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"Saualm": Asylwerberheim wird vorerst geschlossen

06.09.2012 | 20:28 |   (DiePresse.com)

Gründe für die vorübergehende Schließung des Heims sind Sanierungsmaßnahmen. Die SPÖ fordert das Aus der "Flüchtlings-Isolierstation".

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Das Asylwerberheim auf der Kärntner Saualm wird vorübergehend keine Asylwerber beherbergen. Grund dafür sind Sanierungs- und Adaptierungsmaßnahmen in dem Heim, teilte der Flüchtlingsbeauftragte des Landes Kärnten, Gernot Steiner, am Donnerstag in einer Aussendung mit. Das Heim war in der Vergangenheit immer wieder wegen angeblicher Missstände in der Kritik gestanden. Das Flüchtlingsreferat des Landes hatte diese Kritik stets zurückgewiesen.

Geplant sei die Erneuerung des Heizungssystems und ein Austausch von Fenstern. "Einige der im vergangenen Jahr von der Betreiberin neu eingebauten Fenster müssen ausgetauscht werden, weil bei diesen die Höhenlage nicht berücksichtigt wurde und die Fenster barsten. Die beschädigten Fenster werden nun ausgetauscht, sodass vor den Herbst-und Wintermonaten im ganzen Haus intakte Fenster eingebaut sind", erklärte Steiner.

Während der Renovierungsphase werden die auf der Saualm wohnhaften Asylwerber vorübergehend in anderen Quartieren in Kärnten untergebracht. Wie lange die Renovierungsphase andauern wird, war vorerst unklar.

Das im Jahr 2008 vom damaligen Landeshauptmann Jörg Haider als "Sonderanstalt" initiierte Heim, war in den vergangenen Jahren immer wieder in der Kritik gestanden. Zuletzt hatten die Grünen die Schließung gefordert. Kritik kam im Sommer auch von der Volksanwaltschaft. So habe es mehrere Beschwerden gegeben, in denen neben unhaltbaren hygienischen Zuständen, Schimmelbefall und nicht adäquatem Essen auch von Anhaltungen die Rede gewesen sei. Der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler bestritt zuletzt Missstände im Heim.

SPÖ fordert "vollständige Schließung"

SPÖ-Landesrätin Beate Prettner hat am Donnerstag die vollständige Schließung des Asylwerberheimes auf der Saualm gefordert. Zuvor hatte der Flüchtlingsbeauftragte des Landes Kärnten, Gernot Steiner, mitgeteilt, dass das Heim wegen Sanierungs-und Adaptierungsmaßnahmen vorrübergehend geschlossen werde. Eine Schließung der "Flüchtlings-Isolierstation" sei sinnvoller als eine Sanierung, erklärte Prettner in einer Aussendung.

Wenn schon nicht aus humanen oder aus Gründen des Respekts vor der Würde und dem gesundheitlichen Wohl jedes Menschen, dann sollte Landeshauptmann Gerhard Dörfler die baufällige Isolierungsstation aus selbst für ihn nachvollziehbaren finanziellen Gründen schließen, meinte die SPÖ-Landesrätin. "Die exorbitante Steuergeldverschwendung, die einzig dem populistischen Schüren von Zwietracht dient, ist sofort zu stoppen", sagte Prettner. Dörfler "verpulvere" rund 400.000 Euro jährlich für die Unterbringung einer Handvoll Asylwerber.

(APA)

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55 Kommentare
 
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hoffentlich bezahlt

die lagerleitung die kosten

Wegen.....

der hoehenlage barsten einige der 2011 eingebauten fenster. Die saualm liegt auf 1.200m. Das herrschen ja hochalpine witterungsbedingungen. Oder ist eher anzunehmen, dass minderwertiger schrott eingebaut wurde? Nachdem die sta bereits wegen anderer vorkommnisse ermittelt, koennten die nachfragen, ob dafuer foerderungsgelder - u.u. fuer hochwertige waerrmeschutzverglasung - beansprucht und ausbezahlt wurden.

Gast: uburoi
07.09.2012 15:01
1 3

so ein erfolgsvorzeigemodell wird geschlossen und das personal steht wieder mal auf der straße

ein skandal sondergleichen!

is ja, wie wenn jesus schon als schulkind in den himmel aufgefahren wäre.

Gast: Rechenmeister
07.09.2012 13:54
6 4

Bilanz

Heerscharen von Asylbewerbern können keinen so große Schaden anrichten wie es die kärntner Landesregierung in den letzten 13 jahren geschafft hat. Wieviel Geld braucht die hiesige Hypo nochmal?

Antworten Gast: uburoi
07.09.2012 15:03
1 3

Re: Bilanz

sie rechnen so gut, da wird einem schlecht.

Antworten Antworten Gast: Rechenmeister
08.09.2012 00:35
2 1

Re: Re: Bilanz

So so schlecht wird Ihnen, mir wird dabei schlecht:

http://derstandard.at/1345166523569/Gute-Geschaefte-mit-Fluechtlingen-auf-der-Saualm

Kärnten ein widerliches Kotzland mit der passenden Regierung!


Antworten Antworten Gast: uburoi
07.09.2012 15:22
2 1

Re: Re: Bilanz

wissen sie, es ist eigentlich ganz einfach, da asylwerber keinen schaden für die gesellschaft herstellen, ist ein vergleich mit schaden absurd.

im gegensatz zu diversen anderen "gruppen", die ja gar nicht genug davon haben und machen können.

alles gute! ;-)

Gast: Juis P
07.09.2012 13:46
4 4

Gehts den Flüchtlingen gut

Lachen die Herzen von Rot Grün!

Re: Gehts den Flüchtlingen gut

Den fluechtlingen auf der "saualm" gehts nicht gut. Aber den fpk-freunderln, die sich auf basis von sondervertragen ohne gegenleistung an steuergeldern bereichern.

Antworten Gast: JamieZ
07.09.2012 14:37
5 1

Re: Gehts den Flüchtlingen gut

Zahlt der österreichische Steuerzahler für die kärntner Mißwirtschaft, lacht das Herz der FP Ö/K.

3 4

Man muß die

Sozialdemokraten in ihrer berechtigten Sorge um diese bedauernswerten Menschen unterstützen.
Die Kärntner werden's bei der Wahl beherzigen. Freundschaft!.

Re: Man muß die

Beate prettner stellte eigentlich nur fest, dass "steuergelder verpulvert werden". Die 400.00 euro jaehrlich moegen zwar fuer kaernten und die fpk "peanuts" sein, aber die nutzniesser sind nicht asylanten sondern im "freundeskreis" der fpk zu finden. Und wenn jetzt die "saualm" mit steuergeldern renoviert wird, kann sich wieder ein/e fpk-freund/in uebert eine "kleine zuwendung" freuen.

Antworten Gast: ggg gast
07.09.2012 13:56
3 1

Re: Man muß die

Man muss aber auch das FPK verstehen, denn hier bietet sich die Gelegenheit Steuergeld auf dem Rücken von Asylanten zu verteilen.

Eine win-win-Situation Gehört im part-of-the-game Geschäftsmodell.

Antworten Gast: Bolzi
07.09.2012 13:49
3 1

Re: Man muß die

Leider verhindert die einzige Partei, die sich seit der Abspaltung vom BZÖ noch keiner Wahl gestellt hat, sämtlich Neuwahlanträge. Dabei wird die Ausgangslage sicher nicht besser sondern es kommen noch etliche Verfahren und Urteile dazu.

Gast: Bademeisterin
07.09.2012 12:35
2 4

Unsere grösste Sorge muß sein,

daß es den sogenannten "Flüchtlingen" gut geht.....

Antworten Gast: ggg gast
07.09.2012 13:10
2 0

Re: Unsere grösste Sorge muß sein,

In die Saualm fließt Steuergeld. Und die, die das Steuergeld nehmen oder verteilen sollen gefälligst dafür sorgen, dass dafür auch eine Leistung erbracht wird.

Es sich mit dem Geld des Steuerzahlers und auf dem Rücken von Asylanten gut gehen zu lassen, ist einfach widerlich.

Aber das ist offenbar das neue Leistungsverständnis von FPÖ/FPK/BZÖ, wie wir es zur Genüge kennen.

2 7

Der Name "Saualm"

ist eine offene Provokation für die dort wohnenden muslimischen MitbürgerInnen.

Es würde keinen Cent kosten, wenn man hier menschliche Größe zeigt und etwa in "Ziegenalm" umbenennt.

Gast: globetrotterneu
07.09.2012 11:05
10 4

auf eine gute nachbarschaft mit der spö

ich wüsste einen besseren platz fürs heim die löwelstrasse .

Gast: Hans M..
07.09.2012 10:30
2 3

Zeit wird es

Ist das,das Gebäude wo im regelmäßigen Abstand verdächtige Subjekte in dunklen Verkleidungen flüchten? Wenn es das ist gehört es wirklich zugesperrt,wenigstens für ein paar Minuten.
In jeder Hinsicht muss man sich wegen Kärnten schämen. In Deutschland,Schweiz in Kiel und in Genf überall wird man auf Kärnten angesprochen. Sogar die Presse weltweit berichtet.
Wird nicht lange dauern und die ersten Kamerateams werden vor dem Kärntner Landtag auftauchen.

am

besten jedem Linken einen Asylanten !
Das gab es schon und da waren die plötzlich ganz anderer Meinung

bin dabei.

aber nur, wenn jeder rechte aus dem land geschmissen wird.

Re: am

Ist Fr. Glawisching nicht aus Kärnten?
Na, dann wird sich doch bei ihr und ihrer Verwandschaft das eine oder andere Plätzchrn finden. Viel Freude dabei.

Lösungsvorschlag

die Österreicher ziehen einfach auf die Saualm, die anderen Asyl und Flüchtlingszentren und natürlich in die Kasernen (welche ja nicht würdig genug sind) und dafür stellen wir unsere Wohungen und Einfamilienhäuser zur Verfügung. Wir sind es ihnen ja so schuldig.

Antworten Gast: mehr logos
07.09.2012 11:38
4 5

Wenn Sie schon wieder Opfer spielen wollen, dann wenigstens richtig!!!

Ja, ihr Kärntner Freiheitlichen, ihr seid ordentlich was schuldig, und zwar den österreichischen Steuerzahlern: 3-4 fach abkassieren für eine Bruchbude, wochenlang der Öffentlichkeit ins Gesicht lügen ("Ist eh alles in bester Ordnung, wir kontrollieren wöchentlich, außerdem zahlt's eh der Bund"), bis halt nimmer geht und dann mit debilem Grinsen darauf verweisen, dass das halt Kärnten und daher ein Sonderfall ist.

Wie halt in jedem Bereich - erwartet ja eh kein Österreicher mehr eine Erfolgsmeldung aus Kärnten, man wär ja momentan schon froh, wenn mal eine Woche ohne Skandal aus Kärnten verginge.

Gast: Austrianer
07.09.2012 09:32
10 4

Genau, schickt sie alle in die Loewelstrasse.

Dann wird man sehen wie weit es mit der Gutmenschlichkeit der Roten bestellt ist.

Re: Genau, schickt sie alle in die Loewelstrasse.

Da würde aber dem Herrn Faymann rasch das Grinsen vergehen. Geht doch wirklich nicht. Was kann er den sonst?

 
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