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Deutschland verlegt Eurofighter-Ausbildung in die USA

08.09.2012 | 15:05 |   (DiePresse.com)

Die deutsche Luftwaffe begründet die Auslagerung der Pilotenausbildung in die USA mit besserem Wetter.

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Die deutsche Luftwaffe verlegt die zentrale Pilotenausbildung für den Eurofighter vom Fliegerhorst in Laage bei Rostock in die USA. "Fakt ist, dass die Ausbildung nach Holloman in New Mexico verlegt wird", sagte Major Stefan Kamp vom Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe in Köln am Samstag. Das Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" in Laage, in dem bisher alle deutschen Eurofighter-Piloten ausgebildet werden, werde von einem Ausbildungs- in ein Einsatzgeschwader umgewidmet. Einen Termin für die Verlagerung nannte Kamp nicht.

Er begründete den Schritt unter anderem mit dem besseren Wetter im US-Bundesstaat New Mexico. "Sie haben dort ganzjährig mehr oder weniger gleichbleibende Wetterbedingungen und können damit auch ganzjährig einen gleichbleibenden Flugbetrieb sicherstellen." Außerdem verwies Kamp auf größere Flugzonen, in denen geflogen und geübt werden könne.

"Insgesamt sollen 24 Maschinen nach Holloman verlegt werden", erläuterte Kamp. Diese kämen aber nicht alle aus Laage. Es gebe drei Eurofighter-Geschwader, die dazu beitragen müssten: Neben dem in Mecklenburg-Vorpommern das Jagdbombergeschwader 31 in Nörvenich bei Köln und das Jagdgeschwader in Neuburg an der Donau.

(APA/dpa)

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5 Kommentare
Gast: Nato-Fan
11.09.2012 19:31
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Deutsche Luftwaffe schon seit Jahrzehnten in USA

"Deutsche Luftwaffe in Holloman
Nach der Schließung der George Air Force Base in Südkalifornien verlegte die deutsche Luftwaffe ab Mai 1992 die Ausbildung von F-4 Piloten zunächst nach Holloman, die hier bis Ende 2004 andauerte. In der Zeit von 1991 bis 1994 liefen bereits die Absprachen zwischen den Verteidigungsminister der USA und Deutschlands über die Verlegung der deutschen Tornado-Ausbildung auf die Holloman Air Force Base. Außerdem sollte der Flugbetrieb nun unter deutscher Regie stattfinden. Nach erfolgreichen Verhandlungen übernahm Oberst Eckhard Sowada am 1. Januar 1996 das Kommando über den neu aufgestellten Verband. In den zehn Jahren nach seiner Aufstellung wuchs das Fliegerische Ausbildungszentrum der Luftwaffe ständig weiter. Seit dem Juli 1999 wird der Verband unter der Bezeichnung Fliegerisches Aubildungszentrum der Luftwaffe in USA geführt."
Quelle: www.luftwaffe.de

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Ist ja nicht ungewöhnlich,

dass ein Mitglied eines Militärpaktes auf dem Territorium eines anderen Mitgliedes des gleichen Paktes aus durchaus einleuchtenden Gründen Pilotenausbildung durchführt.

Aber ich habe diesen Artikel gefunden, indem ich in einer österreichischen Zeitung (Onlineausg.) die Rubrik INNENPOLITIK angeklickt habe...

die World Government Armee

ist hier - bald werden dann die Amis in Deutschland Einsätze fliegen...nachdem schon so viele Russen und andere Nationen für Bodenoperationen in den USA "trainieren" ist das nicht wirklich überraschend!

Gast: BillC2
09.09.2012 08:22
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Weicheier

Ich dachte, man sollte seine Ausbildung idealerweise am Arbeitsplatz bekommen - unter realen Bedingungen.

Werden die Eurofighter nur mehr in den USA eingesetzt?

Kann natürlich auch sein, dass unsere Nachbarn einfach nur Sehnsucht nach dem Big Brother haben und ihm so die Überwachung erleichtern wollen.

Gast: Hellboy
08.09.2012 15:22
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super,

also in Zukunft wird im Ernstfall nur bei Schönwetter geflogen..., oder wie ?

lol