiechende Mißgeburt jedoch rasch zur eiligst zu entsorgenden da bereits stinkenden Leich' ...

Nur kompetent sein im salbungsvolleb Heucheln und stupiden EU-Beweihräuchern sowie Steuergeldverjuxen und in die eigenen Taschen stopfen ist der Königsweg ins politische Abseits.

So betrachtet ist Grabesritter Spindelegger der für die ÖVP gerade jetzt bestgeeignete Mann!

R.I.P.


Antworten Gast: total crash
01.09.2012 12:35
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Re: Die Bünde-ÖVP mit ihren vielen Hinterladern erweist sich schon seit 4 Jahrzehnten als Mißgeburt

Warum [....]nicht endlich "strukturreformiert" oder neu gegründet?

Ganz einfach:Weil`s korrupt san und überall abkassieren wollen,solange es sich halt machen lässt ;o)

Darum geht`s ned!

Gast: Andy62
31.08.2012 22:27
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Welche Wonne!

Den Genuss, die ÖVP, die sich zu einer widerlichen sozialistischen Partei gewandelt hat, verrecken zu sehen, möchte ich mir nicht entgehen lassen. Unter 20% ist noch viel zu viel!
Hündisch ergeben macht sie alle marxistischen Eskapaden mit, nur um in den Genuss des widerwärtigen Privilegs zu kommen, den Marxismus im Taumel orgiastischer Verzückung wieder und wider auf den After küssen zu dürfen! Wortspenden des Kryptobolschewiken Busek sind da durchaus entbehrlich - hat er doch diesen Weg begonnen!
Mittlerweile ist Österreich zu einer Softporno-Variante der DDR verkommen, die ÖVP findet es keiner Überlegung wert, wenn ihr Koalitionspartner am 1. Mai öffentlich derartig hypertrophen Bestien wie Stalin, Lenin oder Mao huldigt! Die volksverräterische und familienzerstörende Politik der Marxisten hat man auch voll mitgetragen, die Ausbeutung des Mittelstandes zementiert.
Der politische Tod dieser Verräter ist daher die zwingende Konsequenz!

Leider

ÖVP = Österr. Verblödeste Partei. Die gesamte Funktionärscrew gehört in die Wüste geschickt.

Gast: gegenkorruption
31.08.2012 21:44
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und schon wieder alternativlos

Dass Spindelegger die Partei in die Nationalratswahl führen wird, ist für Görg aber sicher - es gebe schließlich „keine wirkliche Alternative".

in einer demokratie muss es alternativen, also andere möglichkeiten geben, damit man wählen kann, kann man nicht mehr wählen ist man in der diktatur

Gast: abc 123
31.08.2012 20:10
1 0

Leader mit CHARISMA dringend gesucht -


Kann ruhig etwas kosten !

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
01.09.2012 18:07
0 0

Re: Leader mit CHARISMA dringend gesucht -


Ein Leader in der ÖVP braucht kein Charisma sondern eine "Eisenfaust" zum
durchsetzen (!)

Hatte etwa Schüssel dieses so ganz großartige Charisma ???
Er hat jede Menge Grips - auch das braucht ein ÖVP-Leader, aber mit Grips
kann man all die "Betonköpfe" in der ÖVP-Hierarchie nicht überzeugen,
dafür braucht's die sprichwörtliche "Eisenfaust" (und sonstige
Steinzeit-Methoden).

Außerdem zieht Charisma nur bei jenen Wählern, die sowieso niemals ÖVP
wählen würden (!)

Gast: guckmal
31.08.2012 19:44
1 0

herr leitls urteil

Spindelegger ist sehr bemüht ,

naja wer Dienst oder Arbeitszeugnis Geheimcodes kennt wird sich auskennen.

Entsetzlich Herr Leitl ihre Anpatzerei, schreit zum Himmel.

Herr Spindelegger sollte der ÖVP das Ganze hinschmeissen und gehen,.,,sonst ruiniert die ÖVP Elite noch seinen Ruf vollständig.

Das Kunststück

Andere Parteiobleute haben's auch nicht leicht, die schwierigste Aufgabe hat aber ein ÖVP-Obmann (Obfrau). Einen Sack Flöhe zusammenzuhalten ist leichter als neun Landes- und 6 Bündeführer.
Warum glauben Wirtschaftsbündler, ein AAB-ler hat keine Ahnung vom Wirtschaften? Warum glauben AAB-ler, ein Wirtschaftstreibender kenne die Probleme seiner Mitarbeiter nicht? Und die Landesorganisationen? Dass Wien und z.T. N.Ö. anders sind als Tirol oder Vorarlberg ist ja nicht neu. Nur sollten sich die Häuptlinge zu ihren Landesproblemen äußern.
Es muss einem Bundesparteiobmann möglich sein, bei unkoordinierten Äußerungen von Teil-Obleuten diese auch öffentlich zur Rede zu stellen, ihnen zu sagen, dass sie besser den Mund gehalten hätten.

Gast: pröllfan
31.08.2012 18:39
3 0

bin ich nicht

Dieser E.P. glaubt ganz offensichtlich, dass wir Österreicher so blöd sind, wie er gescheit ist. Er zählt übrigens lt. A. Unterberger in den SN nebem M.H. zu den beiden übelsten Populisten Österreichs!!! Ich bin gespannt, ob sich einer der beiden traut, Hr. Unterberger wegen dieses Ehrentitels zu klagen. P. hat lt. Medien den Unfug mit den Personaländerungen ausgedacht, jetzt will er aber nichts mehr davon wissen. Genauso stelle ich mir ehrliche und seriöse Politiker vor.

Gast: africano
31.08.2012 18:35
3 0

Wem stört die ÖVP ?

Vor allem die den Lobbyisten ist die ÖVP ein Dorn im Auge , weil die ÖVP zurück will ,zu ihren Werten (Salzburger- Programm ) und die feste Absicht hat, dies auch zu tun.
Warum werden zu den Bilderberger -Konverenzen fast nur ROTE = SOZI eingeladen ?
Ihre Devise ist "NEHMEN ".

Gast: BUSSERL
31.08.2012 18:11
0 2

JUKIC STATT SPINDELEGGER

DINKO JUKIC NEUER ÖVP-OBMANN

"... dass so ein „Rückfall" zu einem Absturz bei der Nationalratswahl auf unter 20 Prozent führen könnte."

... und das ist gut so!

Re: "... dass so ein „Rückfall" zu einem Absturz bei der Nationalratswahl auf unter 20 Prozent führen könnte."

nein, gut ist es nicht, aber es wird konsequent darauf hingearbeitet!

Der Zustand ist bejammernswert weil sie keine Lösungen haben

und sie sich an die Macht einer untergehenden Dynastie der Banken klammern.

Sie müssen lösungsorientiert denken:
http://oekonetik.info/schuldenfreiheit

alle Köpfe austauschen und die ÖVP erstmals zur Volkspartei machen.

Warum eigentlich nicht - ihr seid doch eh am Ende.

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
31.08.2012 18:59
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Re: Der Zustand ist bejammernswert weil sie keine Lösungen haben


Die Lösung hat niemand, auch nicht "der einzige Mann" in der
Partei, weil der Einfluß diverser sog. Vorfeld-Organisationen alles
lähmt.

All das, was Österreich an Reformen ungemein gut tun würde,
das wird verteufelt und auf Teufel-komm-raus bekämpft !

Re: Re: Der Zustand ist bejammernswert weil sie keine Lösungen haben

Leider.

Die Banken sind besser organisiert. Ihre Sprecher sitzen im Parlament und werden von uns gewählt.

Nau wer wird wer oder doch wer aundera ?

Ist das nicht Wurst wer der Boss ist gleicht doch ein Ei
dem anderen.

Politisches Prozedere...

Die eine oder andere Partei verliert den Fokus, scheinbar, weil sie auf mehren Hochzeiten tanzen wollen um/und sich den Sozen tlws. anzubiedern. Und dabei den Blick für das Wesentliche verlieren, das Wesentliche ist und sollte das Bürgertum sein bzw. bürgerliche Politik, insbes. österr.Interessenspolitik d.h. auch mehr Realpolitik wäre angesagt.
Man sollte auch über polit.Qualität sprechen, u.a. geht es um "höhere, bessere Politik" (Vernunft u.Nachhaltigkeit ?) od. nur um Klientelpolitik und Ideologie s. sozialist.Dominanz in d.Regierungspolitik.

So sehr die ÖVP kritisiert wird von vielen Seiten (od.Häme von Links,dzt.) so ist die Regierungsbeteilung und ihre polit. Arbeit zwar durchwachsen aber sie konnte immer wieder das Ärgste verhindern (was an dubioser linker 'Wünsch dir was ' Politik so gewollt wurde).

Konklusio: die Bürgerlichen Allianzen müssten wieder gestärkt werden.
Wichtig wäre ein engagiertes Bürgertum, raus aus der Lethargie - nicht zu viel den Sozialisten tun lassen...(man weiß ja wo das hinführt s. EU Krise, Schuldenexplosion, Multikulturalismus Chaos etc.)

Antworten Gast: Hadrian12
31.08.2012 18:55
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Re: Politisches Prozedere...

Ich kann dem hier Gesagten nur voll zustimmen. Die ÖVP ist eine christlich-konservative Partei, die traditionellen bürgerlichen Werten verpflichtet ist - und diesem Weg sollte sie konsequent folgen. Konservativ liegt voll im Trend, Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme. Und mit diesem Auftrag braucht man sich vor nichts und niemandem zu fürchten, schon gar nicht vor Leuten wie Faymann, Strache oder Stronach. Den Herren Landeshauptleuten sei empfohlen, Demut zu üben. Denn ohne die Bundespartei wären sie nichts und das nächste politische Lüftchen würde sie aus ihren Landesschrebergärten hinwegfegen.

Antworten Antworten Gast: ex konservativer
31.08.2012 20:39
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Re: Re: Politisches Prozedere...

Hier postet wohl die Parteiakademie.
Christlich - konservativ - Bewahren der Flamme - Demut ??? damit ist definitiv nicht die ÖVP gemeint.
Wann erkennt die ÖVP, dass Erwin Pröll einer ihrer größten Schadstellen ist. Strasser, Gabmann sind seine Ziehsöhne, die jahrzehntelang in der NÖ-ÖVP hofiert wurden, wahrlich echte Christen und voller Demut.
Der ÖVP steht ein langer und bitterer Weg in die Bedeutungslosigkeit vor, wenn sie es nicht schafft sich moralisch zu erneuern. Und selbstgefällige Choleriker wie ein Erwin Pröll sind die Wegweiser in die politische Bedeutungslosigkeit.

 
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