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"Sommergespräche": Wolf will nicht mehr moderieren

04.09.2012 | 12:16 |   (DiePresse.com)

Mit den gleichen Köpfen im kommenden Jahr wieder zu diskutieren findet Armin Wolf weder spannend noch sinnvoll. 696.000 Zuseher verfolgten das ORF-"Sommergespräch" mit Michael Spindelegger.

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Trotz großen Zuseherzuspruchs will Armin Wolf die ORF-"Sommergespräche" nächstes Jahr nicht noch einmal moderieren, wie er am Montagabend während des Gesprächs mit ÖVP-Chef und Vizekanzler Michael Spindelegger durchblicken ließ und anschließend via Facebook bekräftigte.

"Viele fragen, warum ich die 'Sommergespräche' 2013 nicht mehr machen möchte", schreibt Wolf auf seiner Facebook-Seite. Er halte es für ein "extrem schwieriges Format", das weder Pressestunde am Abend sein, noch Sommer-Geplauder, "grundsätzlich aber nicht unaktuell, kritisch aber kein Verhör, persönlich aber nicht unpolitisch usw." sein soll. "Und es nächstes Jahr mit den (voraussichtlich) gleichen fünf Gesprächspartnern wieder zu machen scheint mir nicht sehr sinnvoll und auch nicht sehr spannend."

Strache bleibt ungeschlagen

Das Gespräch mit Michael Spindelegger verfolgten durchschnittlich 696.000 Zuseher bei einem Marktanteil von 27 Prozent. Damit liegt der ÖVP-Chef quotenmäßig vor BZÖ-Obmann Josef Bucher und Grünen-Chefin Eva Glawischnig aber hinter FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache, der in der vergangenen Woche 817.000 Zuschauer vor die Fernseher bannte. Laut ORF-Aussendung war der Heurigen-Talk zwischen Wolf und Spindelegger der bisher reichweitenstärkste mit einem ÖVP-Obmann.

Das für heuer letzte "Sommergespräch" mit SPÖ-Parteiobmann und Bundeskanzler Werner Faymann ist am 10. September um 21.05 Uhr zu sehen und wird aus Termingründen live ausgestrahlt.

 

(APA)

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30 Kommentare
 
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Gast: Hermann vom Gipfel
11.09.2012 08:37
0 0

ISt ja wohl klar, dass das jedes Jahr anders besetzt wird.

Turnherr, dann Wolf, dann .... usw.

Die Nagelprobe wird das Interview mit dem Werner,


da kann Hr. Wolf zeigen ,wie objektiv ubd unparteiisch er ist.

Warum ist das Sommergespräch mit Spindelegger kaum mehr zu finden?

Gast: Atlasser H
05.09.2012 14:59
2 0

Heute im Gratisblattl "Heute"

Wolf, der mit vollen Händen austeilt, soll gekränkt im Schmollwinkerl stehen, weil Spindelegger in auf seine Mitgliedschaft in der jungen ÖVP angesprochen und ein diesbezügliches Video veröffentlicht hat.

Eine eitle Mimose, die austeilt und gekränkt das Handtuch wirft.

Doch: die meisten sind froh, wenn er verschwindet!

Ich find's lustig...

...wenn ein Interviewer intelligenter als sein Gesprächspartner ist!

na super

gestern stand mein kommentar noch da - wo ist er denn ?.

Also noch einmal - hätter der Herr Strache solche rassistischen Worte verlauten lassen, diese würden in ganz Europa von den Medien zerpflückt werden.
Warum wurde dies über Nacht entfernt ?.

Gast: Ein Kritiker
05.09.2012 06:54
5 0

Faymann vs. Strache


Bin gespannt ob Wolf beim Faymann Interview ebenso hartnäckig über dessen Ausbildungsvergangenheit nachfragt, als er sich für Straches Vergangenheit "interessierte".

Gast: Ein Kritiker
05.09.2012 06:53
0 0

Faymann vs. Strache



Bin gespannt ob Wolf beim Faymann Interview ebenso hartnäckig über dessen Ausbildungsvergangenheit nachfragt, als er sich für Straches Vergangenheit "interessierte".

Gast: Wasserlaeufer
05.09.2012 05:51
0 0


Wertvolle

und vom Gebührenzahler teuer bezahlte Sendezeit wird für sinnloses Gebrabbel verschwendet.
Es wäre schön, wenn die Politiker ihren großen Worten auch endlich einmal gute und für das Volk sinnvolle Taten folgen lassen würden.
Das wäre mir dann schon eher einen Bericht wert.

4 0

Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland

laufen ähnliche Diskussionen wie seinerzeit - unter Bacher - im ORF ab. Das was Herr Wolf heutzutage bietet, ist eine Art Verhör mit Auflockerungen aus der Jugendzeit des Interviewten in der Art "warum haben Sie in der 3. Klasse Volksschule Ihrem Sitznachbarn die Käsesemmel weggenommen?".

Wird Hansi Hinterseer

sein Nachfolger?

Gast: beschwerer
04.09.2012 19:40
2 0

soll halt die lou lorenz moderieren

weil niemand kann so schön betroffen dreinschaun

Eine Lanze für Armin Wolf

Ich habe mich schon oft über Armin Wolf geärgert, weil er die Rolle des Quasi-Inquisitors manchmal nach den vom ORF ausgegebenen absolut unfairen Richtlinien in verbiesterter Form übererfüllte, wobei unliebsame Personen quasi zu Hackfleisch gemacht wurden, während man allgemein das politische Establishment mit Samthandschuhen anfaßte. Diesmal war alles ein bißchen anders. Er nahm (bisher, man wird sehen,wie es bei Faymann sein wird), die Kandidaten gleichermaßen unter Beschuß und traf sie überlegen an ihren Schwachstellen, das aber mit einer Art ironischem Augenzwinkern. Das Ganze war insoferne noch relativ schonend, als es noch viel heiklere Punkte gegeben hätte, mit denen man den Gesprächspartnern hätte kommen können. Über Wolfs Absicht, die Sommergespräche nicht mehr machen zu wollen, kann man als Außenstehender nur spekulieren. Entweder sind ihm die diversen Politclowns wirklich zu langweilig geworden (weil ja auch alle mit stereotypen Phrasen und Ausflüchten antworten) oder er ist irgendwem im ORF nicht mehr genehm. irgendwann wird es sich herausstellen.

Gast: Besucher
04.09.2012 16:33
5 0

Gast

Wer will schon Politversager und Wendehälse interviewen. Kein Schwein.

ein bissl eitel der Herr Wolf

als ob es darauf ankäme, was der Herr Wolf spannend findet - er verwechselt da ein bissl seine Rolle mit der des Interviewten.

Im Übrigen, die Wahrscheinlichkeit, dass in einem Jahr noch die gleichen Vorsitzenden da sind, ist sehr gering.

Buchner ist Schnee von gestern und wird vom jungen, dynamischen Stronach abgelöst sein (der den Buchnerabgeordneten ohnedies bereits vorsteht);

Glawischnig wird einen geschäftsführenden (also zweiten) Obmann zur Seite gestellt bekommen, der ihr alle Aufgaben, zu denen sie bislang so schnell fahren musste, weitgehend abnimmt ;

Strache ist vermutlich mit Fußfessel ausgestattet nur noch mit seinem Bewährungshelfer in Kontakt;

Spindelegger hat das Ressort Vogelbeobachtung in der nö Landesregierung übernommen, wo er in Ruhe beobachten und nachdenken kann;

und Faymann lässt wie im Ausschuss Ostermayer für sich sprechen.

So weit das Auge reicht, alles neue Gesprächspartner für den Herrn Wolf.


Antworten Gast: schlÄchter
04.09.2012 17:56
0 0

Re: ein bissl eitel der Herr Wolf

sg calculus!

:-))) könnte durchaus so kommen....

übrigensw hier der link zum lesenswerten kommentar von ex-wolf kollegen lorenz gallmetzter inkl. auf seite 6 einer reaktion von herrn wolf auf user-kommentare (auf das poster "beobachter"-ehre wem ehre gebührt - unten verwiesen hat).

http://derstandard.at/1345165865359/Armin-Wolf-in-der-Image-Falle

mfg
s.

Gast: Lukas
04.09.2012 15:07
2 4

wie man hört

ist der Wolf schon als nächster Innenminister der SPÖ im Gespräch. Da braucht er dann keine Sommergespräche und keinen ORF mehr...

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Jetzt fehlt's ja nur noch

dass Armin Wolf vor dem Gespräch mit dem Werner plötzlich "erkrankt"... denn noch nie kam der Werner zum ZIB2 Interview, wenn Armin Wolf moderierte.

Im übrigen weine ich dem deklarierten FPÖ-Parasympatisanten und linksgedrillten Grünstreichler keine Sekunde auch nur eine Träne nach. Herr Wolf verkörpert Zeit seines Wirkens eine ausgeprägte Subjektivität, die dem öffentlich-rechtlichen Auftrag eines gebührenfinanzierten Fernsehens diametral entgegensteht. Als devoter Vollstrecker eines rotzgrünen ORF kriegen auch bei ihm "Rechte" immer nur Bad News.

8 3

nächste Woche

der Wolf und das Rotkäppchen - aber mit einem sicher ganz zahmen Wolf

Gast: pensador
04.09.2012 14:49
3 5

Aufgeregter Keifer

Aufgeregt keifen, das Gegenüber nicht ausreden lassen und präpotent jeden niederzumachen versuchen, der linke Hohlheit sichtbar macht.
Darin ist Wolf Meister.
Aber das worauf der Zuseher ein Recht hat, nämlich etwas über die politischen Inhalt zu erfahren, weiss er erfolgreich zu verhindern.

Boa des war gestern echt zum Einschlafen :(

Der Spindi is so fad und farblos, ich gestehe, ich hab dieses Mal vorzeitig aufgegeben...

Gast: Pensador
04.09.2012 14:40
7 5

Hauptziel verfehlt

Glaub eher, er muss gehen.
Denn schliesslich ist ihm seine Hauptaufgabe nicht gelungen:
Strache erfolgreich herunterzumachen.

Antworten Gast: werner1978
04.09.2012 17:16
3 0

Re: Hauptziel verfehlt

er hats ja gestern wieder verzweifelt versucht, die leidige Karrikaturgeschichte nochmals aufzuwärmen.
Nur ist ihm da Spindelegger nicht wirklich eingestiegen.

8 3

danke

und auf Wiedersehen!!!!!

Gast: Hasta-La-Vista
04.09.2012 14:26
6 2

Gott-sei-Dank

Was ich schon die längste Zeit vermisse ist OBJEKTIVITÄT und PARTEILOSIGKEIT bei den Moderatoren, -innen, Präsentatoren-, -innen, etc.
Der ORF verkommt immer mehr zum Parteiorgan der SPÖ (und zum Teil der Grünen). Auch die ZIB 2 ist so für mich oft ein "Bild des Schreckens", weil die eingeladenen Interviewpartner oft regelrecht mit schriller, sich überschlagender Stimme angekeift werden, wenn sie nicht von der "richtigen" Partei sind oder wenn sie eine andere Meinung als die Moderatorin haben. Die Diskussion mit Stronach habe ich noch in lebhafter Erinnerung. Wenn man ihn einladet, so soll man ihn bitte gefälligst auch zu Wort kommen lassen, ohne ständig zu unterbrechen.

Ich hatte den Eindruck, Herr Wolf hört am liebsten sich selbst reden. Das war immer wieder unerträglich, wenn er die Eingeladenen nicht zu Wort kommen lies oder wenn er Antworten, die nicht seinem Wunschdenken entsprechen nicht akzeptieren wollte oder konnte.

Vom ORF erwarte ich mir OBJEKTIVE Berichterstattung! Die ORF Gebühren sind hoch genug, es ist das "Staatsfernsehen" und Objektivität ist das Mindeste, das man erwarten kann!

Gast: beobacher
04.09.2012 13:58
8 2

Ehre wem Ehre gebührt

Armin Wolf hat es geschafft, wirklich spannende Sommergespräche zu gestalten. Mir fällt keiner ein, der es besser gemacht hat. Er ist professionell gut vorbreitet, kann nicht nur schnell fragen sondern auch schnell denken und fordert seine Gesprächspartner mehr als viele andere.
Wolf ist Teil der linken Journalisten-Elite, aber einer seiner besten. Schade nur, dass er so sensibel reagiert wenn man nur ansatzweise an ihm selbst kratzt. (vgl. Standard-Kommentar von Gallmetzer v. letzter Woche). Das ist wohl einer der Gründe, dass er nicht mehr will.

 
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