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Stiftungs-Causa: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Graf

04.09.2012 | 15:38 |   (DiePresse.com)

Gegen den Dritten Nationalratspräsidenten besteht der Verdacht des schweren Betrugs. Die FPÖ sieht die "Jagdsaison eröffnet".

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Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt in der Stiftungs-Affäre gegen den Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf (FPÖ) wegen des Verdachts des schweren Betrugs. Einen entsprechenden Bericht des Magazins "News" bestätigte die Behörde am Dienstag.

Neben Graf führt die Staatsanwaltschaft auch die Stiftungsvorstände Michael Witt und Alfred Wansch als Beschuldigte. Bei ihnen geht es um den Verdacht der Untreue.

Grafs Anwalt Tassilo Wallentin sieht dem Ermittlungsverfahren gelassen entgegen: "Die Betrugs- und Untreuevorwürfe sind haltlos", sagte er gegenüber "News". Dem Bericht zufolge wird die 90-jährige Stifterin Gertrud Meschar am 26. September einvernommen.

Causa Graf
Die heute 90-jährige Gertrud Meschar hat 2006 ihr gesamtes Vermögen (rund eine Millionen Euro) in eine Stiftung eingebracht. Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf wurde in den Vorstand berufen. Erst Jahre nach der Gründung der Stiftung habe sie erfahren, dass sie über ihr Vermögen nicht mehr bestimmen kann, sagt Meschar. Die Stiftung soll dann aus dem Vermögen der Frau sowie über einen Kredit einen Hausanteil gekauft haben, in welchem das Gasthaus von Grafs Bruder eingemietet ist. Die Stifterin bezweifelt, ob der Kaufpreis angemessen war, auch habe es bei den Mieteinnahmen Rückstände gegeben.

Der Stiftungsvorstand weist die Vorwürfe zurück. Beim Handelsgericht Wien ist ein Abberufungsantrag gegen den Vorstand anhängig. Graf hat sich Anfang Juni vom Vorstand zurückgezogen, auch Michael Witt kündigte an, den Vorstand zu verlassen.

FPÖ: "Jagdsaison eröffnet"

FP-Generalsekretär Herbert Kickl kritisiert in einer Aussendung das Zustandekommen der Ermittlungen. Mit freiem Auge sei erkennbar, dass es sich um eine politisch motivierte Aktion handle. "Es war klar, dass die Jagdsaison pünktlich zum Ende der Parlamentsferien neu eröffnet wird."

"Es war nicht etwa so, dass die seit neun Monaten mit dem Stiftungsstreit befasste Richterin am Handelsgericht strafrechtliche Verdachtsmomente dokumentiert und der Staatsanwaltschaft übermittelt hätte. Auslöser war vielmehr ein kopierter Bericht aus der 'Kleinen Zeitung' mit dem anonymen handschriftlichen Vermerk 'Erstatte Anzeige gegen Martin Graf! (Untreuehandlungen!)'", erklärt Kickl. Und selbst dieses Schreiben sei nicht bei der Staatsanwaltschaft eingegangen, sondern beim Justizministerium: "Von dort gab es dann offenbar den Auftrag an die Staatsanwaltschaft, unverzüglich Ermittlungen aufzunehmen", behauptet der FP-Generalsekretär.

(APA/Red.)

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102 Kommentare
 
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Gast: Blauner Blaunling
05.09.2012 13:53
2 0

Blaublaublaublau

Die pöhsen, pöhsen Kommunistalinputinisten wollen den lieben Graf einsperren!
Dabei wurde doch nur eine 80-Jährige Millionärin betrogen bis sie sich nichtmal einen Apfel und ein Ei leisten kann.
Bis zur nächsten Miniausschüttung dauert es noch ein Jahr, das ist doch fast nur eine Sekunde.
Und sie hat ihn auch noch verklagt!
Frechheit! Sie hat ihn mit Waffengewalt dazu gezwungen ihr nicht zu sagen dass sie wenn sie die Stiftung macht ihr Vermögen verliert!
Eigentlich müsste Graf sie verklagen wegen Wiederstand gegen die von Strache ausgeübte Gewalt!

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Immer die gleichen faulen Ausreden

Für die FPÖBZÖFPKVdUNPD gibt es immer die gleichen faulen Ausreden:

* immer sind die anderen schuld
* immer werden wir Sauberen und Anständigen verfolgt und ausgegrenzt

Das Unschuldslamm und der Sündenbock sind die Wappentiere der FPÖ !

Gast: FPÖistgut
05.09.2012 12:00
1 6

Das Regime versucht mit allen Mitteln die (einzige) Opposition

unmöglich zu machen.

Sogar ein Putin könnte hier noch viel lernen.

Das wird den Lügnern aber auch nicht mehr viel helfen die hier EU ihre Spielchen spielen...

Die Bevölkerung glaubt euch die Lügen nichtmehr auch wenn die Regimemedien andauernd volksverhetzen.

Antworten Gast: isstgut
05.09.2012 12:21
2 0

die (einzige) Opposition unmöglich zu machen...

dafür braucht es einerseits medien, die informationen via presse, radio, fernsehen etc... an die bürger weitergeben.

dafür braucht es allerdings auch jemanden, der - für die bürger interessante - informationen bereitstellt, zB in form von zweideutigen karikaturen, eine stiftung dessen zweck nicht bekannt ist , etc..

Politjustiz?

Das einzige was an diesem angeblichen Betrug schwer sein wird ist denselben zu beweisen.

Betrug unter notarieller Aufsicht sozusagen...
Warum wohl ist für eine Stiftungsgründung wie für viele andere Vorgänge ein Notariatsakt notwendig?
Oder war der Notar auch ein Blauer der die arme alte Oma um ihr erspartes Milliönchen bringen wollte?

quio bono

der blinde greift es bereits mit dem stock, jedoch nur die indoktrinierten rotgrünen sowie die von der klüngel abhängigen beköstigten glauben noch das märchen dass nur die blauen böse sind!! wo ist der milliardengauckler elsner,- zu krank und im ausland, verzetschnik bis heute ein unschuldsengerl. alle vom damalaigen aufsichtsrat nix gewußt nur die hand gehoben, einer davon sogar minister, der inserartor wernerle und sein homunkulus ostermayer, die wiener lauser rund um das neue krankenhaus florisdorf welches dreimal ausgeschrieben weren mußte bis endlich "passt" ( es geht ja nur um hunderte millionen), von grasser, strasser udgl ganz zu schweigen,... aber wie gesagt ein paar anonyme anzeigen gegen dörfler und graf und schon sind die echten schwerverbrecher ausgemacht,- so einfach kann das leben für das domestizierte umerzogene "stimmvieh" sein. wem nützt nun also die ,von den medien und vor allem vom orf, getriebene hetze?

Antworten Gast: Der arme Cicero...
05.09.2012 11:27
4 3

Re: quio bono (sic!)

...und besonders lustig wird es immer dann wenn sich ein FPler mit Fremdsprachen (oder gar Latein) versucht - oder damit die Menschen glauben zu lassen, er haette so etwas wie Bildung genossen.

Antworten Antworten Gast: Till aus dem Haus der Freude
05.09.2012 12:27
0 2

Re: Re: quio bono (sic!)


"...oder damit die Menschen glauben zu lassen..." (sic!)

Na, ein gerader Satz ist Ihr Posting auch nicht, Genosse Oberlehrer.

Antworten Antworten Antworten Gast: Oberlehrer
05.09.2012 13:44
2 0

Re: Re: Re: quio bono (sic!)

...und was ist an diesem deutschen Satz für Sie so schwierig zu verstehen? Sinnerfassend lesen zu können hilft jedenfalls, sogar im Freudenhaus.

Andererseits hatte ich vergessen, dass dies ja das FP Forum ist...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Linker Pirat
05.09.2012 13:57
0 0

Re: Re: Re: Re: quio bono (sic!)

Nein, hier ist das BZÖ-Forum, das FP-Forum ist im Heute-Forum.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Oberlehrer
05.09.2012 14:24
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: quio bono (sic!)

Sorry...

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Audacter calumniare, semper aliquid haeret!

Verleumde nur dreist, etwas bleibt immer hängen!
- Francis Bacon

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Re: Audacter calumniare, semper aliquid haeret!

Das ist die jahrzehntelange Praxis der FPÖ !!!

ich finde Prinzipiell haben Politiker in der Zeit diese vom Steuerzahler

bezahlt werden keine anderen Jobs oder Verbindungen zu Stiftungen zu haben dürfen. Da würde sich bald die Streu vom Weizen trennen wer die Politik für seine Zwecke benutzt oder wirklich aus Überzeugung im Parlament sitzt, unabhängig welcher Couleur . Umgekehrt dürfte kein Politiker im Parlament sitzen der nicht zuvor einen in einem Brotberuf gearbeitet hat. Karriere in der Politik zu machen, z.B. weil man als Jugentlicher bereits Parteizugehörig war ist sicher die schlechteste Vorraussetzung später eine starke, unaghängige Persönlichkeit zu werden um die Interessen anderer zu vertreten. Das Fangnetz der Parteien ist daher für EINIGE die einzige Chance überhaupt eine Karriere zu machen, das Resultat ist an unserer Regierung und Verfassung zu sehen.

Der Graf und die FPK

demolieren den Strahe bei den nächsten Wahlen!

Ich vermute,da warten schon EINIGE in dieser Party auf die Nachfolge oder doch?

Kehrt der Stadler in die FPÖ zurück?

Nibelungenkampf ist angesagt.

Re: Der Graf und die FPK

Strahe? Was ist das?

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Re: Re: Der Graf und die FPK

Ganz einfach!
Ein Strache ohne C wie Christian. Es bleibt also nur der Strache Hans übrig !

Die emotinale Klaviatur zieht am besten:

arme, alte Oma darbt, weil von Graf reingelegt---der spin-doctor jubelt.

Die arme , alte Oma (Vermögen 1Million Euro),wollte ihr Vermögen vor dem Zugriff des Staates,sollte sie ein Pflegefall werden, in Sicherheit bringen.
Da gibt es kaum einen anderen Weg als die Einbringung in eine Stiftung.
Nur bedachte die Oma nicht, dass eine Stiftung nicht das selbe ist ,wie ein Sparbuch--man kann nicht Geld abheben nach Belieben.
Jetzt ist der große Katzenjammer da und die Medien sind überglücklich.
Vielleicht sollten die Medien der Oma etwas für die Story zahlen, oder ??

Antworten Gast: asu
05.09.2012 12:15
1 0

Re: Die emotinale Klaviatur zieht am besten:

..aber dann hat graf sie doch eindeutig falsch beraten, oder etwa nicht?

Wieso hat Graf ihr zu einer Stiftung geraten? bzw wieso hat er ihr nicht davon abgeraten?

Antworten Gast: ZARA
05.09.2012 09:09
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Re: Die emotinale Klaviatur zieht am besten:

Vor allem gehört der mutigen Dame eine Auszeichnung der Republik, weil sie einen wertvollen Beitrag zur Demokratie leistet, wenn sie sowas wie den Graf hinter Gitter bringt!

Antworten Gast: stores
05.09.2012 08:43
4 7

Re: Die emotinale Klaviatur zieht am besten:

"Nur bedachte die Oma nicht, dass..." dieser satz sollte ihnen schon zeigen, dass die beratung nicht ausreichend war...

dieser Mann

und ein Westertaler sind ein Grund warum ich mich von der FPÖ abgewendet habe.
Letzterer hat ja nur die Farbe gewechselt, so wie die von Strohnach.

Die Politik ist eine Hure.

Re: dieser Mann

Westertaler, Strohnach?
eumlinger!

Sachen gibt's.

Gast: ein Mediengeschädigter
04.09.2012 23:39
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der Graf ist schon mehrfach verurteilt

die braven System-Medien haben den doch schon längst mehrfach verurteilt. Was brauchen wir da noch Staatsanwalt oder Richter. Der Mann muß schuldig sein, denn alles was nicht rot ist ist böse! Nur die Roten haben eine blitzsaubere Weste und sind als Einzige wählbar...?

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Re: der Graf ist schon mehrfach verurteilt

Richtig. Wir brauchen eigentlich nur die Sozialistische Einheitspartei. DAs wäre auch sparsamer, weil Wahlen sind ja dann nicht nötig. Im Nationalrat genügt ein Abgeordneter mit 183 Stimmen. Schlanker Staat.

es gibt Dutzende von Verdächtigen und Angeklagten...

aber ist außer dem Elsner schon irgendjemand verknackt worden?? ich habe die Hoffnung schon aufgegeben... sogar der Strasser läuft frei als Berater herum...und die Scheuch Despoten... ist der Grasser schon ausgewandert? hört man nix mehr...

was lernt der Bürger daraus:
- du kannst Steuergeld veruntreuen
- du kannst dich damit persönlich bereichern
- du kannst Kinder und Frauen vergewaltigen
aber du darfst ja keine Bank ausrauben, denn da wird ja wirklich ein Schaden angerichtet und du sitzt mind. 10 Jahre ein...

 
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