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Wie die ÖVP gegen ein Berufsheer mobil macht

06.09.2012 | 18:29 |  IRIS BONAVIDA (Die Presse)

Bei einer Enquete der Christgewerkschafter attackierte die ÖVP Norbert Darabos scharf. Am Freitag verhandelt der Verteidigungsminister mit Innenministerin Johanna Mikl-Leitner über den Wortlaut der Befragung.

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Wien. Von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner über den Zweiten Nationalratspräsidenten und Chef der Beamtengewerkschaft, Fritz Neugebauer, bis hin zu Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz: Die ÖVP trommelte am Donnerstag alle möglichen Kräfte zusammen, um gegen ein Berufsheer und für die Wehrpflicht zu mobilisieren. Sogar ehemalige Grundwehrdiener, die von ihrem Dienst begeistert erzählten, fehlten nicht. Sie alle kamen bei einer Enquete der Christgewerkschafter in Wien zusammen.

Dort wurde vor allem Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) heftig attackiert: „Das einzige, was in diesem Heer nicht professionell ist, ist die politische Führung“, sagte der Präsident der Offiziersgesellschaft, Eduard Paulus. Milizverbandspräsident Michael Schaffer bezeichnete Darabos als „Totengräber der Landesverteidigung“. Werner Kerschbaum vom Roten Kreuz warnte vor einer „drastischen Reduktion der Leistungen“, wenn der Zivildienst ohne tauglichen Ersatz abgeschafft wird.

Laut Vizekanzler und ÖVP-Chef Michael Spindelegger verdient das derzeitige Bundesheer seinen Namen nicht mehr. Darabos würde ständig gegen die in der Verfassung verankerte Wehrpflicht agieren und sie mit Pilotprojekten aushöhlen. „Das ist kein Zustand, daher brauchen wir eine Entscheidung.“ Das sei auch der Grund für die Volksbefragung im Jänner 2013. Und so wie sich Darabos in seinem Kampf für das Berufsheer immer wieder Unterstützung aus seinem Vorbildland Schweden holte, lud auch die ÖVP am Donnerstag einen internationalen Gast ein: nämlich den Schweizer Bundesrat für Verteidigung, Ueli Maurer.

 

Unterstützung aus der Schweiz

Auch die Schweizer Bevölkerung könnte im nächsten Jahr über das Heer abstimmen. Maurer würde aber „die Hand dafür ins Feuer legen“, dass sie pro Wehrpflicht ausgehen werde. Bei dieser Frage gehe es schließlich um die „Existenz des Staates“. Maurer und Mikl-Leitner betonten auch, dass bei großen und länger andauernden Katastrophen nur ein Wehrpflichtigen-Heer das nötige Durchhaltevermögen habe. Ein Berufsheer sei in Krisenzeiten zu klein und in normalen Zeiten zu groß, so Maurer.

Wie weit die Positionen der Koalitionsparteien in der Heeresdebatte auseinanderliegen, zeigte sich wenig später auch in einer Aussendung: Mikl-Leitner würde mit „Unwahrheiten“ hantieren, konterte Darabos. Dass die Katastrophenhilfe mit einem Berufsheer nicht gewährleistet wäre, bestritt er.

Mikl-Leitner beteuerte am Donnerstag dennoch, dass die Wehrpflichtdebatte „konstruktiv, aber sehr lebhaft“ verlaufe. Heute, Freitag, treffen sich die beiden Verhandler, um den genauen Text der Volksbefragung zu formulieren. Außerdem hat Mikl-Leitner für Freitag und Montag die Zivildienst-Trägerorganisationen zum Gespräch geladen. Am Donnerstag treffen diese Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ). Es geht darum, einen Zivildienst-Ersatz zu finden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.09.2012)

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100 Kommentare
 
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Natürlich sind die Christgewerkschafter gegen ein Berufsheer

Was fangen wir mit den unvermittelbaren Generälen, Offizieren und sonstigen Beamten an die um ihre komoden Jobs fürchten.

Gast: walter g
07.09.2012 18:27
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www.Zeit-Fragen. ch Nr. 5 vom 1.2.2010

Was versteckt sich hinter Eurogendfor mit EU-Besetzungsrecht ?
Von wegen Geheimarmee oder geheime Polizeieinsatzgruppen. Es gibt sie schon lange in der EU ,nur wissen das die wenigsten. usw.
Quelle : Vertraulicher Schweizer Brief ,23.1.2010

Gast: Peter Osservatore
07.09.2012 18:22
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Katastrophenschutz und Zivildienst als Argument für die WEHRpflicht?

Als Argument für die WEHR-PFLICHT werden Probleme über Probleme herangezogen, die in angeblich nicht mehr bewältigbaren Dimensionen auf uns zukommen, wenn es Naturkatastrophen gibt oder zivildienerische Pflegeleistungen benötigt werden. Als ob das Heer ein ganzjährig agierender KATASTROPHENSCHUTZVEREIN wäre. Als ob das HEER die Voraussetzung dafür wäre, Pflegeleistungen zu erhalten.

Wenn wir mehr Katastrophenschutz wollen, sollten wir darin investieren und die Voraussetzungen dafür schaffen.
Wenn wir medizinische Versorgungen und Pflege benötigen, sollten wir darin investieren und Wege suchen, Freiwillige (ja, auch die gibt es) zu motivieren und die Unterstützung dafür auf die eine oder andere Form zu finden.

Aber bitte nicht alle 18-19-jährigen Männer ZWANGSVERPFLICHTEN, und weil das nicht so einfach geht, das HEER vorschieben!

Gast: Hermit Dermarie
07.09.2012 17:56
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Her mit dem Zaster

Gibts doch woanders auch, egal ob Hausbau, Autoreparatur oder Dienstleistungen von Spezialisten: entweder man macht's selber (und muss mehr oder weniger Know-How erwerben) oder engagiert die geeigneten Spezialisten. Kaum wo sonst lassen wir uns zu Allroundern ausbilden für Tätigkeiten, die wir selten brauchen, und die gut ausgebildete, trainierte Spezialisten weitaus besser können (sollten).
Warum sollte das bei einem Heer denn anders sein?

Dass das dann mehr kostet, mag schon sein. Aber wie weit sollen die Zwangsverpflichtungen denn noch gehen, schließlich löhnern wir ohnehin schon zwang- und sagenhafte Steuern an den Staat. Und das ist wenigstens gendergerechter gestaltet.

Wehrpflicht ist die bessere Alternative

Unser Heer ist nicht auf Kriege in fernen Ländern einzurichten, sondern auf Friedenssicherung und Landesverteidigung. Wir wollen kein Söldnerheer, das die eigene Bevölkerung mit Waffengewalt unterdrückt. Was wir brauchen, ist ein flexibles Verteidigungsinstrument, das 1) für internationale Friedenseinsätze zahlenmäßig begrenzte Profitruppen stellen kann und über einsatzbereite Krisenreaktionskräfte und Spezialtruppen verfügt und 2) im Notfall die gesamte Verteidigungskraft des Volkes zum Schutz unserer Freiheit und unseres Überlebens mobilisieren kann. Ein Berufsheer ist im Frieden immer zu groß und im Ernstfall immer zu klein - besonders für ein kleines Land. Israel und die Schweiz zeigen uns jeden Tag, wie man ein Volksheer für das 21.Jahrhundert organisiert. Wir streben für unsere Bedürfnisse ein bescheideneres Niveau an, aber auch unsere Landwehr ist jedem Berufsheer haushoch überlegen, weil unsere Reservisten die besten Spezialisten aus allen Fachbereichen umfassen, die sich ein Berufsheer gar nicht leisten könnte. Wir wollen kein Bonsai-Berufsheer, das im Ernstfall höchstens die Flucht unserer Politiker ins Ausland deckt und dann "mit militärischen Ehren" kapituliert, weil es zu nichts anderem fähig ist. DieWehrpflicht ist das Menschenrecht auf Landesverteidigung !
In Zeiten drohender Jugendarbeitslosigkeit sollten wir übrigens die Möglichkeiten zum freiwillig verlängerten Grundwehrdienst ausbauen, und diesen dann auch zur Berufsbildung nutzen.

Wehrpflicht ist die bessere Alternative - als Argumente darf man da aber nicht nur Blödsinn bringen

da ist dem Verfasser wohl einiges durcheinandergekommen. Der Begriff Söldner ist verdummend und beleidigend für Bürger die in Polizei- oder Heeresuniform Dienst versehen.
Dass wir für internationale Friedenseinsätze Profitruppen brauchen spricht für Berufssoldaten und nicht für unwillige Wehrpflichtdilletanten.
Dass wir die Verteidigungskraft des Volkes zum Schutze unserer Freiheit und unseres Überlebens mobilisieren erfordert jemanden der uns bedroht. Die NATO ist es wohl nicht und die Schweiz wohl auch nicht. Die Lage in Israel ist wohl eine andere, ein Vergleich mit Österreich ist barer Unsinn.
Dass die Wehrpflicht das Menschenrecht auf Landesverteidigung sein sollte ist an Unsinn nicht mehr zu übertreffen. Eine Pflicht kann wohl niemals ein Recht sein


Antworten Antworten Gast: Gast23
19.09.2012 22:15
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Re: Wehrpflicht ist die bessere Alternative - als Argumente darf man da aber nicht nur Blödsinn bringen

Söldner sind Menschen, die dafür bezahlt werden für die Interessen anderer zu kämpfen. Nach dem Wunsch der SPÖ soll das ÖBH ein Heer werden, das "im Verbund mit der NATO und EU die Rohstoffe und Energiequellen verteidigt, sowie die See-, Transportwege und Pipelines". Kurz gesagt, Österreichs Soldaten sollen für die Interessen der Wirtschaft (und NICHT im Interesse Österreichs!) im Ausland Rohstoffe "verteidigen". DAS ist nichts anderes als modernes Söldnerwesen.
Um Auslandseinsätze erfolgreich zu gestallten benötigt es neben militärischen Fähigkeiten vor allem zivile Kompetenzen, wie sie beim ÖBH durch den Wehrdienst gegeben sind. Bei Berufsarmeen dagegen völlig fehlen.
Ob Landesverteidigung in Zukunft nötig sein wird, ist etwas das weder sie noch sonst jemand vorraussagen kann. Es von vornherein auszuschließen, kann sehr schnell "in die Hose" gehen.
Und die letztendgültige Macht im Staat in den Händen der Bevölkerung zu belassen ist definitiv eines der wichtigsten Errungenschafften der Demokratie. Dieses Recht aus reiner Faulheit aufzugeben, führt rascher zur Auswüchsen gegen die eigene Bevölkerung als man denkt.
Fragen sie mal die spanischen Fluglotsen, die mit vorgehaltener Waffe von der spanischen Berufsarmee zur arbeit gezwungen wurden.
Das eine "Pflicht" durchaus ein Recht sein kann, zeigt schon die "Schulpflicht"!

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Abschaffung

Diese Abschaffung ist vorstellbar bei einer Qualitätsanhebung, die gleichzeitig mit dem Erwerb moderner Waffensysteme verbunden sein muss. Dies ist befürchtender Weise mit enormen Kosten verbunden, sodass beim bisherigen System zu verbleiben sein wird.
Es sind bisher an die Öffentlichkeit noch keine Studien, auch zur finanziellen Seite, gelangt. Einer Diskussion darüber kommt daher vorläufig nur rethorische Bedeutung zu.

Antworten Gast: Heiliger Bimbam
07.09.2012 15:25
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Re: Abschaffung

Sie meinen also, am besten alles lassen wie es ist, schön billig und mit vielen Zwangsrekrutierten, die wir eh nur zum Sandsäcke schupfen und Schnee schaufeln benötigen. Da brauchts aber gar kein Heer dazu.

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Re: Re: Abschaffung

Bitte den letzten Absatz lesen! Hinzu kommt, dass das Militär selber gegen eine Abschaffung ist, siehe Entacher, Karner ist privatwirtschaftlich tätig.
Meine Meinung ist nicht "vorgefasst", ich möchte entsprechende Studien darüber haben. Falls vorhanden existieren diese offenkundig nicht für die Öffentlichkeit.

Sie führen an Sandsäcke schupfen und Schnee schaufeln, dies ist mir als ehemaliger Soldat der vor X-Jahren den Dienst versehen hat völlig unbekannt!

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass eine Änderung dem Land nur etwas bringt, wenn auch eine qualitative Anhebung erfolgt, ansonsten können wir uns das Theater ersparen!

Wehrpflicht ist an zeitgemässe Waffen gebunden!

Ich kann nicht Menschen dazu zwingen, mit Steinschleudern gegen Bogenschützen anzutreten!

Genau aber das ist unser Bundesheer. Im Ernstfall hätten wir viel zu wenig Flugzeuge und Boden-Luft-Raketen, um auch nur 5 Minuten die Luftüberlegenheit zu halten.

Dann würde der Soldat zum Kanonenfutter werden, und dazu kann man niemanden zwingen!


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Re: Wehrpflicht ist an zeitgemässe Waffen gebunden!

in was für einer Welt lebst den du?

Antworten Gast: koma28
07.09.2012 18:58
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Re: Wehrpflicht ist an zeitgemässe Waffen gebunden!

wie alt bist du den?

Gast: Weg mit der Wehrpflicht
07.09.2012 12:35
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Woanders funktioniert es ja auch

„...Die Wehrpflicht war über Jahrzehnte ein Sicherheitsgarant der Bundesrepublik Deutschland. Die sicherheitspolitische Lage hat sich aber stark verändert. Einberufungen gegen den Willen der Betroffenen sind deshalb nicht mehr notwendig. Infolgedessen ist die Wehrpflicht ausgesetzt worden. Sie bleibt aber im Grundgesetz verankert [...] An die Stelle des Grundwehrdienstes ist ein neuer Freiwilliger Wehrdienst von bis zu 23 Monaten getreten – für junge Frauen und Männer. Unabhängig von der beabsichtigten Dauer des Freiwilligen Wehrdienstes sind die ersten sechs Monate für beide Seiten eine Probezeit, in der beide Partner die Zusammenarbeit beenden können.
Der Freiwillige Wehrdienst stärkt den Austausch zwischen Gesellschaft und Streitkräften. Er ermöglicht jungen Männern und Frauen, einen Dienst für die Gemeinschaft zu leisten. Leitbild ist der Staatsbürger in Uniform. Neben Zeit- und Berufssoldaten sind Freiwillige ein Grundpfeiler der Bundeswehr, auch länger dienender Nachwuchs wird aus ihnen gewonnen werden.
Der Freiwillige Wehrdienst ist zudem attraktiv. So gewährleistet der Dienstherr neben dem Wehrsold unentgeltlich Verpflegung, Unterkunft und medizinische Versorgung.“

Quelle: bundeswehr.de

Antworten Gast: AUG77
07.09.2012 15:25
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Re: Woanders funktioniert es ja auch

Die Probleme mit der Rekrutierung lassen Sie hier - natürlich gerne - unter den Tisch fallen.
Was bleibt, ist ein Luftschloss.

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Belgien

Auszug aus der Wikipedia zum Thema Wehrpflicht:

Belgien [Bearbeiten]
Der Wehrdienst wurde in Belgien im Jahr 1995 abgeschafft. Seitdem hat man Mühe, genügend qualifiziertes Personal zu werben; es verpflichten sich vor allem Sozialschwache mit geringem Bildungsabschluss. Es kam so zu einem allgemeinen Qualitätsverlust in der Armee; sie spiegelt kein Gesamtbild der Gesellschaft mehr wider (vgl. Diskussion hierzu weiter oben).[12]

Antworten Gast: InDeutschlandgehtdas
07.09.2012 12:22
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Re: Belgien

Für das Jahr 2012 braucht die Bundeswehr insgesamt 15.600 Zeitsoldaten. Etwa drei Viertel des diesjährigen Gesamtbedarfs sind bereits gedeckt. Von den 3.496 Zeitsoldaten, darunter 504 Frauen, die im Juli ihren Dienst antraten, entfallen auf das Heer 1.989 Zeitsoldaten, auf die Luftwaffe 279, auf die Marine 440, auf die Streitkräftebasis 374 und auf den Zentralen Sanitätsdienst 414 Soldaten. Damit ist die Lage der militärischen Personalgewinnung auch im Jahr 2012 weiterhin gut.
Darüber hinaus wird der Personalkörper der Bundeswehr nach dem Aussetzen der Wehrpflicht durch künftig 5.000 bis 12.500 freiwillig Wehrdienstleistende (FWDL) ergänzt. Demnach können Frauen und Männer auf freiwilliger Basis zu einem 7- bis 23-monatigen Dienst in der Bundeswehr einberufen werden.
Von den 1.892 freiwillig Wehrdienstleistenden, die zu ihrem Dienst im Juli einberufen wurden, traten 1.036 ihren Dienst beim Heer, 190 in der Luftwaffe, 143 in der Marine, 347 in der Streitkräftebasis und 176 im Zentralen Sanitätsdienst an. Die Zielvorgabe, mindestens 4.000 Freiwillige in einem Jahr zu gewinnen, wurde gut erreicht.
Die bisher gemachten Erfahrungen hinsichtlich der Einsatzbereitschaft und der Motivation der freiwillig Wehrdienstleistenden sind durchweg als gut zu bezeichnen. Die Soldaten sind überwiegend hoch motiviert und zeigen eine hohe Einsatzbereitschaft.
Quelle: www.bundeswehr.de

Antworten Antworten Gast: AUG77
07.09.2012 15:26
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Re: Re: Belgien

Da war mal von 7.000 - 12.000 die Rede - also bitte, lassen Sie's einfach!

Antworten Antworten Gast: alatheus
07.09.2012 12:56
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Re: Re: Belgien

Wenn man die Sollzahlen reduziert, ist esl leicht, aus einem Problem eine Erfolgsgeschichte zu machen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Schutzpatron der Panzerketten
07.09.2012 15:28
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Re: Re: Re: Belgien

Kurz und bündig gesagt: Alles, was dem alatheus nicht passt ist eh irgendwie getürkt, weil der traut keinem und will daher alles lassen wie es ist...

Gast: Leopold Gruber
07.09.2012 10:21
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Grundsätzlich ...

bin ich nicht gegen die Wehrpflicht selbst. Die kann ja ruhig bestehen bleiben.

Wogegen ich aber entschieden bin, ist der Sklavendienst zu Friedenszeiten.

Im Falle eines militärischen Konflikts muss man die Leute sowieso neu ausbilden. Die unnötigen Schikanen fallen dann sowieso weg, da man die Soldaten tatsächlich braucht.

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Weil hier so oft die Wörter Sklaven und Sklaverei fallen ...

... es ist schon bestürzend, dass unsere Gesellschaft schon zu solcher Dekandenz und kollektiver Verblödung verkommen ist, dass man Wehr- und Zivildienst guten gewissens als Sklaverei bezeichnet.

Antworten Gast: Leopold Gruber
07.09.2012 10:23
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Re: Weil hier so oft die Wörter Sklaven und Sklaverei fallen ...

Es ist zumindest Zwangsarbeit, was den Zivildienst betrifft. Sobald man aber das Tor zur Kaserne übertritt, gibt man auch sein Menschenrechte ab. Das ist dann Sklaverei.

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Mann könnte es auch ...

.... als Dienst an der Gesellschaft sehen, der leider von selbiger eher gering geschätzt wird.

Beides, Wehr- und Zivildienst, mögen für manche eine Widrigkeit darstellen, es aber als Zwangsarbeit und Sklaverei darzustellen ist geradezu ein Hohn.

Antworten Antworten Gast: AUF77
07.09.2012 11:00
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Re: Re: Weil hier so oft die Wörter Sklaven und Sklaverei fallen ...

Wer so einen Stumpfsinn von sich gibt, taugt nichtmal als Kanonefutter.

Antworten Antworten Antworten Gast: Leopold Gruber
07.09.2012 11:30
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Re: Re: Re: Weil hier so oft die Wörter Sklaven und Sklaverei fallen ...

Allein Ihr Ausdruck "Kanonenfutter" bestätigt Ihre Geringschätzung andersdenkender Menschen

 
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