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Mikl-Leitner: "Es war Gefahr in Verzug"

30.08.2012 | 18:21 |  REGINA PÖLL (Die Presse)

Die Ministerin über die "Notbremse" gegen ein Berufsheer, das Standing von Vizekanzler und Parteichef Spindelegger, die "Familienpartei" ÖVP, ein Kinderwahlrecht und ihre Gelüste auf das Erbe Erwin Prölls.

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Die Presse: Sind Sie die letzte Konstante der ÖVP in der Regierung? Um fast alle anderen Mitglieder ranken sich ja Gerüchte, vor allem um Vizekanzler und Parteichef Spindelegger. Er könnte fallen.

Johanna Mikl-Leitner: Die Funktion des Parteichefs steht nicht zur Verfügung. Wir haben einen sehr guten und kompetenten, und der heißt Michael Spindelegger.

 

Trotzdem gab es am Donnerstag eine Parteivorstandssitzung mit dem Thema Personalrochaden.

Eine solche Sitzung ist doch nichts Außergewöhnliches. Der Fokus lag aber auf der Volksbefragung zu Wehrpflicht und Zivildienst.

Woher kommen die Gerüchte von wegen: Spindelegger soll Finanzminister werden, Fekter Klubchefin, Kopf Zweiter Nationalratspräsident – und Neugebauer in Pension gehen? Angeblich soll Landeshauptmann Pröll Spindelegger geraten haben, Finanzminister zu werden, um präsenter und politisch gewichtiger zu sein.

Das ist mir neu.

 

Soll die Ressortaufteilung in der ÖVP bleiben, wie sie ist?

Ich beteilige mich nicht an solchen Spekulationen. Die ÖVP ist auch gut aufgestellt, wenn ich mir die Bilanz der Vormonate anschaue.

 

Ist es dann nicht ärgerlich, dass überhaupt Personalspekulationen aufkommen? Oder ist die ÖVP da einfach ungeschickt? Gerüchte nützen doch im Zweifelsfall der politischen Konkurrenz.

Gerüchte gibt es ja nicht nur bei uns, sondern auch bei den anderen Parteien immer wieder.

 

Zur Wehrpflicht: Worüber genau will die ÖVP das Volk abstimmen lassen?

An diesem Freitag haben wir das erste Gespräch auf Kabinettsebene, nächste Woche dann auf Ministerebene zur Formulierung der Frage. Mir geht es um eine klare Grundsatzentscheidung, nämlich: Wollen die Menschen eine Beibehaltung von Wehrdienst und Zivildienst?

 

Wobei Ihr Ko-Verhandler, SPÖ-Minister Darabos, eine Frage, die den Zivildienst enthält, bereits ausschließt. Wie wollen Sie sich da noch auf einen Text zur Volksbefragung einigen?

Das mag für die SPÖ eine unangenehme Wahrheit sein, aber es geht auch um den Zivildienst. Es wird aber sicher nicht an der Fragestellung scheitern.

Was genau ist das Modell der ÖVP? Der „Österreich-Dienst“ – Zivildienst, Militärdienst oder Militärdienst ohne Waffe – ist bisher ja sehr unkonkret.

Wenn die Volksbefragung für den Wehr- und Zivildienst positiv ausgeht, was ich hoffe, ist Minister Darabos gefordert, das Bundesheer und speziell den Wehrdienst zu reformieren. Da brauchen die Menschen mehr Wahlmöglichkeiten. Aber zuerst geht es um die Grundsatzfrage.

 

Das heißt, die ÖVP lässt sich nach langem Widerstand auf eine Volksbefragung ein, ohne ein konkretes Modell zu haben? Sollte das Volk nicht genau über ein solches Bescheid wissen?

Ein Schritt nach dem anderen: Wir brauchen jetzt eine Notbremse, weil Darabos in den Vormonaten versucht hat, den Wehrdienst und den Zivildienst abzuschaffen. Für beides steht die ÖVP.

Sind Sie Erwin Pröll dankbar, dass er die Volksbefragung angestoßen hat?

Alle Landeshauptleute haben verständlicherweise aufgeschrien, weil sie als Erste betroffen wären, wenn Katastrophenschutz bei einem Berufsheer nicht mehr funktionieren würde, das die SPÖ will.

 

Pröll und andere Landeschefs schaffen an, der Bundesparteichef macht. Oder?

Nein. Es war Gefahr in Verzug.

 

Das heißt, Pröll ist die bessere Krisenfeuerwehr als Spindelegger?

Überhaupt nicht. Es ist doch ein Miteinander und geht nicht darum, wer Erster oder Zweiter war in den Medien.

 

Pröll hat im Frühjahr auch eine Landtagswahl zu schlagen. Was ist dran an dem Gerücht, Sie könnten wieder nach Niederösterreich gehen und ihn eines Tages als Landeshauptfrau beerben?

Da ist gar nichts dran. Ich bin mit Leidenschaft Innenministerin und wäre das auch in der nächsten Legislaturperiode gern.

 

Ein Wechsel ist ausgeschlossen?

Ich habe meine politische Karriere noch nie so geplant.

 

Sie selbst haben diese Woche Lukas Mandl als ÖAAB-Generalsekretär gegen August Wöginger ausgetauscht. Angeblich, weil Sie und Mandl nicht miteinander können. Stimmt das?

Woher kommt denn das? Fakt ist: Mandl will in die ÖVP-Personalentwicklung gehen und sich auf die Landtagswahl in Niederösterreich konzentrieren. Das respektiere ich.

 

Steuerfreibetrag von 7000 Euro pro Jahr und Kind, Valorisierung der Familienbeihilfe: Vieles von dem, was Sie sich bei ihrem Start als Chefin des Arbeitnehmerbundes vorgenommen haben, ist noch offen. Kämpfen Sie auf verlorenem Posten in der ÖVP, obwohl sie sich Familienpartei nennt?

Keineswegs. Ich bin in bestem Austausch mit Familienminister Mitterlehner. Wir sind gut unterwegs.

 

2011 haben Sie in einem „Presse“-Interview auch gemeint, ein Kinderwahlrecht wäre überlegenswert. Sollen bei der Nationalratswahl 2013 Kinder, sozusagen vertreten durch ihre Eltern, wählen dürfen?

Das ist eine gute Variante. Ich kann mir das auf alle Fälle vorstellen, ja. Im Fokus habe ich jetzt aber die Verhandlungen mit dem Koalitionspartner und den anderen Parteien zu mehr direkter Demokratie.

 

Die ja nach ÖVP-Lesart mit der Volksbefragung erstmals verwirklicht wird. Die Abstimmung über die Wehrpflicht soll, wenn schon nicht rechtlich, dann doch politisch bindend sein. SPÖ und ÖVP wollen sich an das Ergebnis halten, selbst wenn nur wenige Wahlberechtigte teilnehmen. Bei ihrem Demokratiepaket ist die ÖVP nicht so mutig: Da soll eine hohe Mindestteilnehmerzahl gelten, ehe eine Initiative aus dem Volk Gesetz wird.

Die Volksbefragung gilt, egal, welche Beteiligung: Ja, dazu haben wir uns verpflichtet.

Zur Person

Johanna Mikl-Leitner, 48, ist seit 2011 Innenministerin und ÖAAB-Vorsitzende. Für die ÖVP verhandelt sie aktuell mit SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos den Text der Wehrpflicht-Volksbefragung sowie mit SPÖ und Opposition über mehr direkte Demokratie. Von 2003 bis 2011 war Mikl-Leitner Landesrätin in Niederösterreich unter Landeshauptmann Erwin Pröll.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.08.2012)

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54 Kommentare
 
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"Es war Gefahr in Verzug"??? oh mr bush please!


bei der övp ist gefahr

in verzug bereits dauerzustand bzw feuer am dach und im oberstübchen.
nach der gestrigen paniksitzung können selbst die eingefleischesten parteimitglieder der schwarzen nur mehr weinen und nach mariazell wallfahrten um die gnade prölls zu erbitten.
die spö und faymann wird still und leise, nur mit leichter und versteckter häme die vorgänge kommentieren und froh sein, dass neben dem kurz vor der demontage stehendem spindelegger faymann beinahe kompetent erscheint.
stronach wird spätestens heute seine fühler nach ein paar frustierten övplern ausstrecken und mit der geldbörse scheppern.

Re: bei der övp ist gefahr

corr.
... und faymann werden still...
....demontage stehenden ......

Gast: Hans M..
31.08.2012 04:45
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Jesus würde heute sagen hüte dich vor der ÖVP

Die ÖVP ist die hinterfotzigste Partei Österreich.

Antworten Gast: Hans M..
31.08.2012 06:26
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Re: Jesus würde heute sagen hüte dich vor der ÖVP

's. Oder in Österreich. Sorry

Gast: Quervorlage
30.08.2012 22:14
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Absurdistan

Als Norbert D. das Amt des Verteidigungsministers uebernommen hat, haben sich ausgesprochen viele Menschen ueber ihn (als Verweigerer und ehemaligen Zivildiener) lustig gemacht. Ich habe es auch als sehr absurd empfunden. Jetzt aber den verpflichtended Wehrdienst in erster Linie wegen einer Beibehaltung des Zivildienstes legitimieren zu wollen ist die Kroenung der Argumentationsdummheit.

Gast: Der Herzmayr
30.08.2012 22:04
4 2

La donna e mobile

Mir fällt eher ein: "Ach, wie so trügerisch sind Weiberherzen..."

Gast: Dr. Rob R. aus W.
30.08.2012 21:48
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__DIE__ PROLETIN der Politik, die ABSOLUTE PROLETIN und AHNUNGSLOSIGKEIT !

und die Ahnungslosigkeit in Person schwurbelt über Wehrpflicht, weil IHRE(!) Klientel, die ÖAAB-Beamte im Heer die letzten ihrer Wähler sind ---
wird das eine NIEDERLAGE 2013, ich freu mich drauf !!!

Re: __DIE__ PROLETIN der Politik, die ABSOLUTE PROLETIN und AHNUNGSLOSIGKEIT !

besser:Prölletin

"allgemeine" Wehrpflicht

Es mutet merkwürdig an, wenn Frau Mikl-Leitner wie gestern in der ZiB2 immer von der "allgemeinen Wehrpflicht spricht - Es handelt sich um die (allgemeine) Wehrpflicht für Männer. Man kann dafür oder dagegen sein, aber man sollte es schon klar benennen. Man wird ja auch nicht müde zu betonen, dass das "allgemeine" Wahlrecht anfangs nur für die Männer galt.

Gast: Jodeldiplomsänger
30.08.2012 21:32
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Zitate

"Ich habe meine politische Karriere noch nie so geplant."

Das stimmt. Die Planung übernimmt Herr Breitscheitel.

"Das ist mir neu"

Ohne Kommentar.

"... wenn ich mir die Bilanz der Vormonate anschaue."

Die Bilanz der Saison läßt sich sehen:

siehe Presse Galerie:
Von Schüssel bis Martinz: Die schwarze Rücktrittswelle

ist aber auf keinen Fall genauso lustig wie die seinerzeit vom Farkas.

"Es war Gefahr in Verzug"

Was heißt "WAR"?

"Wir sind gut unterwegs."

Quo vadis?

Presse:"... Bei ihrem Demokratiepaket ist die ÖVP nicht so mutig: Da soll eine hohe Mindestteilnehmerzahl gelten, ehe eine Initiative aus dem Volk Gesetz wird."

Mikl "Die Volksbefragung gilt, egal, welche Beteiligung: Ja, dazu haben wir uns verpflichtet."

Keine Antwort ist auch eine Antwort...

PSW: Schüssel hat sich damals auch verpflichtet, wenn er Dritter wird, geht er "leise". Is nix draus word'n.


Antworten Gast: Vogel Strauss
31.08.2012 10:29
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Re: Zitate

Realitätsverweigerung ist doch Voraussetzung für diesen Job ... realistische Politiker gibts nicht!

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Die soll nicht über Themen schwadronieren,

die sie nichts angehen, sondern endlich dafür sorgen, daß die Grenzen mindestens wieder auf vor-Schengen-Zustand kommen.

Gast: Pars pro toto
30.08.2012 20:01
6 11

Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.


Antworten Gast: Moderndenkender
30.08.2012 21:05
4 11

Re: Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.

Ich wuensche mir Mikl-Leitner als Bundeskanzlerin. Eine Frau mit Herz und Verstand. Eins ist klar: Der Zivildienst ist unverzichtbar fuer unser Land. Selbstverstaendlich werde ich deshalb FUER die Wehrpflicht stimmen.

Diese Frau ist ehrlich. Diese Frau sagt und tut.

Re: Re: Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.

JA - Ich stimme vollkommen überein !

Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
31.08.2012 10:30
1 1

Re: Re: Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.

Würg!!!

Re: Re: Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.

vielleicht ist sie ehrlich, aber deswegen nicht mehr akzeptabel

Re: Re: Re: Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.

JA, sie ist ehrlich !!! Die FPÖ betreibt Politik gegen Menschen. Die FPÖ braucht die Stimmen der zum Teil unwissenden Bauern um den Sprung und in den Genuß ihrer krimineller Macht-Politik zu gelangen.

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Re: Re: Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.

Nun, auf einen ÖVP Kampfposter haben sich die Bünde und Pröll offensichtlich einigen können......

Re: Re: Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.

"Der Zivildienst ist unverzichtbar fuer unser Land. "

ähnlich haben auch die südstaaten-barone 'argumentiert': ohne unsere sklaven geht die welt unter...!

Antworten Gast: Lockers Leodegar
30.08.2012 20:54
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Re: Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.

Varium et mutabile semper femina.

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Varium et mutabile semper femina.

Stets wankelmütig und launisch (ist) die Frau.

Antworten Gast: serenissimus
30.08.2012 20:48
10 3

Re: Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.

das ist aber ein brutaler Witz.

Re: Re: Eine der ganz wenigen PolitikerInnen, bei denen man noch das Gefühl hat, sie wissen, was sie tun.

Das ist die brutalste Wahrheit !

Gast: Walpurgisnacht
30.08.2012 19:46
10 1

Diese Wendung stammt aus den Schriften des römischen Historikers Titus Livius, der in seiner Römischen Geschichte zum Verhalten in einer Schlacht schreibt: „Cum iam plus in mora periculi quam in ordinibus conservandis praesidii esset, omnes passim in fugam effusi sunt.“[11] „Als schon mehr Gefahr im Verzuge, als Hilfe im Aufrechterhalten der Heeresordnung lag, strömten alle in planloser Flucht auseinander.“


Re: Diese Wendung stammt aus den Schriften des römischen Historikers Titus Livius, der in seiner Römischen Geschichte zum Verhalten in einer Schlacht schreibt: „Cum iam plus in mora periculi quam in ordinibus conservandis praesidii esset, omnes passim in fugam effusi sunt.“[11] „Als schon mehr Gefahr im Verzuge, als Hilfe im Aufrechterhalten der Heeresordnung lag, strömten alle in planloser Flucht auseinander.“

Das Internet ist nicht der erfolgreiche Weg um Menschen von einer Politik zu überzeugen - Man muss den Menschen im realen Leben auf sie zukommen ! FPÖ: Bedeutet Politik gegen Menschen

Re: Diese Wendung stammt aus den Schriften des römischen Historikers Titus Livius, der in seiner Römischen Geschichte zum Verhalten in einer Schlacht schreibt: „Cum iam plus in mora periculi quam in ordinibus conservandis praesidii esset, omnes passim in fugam effusi sunt.“[11] „Als schon mehr Gefahr im Verzuge, als Hilfe im Aufrechterhalten der Heeresordnung lag, strömten alle in planloser Flucht auseinander.“

danke für den Beitrag, finde ihn interessant und lehrreich.

Re: Re: Diese Wendung stammt aus den Schriften des römischen Historikers Titus Livius, der in seiner Römischen Geschichte zum Verhalten in einer Schlacht schreibt: „Cum iam plus in mora periculi quam in ordinibus conservandis praesidii esset, omnes passim in fugam effusi sunt.“[11] „Als schon mehr Gefahr im Verzuge, als Hilfe im Aufrechterhalten der Heeresordnung lag, strömten alle in planloser Flucht auseinander.“

Wir leben in einer Demokratie ! Und nicht bei den Römern !


 
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