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Zivildiener: Unfreiwillig, aber billig

01.09.2012 | 18:17 |  von Iris Bonavida (Die Presse)

Ein Ende der Wehrpflicht würde auch ein Ende des Zivildienstes bedeuten. Das bereitet vielen Organisationen Sorgen: Die billigen Arbeitskräfte scheinen unverzichtbar. Das hat auch die Politik bemerkt.

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Hundertachtzig Liter Wasser, zehn Kilo Nudel, fünf Kilo Zwiebeln und vier Kilo Mehl. Verfeinert wird das Ganze noch mit drei Schüsseln Kümmel. Dieses Rezept kennt Christof Lichal schon auswendig. Es sind seine letzten zwei Wochen hier im Haus „Juca“ der Caritas in Wien. Seit knapp neun Monaten kocht er fast täglich 300 Portionen Suppe, die an verschiedenen Stationen in Wien an Obdachlose und Bedürftige verteilt werden. Von 19.30 bis 22.30 Uhr fährt der „Canisibus“ durch Wien, doch Christofs Arbeitstag beginnt schon viel früher: Am Nachmittag putzt er die Küche, wäscht Töpfe ab und säubert Pfannen. Dann schneidet er das Gemüse klein und teilt verschiedene Aufgaben unter den freiwilligen Helfern auf. Er selbst gehört nicht dazu – denn er wurde zu dem Dienst zwangsverpflichtet.

Christof ist einer von rund 13.500 jungen Männern, die sich für einen Zivildienst entschieden haben – und gegen den Wehrdienst beim Bundesheer. Warum eigentlich? „Beides ist schlecht bezahlt, beides ist harte Arbeit – nur der Zivildienst bringt wenigstens etwas für die Gesellschaft“, sagt der 21-Jährige. Jetzt, wo die neun Monate Dienst fast vorbei sind, freue er sich zwar auf sein Technikstudium. Trotzdem habe er durch die Arbeit vor allem menschlich viel dazugelernt.

Auch Benedikt hat sich für den Zivildienst entschieden – allerdings als Rettungssanitäter beim Samariterbund. Zwölf- bis 14-mal am Tag rückt er zu Einsätzen aus, manchmal gibt es auch Zwölf-Stunden-Dienste. Dieser Tag gehört zu den ruhigeren: Seit 11.30 Uhr fährt er im Rettungsauto mit. Der erste Einsatz führt ihn in den zwölften Wiener Bezirk. Ein 85-jähriger Mann hat starke Schmerzen in den Beinen und muss ins Krankenhaus gebracht werden. Dominik und ein Kollege tragen ihn gemeinsam ins Rettungsauto und reden ruhig auf den schwerhörigen Mann ein. Es ist schon Alltag für ihn – seit acht Monaten arbeitet er beim Samariterbund. Auch während seines Pharmaziestudiums, das er bald beginnt, möchte er weiter als Rettungssanitäter arbeiten – diesmal freiwillig.


Verhandlung um Fragestellung. Es sind Menschen wie Christof und Benedikt, die den Ausgang der Volksbefragung über die Abschaffung der Wehrpflicht im Jänner beeinflussen könnten. Denn nachdem sich ÖVP und SPÖ nach jahrelangem Streit zumindest darauf geeinigt haben, dass die Bevölkerung über die Zukunft des Heeres entscheiden soll, ist gleich der nächste Streitpunkt entstanden: die Formulierung der Fragestellung. Die SPÖ würde den Zivildienst am liebsten außen vor lassen und nur über das Berufsheer abstimmen lassen. Die Volkspartei fordert hingegen eine Ja/Nein-Frage, in der auch der Zivildienst vorkommt, etwa in dieser Form: „Sind Sie für eine Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des Zivildienstes in Österreich – ja oder nein?“ Dass der Zivildienst ein umstrittenes Thema bei der Fragestellung ist, ist kein Zufall: Schließlich hofft die ÖVP, damit viele Stimmen für die Wehrpflicht zu gewinnen. Denn wer sollte sonst die billigen Arbeitskräfte ersetzen?

Schließlich arbeiteten im Jahr 2011 von den 13.510 Zivildienern 5925 junge Männer im Rettungswesen, 2584 in der Behindertenhilfe und 1716 in der Sozialhilfe. Die Organisationen, die die meisten Zivildiener beschäftigen, sind das Rote Kreuz, der Samariterbund und die Lebenshilfe. Und sie profitieren davon: Ein junger Zivildiener verdient lediglich 301 Euro Pauschalvergütung im Monat. Hinzu kommen eventuell Verpflegungsgeld (12 Euro am Tag) und eine Fahrtkostenrückerstattung. Insgesamt 54,8 Millionen Euro beträgt das Budget des Innenministeriums für die Zivildiener.


Wenig Fans für SPÖ-Modell. Das Alternativmodell, das die SPÖ vorschlägt, überzeugt dabei nur wenig: Denn – das gibt auch der dafür zuständige Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) zu – es wäre teurer und würde weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stellen. Durch das „Freiwillige Soziale Jahr“ sollten rund 6000 Beschäftigungsverhältnisse gefördert werden – für Männer und Frauen. Da jeder Bedienstete drei Monate länger als ein Zivildiener arbeiten würde, geht Hundstorfer davon aus, dass es zu einem Ersatz aller Zivildiener im sozialen Bereich kommen werde. Die Bediensteten sollen einen Bruttolohn von etwa 1300 Euro erhalten und voll sozialversichert werden. Das SPÖ-Modell würde zwei Millionen Euro mehr als der Zivildienst kosten.

Doch nicht nur wegen der Kosten überzeugt es die Organisationen nicht. Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Roten Kreuzes, fängt mit seiner Kritik schon beim Namen an: „Wenn man 1300 Euro im Monat bekommt, ist es kein Freiwilligendienst. Das ist so freiwillig, wie ich beim Roten Kreuz arbeite oder eine Sekretärin im Büro.“ Er bezweifle auch, dass sich genügend Personen melden würden. „Und welche Qualifikationen haben sie dann?“ Die Unsicherheit über die Zukunft des Zivildienstes erschwere jedenfalls die Planbarkeit erheblich: „Denn der Zivildiener hat sich zu einer wichtigen Säule des Gesundheitssystems entwickelt.“ Allerdings, so erklärt Kerschbaum weiter, sind auch Freiwillige wichtig: 40 Prozent der Arbeitskräfte beim Roten Kreuz sind unbezahlte Kräfte. Und 25 Prozent Zivildiener.


Dienst bei NGOs.
Nicht nur im Sozial- und Gesundheitsbereich sind Zivildiener tätig. Den Dienst kann man etwa auch bei Umweltschutzorganisationen wie Global 2000 leisten. Dort fürchtet man sich weniger vor dem Ende der Wehrpflicht – vielleicht auch deshalb, weil der Zivildiener hier etwas mehr Geld kostet. „Pro Zivildiener zahlen wir 103 Euro im Monat an den Bund“, erklärt Rene Fischer, der wirtschaftliche Geschäftsführer. Rettungsorganisationen müssten dies nicht tun. Vier Plätze hat die Organisation jedenfalls für Zivildiener im Jahr vorgesehen. Und auch wenn das „Soziale Jahr“ Hundstorfers nicht Organisationen wie Global 2000 betreffen würde, gibt es dennoch eine Alternative: sozusagen ein ökologisches soziales Jahr. Das gebe es schon länger. Allerdings, das gibt Fischer zu, habe man sich nicht sehr darum gekümmert – es gebe ja die Zivildiener. Noch.

Die Wehrpflichtdebatte scheint jedenfalls zu einer Zivildienstdebatte mutiert zu sein. Viele, die eigentlich gegen die Wehrpflicht sind, sind für den Zivildienst. So wie Dominic, der neben Benedikt im Rettungsauto sitzt. Auch er war Zivildiener und engagiert sich nun freiwillig. Vor seinem Dienst hätte er mit Sicherheit für ein Berufsheer gestimmt, meint er. Jetzt ist er sich nicht mehr sicher. Das Berufsheer würde nur ein Ja kriegen, wenn es auch eine richtige Alternative zum Zivildienst gäbe.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.09.2012)

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101 Kommentare
 
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Gerechtigkeit für Zivildiener

Mit der heutigen Entscheidung, die Wehrpflicht beizubehalten, die auch damit begründet wurde, den Zivildienst zu erhalten, ergibt sich jetzt natürlich die Frage, ob die Ungleichheit in der Dienstdauer und dem Unterschied in der Belastung der Zivildiener nicht durch Angleichung des Zivildienstdauer an den Wehrdienst beseitigt werden sollte. Der Zivildienst, der ungleich strapaziöser während der gesamten Dauer als der Wehrdienst ist, sollte auch nur 6 Monate betragen. Die derzeitige Verletzung der Gleichbehandlung (9 Monate gegen 6 Monate) widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz in der Verfassung.

Gast: Sani
04.09.2012 01:54
0 0

Zivis bei der Rettung

Ein ehrliches Wort eines Rettungsdienstler beim RK: So gut manche Leute es auch meinen aber die Ausbildung zum Rettungssanitäter ist leider komplett unbrauchbar.
Das betrifft zwar nichtnur Zivis sondern auch alle anderen Sanitäter aber ich kenne genug Fälle, in denen Menschen zu ernsthaftem Schaden gekommen sind, die auf grobe Mängel in der Ausbildung zurückzuführen sind.

Ein Rettungsdienstkollege aus der Schweiz hat es mal schön formuliert: Euer Rettungsdienst ist ein systematischer Betrug an der Bevölkerung.

Der Rettungsdienst gehört endlich professionalisiert und die Ausbildung auf international übliches Niveau gehoben.

Schweiz: 5400h
Deutschland: Bald 4600h
und in vielen anderen europäischen, ebenfalls noch Notarzt gestützten Ländern ähnlich lange.

Österreich: 260h

Gast: ex_zivi
03.09.2012 09:02
0 0

in der Realität...

...werden Zivildiener an vielen Dienstorten des Roten Kreuzes jedoch leider nicht wie vollwertige Mitarbeiter, sondern eben wie Zwangsarbeiter behandelt.
Sich von Vorgesetzten beim Roten Kreuz anschreien zu lassen, wegen marginalen Kleinigkeiten (z.B. weil ein geputztes Auto unter (!) dem Tankdeckel noch dreckig ist) würde wohl nicht funktionieren, wenn Zivildiener nicht zwangsverpflichtet wäre.

Ein anderer Punkt ist die teilweise extreme Unterqualifizierung von Zivildienern. Obgleich manche sehr interessiert und engagiert sind, und sich daher genau mit den Leitlinien der Sanitätstechnik auseinander setzen, wählen viele junge Männer den Zivildienst auch nur als Alternative zum Heer, und stehen dann ggf. schon nach sehr kurzer Zeit vor Entscheidungen, ob z.B. zu einem Einsatz (konkret in meinem Fall einem möglichen Schlaganfall) ein Notarzt, der mit dem Hubschrauber kommen würde, nachgefordert werden soll.

Daher ist aus meiner Sicht der Zivildiener zwar extrem billig, in vielen Fällen jedoch zu wenig geachtet, und in einigen Fällen leider auch unterqualifiziert.

Gast: gast55
02.09.2012 20:32
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mir haben das die eltern beigebracht

"..Trotzdem habe er durch die Arbeit vor allem menschlich viel dazugelernt."

vor allem warum sollen männer alles gratis für die4 gesellschaft machen bzw benachteiligt werden?

da ist der zivildienst, dann die transferleistungen von männern an frauen im gesundheitsbereich, im bereich familie, männer kommen überwiegend finanziell für frauen und kinder auf

nd dann sollen sie auch noch im berufsleben benachteiligt werden

und genau diese ausbildung an der waffe wird männern dann bei strafgerichtsprozessen zum verhängnis, männer sind böse, männer sind gewalttätig, männer sind für die kriege verantwortlich usw, dabei werden sie seit menschengedenken für kriege von der gesellschaft und von frauen verheizt, die sich überall vorder verantwortung drücken

ohne männer gäbe es gar kein ölsterreich, frauen werden in der nationalhymne aber vor den männern genannt

ob es eine solche diskussion geben würde, wenn die wehrpflicht nur für frauen gelten würde??

Gast: agst55
02.09.2012 20:22
0 0

wenn man krankenschwesetren nichts zahlt

oder ärzten dann wäre das gesundheitssystem auch billiger

und hinterher regen sich genau die auf, die zwangsarbeiter weiterhin einstellen wollen, dass frauen nichts verdienen, ja wie denn auch, wenn man arbeitnehmer hat, die das selbe für nichts machen müssen

Gast: Joooohann
02.09.2012 17:49
0 0

Trotzdem habe er durch die Arbeit vor allem menschlich viel dazugelernt.

Wie können wir den Frauen diese wertvollen Erfahrungen vorenthalten?

Zwangsdienste für Männer UND FRAUEN oder totale Abschaffung.

Alles andere wäre eine sexistische Benachteiligung von Frauen.

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Wehrpflicht?

Diese sinnlose Wehrpflicht gehört sofort abgeschafft, da
* nicht zeitgemäß
* schlechte Ausbildung
* 90% sinnlose Zeitverschwendumg.

Den Wehrdienst nur wegen dem Zivildienst aufrecht zu erhalten, ist kein Argument.
Ein Berufsheer mit Profis und mit etwas Kreativität einen freiwilligen Zivildienst schaffen!

Antworten Gast: Moderndenkender
02.09.2012 18:34
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Re: Wehrpflicht?

Ich finde es absolut pervers, wenn der Zivildienst sogar noch von derzeit oder ehemaligen Zivildienern verteidigt wird.

Nur weil diese den Zivildienst moeglicherweise als sinnvoll und interessant empfunden haben, impliziert das nicht, dass der aufgezungene Zivildienst auch nachfolgende Generationen noch treffen muss.

Es macht eben nicht jedem Spass, unter Zwang bestimmte Taetigkeiten zu verrichten.

Gast: serenissimus
02.09.2012 12:45
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was hat der durchschnittliche Wehrpflichtige

eigentlich zu verteidigen, die Latifundien der Herren Meinl, Mennsdorf, Liechtenstein Schwarzenberg, Habsburg ? Die sollen das gefälligst selber machen und nicht andere dazu ausbeuten. Durch Wehrpflicht wird der Katastrophenschutz keineswegs billiger , im Gegenteil, das sind teuer bezahlte Hilfsarbeiterdienste und die Wirte in NÖ sollten sich keine Sorgen machen, auch Berufssoldaten saufen, wenn vielleicht auch weniger, weil ihnen hoffentlich nicht langweilig ist.

Die rechtliche Seite eines Berufsheeres ist überhaupt nocht nicht geklärt !

So muß §2 Abs.1 lit. b des Wehrgesetzes ersatzlos gestrichen werden, denn ein solcher Verband könnte sich auf diesen Auftrag stützen und damit die Demokratie gefährden !

Re: Die rechtliche Seite eines Berufsheeres ist überhaupt nocht nicht geklärt !

Das war in keinem der vielen Länder, die auf Berufsheer umgestellt haben (darunter auch das neutrale Schweden!) ein Problem.

Bräuchte man die Wehrpflicht, hätte man sie nicht bereits in sehr vielen europäischen Ländern abgeschafft. Die jungen Männer sollen besser arbeiten und damit Steuern zahlen anstatt sinnlos auf Kosten der Steuerzahler zum Großteil nur herumzulungern.

Ich bin sicher kein Linker aber Engels hatte


Ich bin sicher kein Linker aber Engels hatte Recht :

Nur der mil. ausgebildete Bürger kann sich der gewaltsamen Unterdrückung widersetzen.

Antworten Gast: M9M
02.09.2012 12:51
1 0

Re: Die rechtliche Seite eines Berufsheeres ist überhaupt nocht nicht geklärt !

Na und?
Alle kann man änder. Alles kann man streichen.
Wenn es sein muss, sogar eine Verfassung.
Wo also liegt jetzt dein Problem? Oder was genau meinst du?

Gast: Servusbeobachter
02.09.2012 11:16
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SKLAVEREI

Demokratisch, SOZIAL, GERECHT.

unter anderen hat sich zb auch unsere schüssel davon geschraubt.


Gast: Gast 2012
02.09.2012 10:13
2 0

für Sozis gibt es keinen "Gratisleistung"

immerhin sagt der Inseratenkanzler dass wir soviele "Reiche" im Land haben. Der Staat schafft so tausende Arbeitsplätze an Zivis mit € 1300,- + Sozialkosten/Monat. Unser Reichen zahlen das locker und an diese Posten kommst du nur mit rotem Parteibuch.

Antworten Gast: suppenkaspar
02.09.2012 15:31
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Re: für Sozis gibt es keinen "Gratisleistung"

die Christlichen sind davon hellauf begeistert,wenn andere sie erbringen müssen.Ja , so waren sie immer schon, die Christlichen.

Gast: Ali
02.09.2012 09:54
2 0

Wehrdienst = Steuer

Ich empfinde den Pflichtwehrdienst als eine der Leistungen bzw. Steuern, die noch in Form von "Naturalien" abzuliefern ist. Das ist durchaus modern und zeitgemäß, da es sicher sinnvoll wäre auch andere - zwangsweise eingehobene - Steuern in Form von Naturalien abzustatten. Man soll nicht jede wie immer geartete Leistung sofort in monetäre Äquivalente umsetzen wollen. Im Gegenteil, es wäre sinnvoll, sich durch Leistungen an der Gesellschaft Steuern zu sparen. So könnte ein Pensionist anstatt Lohnsteuer zu zahlen, zeitweise im Krankentransport eingesetzt werden.

Re: Wehrdienst = Steuer

Und warum muss nur eine Minderheit der jungen Menschen diese "Steuer" zahlen? Eine Allergie und du darfst Geld verdienen. Frauen sowieso.

Ja Frauen müssen auch

Wehrpflicht und Zivildienst leisten!!!
Aber nein in einem Idioten Staat Spricht man von einer Verwaltungsreform seit 30 Jahren und Jetzt macht man ein Berufsheer mit 20000 Beamten. Bravo das die Jugend am PC im Internet Nasenbohren und beim ASM Angestellt ist und die Pflege müßst ihr voll Bezahlen und wen der Staat sich
das nicht mehr leisten kann was macht ihr mit den Alten Menschen ??? Wenn das die Probleme in der
Europa Kriese ist na Danke.

Re: Ja Frauen müssen auch

...mit der Schulbildung ist es auch nicht weit her; Krise schreibt man nicht mit "ie"....

Antworten Antworten Gast: MUUUUUHHHH
02.09.2012 19:19
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Re: Re: Ja Frauen müssen auch


Gast: Expenable
02.09.2012 09:23
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Ist ja toll...

...dass der Zivildienst "wenigstens etwas für die Gesellschaft bringt". Anscheinend ist Sicherheit für die Gesellschaft / Gemeinschaft unter Einsatz des eigenen Lebens für manche (denkende?) junge Staatsbürger zuwenig Argument.
Leider ist die entscheidende Frage für unseren Kleinstaat (um nicht zu sagen "Bananenrepublik") nicht die des Berufsheers oder der Wehrpflicht, sondern die der glaubwürdigen Umsetzung eines - welch auch immer gearteten - Wehrsystems. Und die hängt neben dem politisch verantwortungsvollen Umgang mit dem Heer (einschließlich der Bereitstellung der nötigen personellen und materiellen Ressourcen) stark vom Interesse, Engagement und wohl auch Intellekt der zu schützenden Bevölkerung ab. Denn ein Heer soll schützen, dann braucht es zumindest im eigenen Staat nicht zu helfen. Aber eine Armee auf Aufgaben des Zivilschutzes und der Katastrophenhilfe zu reduzieren ist wohl der (österreichische) Gipfel der Verantwortungslosigkeit!

nicht betroffen?

Wie kommen hier immer wieder Leute auf die Idee, dass Frauen und ältere Männer von der Befragung "nicht betroffen" wären? Das ist absurd. Diese Befragung hat Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung! Wenn durch den Wegfall der Rekruten der Katastrophendienst erlahmt, wenn durch eine reine Einsatzarmee für das Ausland im Krisenfall (z. B. Eurokrise) unser Land vollkommen schutzlos ist, wenn Rettungseinsätze zu lange dauern, weil das Personal fehlt. Warum soll das nur die jungen Männer zwischen 16 und 18 angehen? Sind die anderen Österreicher immun gegen Katastrophen und werden nicht krank?

Im Gegenteil, diese 16 bis 18jährigen sollten zwecks Befangenheit am wenigsten befragt werden.

Bitte darüber nachdenken!

Antworten Gast: gast55
02.09.2012 20:24
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Re: nicht betroffen?

soinst alles in ordnung?

ich bin gegen drogen

 
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