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Parteiengeld: Piraten starten Volksbegehren

06.09.2012 | 18:29 |   (Die Presse)

Mit der vor dem Sommer von der Koalition beschlossene Erhöhung der Parteienförderung will sich die Piratenpartei nicht abfinden. Das Ziel des Volksbegehrens ist die Reduktion der Anhebung der Parteienförderung.

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Graz/Wien/Red./Apa. Jetzt wird ein Volksbegehren gegen die vor dem Sommer von der Koalition beschlossene höhere Parteienfinanzierung in die Wege geleitet: Die Piratenpartei stellte den Inhalt des diesbezüglichen Volksbegehrens am Donnerstag in Graz vor. Ziel ist die Reduktion der Anhebung der Parteienförderung.

Um ein Volksbegehren einzuleiten, müssen derzeit rund 8000 Unterstützungserklärungen aller Wahlberechtigten gesammelt werden. Diese geforderte Zahl an Unterschriften wollen die Initiatoren bis Jahresende erreichen, sagt Rodrigo Jorquera, Mitglied des Bundesvorstands der österreichischen Piratenpartei. Im Text für das Volksbegehren heißt es unter anderem: „Wir wollen nicht, dass die Parteien zusätzliche Steuergelder bekommen, solange die Bevölkerung durch Sparpakete zur Budgetsanierung belastet wird.“ Jorquera erwartet mehr als 300.000 Unterstützungsunterschriften.

Philip Pacanda, Landesvorstand der Piratenpartei Steiermark, bezeichnete es als „Frechheit“, dass sich Österreichs Parteien in Zeiten sozialer Kürzungen im eigenem Interesse am Budget bedienen. Österreich habe nach Japan die höchste Parteienförderung weltweit, so Pacanda. Umgerechnet fließen 30 Euro von jedem Wahlberechtigten an die Parteien.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.09.2012)

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4 Kommentare
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Vorsicht vor diesen Hobby-Kommunsiten!

Die Forderung zum Volksbegehren klingt durchaus populistisch (im positiven Sinn).

Man sollte aber nicht vergessen, dass die Piraten schon sehr eifrig darauf warten, selbst an den Fördertöpfen naschen zu dürfen.

Weiters planen sie eine rigorose Verstaatlichung aller möglichen Bereiche, sowie aktuell gerade sehr intensiv eine Vermögenssteuer für "Reiche".
"Reiche" bei den Piraten sind übrigens Leute, die sich einen "KIA" leisten können.

Nachzulesen hier:

https://forum.piratenpartei-wien.at/viewtopic.php?f=91&t=4620

Bei marxistischen Gruppierungen sind die "Parteien" am Ende nie zu kurz gekommen.

Antworten Gast: jhgkfssfgh
09.09.2012 09:00
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Re: Vorsicht vor diesen Hobby-Kommunsiten!

Wer bezahlt denn DICH für dieses - aus Ahnunglosigkeit & Vorurteil gemischtem - Bashing??
Etwa gar der Onkel aus Kanada - DEN würde es auch treffen...

Gast: Erfahrungswerte
06.09.2012 23:04
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Parteienförderung erhöht signifikant die Korruption im Staat.


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welche?

schon vergessen ? klar . gehts um die 1. (wo die sogenannte "Opposition" begeistert mit JA stimmte) oder schon 2. ?